Beiträge von Gizmo

    Ein offizieller Fail also... so zu sagen. Ich versuch hier grade den Sinn in der Sinnlosigkeit zu finden. Wahrscheinlich wollten die einfach irgend ein neues Feature haben, damit sie auch was zu sagen haben, wenn sie schon auf der E3-Bühne rumstehen dürfen.

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    Original von TheAdi1004
    Mich interessiert das Teil eigentlich einen Sch***. Da spielt für mich der Preis keine Rolle, egal wie hoch (oder niedrig) er ist. Ich sehe keine guten Spiele, die ich gerne spielen würde und solange, bis ein Zelda für die WiiU rauskommt, kann meine Wii noch gut hinhalten. Und inzwischen kann ich ja... anderes erwarten :ugly:

    Für diesen Post hätte ich gern einen Thumbs-Up-Button.

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    Original von SS Zelda
    Zur Überwachung vom Miiverse: Gute Idee, aber dauert das nicht etwas zu lange? Naja, dafür sind die Kinder geschützt smile das brauchen sie ja auch

    Ich frage mich eher, wie Nintendo sich das leisten will. Ich meine dafür brauchen sie eine Zentrale für jedes Land, in der rund um die Uhr dutzende Mitarbeiter pro Sprache die Posts der Kiddies lesen und zensieren bzw. sperren oder freigeben. Personalkosten sind die größten Kosten eines Unternehmens... ich könnte mir vorstellen, dass dieses "System" von Zeit zu Zeit erstmal zusammenbrechen wird. Ein Mitarbeiter ist in diesem Sinne auch nicht mehr als ein schlechter Server.

    Aber du hast recht, kein menschliches Wesen wartet eine halbe oder 2 Stunden bis sein Beitrag veröffentlicht wird und dann nochmal so lange für eine Antwort, nur damit man in einem Spiel weiter kommt. Man hat die Problem-Stelle innerhalb von 3 Minuten gegooglet und dann kann man weiter daddeln.

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    Aber was wir uns wirklich über die Jahre immer wieder fragen, ist "Was ist das wichtigste Element in Zelda, wenn wir ein Zelda-Spiel machen wollen, das möglichst viele Leute anspricht?"

    Diese Aussage ist schlicht gelogen. Würde es Nintendo wirklich ernsthaft interessieren, dann würden sie Umfragen oder ein offizielles Fanforum einführen. Aber wenn man seine Kunden im Dunkeln lässt und sie deshalb laufend gegen die Wand rennen, dann ist Nintendo einfach selber Schuld.

    Im Ernst, eine gute Steuerung und eine schicke Grafik sind sehr nette Gimmicks. Aber letztendlich will man doch ein einzigartiges, atmosphärisches Spiel mit tiefgreifenden Charakteren und einer durchdachten Story. Andernfalls wird man in 10 Jahren sagen "man ist die Steuerung und die Grafik schlecht/mainstream". Bei Ocarina of Time oder Majora's Mask sagt man nun vielleicht "die Grafik ist schlecht", aber die Story und die Spielinterne Innovation sind trotzdem nach wie vor faszinierend. Zumal es bis heute kein anderes bekanntes Spiel gibt, welches auch nur ein ähnliches Gameplay hat wie Majora's Mask.

    Aber beispielsweise Skyward Sword hat nichts wirklich besonderes.


    HyruleSymphony:

    Ich finde, ob das neue Zelda nun in HD sein wird, oder nicht, ist nicht wirklich wichtig. Und ein pseudo-"erwachsenes" Zelda haben sie schon mit Twilight Princess versucht. Das war diesen Aspekt betreffend aber ein Schuss in den Ofen, da Majora's Mask wesentlich düsterer und erwachsener erscheint. Natürlich hat Majora's Mask viele kindliche Aspekte (was ich sehr gut finde), aber dort passiert etwas, wenn man scheitert. In Twilight Princess ist es vollkommen egal, wenn man tatenlos bleibt. TP beschäftigt sich im Gegensatz zu MM auch nicht so expliziet mit dem Sterben, dem Tod, und Flüchen.

