Neulich habe ich den vierten Tempel geschafft ... und bis jetzt hat mich das Spiel absolut begeistert. Die Geschichte, die Charaktere, die Tempel - einfach alles. Besonders gefällt mir die, wie ich finde, unglaublich dichte Atmosphäre. Die Umgebung ist stets derart detailverliebt gestaltet, es gibt so viele Kleinigkeiten zu entdecken, wenn man sich die Zeit nimmt, alles auf sich wirken zu lassen. Dadurch erweckt die Spielwelt in meinen Augen einen richtig lebendigen Eindruck, sie wird sehr greifbar.
Inhalte bis zum vierten Tempel
Anfangs war ich ja zum Beispiel sehr skeptisch, ob ich mich mit "Robotern" in einem Zelda anfreunden kann. Die Zweifel waren daraufhin beim Spielen schnell beseitigt, die Umsetzung des Ganzen hat mich völlig überzeugt; selbst der "Strom" kann schlichtweg Magie sein und alles passt. Ich habe die kleinen Roboterteile inzwischen sogar lieb gewonnen, sie sind süß. xD
Dazu war der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit herrlich inszeniert. Insgesamt hat mich das Gebiet in seiner Gestaltung an meso- und südamerikanische Hochkulturen erinnert. Das Höhlenheiligtum war wiederum ganz anders, doch nicht weniger faszinierend, vor allem die Aufteilung in zwei Ebenen, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Von den bisherigen Endgegnern hat mir Da Ilom ebenso am besten gefallen, der Kampf war unterhaltsam, obwohl ich bloß knapp gewonnen habe (immerhin beim ersten Versuch).
Überhaupt: Die Charaktere und deren Interaktion untereinander! Impa! Mein Blick muss Gold wert gewesen sein, als die Identität dieser Figur enthüllt wurde. Ich finde die Darstellung ihres Charakters klasse, ich mag ihre Art. Und bei den seltenen Begegnungen zwischen Link und Zelda, awwww, da schmelze ich jedes Mal aufs Neue dahin. <3
Dafür verwirrt mich die Geschichte an sich etwas und ich kann sie noch nicht so ganz durchschauen ... der Verbannte? Link hat plötzlich ohne weiteres ein Triforcefragment (das des Mutes wohl) erhalten? In welchem Bezug stehen die Göttin am Anfang und Din, Nayru und Farore, die mittlerweile genauso Erwähnung finden, zueinander? Auf die Antworten bin ich bereits gespannt und freue mich, sie im Spiel bald noch zu erfahren. Ich könnte wohl ewig davon schwärmen, wobei es so viele interessante Eindrücke waren, dass ich mich schwer tue, sie alle angemessen wiederzugeben.
Stellenweise finde ich das Spiel wiederum verteufelt knifflig, weniger die Rätsel an sich - wobei es manche wirklich in sich haben; sie erscheinen zwar simpel, sobald man denn einmal die Lösung weiß, aber man muss erst darauf kommen und da stehe ich anfangs meistens auf dem Schlauch -, sondern generell.
Mittlerweile bin ich auch so oft schon krepiert, dass ich das Zählen aufgehört habe, was mir in dieser Form noch bei keinem Zeldaspiel sonst passiert ist (gut, vielleicht bei den ganz alten, aber die sind auch schwer). Woran ich ohnehin regelmäßig scheitere, ist die Steuerung. Vermutlich bin ich zu schusselig dafür, ich bekomme einfach nicht den Dreh heraus. Manchmal funktioniert es und dann ist es ziemlich spaßig. Im Normalfall versage ich jedoch kläglich. xD