Beiträge von Celestial

    Ich lese derzeit Stephen Kings Schlaflos.


    Man muss sich mal Folgendes vorstellen: Ich bin jetzt auf Seite.. *nachguck*.. 659, und auf den letzten drei Seiten hat sich nun endlich offenbahrt, worum es überhaupt geht, bzw. was eigentlich die Aufgabe der beiden Protagonisten ist. xD 1039 Seiten hat das Buch.


    King übertrifft sich mit seinen langen Einleitungen und Ausführungen von Nebensächlichkeiten hier eindeutig selbst, und dennoch habe ich meine Freude an dem Buch.
    Grundsätzlich stören mich seine Ausschweifungen nämlich nicht, im Gegenteil. Durch sie finde ich umso besseren Zugang zu seinen Charakteren und den Orten, denn das Innenleben der einzelnen Personen, ihre Beziehungen zueinander und die Erlebnisse, die ihnen an bestimmten Schauplätzen widerfahren, umschreibt King für mich stets fesselnd. Entsprechend gab es auch in Schlaflos bisher genug, das mich "bei der Stange hielt." xD Es sei dazu aber gesagt, dass es auch mir manchmal zu viel ist - in "Tommyknockers" z.B. war für mich eindeutig die Grenze erreicht, und ich bin gerade auch sehr froh, dass in Schlaflos endlich mehr Klarheit bezüglich der Story herrscht.


    Eine Sache, die mich IT-Fanatiker ja immer wieder freut, ist, dass die Geschichte in Derry spielt und somit auch viele vertraute Orte und auch ein paar vertraute Charaktere vorkommen. U.a. Mike Hanlon, bei dem ich ja hoffe, dass er noch ein paar Mal auftaucht. <3 Er war mein Favorit in IT, und hach, was war das toll, ihn mal wieder da zu haben. Leider Gottes weiß ich mehr über ihn und seine Vergangenheit als er selbst es tut. xD


    Ein großer Pluspunkt des Buches ist auch der Hauptcharakter Ralph, ein 70jähriger, bodenständiger und liebenswerter Mann, der seine Frau verloren hat. Allerdings bin ich gerade leider alles andere als glücklich über seine Entwicklung... aber dazu mehr im Spoiler.



    Wie auch immer, ich freue mich trotz der im Spoiler aufgelisteten Sachen sehr auf's Weiterlesen. :3

    Das Forest-Design ist echt wunderhübsch. <3 Ich brauchte etwas, um mich nach der lange andauernden Benutzung des kuscheligen, träumerischen "Winter Night" (bis dato mein Favorit) an das satte Grün vom Forest-Design zu gewöhnen, aber die Umgewöhnung hat sich gelohnt. ^_^ So schöne Grüntöne, so schöne Lichter, so ein epischer Header.. <3 Der Frühling kann kommen. :nick: [SIZE=7]Jetzt wirklich.. ich mein's ernst Frühling. ;_;[/SIZE]

    Zitat

    Original von Areßeus
    die "Waspassiertdenndahinterdir"-Umarmung, wo man von etwas abgelenkt ist, was hinter dem anderen passiert und sich dementsprechend nicht auf die Umarmung konzentriert.


    X'D


    Zitat

    Original von LadyThumperGirl
    Generell finde ich geschlechtsunterschiedliche Umarmungen um einiges angenehmer. Vermutlich liegt es daran, dass ich lieber nen starken Mann haben will, der mich im Arm hat als eine Frau (die kommen mir selber immer so zart und unbeholfen vor - selbst wenn das nicht der Fall ist). Wie stehts denn da bei euch? Lieber Mann oder Frau? Also ich zieh nach wie vor Männer vor, auch wenn ich weiß, dass ich zu dem zarten Geschlecht gehöre. :nick:


    Um.. ich bevorzuge da absolut kein Geschlecht, denn für mich kommt's auf die Beziehung zur jeweiligen Person drauf an, wie gern ich jemanden nun umarmen mag. Zumal ich bei einem männlichen Freund noch nie dachte "Uh, ist das toll in seinen starken Armen zu liegen (überspitzt gesagt xP)", denn für mich ist es absolut dasselbe, als würde ich eine Freundin umarmen (nicht mehr und nicht weniger schön). Zu männlichen Freunden oder Bekannten fühle ich mich ja nicht körperlich mehr hingezogen, nur weil es Männer sind. Als "Mann" sehe ich in dem Fall nur meinen Partner.


    Generell finde ich Umarmungen sehr schön, und ich umarme liebe Menschen, auch wenn ich sie noch nicht allzu lange kenne, durchaus gerne. :3 Das muss aber auch nicht ständig sein (so wie es bei einer sehr knuddelbedürftigen Freundin von mir der Fall ist xD"), und ich passe mich meinem Gegenüber da auch an. Zwischen einer meiner Freundinnen und mir finden Umarmungen z.B. nur zu Geburtstagen oder Wiedersehen nach einer langen Zeit statt. Wir kennen uns seit der Kindheit, sind eng befreundet, und doch haben wir uns nie oft umarmt. Sie ist da nicht der Typ für, ich muss es auch nicht immer haben - passt. :3 Bei anderen Freunden wiederum verhält es sich anders, da wird sich schon öfter mal umarmt. Kommt also immer ganz auf die Person an. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass es da ein automatisches Gespür für's Umarmen oder Nicht-Umarmen gibt. Jedenfalls scheine ich es zu besitzen, denn mir wird immer recht schnell durch die Körpersprache des anderen klar, ob eine Person das nun möchte oder nicht. Natürlich kann ich auch mal daneben liegen. xD

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    Original von comander32 Genauso wie die Tatsache, dass immer ein Mord geschieht wenn Conan irgendwo in der Nähe ist. Es wird in der Serie schon als Fiktions-Ironie angesprochen, dennoch stört es mich irgendwie. Ebenso verhält es sich damit, dass sie fast jeden Tag eine Leiche sehen, aber immernoch alle wie am Spieß schreien, wenn sie den Korpus eines Toten sehen *facepalm*


    Tja, Conan kann noch nicht einmal auf Toilette gehen, ohne dass auf genau dieser Toilette gerade zufällig ein Mord passiert. XD Ist schon immer recht absurd, das stimmt. ^^ Was mir in dem Zusammenhang einfällt, ist das Verhalten der Detective Boys. Kleine Grundschüler, die unzählige Leichen gesehen haben, von Mördern verfolgt wurden, Morde beobachten mussten, entführt wurden... und immer noch fröhlich durch die Gegend springen, ohne das geringste Trauma. xD

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    Original von LadyThumperGirl
    Wobei ich mich echt nicht entscheiden kann wer schnuckeliger ist: Conan/Shinichi? Oder doch lieber Kaito Kid?