    Hallo!

    Ich benutze nun seit einiger Zeit vorwiegend mein Netbook, auf welchem Windows 7 Starter installiert ist. Windows 7 Starter ist eine in ihren Funktionen eingeschränkte Version des normalen Windows 7. Eine dieser Einschränkungen ist, dass sich der PC standardmäßig nicht personalisieren lässt. Das heißt, es ist nicht möglich den Design-Stil und das Hintergrundbild zu ändern. Ich habe dies bereffend nun einige (sowohl positive als auch negative) Erfahrungen gemacht und würde sie nun gerne mit euch teilen, für den fall ihr solltet selbst mal in die gleiche Situation kommen.

    Ich für meinen Teil wollte es absolut nicht einsehen den Standard-Hintergrund (Windows-Symbol auf blauer Fläche) verwenden zu müssen und habe mich daher im Netz nach Lösungsmöglichkeiten umgesehen.

    Das erste was ich fand war ein Programm mit dem Namen "Stardocks: MyClolors". Dieses verspricht alle Einschränkungen, die W7Starter designtechnisch vorgibt, kostenlos überwinden zu können. Zusätzlich seien völlig neue Windows-Designs erhältlich, welche sich z.B. auf die Gestaltung der Taskleiste und der Fenster auswirken würden. Da dies alles sehr verlockend für mich klang, habe ich das Programm herunergeladen und installiert.

    Aber die Enttäuschung kam gleich nach dem Start: Es ist nicht möglich eigene Hintergrundbilder zu verwenden, sondern es muss aus einer Reihe verschiedenfarbiger Blümchenbilder ausgewählt werden, was mich überhaupt nicht anspricht. Es befinden sich zwar die eigenen Bilder des Bilder-Ordners in der vom Programm erstellten Liste, klickt man sie aber an, wird man zu einer Internetseite weitergeleitet, auf der man das "ach so kostenlose Programm" kaufen soll.

    Von den Designs gab es zwei wählbare Möglichkeiten, eine sehr rosa- und blümchenlastige Version und eine in grün, die recht modern wirkte. Ich habe mich für Letztere entschieden. Nachdem der Bildschirm kurz ausblendete, sah ich das resultat, merkte aber dass es auf dem 12-Zoll-Schirm meines Netbooks nicht ansprechend aussah. Es fehlte allerdings ein "Rückgängig-Button" oder ein auswählbares Windows-Standard-Design. Daraufhin schloss ich Stardocks und deinstallierte es, um dem Spuk zu entkommen.
    Allerdings ging das nur über das Windows-Tool "Programme und Funktionen", da keine Deinstallationsdatei vorhanden war.
    Unglücklicherweise änderte das an meinem neugewählten, verpfuschten Design überhaupt nichts. Ich fuhr den Computer herunter und wieder hoch und hoffte mein altes Design dadurch wieder zu bekommen. Aber es war immernoch das sehr-sehr-sehr gewöhnungsbedürftige Design von Stardocks aufgesetzt und das Hintergrundbild hatte sich eine schwarze Fläche verwandelt (aber immernoch besser als das Windows-Logo)....

    Ich lud mir eine Anwendung zum gewaltsamen entfernen von Programmen herunter und schaffte es letztendlich die gröbsten Bestandteile des Stardocks-Design loszuwerden. Meine Ordner sind aber bis heute noch teils grün und rosa mit Blümchenmuster.

    Ich war froh dem schlimmsten entkommen zu sein, doch ich wollte nicht aufgeben und die schwarze Fälche weiterhin in ein Hintergrundbild verwandeln.

    Als nächstes stieß ich auf ein Programm zum puren ändern des Hintergrundbildes namens "Oceanis". Damit können eines oder mehrere Bilder aus den eigenen Ordnern ausgewählt und tatsächlich als Desktop-Hintergrund verwendet werden. Werden mehrere Bilder ausgewählt, ändert sich das Hintergrundbild nach einer eingestellten Zeit, wie in einer Dia-Show.

