Beiträge von Yunavi

    Nachdem ich es zunächst auch für einen gut gemachten Fake gehalten habe, ging es mir ein paar Minuten durch den Kopf und noch immer bin ich zwiegespalten. Einerseits ist es doch arge Ausschlachtung der Marke Zelda, kein ehrlicher Fan sollte das je gutheißen. Zudem hat DaveMania recht, gut hineinpassen tut er zu dem Knollnasenklempner eigentlich nicht und überhaupt, wieder so ein olles Crossover... *blabla, moralisches Gelaber*


    Streicht den letzten Teil.


    Link auf einem ****ing Motorrad mit Triforce-Logo, wie geil ist das denn?!? :herz:
    Tut mir leid, Leute, ich kann nicht anders. Ein lang gehegter Mädchentraum geht in Erfüllung. <3

    Zitat

    Original von Waldfee
    (damit meinte ich jetzt nicht beim Mörderspiel beim FT ^^ )


    Nayru sei Dank. :xugly:


    Zitat

    Original von Waldfee
    Wem ich noch nicht leiden kann, ist mich selbst! Es kotzt mich an, dass ich oft depressiv bin. Es kotzt mich an, dass ich entweder zu offen oder zu verschlossen bin. Es kotzt mich an, dass ich nicht das Maul aufkriege und bestimmten Leuten mal deutlich mache, dass sie mich dezent scheiße behandeln. Und es kotzt mich an (auch wenn dies jetzt paradox zu letzterem ist) dass ich mich einfach nicht daran gewöhne, ständig von Menschen verletzt und enttäuscht zu werden...


    Dito.


    Gehe mir manchmal selbst auf den Keks damit. Entweder bin ich zu ruhig und werde zum stillen Außenseiter einer Gruppe oder zu laut und aufgedreht und gehe jedem auf die Nerven; ich weiß nicht, ob es wirklich so ist oder nur eine Empfindung von mir. Aber es stört mich, dass ich mich ständig bei der Frage erwische, ob mein Gegenüber mich wohl leiden kann und woran es liegt, falls dem nicht so ist - worauf dann die Frage folgt, wie ich diese Sache beheben oder wieder gutmachen kann. Reale Sozialität ist irgendwie nicht mein Ding. Zu einem Extrem neigen meine Taten immer. *goro*


    Etwas, das ich an anderen nicht ausstehen kann, ist aber tatsächlich Intoleranz gepaart mit Schubladendenken; besonders oft von älteren Leuten, die glauben, ihr Leben schon so weit gelebt zu haben, dass sie von einer einmal gebildeten Meinung nicht mehr abrücken müssen. Aber die Richtung hatten wir ja schon. Rassismus, Homophobie und der ganze andere Quark, den man als moderner Mensch als "böse" serviert bekommt, das spielt da alles mit rein. Wir sind mittlerweile endlich aus dem Scheiterhaufen-Zeitalter raus und könnten uns alle vertragen, wenn wir nur wollten, sollte man doch meinen.


    Allerdings bin ich auch ein Typ, der meint, das jeder sich seine eigene Meinung von etwas bilden sollte, weswegen ich auch nicht unbedingt darauf beharre, jemandem seinen Standpunkt streitig zu machen. Nur sollte jemand, der sein Leben streng nach Klassifizierungen auslebt, nicht besonders viel Ansehen, Respekt oder Sympathie meinerseits erwarten.


    Außerdem komme ich als sehr empfindsames Wesen nicht gut mit Menschen klar, die eine niedrige EQ besitzen. Natürlich gibt es Leute, die drücken sich immer sehr direkt und sicher aus, wissen was sie wollen und wie sie es erreichen können - aber wenn jemand sehr rücksichtslos und egozentrisch agiert, dann schreckt mich das doch sehr ab. Vielleicht aus ganz oben genanntem Grund, vielleicht, weil ich selbst mehr introvertiert als extrovertiert bin und verbale Rundumschläge nicht gut verkrafte. Wahrscheinlich ist es eine Mischung aus beidem.