    HEIJI! *kreisch* XD Gegen ihn können die beiden einpacken. Hehe, ich war vor viiieeelen Jahren in der Tat ein richtig schlimmes Heiji-Fangirl. Er ist aber auch toll. :3


    Detektiv Conan war früher DIE Serie für mich. Wegen ihr habe ich mich sogar in meinem ersten Forum überhaupt angemeldet (die Beiträge gibt's immer noch.. *schauder*).
    Die Charaktere sind allesamt sympathisch und authentisch, die Geschichte/n packend und der Humor spricht mich auch sehr an. :3 In der Hinsicht ist vor allem Kogoro immer ein Highlight. Hach, und wenn Ran mit ihren Karatekünsten loslegt... <3


    Gegen all die Einzelfälle habe ich übrigens absolut nichts. Hab sie immer sehr genossen und mit Spannung verfolgt, genauso wie ich mich gefreut habe, wenn es mit der Storyline um die Männer in Schwarz weiterging. Die Charaktere haben so ziemlich jede Folge zu einem Genuss für mich gemacht, am meisten natürlich Heiji, wenn er denn mal vorkam. *_*


    Conan ist btw. einer der ganz wenigen Anime, die ich mit deutscher Synchro bevorzuge. Habe auch nur die deutschen Folgen gesehen (die aber bis zum Ende. Und weil's komisch klingt, noch ein kurzer Edit: Habe natürlich auch schon in die japanische Fassung reingeschaut, werde mit den Stimmen aber einfach nicht warm), entsprechend bin ich absolut nicht auf dem aktuellsten Stand. Von den Mangas habe ich nur diverse Kurzstory-Bände (gab's gratis auf der AnimagiC), und die sind mal richtig bescheiden. xP Solche dämlichen Fälle habe ich selten gesehen. XD Tja, und die richtige Mangareihe ist mir zu weit fortgeschritten. Das würde mein Geldbeutel nicht ertragen. ^^"


    Alles in allem ein Anime, mit dem ich sehr sehr viel verbinde. :3

    Nachdem ich mich kürzlich zum Thema Gewicht schön typisch dem gängigen Frauenklischee entsprechend geäußert habe (was ich zum Leidwesen anderer gerne mal tue :XD: "Mimimi, mein Bäuchlein muss weg, mimimi, ich muss abnehmen!" Ist immer nur halbwegs ernst gemeint xP), möchte ich dann doch mal ausführlicher darauf eingehen:


    Ich war bis zu meinem 13. Lebensjahr durch und durch schlank. Nicht übertrieben dünn, aber auch ohne jeglichen Bauchansatz. Ich habe meinen Körper zu dem Zeitpunkt und davor jedoch nie so bewusst wahrgenommen, muss ich dazu sagen. Es war mir relativ gleich, dass ich schlank war, kannte es ja auch nicht anders. Dann kam eine sehr düstere Phase in meinem Leben, in der ich die Leere in mir mit Essen füllte und dazu dann auch noch wenig auf meine Bewegung achtete. Das ging über mehrere Jahre so, und natürlich nahm ich schleichend zu (ging aber doch relativ langsam vonstatten). Ich bemerkte es nicht, da mein Kopf voll von anderen Dinge war und ich mich ja auch vorher nie mit dem Thema auseinander gesetzt hatte. Zudem hatte ich auch schon immer einen gesunden Appetit, der bis heute besteht (dazu später mehr xD). Als das Frustessen dann irgendwann von selbst nachließ, da sich meine Situation besserte, reduzierte sich mein Gewicht wieder ein wenig, schlussendlich hatte ich mir aber ein ordentliches Bäuchlein angefuttert. Wenn ich mir alte Fotos aus den Jahren 2008/2009 anschaue, kann ich selber kaum fassen, wie viel mehr ich damals war. Denn ich habe es wirklich nicht bemerkt, und im Gegensatz dazu bin ich heute mit meinem jetzigen Bäuchlein, das so ein kleines Überbleibsel aus der Zeit ist, in der Tat ziemlich unzufrieden. Richtig Klick hat es dann glaube ich 2010 gemacht, wobei ich dazu sagen muss, dass ich 2009 kurzzeitig wieder vollends schlank war. XD Das klingt jetzt total absurd, aber es war tatsächlich so (und mal wieder ohne dass ich's wirklich bewusst wahrgenommen hätte). Ich war mit einer Freundin eine ganze Woche lang in Bonn in nem' Hotel untergebracht. Wir waren aufgrund der AnimagiC dort, wollten uns aber auch Bonn ansehen und waren demnach jeden Tag unterwegs. Viel Wasser getrunken und geschwitzt, da es furchtbar heiß war, und sehr wenig gegessen (morgens ein Brötchen und abends eine Pommes, wenn überhaupt). Am Ende der Woche stachen meine Wagenknochen ziemlich hervor und ich hatte einen absolut flachen Bauch, was ich aber nur nebenbei registriert habe. Habe dann munter so weiter gegessen wie bisher (viel Gebäck, Pasta, Chips, Pizza...), mich wieder sehr wenig bewegt, und nach wenigen Monaten hatte ich dann auch wieder das komplette verlorene Gewicht zurück (ich könnte mich noch heute dafür ohrfeigen!). Irgendwann kam dann aber der Moment, in dem ich plötzlich merkte, dass ich mich unwohl mit meinem Gewicht fühlte und dass es einfach zu viel war. Mein Aussehen war mir nie unwichtig, hier allerdings schien meine Toleranzgrenze eine lange Zeit recht groß gewesen zu sein. Ab diesem Zeitpunkt jedenfalls spielte meine Figur eine überaus wichtige Rolle in meinem Leben, bis heute. Ich habe da auch ziemliche Komplexe entwickelt, muss ich zugeben. Bewusst Sport getrieben, viel auf unser Laufband gegangen, bewusster gegessen.. und immer wieder Rückfälle gehabt. Diäten habe ich auch schon einige durch, das möchte ich gar nicht alles aufzählen (das bereits genannte Almased war auch dabei). Oh ja, 2011 war so das Jahr der Figurkomplexe, allerdings habe ich da in der Tat auch ne' Menge abgenommen. Zum Thema Diäten noch kurz: Ich stehe ihnen nicht grundsätzlich negativ gegenüber, sie können ein guter erster Schritt zum bewussteren Essen sein. Man sollte sich da aber schon wirklich drauf einstellen und sich nicht nebenbei irgendeine Diät aus einem Klatschmagazin herauspicken und die dann einfach mal machen. Es grüßt der JoJo-Effekt, der sehr gerne unterschätzt wird. Zu jeder guten Diätplanung gehört demnach ein Umgehungsplan des Effekts, was durchaus machbar ist.