    Nun wollte ich es wohl wirklich wissen und lud außerdem ein empfohlenes Produkt namens LogonStudio herunter, mit welchem der Anmeldebildschirm ausgetauscht werden konnte. Es handelt sich um das Bild im Hintergrund, wenn man z.B. sein Passwort eingibt oder den Benutzer vor dem eigentlichen Starten von Windows wechselt. Später stellte ich fest, dass es ebenfalls von der von mir verhassten Firma Stardocks stammte.
    Öffnet man das Programm lässt sich ein eigenes Bild verwenden indem man auf "Create" klickt und ein Bild in das Programm läd. Anschließend konvertiert es das Bild in ein anderes, programmspezifisches Dateiformat und kann dann verwendet werden. Ich empfehle die Bildgröße vorher z.B. per MS Paint an die eigene Bildschirmauflösung anzupassen.

    Ich bin mit den beiden Programmen Oceanis und LogonStudio sehr zu frieden und mir fallen auch keine Leistungsminderungen dadurch auf. Von Stardocks: MyColors kann ich allerdings nur abraten, auch wenn Bilder davon verlockend aussehen mögen! Ihr solltet dieses Programm auf keinen fall ausprobieren, wenn ihr euch - so wie ich - technisch nicht auskennt.

    Danke sehr.

    Das Nintendo die Wünsche der Fans egal sind, wurde sogar offiziell bestätigt.
    Sie wollen nicht das machen, was die Fans wollen, sondern auf "geheime Wünsche" eingehen, was ohne psychologische Tests aber natürlich nur pseudo-philosophisches Gelaber dar stellt. Und daran wird der Laden auch zu Grunde gehen.

    Ach ich finde der Faker hat tolle Arbeit geleistet. Da sieht man mal, dass eine Fangemeinde auch große Dinge schaffen könnte. Auch wenn der Trailer letztendlich nur nostalgische Gefühle hervorruft, so ist es doch schön zu sehen, wie viele Leute es gibt, die diesen Teil immernoch mehr lieben als alles andere.

    Besser kein Remake als ein schlechtes..

    Ich finde die Charaktere sehen nicht nach Nintendo aus, wobei sie trotzdem vom Design her nicht weniger gut sind. Außerdem finde ich die Stelle bei 1:16, bei der der Maskenhändler Link erschreckt extrem genial animiert. Das hätte ich mir im Spiel sehr gut vorstellen können, da es zum einen unheimlich, magisch angehaucht und zuletzt doch gutmütig erscheint, was alles zum Maskenhändler passt.

    Sehr sehr schade, dass das ein Fake ist. Auch schade, dass Nintendo in der Regel nicht wirklich auf Fans hört, wie sie selbst sagen.


    Es handelt sich hier übrigens auch um ein tolles Beispiel wie man den Grafik-Stil aus den N64-Titeln in ein modernes Erscheinungsbild bringen könnte. Ich bin wie sich gezeigt hat zwar wohl der einzige im Forum der denkt, dass Zelda OoT und MM eine Art Mangastil hatten, aber dennoch sieht mann, dass aus OoT-Grafik nicht TP-Grafik werden würde, würde man sie einfach "verbessern". Es ist übrigens auch kein "Cell Shading" im Trailer, falls das manche glauben..

    Ich habe auch schon diesen Trailer zu einem möglichen Zelda: Majora's Mask für die Wii U gesehen und zugegeben: Soetwas hätte meinen Pessimismus erstmal sehr ins Schwanken gebracht.

    Aber irgendetwas neues, was ich wirklich toll finden würde, habe ich nicht gesehen in der Präsentation. Der größte Schwachsinn war ja das mit dem "Trampolinspringen", bei dem man nicht mal wirklich springen kann, um die Elektronik der Wii-Waage nicht zu beschädigen und seinen Kontroller vor sich legen soll um "herunter zu sehen", obwohl man alles wunderbar auf dem Fernseher erkennen konnte.