    Mein peinlichstes Erlebnis war definitiv auf der Gamescom, in dem Jahr, in dem man SS anspielen dürfte. Habe ewig lange angestanden und darf endlich die Fernbedienung in Händen halten (was für ein Gefühl ^^) und dann kommt da dieser doofe Assistent und klaut mir meine wertvolle Spielzeit, für die ich ewig lange angestanden habe, mit seinen blöden Belehrungen. Was fällt dem eigentlich ein, immerhin habe ich ewig lange angestanden!
    "Hast du das schonmal gespielt?"
    "Nee.", denke ich mir, "Ich stell' mich immer für ein Spiel zwei Stunden an, das ich nicht kenne. Haha."
    "Also da ist laufen, da ist hauen, da ist rumrollen..." *blabla*
    Ich also auf taub gestellt, habe mich tapfer bis zu diesem komischen Riesenkäfer durchgeschlagen, den es zu besiegen galt und immer wieder zu den anderen rübergelinst, nur um - selbstverliebt, wie ich bin - festzustellen, dass ich am weitesten war. Yay! Aber was war auch anderes zu erwarten, bin ja auch quasi ein Veteran, haha!
    Plötzlich scheint das blöde Vieh meine Unaufmerksamkeit durch Lobpreisungen an mich selbst aber zu nutzen, plättet mich quasi in einem Zug und lässt mir nicht mehr als ein paar unter Pieptönen leidende Herzchen, die allen Umstehenden schön verraten, dass Link unter meiner Führung gleich den Löffel abgibt.
    Ich frage total panisch den Assisstenten: "Wo nehme ich denn den roten Trank?"
    Und er, mit einem Ghirahim-ähnlichem Ausdruck im Gesicht, ganz locker:
    "Ah, du suchst den roten Trank. Also den roten Trank, den roten Trank, ne? Der rote Trank ist..."
    In dem Moment erscheint der Game Over Bildschirm, es piept im Raum kurz und meine Spielzeit ist um. Einen zweiten Versuch konnte ich mir also abschminken; und war in der Runde glaube ich die einzige, die es geschafft hat, in den paar Minuten zu sterben. Epic Fail. Der Typ hat übrigens noch so nett gegrinst, als ich gegangen bin. :xugly:

    Also ich freu mich schon wie wild auf die vierte Staffel, wenn sie denn mal auf Bluray kommt; ich habe es bei Serien lieber, wenn ich alles hintereinander schauen kann, und gerade bei GoT ist die Gefahr so hoch, dass man etwas Wichtiges nicht mitbekommt, wenn man immer solange zwischen den Folgen warten muss... Aber sobald die Serie zu Ende ist, wird es auf jeden Fall mit den Büchern weitergehen. Probeweise mal reingelesen und die sind es auf jeden Fall Wert, zumal die Geschichte so sicher noch an Tiefe gewinnen dürfte. War natürlich nicht anders zu erwarten.


    Was ich bei GoT so faszinierend finde, ist die Tatsache, dass man wirklich nie weiß, was kommt - Charaktere erleben überraschend ihr Ende, unerwartete Wendungen treten ein, neue Figuren treten auf; ist schon toll, mit welcher Vielfalt die Serie aufwarten kann. Es sei denn, man hat die Bücher gelesen oder wurde auf Facebook zugespoilert, klar. :xugly:



    Lustig finde ich es übrigens, dass ich meine Oma, die mich damals auf HdR, Harry Potter und den ganzen Fantasykram gebracht hat, jetzt mit dem Virus angesteckt zu haben scheine. Ich habe sie letztens erwischt, wie sie alle drei Staffeln hintereinandergeschaut hat, bis spät in die Nacht hinein, und habe dann mitgemacht. Ich freue mich schon, wenn die vierte Staffel draußen ist. Das wird lustig. X'D


    Edit: Ich habe mir das besagte Brettspiel mal näher angeschaut, sehr interessant. Werde ich mir als potenzielles Weihnachtsgeschenk vormerken, vielen Dank Antiheld! :D

    Zitat

    Original von TourianTourist


    Er behauptet ja nicht, dass sie das Ziel mit ALBW erreicht haben...! Nur dass es ein erstes Experiment war, Konventionen bei Zelda zu brechen. Er beschreibt hier halt den typischen Ablauf, wie man ein Item in einem Dungeon findet und dass ALBW dies eben anders gemacht hat. Mehr nicht.


    Dass ALBW auch wieder nur eine vorgegebene Zahl an Dungeons hat, sollte irgendwo klar sein. Bei Zelda U kann man scheinbar aber etwas anderes erwarten.