    Inzwischen sind die meisten Kilos, die ich mir damals angefuttert hatte, wieder runter, und ich brauche auch einfach Bewegung, wenngleich ich eigentlich eher ein Sportmuffel bin. Allerdings schwankt mein Gewicht ziemlich: Zwischen 54, 55 und 56 kg pendle ich seit einer gefühlten Ewigkeit hin und her, bei einer Größe von 161 cm. Das ist keinesfalls zu viel, sogar Idealgewicht, dennoch möchte ich mein Bäuchlein gerne noch etwas reduzieren. Nun ist es aber so, dass ich einen SEHR gesunden Appetit habe – ich könnte den ganzen Tag irgendwas futtern, denn Essen macht mich glücklich (wenn ich jemandem - ohne Nachfrage vonseiten der Person - ein Stück von meiner Pizza abgebe, ist das ein besonderes Zeichen meiner Zuneigung, hmhm °-°). Ich habe es eine sehr lange Zeit geschafft, nach 17 Uhr nichts mehr zu essen (es sei denn ich war bei Freunden), das erweist sich jedoch nun, wo ich um 19 Uhr hungrig in meine Wohnung stolpere, als überaus schwierig. Ich hab auch das Gefühl, dass ich, seit ich allein wohne, wieder etwas zugenommen habe. Entsprechend achte ich nun darauf, regelmäßig längere Spaziergänge zu machen und Joggen zu gehen. Das Gute ist, dass ich so gut wie keine Süßigkeiten esse, und auch Chips esse ich nur noch selten, wenn ich für mich bin. Zudem trinke ich hier ausschließlich Wasser, und davon nicht wenig. Gehe ich aber mit Freunden weg oder mache mir nen‘ schönen Abend mit jemandem, gönne ich es mir, keinen Gedanken an meine Figur zu verschwenden und zu essen wie ich lustig bin. xP


    Ich bin übrigens nicht total unzufrieden mit meinem Körper, absolut nicht. Meine Taille mag ich z.B. sehr gern. Mit meinem Bäuchlein will und kann ich mich aber gerade einfach nicht anfreunden, das muss weniger werden. Es ist weiß Gott nicht so, dass ich Modelmaße anstrebe und einen Bauch komplett aus Bauchmuskeln bestehend haben möchte, aber flacher sollte er schon sein. Damit fühle ich mich ganz einfach wohler und.. hm.. "befreiter". Ich hasse z.B. das Gefühl, wenn ich mich mit engeren Oberteilen hinsetze und das Bäuchlein sich dann nach vorne wölbt. X_x


    Jetzt habe ich weitaus mehr geschrieben als ursprünglich geplant. o.O

    Zum Thema Mobber: Ich stimme Si'naru insofern zu, dass es oftmals leicht passieren kann, in diese Rolle reinzurutschen. Gruppen reißen einzelne Personen, die im Grunde gar keine bösen Absichten hegen, gerne mal mit. Und wenn es da nun jemanden gibt, mit dem jene Person - sowie auch der Rest der Gruppe - ein Problem hat, wird schnell mal eine Grenze überschritten. Natürlich spielen oft auch psychische Probleme eine Rolle, wie z.B. Minderwertigkeitskomplexe, ein geringes Selbstwertgefühl, die Angst vor Ausschluss aus der Gemeinschaft etc.
    Ich sehe jedoch einen Unterschied zwischen solchen, die sich im Eifer des Gefechts haben mitreißen lassen, und solchen, die über Jahre hinweg (!) genau wissen was sie tun. Bei letzteren Personen fehlt mir jegliches Mitgefühl angesichts eventueller Probleme - ich sehe da einfach nur einen widerwärtigen Charakter. Und ich gestehe, dass ich auch heute noch einen Funken Wut in mir spüre, wenn ich an jene Personen denke, die jahrelang einen heiden Spaß daran hatten, mich psychisch brechen zu sehen. Ich denke NICHT "Ohne euch hätte ich dieses und jenes Problem nicht", denn in gewisser Weise haben sie meinen Horizont auch erweitert (siehe Audis letzten Absatz). Es ist die Gehässigkeit dieser Personen im Allgemeinen, die mich wütend macht. Rachegedanken und Verwünschungen gehören jedoch glücklicherweise der Vergangenheit an.


    Wie schon oft gesagt wurde, hat Mobbing weitreichende Folgen, die meist das ganze Leben prägen. Ich habe dadurch eine Angststörung entwickelt, die ich heute allerdings recht gut im Griff habe (u.a. dank mehrjähriger Therapie). Inzwischen kann ich mich auch wieder selbstbewusst in der Öffentlichkeit bewegen (früher konnte ich z.B. nicht einmal an einer Supermarktkasse stehen, ohne in Angstschweiß auszubrechen), wobei ich doch merke, dass mir eine bestimmte Sache oft noch Bauchschmerzen bereitet: Schrilles Mädchengekicher. Zudem betrete ich ungern Sporthallen, und auch die Tatsache, dass ich nicht gerne vor anderen koche, ist auf Mobbinggeschichten zurückzuführen. Es prägt eben wie gesagt für's Leben.