    Dieses NintendoLand scheint mir langfristig auch recht wenig zu bieten, etwa wie die Kanäle auf der Wii, die man 2 bis 3 mal angesehen und dann nicht mehr drauf geachtet hat.

    Schon peinlich für Nintendo wenn einige wahrscheinlich unbezahlte Fans einen besseren Trailer für ein Remake eines mögliches Spiels machen, während Nintendos aufgewärmte Sachen fast alle auf den ersten Blick nicht groß anders aussehen, als dass, was da ist.

    Es wäre besser für Nintendo gewesen etwas neues zu kreieren als eine verbesserte Wii zu basteln. Aber das hab ich auch schon bei Zelda: Skyward Sword gesagt.


    Kann es aber nicht sein dass Nintendo in 2 Tagen nochmal was präsentiert? Oder sind die "dicksten Fische" schon draußen?

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    Original von Vyserhad
    Nicht immer so negativ Gizmo : )

    Natürlich, ich mag die Eigenschaft von mir selbst nicht, aber:


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    Original von Kyle
    Nintendo wird morgen eine größere und dünnere Version des 3DS vorstellen ^^
    [...]
    Soweit neues rund um Nintendo ^^


    --- "Not big surprise", wie der Heavy aus Team Fortress 2 sagen würde.

    Ja, momentan sind alle Spiele nur für Windows, Macintosh und Linux kompatibel, von Konsolen weiß ich selbst noch nichts.
    Mag auch daran liegen, dass Anbieter wie Nintendo und Sony überhaupt nicht glücklich damit wären, wenn man über ihre eigenen Onlinestores so günstig an Alternativen zu eigenen Produkten kommen könnte. Ich weiß es im Grunde nicht, aber das unterstell ich jetzt einfach mal.

    Hallo verehrte Forengemeinde.

    Noch sehr wenig aufmerksamkeit bekommt das Projekt mehrerer Independent ("Indie") Entwickler namens "The Humble Indie Bundle". Es handelt sich um ein Downloadbares Paket aus mehreren vollwertigen Spielen verschiedener unabhängiger Entwickler. Der Witz daran ist, dass man den Preis dafür selbst bestimmen darf. Mindestens ein Cent muss dafür gezahlt werden (für die geizigen Ausbeuter), aber es gab auch schon Spieler die mehrere tausend Dollar zahlten um die Entwickler zu unterstützen. Dabei kann das gezahlte Geld vom Benutzer mit Hilfe von Reglern selbst so eingeteilt werden, wie er es selber möchte. Das Geld fließt Standardmäßig gleichmäßig in die Kassen der Entwickler, in Wohltätigkeitsprogramme und in die Kassen der Betreiber des Projekts. Allerdings kann der "Geldhahn" für 2 der 3 Stellen auch zugetret werden, so das z.B. nur die Spieleentwickler von dem Geld profitieren.

    Im Moment befinden sich im Bundle:
    Amnesia: The Dark Descent (Horror Adventure, vielfach für die extrem dichte Atmosphäre ausgezeichnet)
    Psychonauts (3D Jump and Run)
    LIMBO (Horror Jump and Run/Puzzle)
    Superbrothers: Sword and Sworcery EP (Adventure mit Retro Grafik)

    Außerdem: Bastion (wenn der Kunde mehr als den Durchschnittspreis zahlt - dieser liegt momentan bei 7,85$) (Hack and Slay)

    Gezahlt werden kann per Kreditkarte, unter anderem über Amazon.com.


    Die Spiele sind alle samt erstklassig und haben mehrere Preise gewonnen.


    Die Kosten aller Spiele bei einem regulären kauf (über Steam) betragen derzeit 51,95 Euro.

    Man sieht also wie lächerlich diese 7,85 Dollar wirken, die in Euro umgerechnet ja noch weniger sind.

