Darf ich ehrlich sein? Der ständige Zeitdruck war grausam für mich. Zwar stellte es dabei ohne Zweifel eine gelungene und interessante Herausforderung dar, allerdings war es für mich zumindest zugleich Horror. Da blieb zuerst (!) kein Moment der Ruhe, in dem man einfach die Umgebung und alles auf sich wirken lassen konnte, nein, andernfalls verliert man zu viel Zeit und muss nochmals den Tempel beispielsweise neu beginnen.
Trotz allem ist genau das zum Großteil ebenfalls der Reiz des Spiels. Insgesamt überzeugt es immerhin durch eine in meinen Augen surreale, abstrakte und hektische Atmosphäre, diese fremde Parallelwelt, und die Wirkung dessen ist wirklich unbestritten toll. Dass man allein drei Tage Zeit hat, um den Weltuntergang zu verhindern, trägt sehr dazu bei. Demnach finde ich es ganz und gar nicht zu kurz - und dass man die Gegenstände verliert, ist für mich nun wirklich kein Kritikpunkt, sondern eine nebensächliche Kleinigkeit. Bedrückender war es doch vielmehr, dass alles, das man getan hatte, wieder vergessen war.
Jedenfalls... ich weiß, wieso ich das Innere des Uhrturms als Aufenthaltsort liebe. Zeitlos ist man dort. Und erst diese Musik... *___*