    Zitat

    Original von TheAdi1004
    2. Ich habe ein komisches Gefühl in der Magengegend, das mir sagt:
    Gleich ist der Strom weg, gleich ist der Strom weg! Los, los, geh speichern! :unsicher:


    Oh, hör bloß auf dieses Gefühl! :D Ich kenne da so ein Genie, dem genau das passiert ist, nachdem er das Speichern als unnötige Zeitverschwendung abgetan hat. Jaja..


    Viele haben diesen Tick schon genannt, und ich kann mich da nur anschließen: Dinge einsammeln, die man nicht braucht. Da liegt ein Herz rum und die Herzen sind voll? Egal, einsammeln! Rubine trotz voller Geldbörse einsammeln? Natürlich!
    Es fühlt sich einfach schrecklich an, irgendetwas rumliegen zu lassen (oder dabei zuzusehen, wie es sich auflöst o_o). Es schmerzt sogar, wenn Leute, denen ich beim Zocken zusehe, das machen. Argh! XD


    Was noch? In Dungeons schaue ich mir die einzelnen Räume meist recht lange an, bevor ich irgendetwas tue. Selbst wenn des Rätsels Lösung auf der Hand liegt, muss erst alles untersucht werden. Ah ja, und ich verschwende gerne mal versehentlich Pfeile, Dekukerne oder Tränke, weil ich vor lauter Ungeduld oder Hektik auf die falschen Knöpfe drücke. xD

    Das kommt mir doch gleich der wunderbare Norman Jayden aus Heavy Rain in den Sinn! :3



    Jayden ist ein FBI-Agent und Profiler, der, ich zitiere, "es vorzieht, genügend Informationen zu sammeln, bevor er zu einer Entscheidung gelangt, und wenn möglich rationale Entscheidungen trifft." Leider schafft es der Gute nicht immer, ruhig und gelassen zu bleiben, denn er hat ein starkes Temperament und wird auch nicht selten mal laut, wenn ihm das Verhalten eines anderen nicht passt. Ungerechtigkeit und Unwahrheiten kann er nicht leiden, weswegen er sich stets mit vollem Eifer in seine Fälle stürzt. Er ist intelligent, analysiert seine Umgebung und seine Mitmenschen genau, ist ein guter Redner und lebt doch abseits der Realität, denn seine ARI-Brille lässt ihn Probleme vergessen und in eine virtuelle Welt abtauchen. Zudem ist er abhängig von einer fiktiven Droge, die eng mit dem ARI-System in Verbindung steht und ihn mit Entzugserscheinungen quält. Es scheint zudem, dass sein Privatleben sehr unter seinem Arbeitseifer und seiner Abhängigkeit zu leiden hat.


    Ich finde seinen gesamten Charakter wahnsinnig interessant und ansprechend. Er ist ein durch und durch guter Mensch, setzt sich für Schwächere ein, hat einen spitzfindigen Sarkasmus und geht ganz in seiner Arbeit auf. Und obwohl er Wert auf Sachlichkeit legt und sich bemüht höflich zu sein, kann er sich bei Provokationen schwer zurückhalten und legt dann so richtig los. Diese Kombination kommt bei ihm unglaublich gut rüber. Zudem mag ich es, dass er so fixiert auf seinen Job ist und sich von absolut nichts ablenken lässt. Da wäre zum Beispiel die Stelle, in der man mit ihm durch die Blue Lagoon (eine Discothek) laufen muss. JEDER Gedanke von ihm bezieht sich da auf die Arbeit oder auf etwas, das damit in Verbindung steht. Ich meine, da tänzeln hübsche Frauen vor seiner Nase herum, und ihn interessiert das überhaupt nicht. Kein flüchtiger Gedanke darüber, nichts. Stattdessen denkt er sich nur "Ich muss die Treppe hoch um Paco zu treffen (oder so ähnlich), bin schließlich nicht zum Tanzen hergekommen." <3


    Toll finde ich auch seinen Kampfstil. Naja, "niedlich" würde wohl eher zutreffen. |D Er ist ja wirklich fit und kann gut austeilen, allerdings wirken seine Bewegungen manchmal etwas unbeholfen und man wird den Eindruck nicht los, dass er all seine Tricks aus Büchern zur Selbstverteidigung hat, die er im Kopf öfters mal durchgeht, aber noch nie so wirklich geübt hat. Das hat etwas ganz eigenes, teilweise auch amüsantes und es passt wunderbar zu ihm. =D


    Doch so selbstsicher er auch manchmal wirkt, mit sich selbst scheint er nicht wenige Konflikte zu haben, und auch das macht seinen Charakter interessant. Da gibt es ein Ende, ein schlechtes, das diese Tatsache auf eine traurige Art und Weise bestätigt. Natürlich verrate ich aber nicht, was da zu sehen ist.
    Mir ist auch aufgefallen, dass er es stets vermeidet, sein Spiegelbild zu betrachten, wenn man mit ihm im Badezimmer ist und den Befehl, in den Spiegel zu schauen, ausführt. Er schaut dann nach links und rechts, aber nie in den Spiegel.


    Noch etwas, das ich an ihm liebe: Seine Stimme! <3 Seine ENGLISCHE Stimme, wohlgemerkt. Nicht zu tief, nicht zu hell... sie hat einfach einen ganz besonderen, unglaublich sympathischen und anziehenden Klang. Dazu kommt dann noch der total niedliche, aus Boston stammende Akzent. "Orahgami." Hihi. :D

    Neben Twilight Princess habe ich jetzt das Spiel LOST - The Game für die PS3 wieder angefangen. Hab das Spiel nun schon mehrere Jahre (hab's zusammen mit der PS3 bekommen xD" *hust*), es aber nie durchgespielt. Wie man sich ja denken kann, handelt es sich hierbei um ein Spiel zur TV-Serie LOST (*Schleichwerbung für meinen Thread mach* :xugly:), die ich unheimlich gern geschaut habe. Das Spiel ist im Grunde ganz nett - die Hauptcharaktere werden gut dargestellt, wenn auch natürlich die Tiefe fehlt. Überhaupt werden die Geschehnisse aus der Serie hier eher nebenbei angeschnitten, da der Fokus auf der Geschichte des Hauptcharakters liegt, welcher sein Gedächtnis verloren hat und es nun Stück für Stück zusammensetzen muss (er kommt in der Serie übrigens nicht vor). Hin und wieder erfährt man in Gesprächen mit den Charakteren dann mal, was zwischenzeitlich bei denen so alles passiert ist.
    Der Hauptcharakter ist.. nun ja.. recht 0815 geraten, und irgendwie wirken die Puzzleteile, die er bisher über sein Leben zusammengesammelt hat, auch nicht gerade großartig spannend auf mich. Es ist also nicht so, dass ich jetzt unbebingt weiterspielen muss, weil ich unbedingt wissen will, was noch so alles herauskommt. Aber vielleicht wird's ja noch interessanter, mal sehen. Ich bin aber mal gespannt was Benjamin Linus, mein Lieblingscharakter in der Serie, noch für eine Rolle spielen wird. Er kam bisher nur ein einziges Mal ganz kurz vor, sein Auftritt war aber durchaus gelungen (und er wurde sehr gut animiert - im Gegensatz zu Desmond *hust*). :3


    Eines der nervigen Aspekte des Spiels (und da gibt es einige) ist die Tatsache, dass, sobald man sich im Dschungel verirrt hat, ein Textfeld erscheint, das einem die Wahl zwischen Ich starte nochmal neu und Weiter lässt. Klickt man auf "Weiter", ist man allerdings auch wieder ganz anders ausgerichtet und steht an einer anderer Stelle. Finde ich sehr schade - ich würde den Dschungel gern einfach mal so erkunden. ._. Wobei ich ja echt Schiss vor Smokey habe. xD" Die Passagen, in denen er auf "Jagt" geht, sind ziemlich gut gemacht - seine typischen, bedrohlichen Geräusche, die klingen wie sich drehende Zahnräder, das Herzklopfen des Charakters und die Panik, schnell noch einen Unterschlupf in den Bambushainen zu finden, bevor er dich erwischt. Mich hat er dann durchaus ein paar Mal erwischt. :ugly:
    Ehehe, und als jemand, der die Serie ja komplett gesehen hat, weiß ich natürlich, was es mit Smokey auf sich hat - ist dann immer ganz nett, ihn mit diesem Wissen zu betrachten. ^^ Das Ding ist ja auch, dass das Spiel herauskam, als Lost noch lange nicht beendet war - von daher werden da wohl kaum Geheimnisse gelüftet werden können. Entsprechend ist das Spiel wohl wirklich nur Serienkennern zu empfehlen - alle anderen werden so gut wie nichts vom Drumherum verstehen (Dharma Initative, Eisbären, die Zahlen...) und am Schluss sicher mit einem großen "WTF?! zurückgelassen. ^^"


    Sehr nett gemacht finde ich übrigens die Luke. <3 Sieht 1:1 aus wie in der Serie, und als plötzlich der Piepton ertönte, habe ich erstmal panisch nach dem Raum mit dem Computer gesucht, um die Zahlen rechtzeitig einzugeben. XD Uhh, Nervenkitzel. ::]:

    Mit ungefähr 8 Jahren habe ich Ocarina of Time bei einem Freund gesehen. Ich sah, wie er mit Epona über die Steppe ritt und war vollkommen fasziniert von der Landschaft und der Bewegungsfreiheit (die mir damals in der Tat enorm vorkam). Daheim erzählte ich meiner Mutter von dem Spiel, und bald darauf holte sie es dann auch (einen N64 hatten wir ja :3). So kam es dann, dass OoT quasi ein "Familienspiel" wurde. Oft saßen meine Mutter, meine Schwester und ich zusammen und haben uns gegenseitig beim Spielen zugeschaut. Hach ja. =)


    Zu jenem Kindheitsfreund, der mich damals darauf brachte, habe ich heute leider kaum noch Kontakt. Wir sehen uns allerdings ca. einmal im Jahr bei Treffen unserer Familien - ich sollte ihn wirklich mal fragen, ob er Zelda noch immer spielt, wenn ich ihn das nächste Mal sehe. ^^ Habe ich irgendwie immer verplant, da ich ja leider eine ganze Zeit lang nichts mehr mit Zelda am Hut hatte.. bis dann Skyward Sword kam und die Begeisterung wieder aufleben ließ. :3

    Ich vergesse beim Zocken schon gerne mal die Zeit, was vor allem auch bei Zelda der Fall ist. Wenn ich den ganzen Tag Zeit habe, gut vorankomme und mich das Spiel fesselt, komme ich da schon gut und gerne mal auf ~7-8 Stunden am Stück. Bei Skyward Sword war's auf jeden Fall mal der Fall. Ich weiß noch wie überrascht ich einmal war, als ich nach draußen schaute und plötzlich alles dunkel war. :xugly:

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    Original von Lasiroth
    Die humorvolle Grundstimmung, die hier als eher störend empfunden wurde, fand ich passend und hat den Hobbit eigenständiger wirken lassen.


    Sehe ich genauso. Ich hab das Buch nun nicht gelesen, da ich aber hörte, dass "Der Hobbit" als Kinderbuch gedacht war, ging ich schon von einer gewissen "Auflockerung" aus. Und ich fand, dass Humor und Ernsthaftigkeit eine schöne Balance gefunden haben.


    Gestern Abend saß ich jedenfalls endlich im Kino und konnte mir den Film mit zwei Freunden zu Gemüte führen. Gehalten habe ich es da wie Midna - keine Trailer, keine Kritiken, kein gar nichts.
    Am Ende saß ich begeistert im Kinosessel und konnte nicht glauben, dass der Film "schon" vorbei ist. Er war einfach so enorm bildgewaltig, dass ich mich vollends darin verloren habe. Und hier kann ich auch ganz klar sagen, dass sich der 3D-Aufschlag mehr als gelohnt hat. Selten, eigentlich noch nie, habe ich so gutes 3D gesehen. Peter Jackson versteht sich ganz klar darin, die wunderschönen Aufnahmen damit zu untermalen und dem Ganzen eine Tiefe zu verleihen, die einen in diesen Film hineinzieht.