    Mit dieser Aktion bestimmt man selbst, ob man die unabhängigen Entwickler unterstützen, oder ihnen schädigen will. Leider bezahlen sehr viele Käufer fast gar nichts. Ich habe für das Bundle 100$ gezahlt.

    Ich denke das ist eine gute Sache für Leute, die gerne mal etwas neuem eine Chance geben möchten. Alle heruntergeladenen Spiele sind übrigens DRM-Frei und erfordern daher keine Registration etc., können gebrannt, verschickt und so oft wie gewünscht installiert werden.

    Hier die Seite dazu: http://www.humblebundle.com/

    Do svidania


    Amnesia: The Dark Descent Trailer:
    http://www.youtube.com/watch?v=M627-obxNzg

    Superbrothers: Sword and Sworcery EP Trailer:
    http://www.youtube.com/watch?v=cKHuK_lckb8

    Limbo Trailer:
    http://www.youtube.com/watch?v=a6vRXBOzGzU

    Psychonauts Trailer:
    http://www.youtube.com/watch?v=md_8uDtbffQ

    Zitat

    Original von Aki

    Ach und zu dem Video ... ich fand das extrem lustig. Nehmt nicht alles so ernst Leute. Und wenn sich jemand dadurch angegriffen fühlt ... wer sich nicht manchmal selbst überzeichnen oder auf die Schippe nehmen kann, der sollte man über seine Einstellung zu sich selbst nachdenken.
    Ich musste zu meinem Teil jedenfalls herzhaft lachen. Dass es nicht immer etwas für jedermann sein kann, ist klar.

    Natürlich war es witzig gemacht, aber im Nachhinein denk ich mir trotzdem "wtf?".

    Die Moral von dem "Nerdvideo" schien gewesen zu sein, dass man keine realen Freunde mehr braucht, wenn man mit einer Wii U vernetzt ist und das man durch den Chat einen Haufen gruseliger Leute a la Chat Roulette trifft.

    Außerdem scheint die ganze Software der Konsole nun zu einer Art Facebook für Arme geworden zu sein......

    Solang sie es nicht direkt in die Spiele einbauen (wie bei Steam, wo man jederzeit mit Zwischennachrichten und Trophäen genervt werden kann), ist es aber vielleicht doch nicht sooo schlimmt.

    Das traurige ist, dass diese ganzen Sachen nur gut funktionieren, wenn wirklich viele Leute sich so eine Wii U kaufen. Sonst wird das wie mit dem 3DS, der ja auch schon ähnliche Eigenschaften hat. Aber es hat eben fast niemand so ein Ding, wenn mans mit der Beliebtheit des normalen DS vergleicht.

    Oh, schade das Shibata kein Video gemacht hat. Allgemein kommt von NoE irgendwie nicht besonders viel "Firmeninternes".

    Naja, Nintendo scheint ja dabei zu sein ein riesen Fass aufzumachen. Ich werds mir auf jedenfall ansehen, wenn auch nicht live. Vieles wird nur heiße Luft sein (wie bei jedem Unternehmen), aber vielleicht sind ja ein par Dinge dabei, die wirklich interessant klingen.

    Ich stehe diesem Anstacheln aber im Allgemeinen kritisch gegenüber. Oft kommen die besten Sachen von den Unternehmen, die in der Regel die Schnauze halten.

    Ja, das ist schon erschreckend. Solche hirnverbrannten Leute gibt es einige, man merkt aber wie sie sich langsam verabschieden, je weiter man im Leben kommt. Denn wer so denkt (und dann auch noch so redet) wird es definitiv nicht weit im Leben bringen. Es gibt mittlerweile einfach viele Leute die extrem weltabgewand sind und keine Ahnung haben, was eigentlich läuft.