    Ah, also auf diese Neuerung war das bezogen. Also schlussfolgere ich einfach mal, dass man die Items vermutlich demnächst nicht mehr den Dungeons selber finden wird, sondern sich in Nebenquests/Rätsellösungen erst in der Oberwelt zusammensuchen muss? Wäre jedenfalls ein interessantes Konzept. Vorher keine Erwartungen über den Umfang des Spiels zu wecken könnte auch mal etwas anderes sein. Bis jetzt klingt das alles schon sehr verlockend, was Nintendo da umsetzen will. <3


    Tut mir leid, dass mir das noch unklar war. Danke jedenfalls für die Erläuterung. Meinetwegen brauchst du jetzt nichts umzuschreiben, so war das nicht gemeint. ^^"

    Zitat

    Original von TourianTourist
    ..."Open World" bedeutet, dass es eine große Spielwelt gibt, in welcher die Spieler täglich eine Vielzahl an Dingen tun können...


    Ich hoffe, das ist auf Dinge wie die Lotterie in Majoras Mask oder auf die Ingame-Zeit bezogen, nicht auf das Spiel an sich, sonst befürchte ich ein "Hyrule Crossing".
    Link als Rübenzüchter wäre nicht unbedingt eine Neuerung, die ich erleben muss. :xugly:


    Aber wieso sollte man bei ALBW nicht das Gefühl haben, nach einer bestimmten Anzahl Dungeons das Spiel halb durchzuhaben? Es war egal, in welcher Reihenfolge man die Dungeons absolviert hat, aber inwiefern ändert das etwas am Spielgefühl? Das verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Wenn ich weiß, es gibt x Weisen, und ich habe y befreit, dann weiß ich doch automatisch, dass ich noch z Weisen befreien muss, oder? Naja, wahrscheinlich war das eher auf die Linearität gemünzt. Komisch, dass Nintendo auf einmal so darauf fokussiert ist, dabei empfinde ich persönlich das gar nicht als Schwachpunkt. Bei Wind Waker zum Beispiel hatte man auch eine gigantisch große Welt und da konnte man, wenn man keine Lust auf Dungeons hatte, unzählige andere Dinge treiben... Fotos schießen, Minispiele spielen, Herzteile oder Schatzkarten suchen. Langeweile aufgekommen ist da auch nie. Hoffentlich wird die neue große Welt genauso.


    Ich würde mir viel lieber einen Vorgang wie bei Okami wünschen, das wäre was! Man denkt, man hat das Spiel durch, und dabei wird der Endgegner nach dem Kampf erst richtig derbe, startet zwischendurch eine Reise in die Vergangenheit und erlebt mittendrin noch ein paar eingeschobene Sequenzen, trifft unerwartet auf einen Haufen Nebenquests - wenn man eine Story so gestaltet, voller Wendungen und möglicher Alternativgeschichten, denen man sich zuerst widmen kann, wieso sollte die Linearität der Hauptgeschichte dann noch stören? Hm, mal sehen, wie Nintendo "Open World" auslegt. Bin echt gespannt.

    Oh, dieses schöne, böse Midnagrinsen lässt Fanherzen doch höherschlagen <3


    Und echt schöne Details, die sie in die Geschichte mit einbauen; ich bin nur froh, dass das Schwert nicht von Medigoron stammt, das wäre lustig geworden - ich musste mir gerade Impas Blick vorstellen, wenn sie plötzlich mit 'nem Stumpf dasteht. :ugly:

    Und ich hab mich schon gefragt, wie sie ihre Barrieren eigentlich zum Angreifen verwenden will - die Frage erübrigt sich hiermit wohl. Allein dieses von Wand zu Wand hat was :D


    Schaut schon cool aus. Ich finde es übrigens auch schön, dass Lana so ein einfacher Name ist, der sich schön in die Zelda-Welt einfügt; wenn sie jetzt einen wunderbar asiatischen Xenylingmiazuhatschimingmingko-Namen gehabt hätte, wäre mir das wohl eher negativ im Gedächtnis geblieben. Haben sie schön dezent eingebaut, die Gute. ^^


