Das kommt ganz auf das Spiel an.
Es gibt spiele die sehr beruhigend wirken, oder dem Spieler einfach nur viel Zeit geben um die Aufgabe zu lösen. Adventure und Puzzle Spiele, wie Zelda, sind hierfür ein sehr gutes Beispiel. Man nimmt sich Zeit und geht die Sache analytisch an, ohne großen Zeitdruck (MM mal ausgenommen). Langsame Strategiespiele sind dem sehr ähnlich - man sehe sich Supreme Commander, oder R.U.S.E. an, jedoch nicht Starcraft 2 -, denn man kann sich auch Gedanken über seine Taktik machen während die Einheiten über das Schlachtfeld kriechen.
Im harten Kontrast dazu stehen Horrorspiele wie Slender, Amnesia, oder dem sehr ähnliche Spiele wie DayZ, die in einem eine extreme Paranoia auslösen und dich nie zur Ruhe kommen lassen, da man immer Angst davor hat dass hinter der nächsten Ecke ein wild gewordenes Monster lauert. Speziell in DayZ muss man auf einem gut gefüllten Server stets um sein leben fürchten.
Ich finde Shooter sind da nicht ganz so extrem, da es dort ja Respawns gibt, was somit einen Lebensverlust nicht so schlimm macht und man meistens nicht alleine spielt - Den Storymodus lasse ich da jetzt mal außen vor. Wenn man nicht gerade alles dafür tut seinen Killstreak zu erhalten, finde ich Shooter nicht allzu stressig, besonders dann nicht, wenn man mit Freunden zusammen spielt. Und wie Askel bereits sagte: man kann gut seine Aggressionen damit abbauen.
Im Endeffekt kommt es alleine auf das Spiel und dessen Atmosphäre an. Speziell Indie Spiele sind oft sehr beruhigend.