    Die Geschichte fand ich sehr schön erzählt - gerade auch die Tatsache, dass wir zu Beginn den alten Bilbo und Frodo wiedersehen und die Story dann als Rückblick angesetzt wird. Ich wurde durchweg unterhalten und mitgerissen; nicht eine einzige Länge habe ich in dem Film entdecken können. Die wunderbare Musik (die eine so starke Nostalgie in mir wachgerufen hat, dass ich am liebsten losgeheult hätte XD"), die vielen sympathischen und interessanten Charaktere, die toll erzählte Geschichte sowie dieses Gefühl, Teil einer großen Reise zu sein (das hatte ich dank der Bildgewalt durchaus) machen diesen Film zu dem wohl Besten, den ich dieses Jahr gesehen habe.


    Dann war da natürlich noch das Wiedersehen mit Charakteren, die einem durch LotR vertraut sind und über deren Auftritte man sich besonders freut. Ich war u.a. ganz entzückt, Saruman für einen kurzen Moment wieder vor mir zu haben. Der Auftritt von Gollum war dann wirklich das Highlight schlechthin. Man hat im Kino auch echt gemerkt, wie das Publikum an der Stelle von Begeisterung und Spannung geschüttelt die Luft angehalten hat.


    Ein wahrlich toller Film, der all meine Erwartungen erfüllt hat. Ich kann den zweiten Teil kaum noch abwarten. ^^


    Es gab übrigens einen Moment, an dem ich wirklich Angst hatte. °-°" Als der braune Zauberer in seiner Hütte den Igel umsorgte und draußen plötzlich irgendetwas war, fürchtete ich schon aufgrund der Schatten, dass es Spinnen sein könnten. Und es waren dann auch Spinnen - nur sah man sie zum Glück nur kurz von hinten, als sie wieder abzogen. Der Gedanke an Riesenspinnen in 3D hat mich fertig gemacht und tut es noch immer. XD" Ich hoffe, in Teil 2 und 3 bleiben die Teile weg. x.x

    Hör mal wer da hämmert habe ich nie geschaut, dafür aber Full House - und das sehr gerne. :3 Hab auch alle Staffeln verfolgt, bis zum Ende.


    Das Zusammenspiel der Charakteren hat mich wunderbar unterhalten, und es war sehr schön, allen beim Altern zuzusehen. :3
    Ich lachte und weinte mit ihnen - es gab wirklich genügend traurige und tragische Momente in der Serie, die wirklich ans Herz gingen.


    Mein Liebling war immer Jesse. Tjaja, fand den sehr charismatisch. XD
    Joey mit seinen Zeichenstrickserien war aber natürlich auch klasse, genauso wie Danny mit seinem Putzfimmel.
    Steph und D.J. mochte ich eigentlich die ganze Zeit über recht gern, wobei ich D.J. etwas lieber hatte. Vor allem als heranwachsende Frau gegen Ende der Serie hat sie mir sehr gefallen.
    Ich muss aber sagen, dass ich die älteren Staffeln ein wenig bevorzuge. Mit den Zwillingen von Becky und Jesse konnte ich mich z.B. nie so recht anfreunden.
    Michelle... naja. Ihr stand ich die ganze Serie über eigentlich recht neutral gegenüber, wobei sie später wirklich nerven konnte.
    Ich erinnere mich übrigens, dass sich das Full House Finale hauptsächlich um sie drehte (mit diesem Reitunfall), was mich schon ein wenig gestört hatte. XD" Aber naja, der Abschluss war trotzdem ganz schön. :3

    Eine sehr schöne Serie auf jeden Fall. Ich habe sie unglaublich gern geschaut, und einige aufgenommene Folgen habe ich sogar noch auf Videokassette. XD


    Zitat

    auf einem Level mit all den Harzt IV-Dokusoaps.


    Na, ich sehe da aber einen gewaltigen Unterschied zu "Mitten im Leben" und Konsorten. Oo Aber gut, wenn du das findest..
    Mit der Betitelung "Hartz IV-Dokus" für diesen Nachmittagstrash werde ich wohl nie warm werden.

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    Original von LadyThumperGirl
    @SchleifenbaumJ: Also bei mir ist da eher immer die Problematik wenn ich mich in jemanden verliebe, dass die Wahrscheinlichkeit mit ihm zusammenzukommen sehr gering ist (wenn ich denjenigen z.B. nicht so lange kenne, genau wie er mich).


    Ich finde, schleifenbaumj hat da schon diese Balance angesprochen, die ich auch für sehr wichtig halte. Mit jemandem zusammenzukommen, den man kaum kennt und eben einfach nur anziehend findet, ist natürlich ziemlich übermütig, hat nicht viel mit Liebe zutun und ist für mich auch nicht nachvollziehbar, zumal ich mich in den Charakter eines Mannes verlieben möchte, bevor ich etwas ernstes mit ihm beginne. Dementsprechend ist es natürlich gut und auch ganz in meinem Sinne, dem Ganzen etwas Zeit zu geben. ZU viel verstrichene Zeit macht die Sache dann aber wieder schwierig; den Grund hat schleifenbaumj schön erläutert, wie ich finde. Man sollte also nichts überstürzen, aber die Gefühle, die man schon von Anfang an hatte, auch nicht über Jahre hinweg als Freundschaft tarnen und dann erst mit der Sprache herausrücken - macht vieles im Nachhinein sehr schwierig (wobei es dann auch wieder gute Gründe dafür gibt, die Gefühle lieber runterzuschlucken und darauf zu warten, dass sie abklingen. Ich war z.B. über mehrere Jahre unglücklich in einen 13 Jahre älteren Mann verliebt - der Altersunterschied war da das kleinste Problem. Hätte ich etwas gesagt, und sei es nur um es loszuwerden, hätte es eine Menge Chaos gegeben; der Mann war einfach unerreichbar, und da musste ich mit leben und es akzeptieren).
    Kommen im Laufe der Beziehung dann dunkle Geheimnisse zutage, wie es bei deinem Ex scheinbar der Fall war, ist das natürlich eine Herausforderung. Aber wie sicher kann man sich sein, dass, hätte man alles noch ein wenig laufen lassen, es ans Licht gekommen wäre? Ich finde, wenn der Zeitpunkt sich einfach als günstig erweist, sollte man nicht krampfhaft warten, weil sich was weiß ich noch was für Geheimnisse auftun könnten, die man in einer Freundschaft eher erfährt. Nun stellt sich natürlich die Frage: Nicht zu früh, nicht zu lange warten - ja wann ist denn der richtige Zeitpunkt? Der kristallisiert sich auf jeden Fall von ganz allein heraus. Man muss da - so kitschig es klingt - wirklich auf sein Herz hören. ^^