    Das einzige, was mich irgendwie nervt, ist ihre Stimme; ich hoffe, die ändern sie für die europäische Version noch. In Animes finde ich die Sorte Chibischrei nicht so schlimm, aber in einem Kampfspiel bei jeder dritten Attacke dieses - Verzeihung - Kindergekreische zu hören fände ich schlimm. Dürfte mich aber sowieso nicht allzu sehr stören, wahrscheinlich bleibe ich sowieso bei den Canon-Charakteren. Bei der kindlichen Euphorie in ihrem Gesicht passt das wenigstens ganz gut. ::]:
    Vielleicht locken mich aber auch die blauen Haare noch an sie ran. Wir werden sehen, wir werden sehen... *g*
    [SIZE=7]Und he, hatte ich nicht vor ein paar Wochen nicht gesagt, ich will das Spiel gar nicht? Wie schnell sich sowas ändern kann mit ein bisschen Spoilerei X'D[/SIZE]

    Bioshock Infinite gehört definitiv auch dazu, vorallem bei dem Ende. Man, was habe ich danach noch lange darüber nachgegrübelt... Das liegt aber nicht nur daran, dass ich die Charaktere toll fand, sondern auch an der Komplexität der Story an sich. Aber ich liebe solche Spiele, wo man sich etwas genauer mit den Hintergründen beschäftigen muss.
    Silent Hill ist auch so ein Fall, muss also auch hier stehen, besonders Shattered Memories - gilt zwar als einer der schlechteren Teile, aber die Geschichte hat was. Ganz am Ende gibt es eine unerwartete Wendung, mit der ich einfach nie gerechnet hätte, allein durch einen Wechsel der Kameraperspektive; aber es lässt das Spiel keineswegs plötzlich absurd erscheinen oder unlogisch, im Gegenteil. Oder Beyond two Souls, auch sehr zu empfehlen, mehr Film als Spiel zwar, aber dennoch sehr ergreifend.


    Aber - ein Spiel, das mich damals sehr berührt hat - war Banjo Tooie. Ehrlich, kauft euch mal als junges Früchtchen dieses Spiel für euer N64, nachdem ihr den Vorgänger schon abgöttisch geliebt habt, und seht zu, wie gleich zu Beginn (!) ein Großteil der Charaktere umgebracht wird. Ich habe so geheult bei Bottles Tod... Ist mir jedenfalls bis heute im Gedächtnis geblieben. Emotional war die Spielreihe aber in vielerlei Hinsicht. Hat mich oft zum Lachen gebracht. Ich sage nur:


    Zitat

    Banjo: Hier ist nichts!
    Kazooie: Warte - die Musik hat sich geändert, gleich kommt der Endgegner!


    Ich liebe diese Witze durch die Vierte Wand. Ohnehin hatte das Spiel immer einen schrägen Humor. :xugly:


    Resident Evil 6 hat mich auch gefesselt, besonders die Chris/Piers-Geschichte gegen Ende. Danach hatte ich aber merkwürdigerweise keine Lust mehr auf das Spiel. ^^"


    Bei Okami war der Mitfieber-Faktor bei mir echt groß, aber das ist kein Wunder, immerhin ist es Zelda sehr ähnlich. Es war toll, die ganze Zeit den Werdegang der Göttin Amaterasu mitzuverfolgen und mit ihr zu wachsen, besonders wegen dem genialen Soundtrack und dem einzigartigen Grafikstil. Gerade Action-Adventures mit so leichten RPG-Elementen haben immer diesen "Epik"-Faktor, wo man als kleiner Wicht anfängt und gegen Ende wirklich das Gefühl hat, ein Held zu sein, der die Welt rettet. Deswegen habe ich es auch nicht so mit Onlinerollenspielen, da hat man das Gefühl zwar auch, aber immer einen "neben sich laufen", der dich wieder daran erinnert, dass man doch nur einer von vielen ist...


    Darf man auch Spiele nennen, die einen emotional sehr erregt haben - wie etwa Assassins Creed 3 und das Ende, was einfach keines ist? Ich habe mich tierisch geärgert, wie Ubisoft die Sache mit Desmond beendet hat. Da sitzt ein ganzes Team dran, um den Plot zu verfassen; kann wohl nicht wahr sein, dass man so eine seiner erfolgreichsten Spieleserien verhunzt.

    Sönke: Ist das nicht von Gandhi?