    Damit will ich nicht sagen, dass Leute die später Vegetarier wurden alle mal so grottenhohl waren, muss ja auch nichts damit zu tun haben. Aber je weniger man anfangs weiß, desto granatenmäßiger schlägt die Wahrheit ein, wenn man rausfindet dass Mettbrötchen kein Obst sind.

    Ich hab davon gehört. Scheint ein ähnliches Setting zu haben wie Tim Burton's Corpse Bride, auch von der Zeit her. Basiert das vielleicht sogar auf dem selben Märchen? Burton hat gesagt sein Film wäre durch ein russiches Märchen inspiriert worden.

    Zitat

    Original von bereth
    Ich muss jetzt mal kurz hier reinschneien, denn im Moment entfernt die Diskussion sich für meine Begriffe schon von allem Rationalen, was man dann noch als Diskussion bezeichnen kann. Ich möchte euch bitten, alle lakonischen und zynischen Äußerungen, die ihr gegeneinander führt, in Argumente umzuwandeln, ansonsten entstehen hier nur Missverständnisse und unnötige Streitereien; denn ich bin davon überzeugt, dass bspw. Gizmo mit dem, was er schreibt, kaum aussagen möchte, dass nichts für ihn einen Wert hat.

    Die Kunst ist nachzufragen, nicht vorzuwerfen. Beachtet das bitte, sonst muss hier noch eingegriffen werden und das wäre unschön.

    ;-)


    Danke für den Beitrag. Ich werde versuchen das ganze absofort weniger angreifend zu gestalten.


    Der Sinn im Leben wird von jedem selbst gesetzt. Alles hat von Anfang an den selben Wert. Wenn man deshalb am liebsten tot wäre, so ist das Sache der seelisch Toten und ich überlasse das auch gernen denen. "Teenagerkram" ist es darüber zu Philosphieren ob das glas halbvoll oder -leer ist, für soetwas gibt es Interessensgemeinschaften und Selbsthilfegruppen.

    Ich kann nur nicht verstehen wie man auf Grund der Natur ein schlechtes Gewissen bekommen kann. Aus seinem essen Geschichten zu Erfinden und vielleicht sogar Sekten zu bilden ist jedem die eigene Sache - jedem seine Hobbys. Aber sich anzumaßen, für alles in der Welt sprechen und Bewertungen verteilen zu können, ist heftig.

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    Naja, da könntest du auch recht haben, aber diese Leute setzen sich damit auseinander. Das was du meinst hängt eher mit dem zusammen dass die Kinder es eben nicht lernen wo ihr Wurstaufschnitt herkommt.

    Sich damit auseinanderzusetzen ist eine gute Sache, man sollte nie Blind der Masse folgen. Aber es gibt kein richtig oder falsch und letztendlich dient eine Auseinandersetzung dazu, sich selbst den besten Weg zu suchen. Andernfalls würde im Gesetz stehen, was richtig ist. Es ist in einer modernen Welt wichtig Einstellungen und Ansichten zu akzeptieren, oder zumindest (wie in meinem Fall) zu tolerieren. Andernfalls kommt es zu streitereien, zu Kriegen und dem ganzen Mist, nur weil man ums verrecken seinen Willen durchsetzen will.

    Ich werde das ganze mal stichwortartig beantworten um die dramatischen Aussmückungen zu skippen:

    - Moralische Einstellungen sind Gedankengut und basieren meist auf dem Glauben (an das Gute, an einen Gott, an den Himmel/die Hölle, an Karma, etc.).

    - Diese Einstellungen sind teils weiter verbreitet und liegen keinen sexistischen Unterscheidungen zu Grunde.

    -Tiere/Pflanzen werden im Normalfall nicht mit dem Ziel getötet, sie zu quälen.

    -Nichts auf der Welt ist eine Notwendigkeit, es gibt immer eine Wahl.

    -In diesem Sinne ist mein Motto: Nach mir die Nachwelt.

    -Es gibt keine Nachweise dafür, dass das essen von Fleisch zu Rachegedanken oder zu einer Apokalypse führt (siehe Punkt 1).

