Beiträge von All

    Im Grunde kann man ja für ein Zelda PnP einfach das Regelwerk von DnD oder Pathfinder nehmen, die sind ziemlich universell gebrauchbar und soweit ich weiß auch nicht allzu schwer modifizierbar. Da muss man sich eben nur Eigenschaften für die einzelnen Völker etc überlegen, für die Erstellung der Spielwelt hat man ja eine Steilvorlage, dürfte einfacher sein als in DnD-Runden, wo sich der Spielleiter die Welt vollkommen selbst ausdenkt.

    Gameplaymäßig klingt das schon mal recht gut und durchdacht, vor allem die Sache mit der Hinweis-Brille klingt mal nach einer akzeptablen Lösung. Meine Erwartungen an das Spiel steigen alles in allem ein wenig, aber mal sehen, wie es dann tatsächlich sein wird.


    Hm naja, Ubuntu macht schon eine Menge falsch in letzter Zeit, und ich habe das Gefühl, dass Shuttleworth viel mehr als Open Source als Geschäftsmodell steht als wirklich auf Freie Software. Von dem erwarte ich daher nicht viel und kann mir sogar vorstellen, dass Canonical irgendwann einen ähnlichen Weg wie Google gehen wird – Open Source nur da fördern, wo es etwas nützt. Als Beispiel lässt sich hier der komplette alleingang bei der Entwicklung eines Display Servers nennen, ebenso natürlich die seit geraumer Zeit eingesetzte und nur bei Ubuntu wirklich nutzbare Desktop-Oberfläche Unity. Ansonsten ist Ubuntu aber natürlich ganz gut, es führt die Leute erst einmal an alternative Betriebssysteme heran, und wenn man erst einmal damit klarkommt, dürfte es auch kein allzu großes mehr Problem geben, beispielsweise auf OpenSUSE oder Fedora umzusteigen. Ich warte aber Sehnsüchtig auf den Tag, an dem GNU/HURD ein verwendbarer Kernel auch für Standard-PCs ist, das größte Hindernis hierbei ist natürlich die Vielzahl an Proprietären Treibern für Grafik, Netz und sonstige Peripherie, da nicht wirklich abzusehen ist, dass die Hardware-Hersteller selbstständig quelloffene Treiber veröffentlichen und die Nachkonstruktion ist auch meist eher so ein schlechter Mittelweg. Von daher ist ein weiterer wichtiger Punkt, dass auch Startups für Hardware entstehen, welche dann mit freien Treibern laufen und dazu auch noch gut dokumentiert sind.


    tl;dr: Ich vertraue Canonical nicht, als Einstieg eignet sich Ubuntu aber ganz gut. Lieber wäre es mir aber, wenn man im Alltagsgebrauch ganz freie Software einsetzen könnte, dazu muss aber erstmal freie Hardware her.

    Ja naja, was will man machen? Wenn die Möglichkeiten sich erweitern, dann werden die großen Firmen diese natürlich nutzen, um sich ihre Vorteile zu verschaffen. Je einfacher sie es den Leuten machen, desto besser können sie Dinge hereinschmuggeln, da sich immer weniger Leute dafür interessieren. Warum zum Beispiel sollte sich ein Google-Kunde darum kümmern, dass nicht nur er Zugriff auf seine Daten hat, sondern eben auch der Konzern? Ein wenig Werbung juckt ihn ja nicht und die Synchronisierung all seiner Daten bringt eine Menge Komfort statt umständlichem Jonglieren mit seinen Daten. Warum nicht mal eben alles in die Cloud schicken? Da kann man dann ja schließlich von allen Rechnern drauf zugreifen, und einfach ist es auch. Man sieht das Problem: Aus der Sicht eines Ottonormalverbrauchers ist an der ganzen Casualisierung absolut nichts schlechtes dran, und wenn ein Experte kommt und all die Lücken aufzeigt, die solche Systeme haben, dann gibt es in den seltensten Fällen Lösungen, die ähnlich bequem sind, wie das, was ein Nutzer gewohnt ist, aber sicherer. Geeks und Nerds werden diese dann natürlich (nicht nur innerlich) auslachen, man ist ja schließlich selbst Schuld, wenn man im Jahre 2013 nicht OpenBSD als Betriebssystemkern benutzt, seine Mails bei Google lässt und dann auch noch per PayPal statt mit BitCoins zahlt – oder nicht? Klar, wenn man Ahnung hat, dann ist vieles für einen logisch und man macht sich gerne den Aufwand, aber mit der zunehmenden Casualisierung gibt es eben, wie gesagt, immer mehr Leute, die nichts als ihren Komfort wollen. Und wie man sieht ist selbst nach den ganzen Enthüllungen rund um die kriminellen Geheimdienste kaum jemand bereit, seine Routine zu ändern, auf schwierigere Alternativen umzusteigen – und ich denke, die breite Masse wird man da wohl nie zum Umdenken bekommen. Möchte man solcherlei Dingen entgegenwirken, dann müssen Lösungen geschaffen werden, welche auch für nicht-technikaffine Leute praktikabel sind und natürlich müssen diese verbreitet werden. Das größte Hindernis stellen dort sicherlich die sozialen Netzwerke dar, denn selbstverständlich bringt es einem recht wenig, ein freies, offenes System zu nutzen, wenn sonst niemand aus dem Umfeld dies tut. Meiner eigenen Meinung nach lohnt sich umsteigen dennoch, schließlich muss immer irgendjemand den ersten Schritt tun.