    Ich finde auch, viel zu viele Menschen drehen immer gleich durch, wenn sie sich auch nur leicht verknallen. Dabei ist es wirklich besser, einfach abzuwarten und zu schauen, wie sich die Gefühle entwickeln. :)


    Zitat

    Original von LadyThumperGirl
    Es ist verdammt schwer eine Freundschaft mit einem Mann zu führen, vor allem wenn es "locker" sein soll. Ich hatte bisher eh (sehr gute Beispiele) genug Erlebnisse um zu sagen, dass es als Frau immer schwerer ist einen Zockerfreund/kumpel zu finden. Es muss nicht immer so sein, klar, aber leider passiert es häufiger als man glaubt.


    Hm, da habe ich gegenteilige Erfahrungen gemacht. ^^ Ich führe einige gute Freundschaften zu Männern, die auch sehr locker ablaufen. Dazu muss ich sagen, dass von uns niemand großartig auf körperlichen Kontakt aus ist, dementsprechend auch keine falschen Hoffnungen geschürt werden.


    Ach, irgendwas wollte ich noch sagen, ich weiß aber gerade nicht mehr was. @@" Na, egal...

    Wenn jemand in einer langen, engen Freundschaft pötzlich mehr empfindet (darauf möchte ich jetzt nur eingehen), ist das immer so eine Sache. Der Gedanke, dass zwei Freunde, die sich gut einschätzen können und schon viel zusammen erlebt haben, nach einer ganzen Weile erkennen, dass sie sich lieben und daraufhin zusammenkommen, klingt erstmal sehr schön. Solche Fälle, in denen es dann auch gut läuft, gibt es natürlich (finde ich auch ziemlich romantisch ^^), doch meine persönlichen Erfahrungen sehen leider etwas anders aus, und ich kann Arawns Post so ziemlich unterschreiben.


    Interessanterweise kenne ich viele, die den Punkt "Risiko" absolut nicht sehen und der Meinung sind, dass, selbst wenn die Liebe einseitig ist, die Freundschaft schon nicht drunter leiden wird, zumindest wenn es eine gute Freundschaft ist, da gute Freundschaften sowas überstehen. Und wenn der Freund einen liebt, sollte man sich einfach geehrt fühlen und gut is' - ist ja nichts dabei. Da kann ich dann nur mit dem Kopf schütteln..
    Oder auch wenn ich Dinge lese wie "Ich glaub ich hab mich in meinen besten Freund verliebt, soll ich es ihm sagen?"
    "Ja, sag es ihm, du hast nichts zu verlieren. Wenn er dich dann meidet, war er nie ein richtiger Freund."
    In so einem Fall muss man gewaltig abwägen. Ist es nur eine Schwärmerrei oder wirklich tiefgehende Liebe, die sich gar über Jahre hinzieht? Kann man die Freundschaft auf normalem Wege nicht mehr weiterführen und geht daher ein Risiko ein? Vollkommenes Verständnis für die Tatsache, dass man manchmal Risiken eingehen muss - mich macht es nur fassungslos, wie viele diese Entscheidung auf die leichte Schulter nehmen und wirklich denken, dass wahre Freundschaften nicht daran zerbrechen können. Sicher kann man zusammen für die Freundschaft kämpfen, aber so einfach ist das eben nicht immer. Ich spreche da aus Erfahrung - mein bester Freund und ich haben 3 Jahre daran zu knabbern gehabt, bis wir die Kurve gekriegt haben. Wir haben's geschafft, ja, doch wie früher ist es heute nicht mehr. Die Liebe kann enorme Schatten auf Freundschaften werfen. Kann, muss nicht. Aber schon allein dieses "kann" wird bei Leuten, die ich so kenne, oft unterschätzt.

    Ich spiele ja gerade zum ersten Mal TP, und so sehr mir das Spiel bisher auch gefällt.. manche Stellen waren purer Hass! >D"""" Der Wagen mit dem verletzten Zoraprinzen, den man vor diesen §$%$!!# Goblins beschützen musste, hat mich in den Wahnsinn getrieben. Wie viele Versuche ich gebraucht habe weiß ich nicht.. es waren zu viele. :ugly: Gestern ewig lang dran gesessen, dann aus lauter Frust irgendwann die Wii ausgemacht. Vorhin wollte ich meiner Schwester dann zeigen, wie bescheiden die Stelle ist, und da hab ich's dann geschafft (mit viel Gefluche und zwei verbrauchten Herztränken, die ich mir extra noch geholt habe). xD" Ich meine.. was war das bitte für ein Mist? D: Nie konnte ich die Flugmonster rechtzeitig erwischen weil Goblins und Feuer und nicht getroffen und Hektik und kein Herztrank und....... Boah! Dx Na, nun ist es jedenfalls endlich vollbracht. Ich hätte weinen können vor Freude, als der Wagen plötzlich auf dem richtigen Weg weiterfuhr! QQ


    Die Suche nach den Schattenkäfern hat mich auch extrem genervt, aber diese Plage ist ja nun zum Glück aus der Welt. Das letzte Viech war eklig. °_°


    Vermutlich werde ich in TP noch so einige Male versagen und mich aufregen, also.. bis zum nächsten Update. xD

    >_<"""


    Soeben beim Spielen von Twilight Princess passiert: Der Grononenälteste fordert mich zum Ringkampf heraus. Ich nehme die Herausforderung natürlich an und werde auch sogleich aus dem Ring geschmissen. Also nochmal, diesmal mit schnellerem Ausweichsmanöver. Wieder nichts. Nochmal. Fail. Nochmal. Nein. Nochmal. Keine Chance.


    "Okay, schaust du mal auf ZE, wie du den besiegen kannst. Ist ja schon ziemlich schwer."