    -Ob für eine Anzahl von Menschen milliarden Pflanzen oder millionen Tiere getötet werden, macht moralisch keinen nennenswerten Unterschied.

    -Das Unterstützen der Übervölkerung (von jeglicher Sorte Lebewesen) ist für mich nicht verantwortbar, da es sich um ein Fass ohne Boden handelt.

    -Es gibt keinen rationalen Grund Vegetarier zu sein.


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    Original von Comander32
    Meiner Meinung nach sie daher die Vegetarier den anderen Menschen einen schritt voraus, denn sie beschäftigen sich mit der Herkunft des Fleisches. Das sollte an den Schulen eigentlich vermittelt werden.
    Ich persönlcih habe zwar kein Tier getötet, doch bis vor ein paar Jahren haben wir noch Hühner geschlachtet und ich nehme auch Fische aus.
    Meiner Meinung nach sollte sich jeder der Herkunft des Fleisches bewusst werden.

    Ich finde das spricht eher dafür, dass Vegetarier einen Schritt zurück gegangen sind, was das natürliche Verständnis betrifft. Denn eigentlich sollte es vollkommen klar sein, wo alle Nahrungsmittel herstammen. Ich denke das Problem ist, dass viele Vegetarier in Großstädten aufgewachsen sind, wo die Verblendung gerade für Kinder extrem groß ist. Es ist für diese Kinder oft nicht normal von Geburt an mit Nutztieren in kontakt zu kommen. Irgendwann finden sie dann heraus (auf die ein, oder andere Weise), wo das Fleisch her kommt und dann sitzt der Schock tief.
    Das ist meiner Meinung nach eine sehr traurige Entwicklung und war noch vor 100 Jahren relativ undenkbar.
    Ich habe auch schon Hühnern für die Schlachtung den Hals umgedreht, weil ich es eben auch von Anfang an so kannte. Das ist nicht viel anders als Karotten aus der Erde zu ziehen, aber Karotten fehlen die Organe um zu zappeln und zu gackern.

    Ich finde es schlimm wie viele Menschen (nicht nur Veganer/Vegetarier) z.B. Kartoffeln als einen Rohstoff abstempeln, während sie das Leben von Tieren als extrem viel wichtiger und schützenswerter ansehen.


    Salev: Dem ist nichts mehr hinzuzufügen würde ich sagen. Die Peta/ALF sind nicht besser als jeder andere radikale Verein und haben nur sehr vereinzelt Aktionen durchgeführt die ich halbwegs unterstützen würde.


    PS:
    Da die Nahrung die man zu sich nimmt durch unsere hohen Lebensstandards in Europa hauptsächlich individuell moralische und geschmackliche Gründe hat, mache ich übrigens niemandem irgend einen Vorwurf für das was er/sie futtert. Und ich möchte auch keinem "ans Bein pissen", der nicht dasselbe mit mir vor hat.

    Was mich echt nervt Veganer/Vegetarier betreffend ist, dass viele von ihnen den ganzen lieben langen Tag fast nur übers Essen reden und andere Leute mit ihren Prinzipien gerade zu bekehren wollen. Das betrifft sicher nicht alle, aber gut 2/3 von denen die ich kenne bzw. kannte haben so getickt. Das ist in meinen Augen schlicht ätzend. Als freier Mensch darf man getötete Lebewesen essen wie man will, ob das nun Pflanzen oder Tiere sind ist erstmal egal. Die Mitleidsschiene, auf der wohl die meisten Veganer/Vegetarier fahren, ist in meinen Augen eher wenig überzeugend. Natürlich ist das nicht schön wie die Tiere zum Großteil gehalten werden, aber die Welt ist eben mit Menschen zum bersten überbevölkert und solange es der menschliche Instinkt ist, Fleisch zu essen, solange wird es auch die Nachfrage der Massen geben. Die Anzahl der Heiligen und fleischgewordenen Weltverbesserer ist recht begrenzt und die Wirtschaft lässt es oft nicht zu Tiere wesentlich weniger schändlich zu mästen und zu schlachten bzw. deren Erzeugnisse zu gewinnen. Heißt: Weniger Menschen = weniger Verbrauch = kleinerer Markt = weniger gewinnmaximierte Produktion. Und Hähne wurden auch früher im kleinen Maßstab schon direkt nach der Geburt getötet, in großen Mengen und mit Maschinen sieht das nur eben besonders brutal aus.

