Ich greife einfach mal einen sehr interessanten Satz von PeterGriffin heraus.
Zitat...Man trifft immer die Falsche Entscheidung. Sei es man Entscheidet sich für die Meinung seiner Freunde und lügt oder man lügt nicht und verärgert seine Freunde...
Er thematisiert hier das Phänomen der Interrollenkonflikte. Nur zu oft kommt es zu Konflikten zwischen den Rollen, die von jemandem erwartet werden. Rollen sind wohl ein Synonym für Beziehungen zu bestimmten Menschen. Neben deinen Mitschülern nimmst du eine bestimmte Rolle ein, neben deinem Lehrer, deinen Eltern und eigentlich jedem Menschen mit dem du im entferntesten etwas zu tun hast. Nur leider wird man den vielen Erwartungen nur selten gerecht...
Wenn beispielsweise deine Eltern von dir verlangen, dass du lernen sollst obwohl du eigentlich von deinen Freunden aus mit ihnen zum Fußballplatz gehen sollst, dann entsteht unweigerlich solch eine Konfliktsituation. Du wirst mindestens einer deiner erwarteten Rollen nicht gerecht, je nachdem mit starken oder schwachen Nachwirkungen. Hierbei ist es dann wichtig, Prioritäten zu setzen und die Folgen realistisch abzuwägen.
Ein anderes Beispiel wäre wohl das Abschreiben-Lassen in der Schule. Der Lehrer rupft dich dafür, dein Mitschüler ist allerdings ebenfalls enttäuscht, wenn du ihn nicht abschreiben lässt.
In meinem Alltag gibt es derzeit ein gutes Beispiel dafür. Einer meiner Freunde hat eine Freundin gefunden und muss sich jetzt immer zwischen den Freunden und der Freundin entscheiden. Zum glück ist sie nicht gerade eigenbrötlerisch und so geht oft beides gleichzeitig...
Aber durchaus interessant, über was ihr da so redet^^