[E3] Skyward Sword Details [Spoiler!]

  • In Nintendos privaten E3 Briefing mit den Entwicklern wurde noch mal detailliert auf Zelda: Skyward Sword eingegangen – insbesondere auf die Handlung des Spiels und Stellungnahme zum präsentierten Artwork der vergangenen E3 2009:



    (Folgende Informationen enthalten Spoilergefahr!)
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    Miyamoto hatte ein wenig Schwierigkeiten mit seiner Live Demo zu Zelda: Skyward Sword auf der Pressekonferenz. Dies lag jedoch an Funkstörungen, es war also ein rein technisches Problem. Ursprünglich wollten sie die Live Präsentation des Spiels regelrecht spektakulär gestalten – jedoch endete es nach seiner Ansicht recht beschämend. Miyamoto und Eiji Aonuma wollen die Demo noch mal in einer etwas ruhigeren Umgebung wiederholen.


    Skyward Sword enthalte eine neue Karte, die viel einfacherer zu lesen sei, als Bisherige. So soll der Spieler mit der Wegsuche nicht mehr soviel Zeit verlieren bzw. diese Zeit des "Herumirrens" vehement verkürzt werden.


    Aonuma spricht davon, dass frühere Zeldas sich sehr auf Dinge wie die Gestaltung der Dungeons oder der Geschichte fokussiert haben. Skyward Sword wird dagegen auf den "Spaßfaktor" setzen.


    Letztes Jahr wurde ein einzelnes Artwork zum neuen Zelda präsentiert. Damals, so Miyamoto, war die Story bereits soweit komplett geschrieben und das Gameplay soweit fertig ausgereift – es gab nur nichts an Artworks oder vergleichweise Material, was man hätte vorzeigen können. Daher die Änderungen des "Grafikstils" des Artworks 2009 zu den präsentierten Screenshots und Konzeptart auf der diesjährigen E3 2010.


    Während die Entwicklung des Spiels im Augenblick soweit abgeschlossen ist – im Moment wird nur noch an weiteren, wenigen Dungeons und Bossen gearbeitet – sind sich die Entwickler nicht sicher, ob die letzten Feinschliffe noch dieses Jahr machbar wären. Daher der verschobene Release für 2011.



    Aonuma weist auf die einprägsame Stelle gen Ende des Trailers hin, wo Link von der Klippe in ein Wolkenmeer springt. Dies sei ein wichtiger Punkt in Bezug auf die Handlung des Spiels: Anstatt in einem Dorf, ist Link in einem Land geboren und aufgewachsen, dass sich "Sky Loft" nennt. Es ist ein Land über den Wolken. Es mag vielleicht auf uns fantastisch wirken, in einem fliegenden Land zu leben, aber für Link ist dies völlig normal. Eines Tages entdeckt er ein anderes Land unterhalb der Wolken. Es wird von dunklen Mächten regiert und Link wird gezwungen sein, dorthin zu reisen. So muss er in diesem Abenteuer zwischen den beiden Welten reisen. Das Skyward Sword ist seine treibende Kraft auf dieser Reise: Die mysteriöse Figur auf dem Artwork, welches letztes Jahr präsentiert wurde, ist das Skyward Sword. Die Leute glaubten darin das Masterschwert zu erkennen... und ja, das Skyward Sword wird das Masterschwert.


    Skyward Swords einzigartiger visueller Grafikstil, welcher wie eine Mischung zwischen Wind Waker und Twilight Princess aussieht, ist inspiriert von Miyamotos Leidenschaft zum Impressionismus. Die Himmel in dem Spiel seien ein Tribut zum Künstler Cézanne.


    Es wird eine Menge optische Hinweise geben, gegnerische Attacken und Schwächen ausfindig zu machen. Der beste Weg der Umsetzung sei das übertriebene Charakter Design. In einem realistischem Aufzug würde dies nicht funktionieren. Miyamoto scherzt sogar: Würde das Spiel den Grafikstil von Twilight Princess verwenden, wäre das Spiel schon längst fertig.


    Das Inventarsystem wurde "Rationalisiert": Die Live Präsentation konnte dies zwar nicht wirklich verdeutlichen, aber die Gegenstände in Links Inventar werden sinnvoll von der Wii Motion Plus unterstützt – als benutze man die Wii Motion Plus fast wie eine 3D Maus.


    Die eingeblendete HUD mit dem Wii Controller kann ausgeschaltet werden, wenn es zu sehr stört. Der Spieler wird immer die Möglichkeit haben, die Hilfs-Anzeige für die Steuerung per Knopfdruck auszuschalten.


    Laut Miyamoto sei die Mehrheit des Entwicklerteams, die zuvor für Spirit Tracks verantwortlich waren, nun an den abschließenden Arbeiten zu Skyward Sword beschäftigt.




    Quellennachweis: IGN, Kotaku

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