    Klar sehen die Tiere meistens sehr putzig aus wenn sie noch leben und es mag auf den ersten Blick unmenschlich sein, sie umzubringen aber tatsächlich basiert das (zumindest was es mich betrifft) auf reiner Oberflächlichkeit. Wenn 5 Kühe auf der Weide stehen sind mir deren individuellen Lebensfreuden und deren Gedankengut absolut egal, ich liebe sie nicht und ich habe auch sonst keinerlei Bindungen zu ihnen. Klar sie sehen putzig aus, aber das tun viele Sachen im leben, der blaue Elefant von der Sendung mit der Maus sieht auch putzig aus und trotzdem ist er mir eigentlich völlig egal.
    Dieses ständige "Kannst du den Tieren die du isst in die Augen sehen"-Geblubber ist daher meiner Meinung nach ziemlicher Müll. Klar kann ich das. Und die allermeisten können es, denn es ist vollkommen Jacke welches Schnitzel nun aus welchem putzigen Kälbchen stammt, es ist wirklich absolut wayne und daher ist es egal wem oder was man in die Augen sieht. Zumal niemand so einen Aufstand machen würde wenn man statt den normalen Fleischsorten lieber Maden essen würde, oder wenn putzige Kühe wie riesige runzlige Nacktmulle aussehen würden.

    Das sehr, sehr vieles auf diesem "Augenkontakt" basiert merkt man auch daran, dass viele, die keine Säugetiere essen, eben lieber Fische futtern (weil diese einen anderen Augenapparat haben?!). Fische entspringen genau dem selben Ursprung wie Elefanten und funktionieren in vieler Hinsicht auch gleich. Werden sie getötet und die Gedärme entfernt, wird das Übrige aber von vielen trotzdem gegessen, obwohl eben jene keine Säugetiere essen würden. Die überreste dieser Tiere werden dann oft nicht als Fleisch bezeichnet, oder sogar als Meeresfrüchte, was die Ignoranz und Oberflächlichkeit in dieser Einstellung veranschaulicht. Aber jedem das seine, ich bin sicher auch nicht perfekt, absolut nicht.

    Nebenbei rottet der übermäßige verzehr beispielsweise von Getreide ebenfalls Tiere aus, macht sie krank und quält sie. Boden werden versalzen, die mineralien betreffend einseitig belastet und damit lebensfeindlich gemacht. Monokulturen, die bei den Bevölkerungszahlen und der Wirtschaft praktisch nicht völlig gestopt werden können, sind die Massenhaltung von Pflanzen und zerstört die Umwelt nicht weniger als die massenhafte Tierhaltung und -abschlachtung.

    Nun möchte ich sagen dass alle Veganer/Vegetarier, die die Erzeugnisse aus anderen Überzeugungen nicht essen, mehr Verständnis von mir bekommen. Leute die Fleisch bzw. bestimmte Sachen nicht essen weil sie einfach den Geschmack nicht mögen, haben mein volles verständnis. So gehts mir mit manchen Sachen auch.

    Ich bin übrigens damit aufgewachsen das ich weiß wo die Koteletts herkommen und hab auch schon ziemlich früh klassische Schlachtungen erlebt, deswegen ist das völlig normal für mich. Man sieht putzige Schweine im Stall und findet die goldig und dann werden sie gegessen, das ist Routine. Vielleicht sorgt die moderne Welt dafür, dass es oft nicht so ist. Und daher kommen dann möglicherweise solche krassen Abneigungen.