    Auch ich bin gegen die Todesstrafe, erstens, weil ich finde, dass Absitzen und Warten wesentlich qualvoller sein können als der endgültige Tod, sei er noch so schmerzvoll... Und zweitens sollte jeder eine neue Chance erhalten, wenn er denn Reue und Besserung zeigt. Ja, meinetwegen auch Terroristen und andere Massenmörder, auch wenn ich mich damit unbeliebt mache. Jedenfalls denke ich im Großen und Ganzen so, ist ja auch die Meinung, die man laut Öffentlichkeit haben sollte. [SIZE=7]*hust*[/SIZE]


    Wenn jemand jedoch jemandem aus meinem persönlichem Umfeld etwas antäte oder antun wollte, würde ich das jedoch auch getrost übersehen, so ehrlich will sein. Aber dann würde ich mich da auch persönlich drum kümmern und nicht auf ein Gerichtsurteil warten. Wer mir jetzt damit kommt, dass ich nicht besser wäre - das gebe ich zu, bin ich nicht. Habe ich aber auch niemals behauptet. Lieber schmore ich im ewigen Fegefeuer, wissend, dass der Verbrecher gesühnt hat, und ziehe solange den Hut vor Leuten, die gnädig darauf verzichten können. Im Ernstfall könnte ich diese Güte jedenfalls nicht versichern.


    Scheint eine sehr zwiegespaltene Meinung zu sein, und genau das ist es auch. Aber diese Prinzipien sind recht einfach zu verstehen, und, wenn wir alle mal ehrlich zu uns selbst sind, vollkommen legitim, oder? Subjektives Empfinden ist eine schwierige Sache, gerade bei einer Sache wie dieser. Wenn Freunden oder der Familie etwas passiert, fühlt man sich automatisch betroffener, als wenn man auf eine Demo gegen die Todesstrafe in Amerika geht, was so weit entfernt liegt.


    Was mich aber nicht davon abhält, eventueller Körperverstümmelung des Täters bei sexuellen Übergriffen an Kindern positiv gegenüberzustehen. Macht der Pädo dann mal schlapp, schneiden wir ihm die Eier ab (meinetwegen auch mehr). So einfach kann's gehen. Beschwert der Betroffene sich darüber, soll er zunächst an die kleine Seele denken, der er vielleicht zuvor jeglichen Gedanken an ein späteres Liebesleben zerstört hat. Eunuchen können sich noch immer einen anderen für sie sinnvollen Lebenszweck suchen. Da würde es sich wahrscheinlich jeder nochmal überlegen, ob er so schnell seine Männlichkeit aufgeben will. Wie man da bei Frauen verfahren würde, weiß ich nicht, aber gerecht fände ich es auf jeden Fall.


    Bei körperlicher Gewalt ein wenig Folter anzuwenden, da wäre ich auch für, nicht so doll, dass es ihn oder sie umbringt oder komplett entstellt, aber soviel, dass es sie zwingt, darüber nachzudenken. Heutzutage hat man Trainingscenter, private Fernsehsender und Taschengeld im Knast... Das ist auch nicht der richtige Weg.


    Dazu kommt noch, dass Kapitalismus laut unserem Rechtssystem ein wesentlich schlimmeres Verbrechen ist als Vergewaltigung oder Mord, aber das ist ein anderes Thema. Da liegt die Kritik eindeutig bei den Obrigkeiten.

    Hach, eure Vorschläge sind alle schon so toll! *_*


    In Anbetracht der Tatsache, dass mit Agnetha auch eher weniger bedeutende Nebencharaktere eine Hauptrolle erlangen können und es anscheinend äußerst skurrile Waffen gibt, würde ich mir Kamaro aus MM wünschen. Der merkwürdige Tänzer, der sich selbst immer übersetzt. Die Moves würde ich zu gerne sehen, wenn er sich bewegt. X'D


    Angetan wäre ich auch von Tetra mit ihrem Entersäbel, auch wenn ich nicht glaube, dass sie das machen - immerhin ist Zelda ja schon enthalten. Und wenn sie den Stil beibehalten würden, wäre die Welt vermutlich noch durschmischter als ohnehin schon.


    Oder Linebeck, auch wenn ich mir keinen Kampfstil für ihn vorstellen kann. Aber ich mag seine selbstverliebte Art, der hätte bestimmt ein paar tolle Posen drauf. Vielleicht haut der den Feinden seine sorgsam angesparten Rubine im Sack um die Ohren oder so.


