Wie viele schon sagen: Es ist sehr unterschiedlich ist wie dick ein Buch ist und ich muss hinzufügen, dass es sehr auf den Autor ankommt. Manche Autoren schreiben überlang und an deren Bücher kaut man dann manchmal ein ganzes Jahr, wohingegen andere eher Kurzgeschichten schreiben und darin ihre Botschaft auch sehr gut und spannend übermitteln. Nehmen wir als Beispiel Isaac Asimov, dessen Kurzgeschichtensammlung ich neulich beendet habe. Die vielen Geschichten variierten sowohl in der Länge als auch im Inhalt sehr stark. Wo eine Geschichte über 150 Seiten ging, war eine andere schon nach zwei zu Ende und ich war immer aufs neue erstaunt, wie ein einzelner Mann sich so gute Geschichten ausdenken konnte. Wohlgemerkt schrieb der Gute auch die Foundation trilogie (grandioses Werk), die sich - anders als seine Kurzgeschichten - über Mehrere Tausend Seiten streckt.
Mereko
Eine kleine Anmerkung meinerseits
Es gibt Autoren die bewusst nicht alles was sie sich vorstellen hinschreiben, denn sonst würde er dem Leser seine persönliche Version der Umgebung geben, doch sollte - meiner Meinung nach zumindest - der Leser seine eigene Interpretations- und Vorstellungskraft nutzen um sich die Welt vorzustellen. Vorausgesetzt natürlich, dass es einen Spielraum gibt, in dem das Objekt variieren kann. Das wäre z.B. nicht der Fall wenn es eine reale Geschichte ist.