    ...
    Eisenstiefel. Die. gottverdammten. Eisenstiefel! :argh: Ist ja nicht so, als wäre mir dieses Item extra für das Bestehen gegen die Goronen gegeben worden. Himmelherrgott bist du dumm Celestial.. -_________________-


    Edit: Und gerade wo ich weitermachen will sehe ich noch, dass er sogar meint, ich wäre zu leicht. Hätte ich vielleicht mal lesen sollen. <<"

    Zitat

    Original von Regin
    Ich finde es erstaunlich, das King in diesem Buch ganz seine normale Themenwelt verlässt (größtenteils zumindest) und sich wirklich tiefgründigen Gebieten zuwendet,


    Dies geschieht sogar sehr sehr oft. Das beste Beispiel dürfte wohl "The Green Mile" sein, aber auch "Under the Dome" (Die Arena) erzählt - trotz der Tatsache, dass die Kuppel, welche die Stadt Chester's Mill isoliert, überirdischen Ursprungs ist -, die gesamte Geschichte über vom Leben und Leiden bestimmter Charaktere und von deren Beziehungen zueinander. Die Tiefgründigkeit, die er in viele Bücher und Kurzgeschichten einbringt, ist eine von vielen Sachen, die ich so sehr an King schätze. Sie findet sich auch in Horrorgeschichten wie "IT" oder "The Mist", und das nicht zu knapp. ;)


    King ist übrigens ein gutes Stichwort (für mich sowieso immer xD *hust*), da ich gerade "Tommyknockers" von ihm lese. Bin noch nicht wirklich weit (Seite 30 oder so), kann also auch noch nicht viel dazu sagen. Ganz grob gesagt geht es darum, dass eine Autorin namens Roberta Anderson im Wald über ein metallisches, schwer zu definierendes "Ding" stolpert, das aus der Erde ragt. Und - so der Klappentext - mit dieser Entdeckung hält das Grauen Einzug in Haven (Maine).
    Bisher auf jeden Fall ein angenehmer Einstieg, der Lust auf mehr macht. :)


    In meinem Umfeld gibt es viele Leute, die das Ende eines Buches vor der ersten Seite lesen. Das wiederum handhabt jeder etwas anders: Der eine liest die letzte Seite, der andere das ganze letzte Kapitel und manche lesen auch nur den letzten Satz, bevor sie anfangen.
    Das habe ich so nach und nach erfahren, und jedes Mal konnte ich es nicht begreifen. Meine Schwester war die Erste, bei der ich dieses Vorgehen beobachtet habe, und als ich das einigen Bekannten und Freunden dann erzählte, stellte sich oft heraus, dass auch sie das Ende immer zuerst lesen. Das führte dann zu einigen Diskussionen, und nur zwei Personen konnten mir da richtige Gründe für nennen:


    Eine Freundin z.B. will nur Bücher mit Happy Endings lesen. Sie hasst schlechte Enden, deswegen schaut sie erst immer nach, ob am Ende alles gut wird. Buchreihen (bei denen man das Ende natürlich nicht gleich nachschlagen kann, es sei denn, man besitzt bereits das letzte Exemplar) liest sie nur, wenn es sich um lustige Bücher handelt.


    Meine Schwester meint, dass es sie nicht reizt zu erfahren wie ein Buch ausgeht. Viel mehr interessiert sie, was alles passieren muss, damit sich "dieser" Anfang zu "diesem" Ende entwickelt.


    Der Rest meint immer nur zu mir "Joah, mag ich eben lieber. Warum kann ich dir gar nicht sagen."


    Also ganz ehrlich: Ich werde wohl nie verstehen können, wie man das Ende eines Buches zuerst lesen kann, ganz egal, wie viel man vom Ende liest. Der Abschluss (und vor allem der letzte Satz!) muss mich nochmal richtig mitreißen, und der Effekt lässt nach, wenn ich genau weiß was passiert (weswegen ich Bücher auch selten zweimal lese). Ich möchte rätseln wie es ausgeht, ich möchte mir Theorien zusammenbasteln, und bei einem Krimi möchte ich NICHT schon vorher wissen, wer der Mörder ist. Natürlich kann es auch sein, dass man beim Lesen der letzten Seiten gar nichts mit den Informationen anfangen kann und somit auch nicht wirklich weiß, wer jetzt was warum gemacht hat. Ich denke, das wird sogar sehr oft der Fall sein. Aber schon allein die Tatsache, dass sich meist herauslesen lässt, ob es sich um ein Happy End oder ein trauriges Ende handelt, reicht mir. Und wenn man dann eine bestimmte Stelle im Buch erreicht hat, wird man meistens auch wissen, was genau da am Ende gemeint war. Liest man nur den letzten Satz, weiß man natürlich eher wenig, oder auch gar nichts. Je nachdem, wie viel der Satz verrät.
    Andererseits könnte man auch alles wissen.


    "Nachdem wir endlich wussten, dass Fritz Peter seine Nachbarn wegen Geldproblemen ermordet hat, konnten wir uns zurücklehnen und den Fall ruhen lassen."


    Obwohl so ein Schlusssatz schon ziemlich dämlich wäre. xD" Aber das nur als Beispiel, dass doch ein gewisses Risiko besteht, mehr durch den letzten Satz zu erfahren als man eigentlich wollte.
    Aber ganz abgesehen davon, ob er mir jetzt viel verrät oder nicht: Ich möchte ihn in keinem Fall vorher kennen, denn er soll mich aus dem Abenteuer führen, mich eventuell auch überraschen oder rühren. Oder zum Schmunzeln bringen. Oft sitze ich vor einem Buch, starre den letzten Satz an und denke: "Meine Güte, das war's jetzt? Ich kann's gar nicht glauben.." Dann atme ich einmal tief durch und lasse das Ende auf mich wirken (sofern es ein gutes Buch ist, versteht sich). Ich möchte nicht vorbereitet sein.


    Wie seht ihr das? Würdet ihr das Ende ebenfalls niemals zuerst lesen, oder gibt es hier auch welche, die genau das tun? Und wenn ja, aus welchen Gründen? Ich bin gespannt auf eure Meinungen. :)