    Vielleicht noch den Geist vom goldenen Wolf oder Igos du Ikana, das hätte auch was. Die beiden würden auch ihren Kampfstil direkt mitbringen. Speziell von den beiden würde ich gern mal etwas mehr zu sehen bekommen, da sie in den Spielen noch so viele Geheimnisse umgeben.


    Last, but not least, Toby und Dumnus! Die mit Hühnern werfen oder in einer Kanone herumballern. DAS wäre mal was, was mich überraschen würde. Ist recht unrealistisch angesetzt, aber cool wäre es trotzdem. Zwei schrägere Vögel gibt es, soweit ich weiß, im Zelda-Universum nicht, sieht man mal von der Klohand ab.
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    :uglyapplaus:


    Das ist jetzt so alles, was mir noch an ersehnenswerten Charakteren einfiele. Aber damit würde man mich auch relativ schnell ködern können, selbst, wenn mich das Spiel an sich nicht so anspricht.

    Zitat

    Original von TourianTourist
    Mittlerweile ist bekannt, wie Agnetha kämpfen wird! Und zwar mit ihrem Sonnenschirm, aber sie kann auch Insekten zum Angriff herbeirufen.


    Coole Sache, dass sie Agnetha tatsächlich miteinbringen, ich mag die schrullige Schmetterling-Tante. Sieht wahrscheinlich so aus wie bei Peach ins Super Smash Bros., oder? Also so stelle ich es mir bisher vor, die Prinzessin hat auch teilweise ihren Schirm als Waffe miss-/gebraucht, wenn ich mich richtig erinnere. Langsam wird das Spiel doch ein wenig ansprechend, allein die Verlockung, die ganzen Charaktere in Aktion zu sehen, hat was. Tingle wäre bestimmt lustig. *g*


    Warum man eine Lana braucht, wenn man genauso gut aus der Liste eines ganzen Spieleuniversums Figuren wählen könnte, will sich mir zwar noch nicht ganz erschließen, aber viel Vielfalt ist grundsätzlich nichts Schlechtes, warum nicht? Die Sache mit dem Zauberbuch ist interessant, vielleicht findet da man noch die ein oder andere Inspiration für's RPG, was Magie und ihre Ausführung in Hyrule betrifft. ^^


    Und ich find's echt beeindruckend, wie schnell du immer die ganzen Infos raushaust, TT, Respekt. :O

    Das Rätsel im heiligen Hain zu Erlangung des Masterschwerts. Das, wo man die beiden Wächter über diese Blöcke hüpfen lassen muss. Twilight Princess. .__."


    Eigentlich mag ich ja knackige Rätsel, aber - ich weiß nicht - das kam so unerwartet und plötzlich. Und gepasst hat es auch nicht wirklich; ich hätte da einen leckeren Zwischengegner oder sowas hingesetzt, vielleicht Horrorkid nochmal ein bisschen stärker oder so. Ich musste mir die ganze Zeit vorstellen, wie ein x-beliebiger Bösewicht, wenn er mal an das Masterschwert gelangen will um was-weiß-ich-was damit zu tun, erst einmal an diesen beiden Wächtern verzweifelt... Bis er die Geduld verliert und sie in die Luft sprengt. X'D


    Oder - ist das in Ages oder in Seasons? - das Rätsel mit diesen Minenbahn-Gleisen. Ich habe keine Ahnung, wie ich da was einstellen muss, damit die Dinger so fahren, wie ich es gerne hätte, und mittlerweile fehlt mir einfach die Geduld dazu. :kA:

    Eigentlich mag ich ja Fußball, aber momentan geht der Hype um die WM ziemlich emotionslos an mir vorüber. Liegt nicht an meinem Unmut darüber, dass man ein Land wie Braslien als Austragungsort eines der größten Sportevents des Jahres wählt, sondern daran, dass mein Stiefvater sich momentan im Auftrag des öffentlichen Fernsehens im Pressezentrum neben dem Spielerlager befindet und sich da von morgens bis abends zu Tode arbeiten darf bei der Hitze. Erstmal der stundenlange Flug, dann ein Bus, der die Mitarbeiter vom Flughafen abholen sollte und auf halbe Strecke verreckt, und kaum ist man angekommen, darf man anfangen, pausenlos zu ackern? Solche Begebenheiten einem Land wie Braslien, wo man mal für eine Dose Cola erschossen werden kann? Nein, das geht mir zu weit. Nicht für ein paar doofe Interviews.
    Daher habe ich beschlossen, die Übertragung diesmal zu boykottieren - wenn man mal erfährt, was hinter der Kulisse sich so alles abspielt, sieht man in den lächelnden Gesichtern der ganzen Moderatoren nur noch bösartige, ironische Fratzen.


