Ja, bereth... das hatte ich erwartet, dass du genau so darüber denkst... das schien nämlich schon bei deiner Einschätzung von Dragon age 2 durch. Nicht dass ich das jetzt nicht akzeptiere, es ist mir nur befremdlich... Aber deshalb wollte ich ja diskutieren.
um auf den Satz einzugehen, welcher dich zum stutzen brachte
Zitat
Ich möchte ein ähnliches gefühl wie bei einem Roman oder einen Film erhalten, wenn ich Rollenspiele spiele.
Es ist nämlich so, dass ich in eine Rolle schlüpfen möchte. Eine Rolle die mich weiterbringt. Was nutzt mir das Spielen, wenn ich nicht eine andere Person spiele, die ich eventuell nachvollziehen, lieben oder hassen kann? Ich möchte eine Rolle spielen und mitfühlen und nicht eine virtuelle Person von mir schaffen - das verstehe ich unter einem Rollenspiel. Ich möchte mich in diese Rolle einpassen, wie ich mich in Frodo und Harry und andere Romanfiguren, oder auch Serien und yFIlmhelden hineinversetze.
Das ist eine Rolle... wenn ich das ganze mit mir füllen muss... Ok, hat auch seinen Reiz, es macht aber nicht ein Rollenspiel in meinen Augen aus...
Nusma: Ja, solche Rollenspiele habe ich immer gehasst... und seitdem ich auch auf Lehramt studiere, weiß ich, dass man dazu eigentlich sich viel mehr vorbereiten muss als die Schule überhaupt hergibt
Was unser Zelda Chronicle darstellt ist für mich folgendes. Es ist ein interaktiver Roman, in dem ich als Autor, nicht als Zuschauer agiere. Lese ich eine geschichte, will ich mich hineinversetzen, aber schreibe ich sie selber, so funktioniert das nicht. Deshalb schreibe ich mich selber... irgendwie... Dieses Gefühl habe ich aber bei freien Rollenspielen nicht. Da empfinde ich es teilweise als öde...
Ich hoffe ich konnte mich verständlich machen :zwinkern: