Ich favorisiere auf jeden Fall die Gerudos. Einerseits hege ich generell oft ein großes Interesse für (antike) Wüstenkulturen - vor allem habe ich ein Faible für das alte Ägypten und die Anspielungen auf solche orientalischen Kulturen bei den Gerudos haben mich natürlich vom ersten Moment an begeistert. Die Atmosphäre, die dieses Volk umgibt, übt auf mich seine seltsame Faszination aus und inspiriert mich.
Andererseits gefällt mir die Tatsache, dass dieses Volk bloß aus Frauen besteht, sie allerdings stolz und unbezähmbar sind und sich eindeutig zur Wehr setzen können. Mit meinen elf oder zwölf Jahren damals hat mir das sehr imponiert, wie sie mit den Säbeln kämpfen, da mich Schwertkampf und ähnliches schon immer gebannt hat - außerdem hat es mich an die mythischen Amazonen erinnert. Naboru war mir sowieso von Anfang an sympathisch, sie ist einer meiner Lieblingscharaktere im Spiel.
In 'Majora's Mask' haben die Gerudos anschließend nicht unbedingt eine sonderlich rühmliche Rolle erhalten, aber sie in Termina zu Piraten zu machen, war amüsant und hat mir sehr gut gefallen. Aveil mag ich daher eigentlich auch. *g*
An zweiter Stelle wären die Hylianer zu nennen, zumal ich Link und Zelda als Figuren toll finde. So normal und langweilig dieses Volk auf den ersten Blick erscheint, so viele Möglichkeiten, betreffend ihrer Geschichte und Kultur, bieten sich durch die Vielfalt eigentlich - das ist besonders gut, wenn man sich gedanklich in die Spielwelt versetzt und die Geschichten fortführt, Neues erdenkt. Der Fantasie ist viel Freiraum geboten, denkt man über dieses Volk nach, man kann sie bloß ungefähr zwischen Menschen und den aus sonstigen Fantasiewelten bekannten Elfen ansiedeln. Davon abgesehen ... ich liebe diese langen, spitzen Ohren. XD