    Aber davon abgesehen finde ich es eigentlich schön, wenn sich die Familie zum Fußball gucken trifft. Bisschen Fleisch auf den Grill, Getränke kalt stellen, den Fernseher kann man nebenher laufen lassen und "Tor" brüllen, wenn man Gejubel aus dem Lautsprecher hört; generell ist das ein schönes Brauchtum. Über die jubelnden Gesichter, die in ihren hupenden Autos durch die Straßen fahren muss ich immer grinsen. Vielleicht kann ich mich in vier Jahren wieder mehr darüber freuen.
    Trotzdem bin ich kein Fan erster Klasse, und ich insgeheim wünsche ich mir, dass Deutschland bald rausfliegt - tut mir leid, Leute, aber das hieße, keine Interviews mehr. X'D

    Ich habe für Fantasy und Science Fiction gestimmt, die meisten Filme, die ich bisher gesehen habe, gehörten dieser Gattung an.


    Im Bereich Fantasy finde ich viele Sachen toll... Nicht nur die Klassiker wie "Herr der Ringe", auch älterer Kram hat es mir angetan - wie "Mio mein Mio", "Labyrinth" (mit David Bowie <3) oder "Die Brüder Löwenherz". Die Videokassetten habe ich mittlerweile kaputtgespielt, solange habe ich mir die als Kind reingezogen. :3


    Zuletzt habe ich "Der Medicus" gesehen, ist zwar weniger Fantasy als vielmehr Historienfilm, aber die Geschichte war toll. Sowas sehe ich mir auch gerne an.


    Oder Science Fiction, wie "Star Wars", "Das fünfte Element", "Surrogates", "Inception" oder "Avatar" (mit den blauen Wesen, nicht die Schrott-Verfilmung vom Herrn der Elemente), zukünftige Welten haben immer etwas faszinierendes an sich. Früher habe ich einmal spätabends auf einen "Alien"-Film geschaltet und habe danach eine Zeit lang alles, was irgendwie mit Weltraum oder Außerirdischen zutun hatte gemieden, aber das hat sich mittlerweile gelegt. *g*


    Horror schaue ich mir aber auch gerne an. Zombieapokalypsen wie "Resident Evil" oder schauerhafte Geschichten wie "Silent Hill" oder "Pans Labyrinth". Überhaupt Mystisches, wo man die Story ein bisschen intepretieren muss, sagt mir sehr zu. "Saw" und andere Kettensägen-Massaker sehe ich mir zwar auch an, finde ich aber nicht so spannend wie Geschichten, in denen man sich nicht nur Gedanken darüber machen muss, wer als nächstes welches Körperteil verliert.


    Lustiges mag ich auch. Ich kann fast jeden "Asterix"- und "Werner"-Film auswendig mitsprechen, ohne auch nur einen Comic gelesen zu haben, Schande über mich. X'D


    Habe ich was vergessen? Achso, Miyazaki-Animes. "Chihiros Reise ins Zauberland", "Prinzessin Mononoke" und "Das wandelnde Schloss", aber die fallen ja auch Größtenteils unter Fantasy. =)

    Im Angesicht meines andauernden GoT-Marathons mit meiner Oma und einer überaus plötzlich gefundenen großen Faszination an der plötzlichen Schlachtung diverser Seriencharaktere hätte ich gerne den Rang:


    Valar Goronis.
    *hust* Ja, der ist schlecht. Vorallem, da das Ende der Schattenzone bevorsteht. *hust*


    Dankefein. =)

