Zitat
Original von vyserhad
Mal davon abgesehen, träumt man jede Nacht, man kann sich nur nicht daran erinnern g*, aber will man das denn überhaupt?
Oh ja, ich würde mich gern an alle Träume erinnern^^
Ich bin sowieso fasziniert von fantasievollen und fiktiven Dingen, und wenn sie dann noch meinem eigenen Unterbewusstsein entstammen, um so besser. Ich hab mir hier mal alles durchgelesen, und wenn Träume die Seele widerspiegeln, dann erscheint es mir erstrebenswert eben jene so weit wie möglich zu enträtseln und zu deuten. Müsste ich mich entscheiden, so würde ich ein Mittelmaß zwischen angenehmen Träumen und Albträumen bevorzugen, denn man sollte wohl ebenso seine Schattenseiten kennen. Bei einer guten Diskussion betrachtet man schließlich auch positive sowie negative Aspekte.
Wenn jemand jedoch bevorzugt sich nicht an alles zu erinnern, dann kann ich das jedoch auch nachvollziehen.
Nun aber mal zu meinen eigenen Traumerfahrungen...
Mein geliebtes Beispiel für meine Träume, an das ich mich in allen Einzelheiten erinnern kann, ist der Kategorie der Albträume zuzuordnen^^
Das ganze begann in meinem Badezimmer, mitten in der Nacht. Ich wusste, dass vor der Tür ein Werwolf lauert, keine Ahnung woher. Jedenfalls kletterte ich vorsichtig durch das Fenster auf den Balkon hinaus, von dort bin ich dann in den Hof gesprungen. Durchaus noch realistisch, da er sich ungefähr 2,5 Meter über dem Boden befindet. Da hörte ich auch schon wie der Werwolf zur Verfolgung ansetzte und ebenfalls auf den Balkon hinausstürmte. Panisch rannte ich weiter in den Hof der Nachbarn, und glücklicherweise war die Haustür geöffnet. Schnell floh ich die Wendeltreppe hoch, doch unglücklicherweise endete diese einfach in der Luft. Das lag wahrscheinlich daran, dass ich nur das Erdgeschoss des Hauses kenne. Ich drehte mich um, und sah eine Art Butler der seelenruhig da rumstand. Ich versuchte ihn zu warnen, keine Reaktion. Als der Werwolf rein stürmte ebenso. Doch auch mein Verfolger schien ihn nicht zu beachten, da dachte ich mir im Traum schon "Na klasse, wie unfair". Jedenfalls kam er dann auf mich zugestürzt, und dann bin ich aufgewacht.
Das ganze war vor ein paar Jahren, echt gruselig. Dazu war auch noch alles so realitätsnah. Die Ringe meiner Mutter lagen an der selben Stelle im Bad, an der sie sie auch in der Realität immer hinlegt, usw.
Dazu noch ein harmloser Traum, der immer wieder kehrt und eigentlich ganz lustig ist. Ich liege in meinem Bett und rutsche damit eine lange Wendeltreppe mit hoher Geschwindigkeit runter. Danach hab ich immer noch kurz ein Fallgefühl im Magen^^
Allgemein kann ich sagen, es gibt sehr oft Personen mit denen man in meinen Träumen nicht interagieren kann, wie zum Beispiel der Butler. Sie dienen irgendwie nur als "Lückenfüller".
Zudem tauchen, besonders in letzter Zeit, sehr oft Personen aus meinem persönlichen Umfeld auf, sodass ich mich manchmal Morgens frage, ob es ein gestriges Erlebnis, oder ein Traum wahr. Das ist besonders so, da ich in letzter Zeit nur unspektakuläre und durchaus mögliche Träume habe.
SO habe ich vor ein paar Tagen geträumt, dass ich mich mit Freunden über ein Buch unterhalten habe, nichts besonderes, aber ich war beim Aufwachen irritiert.
Als letztes dann noch zum Punkt der Zukunftsträume. Vor der Rückgabe einer Lateinarbeit träumte ich, dass ich eine 4 bekommen würde. Total verunsichert und hibbelig gehe ich dann zur Schule, und was ist es? Eine 1+. Natürlich könnte es auch sein, dass es sich auf eine noch weiter in der Zukunft liegende Arbeit handelt, hoffentlich nicht.
Trotzdem halte ich es für durchaus möglich Zukunftsvisionen in seinen Träumen zu empfangen. Ich bin nich Krebs als Sternzeichen, wer weiß, vielleicht bin ich nur nicht empfänglich genug dafür^^