    Hach, da Link ja schon in vielfacher Weise vergeben ist, nehme ich einfach sein hilfloses, für jede Türöffnung Hilfe benötigendes, knurrendes und plüschiges Selbst. Erstens, weil ich Wölfe mag, zweitens, weil ich mir keine Gedanken um eventuell auftretende peinliche Stille machen muss und drittens, weil ich mir sicher sein kann, dass der menschliche Link mich nach drei Stunden irgendwo abgeben würde - oder mich per Eilschreiben vom Postboten zu Ganny befördern lässt, um dem auf den Keks zu gehen, womit ich dann indirekt etwas zu Hyrules Befreiung beitragen würde. :yeah:


    Außerdem hat Wolfi immer Midna im Schlepptau, und Midnas Sarkasmus ist enfach nur genial. Obwohl die Wahl mir gar nicht so einfach fällt, jeder der Vorschläge hat irgendetwas, das ihn reizvoll macht. Ich wäre für's Reisen in einer Gruppe, genau - hatte man im Spiel auch noch nicht, dann kann man jeden mal kennenlernen. :D
    Jetzt stelle ich mir vor, mit dem ganzen Zirkus irgendeinen Tempel zu betreten und zu warten, bis sich das Gedränge am Eingang gelegt hat... X'D

    Ganz ehrlich? Keine Ahnung, warum, wieso und weshalb so etwas passiert. Aber mir geht es ähnlich, besonders, wenn schlechte Zeiten kommen oder ich niedergeschlagen bin, hat die Vorstellung von fiktiven Freunden schon etwas sehr Tröstendes. Sie enttäuschen nicht, in der Fantasie sind sie genauso, wie man sie sich erträumt, und sie haben immer, wirklich immer, Zeit für dich. Das klingt auf Menschen, die so ein Gefühl nicht kennen, bestimmt krank, aber ich glaube, es ist - jedenfalls bei mir - so eine Art Schutzhaltung, die ich mir seit meiner Kindheit beibehalten habe.


    Imaginäre Freunde sind oft begleitende Symptome einer schweren Kindheit, habe ich mal gehört, und ohne jetzt großartig über ein schweres Schicksal zu jammern, will ich anmerken, dass mir das früher auch sehr geholfen hat. Dabei geht es mir gar nicht um Liebe, Verlangen oder dem perfekten Äußeren, oft sind es einfache Dinge wie Treue, Hingabe oder der Charakter, die Charakter anziehend auf mich wirken lassen. Vielleicht bin ich in meinem Leben einfach schon oft genug ver*rscht worden, keine Ahnung, aber in mancher Hinsicht habe ich einfach das Bedürfnis, irgendwann mal jemanden zu finden, der zumindest ein Stück so ist, wie ich mir einen wahren Freund wünschen würde. Gleichzeitig bedeutet so eine Art von fangirlischen Träumereien ein Stück Isolation, denn wer will schon jemanden, der mit den Gedanken ständig woanders ist?


    Was mir aber auch noch gerade in den Sinn kommt - Menschen, die sehr kreativ sind, ob sie nun RPGs betreiben, Fanfiction schreiben oder Fanart zeichnen, sind oft sehr viel emotionaler als andere, besitzen mehr Empathie und so weiter. Vielleicht ist das Geschwärme für eine fiktive Figur einfach der Ruf danach, jemanden zu finden, der genauso einfühlend veranlagt ist wie man selbst. Wenn ich mir Animes anschaue und hinterher den Scripted-Reality-Müll, der leider oft genug an die Wirklichkeit heranreicht - ist es dann noch ein Wunder, dass man sich lieber das idealisierte Bild einer von Grund auf entworfenen Figur antut? Was Verwerfliches ist da jedenfalls nicht dran, finde ich. Eine echte Beziehung muss zwar nicht, aber könnte dir rein theorethisch mehr Schaden als Freude bringen, ob nun finanziell oder emotional. Schwärmerei ist dagegen weniger mit deratigen Risiken verbunden.


    Isolation hin oder her, ich warte jetzt nicht auf Link's Zwillingsbruder, der mir vielleicht eines Tages mal über den Weg läuft oder einen Itachi ohne rote Augen (#Eisklotzphilie), aber meine Schwärmerei hat mir schon sehr dabei geholfen, festzulegen, was mir an einem Menschen wichtig ist - und das kann ja nichts Schlechtes sein. Ist aber wirklich ein sehr interessantes Thema, ich find's gut, dass man hier mal Erfahrungen von anderen lesen kann. =)