    Ich bin ja eigentlich Mozilla-Stammkunde und war bisher stets ziemlich zufrieden mit jenem Browser – die Geschwindigkeit ist solide (und eine der neueren Versionen ist sogar, wenn ich mich recht erinnere, die schnellste), es ist Freie Software (Free as in Freedom) und die Auswahl der AddOns ist spitze. Zurzeit jedoch habe ich die offizielle Version nicht in Gebrauch, denn auf meinem Desktop-Rechner läuft Debian GNU/Linux, und dessen Entwickler erstellen immer selbständig Backports von Sicherheits-Aktualisierungen aus neueren Versionen vom Firefox und fügen diese in alte Versionen mit ein. Deswegen dürfen sie laut der Mozilla-Lizenz weder den Namen "Firefox" für ihre Version verwenden noch das offizielle Logo. Aus diesem Grund heißt mein Browser dort "Iceweasel". Auf meinem Laptop hingegen gebrauche ich zurzeit Chromium, was die von proprietären Schnipseln befreite Version von Googles Chrome ist und komme damit soweit recht gut klar, jedoch gefällt mir nicht so recht, dass sich die Chronik nirgendwo ausstellen lässt, zudem fehlt mir RequestPolicy(blockiert Inhalte von anderen Websites, umständlich, aber erhöht die Sicherheit um einiges) sehr. Des weiteren ist der ScriptBlocker leider viel simpler als jener, der für den Feuerfuchs existiert. Werde wohl demnächst wieder umsteigen.


    Und um mal ganz Hipster zu sein: Manchmal benutze ich auch links, einen command line webbrowser. Nett, wenn man mal was nachschauen muss, während die grafische Oberfläche ausgeschaltet ist.

    Naja, EA behaupten ja zumindest, ihre Erlöse aus diesem Humble Bundle auch zu wohltätigen Zwecken zu spenden (Quelle: Heise Online), wenn das wahr ist, dann haben sie wohl eher zu viel Geldi als zu wenig. Aber so oder so ist dieses Bundle nix für mich, denn ich möchte dort eigentlich lieber Indie-Spiele bekommen und wirklich Entwickler selbst unterstützen. Zudem muss ich sagen, dass all diese Spiele mich nicht unbedingt ansprechen, zudem sind die meisten bis alle dieser Spiele nur auf Windoof oder Mac spielbar sowie an Origin oder Steam gebunden, was in meinen Augen noch gegen das Prinzip der Humble Bundles verstößt. Ein echtes No-Go, wenns nach mir geht.

    Naja TT, gegen deine Theorie spricht in meinen Augen die Tatsache mit dem Armreif / der Item-Leiste: Es konsmuiert ja Energie, mit der Wand zu vermschelzen und nicht etwa, seine dreidimensionale Gestalt zu erhalten. Nur eine Kleinigkeit, mit Sicherheit; und man kann das sicher auch anders erklären (beispielsweise, dass Link erst am Ende des Spiels wieder genug Energie besitzt, um wieder mit der Wand zu verschmelzen o.Ä.), aber ich weiß auch ansonsten nicht recht, ob diese mögliche Herkunft des Helden in diesem Teil tatsächlich die große Überraschung sein soll...
    Ich für meinen Teil habe aber auch nicht wirklich eine Ahnung, was es tatsächlich sein könnte, aber ich denke/hoffe, dass die Überraschung nicht nur für das Spiel selbst, sondern insgesamt für die Geschichtsschreibung Hyrules eine Rolle spielt. Bin auf jeden Fall gespannt, ob die Überraschung tatsächlich überraschend wird.

    Ach man Kikatzu, warum habe ich das Gefühl, du verstehst mich absichtlich falsch? Ich schrieb bereits, dass ich gegen _Anspielungen_ nichts habe, das gehört für mich ja dazu. Nur wenn sie wirklich das Kernelement des Spieles bilden (und das ist bei diesem Item-Shop wohl der Fall) kann ich die Sache nicht wirklich ersnt nehmen. Klingt wie gesagt für mich eher nach irgendeinem lustig gemeinten Minispiel anstatt nach einem Zelda... Vielleicht übertreibe ich es auch einfach, aber allein die Itemshop-Idee klingt für mich nicht ganz ernstnehmbar und will mir nicht in das Konzept passen. Ebenso, wie du die Sache absurd fändest, wenn das tatsächlich der alte Link wäre ;) Aber wie bereits geschrieben, eigentlich sollte ich nicht zu viele Vorurteile haben, von daher mal sehen, wie sich die ganze Sache dann noch herausstellt.

    Ja klar, wenn es so ist, dann ist es auch eine nette Anspielung. Aber nicht mehr und nicht weniger. Wenn wir von der Theorie ausgehen, dass es wirklich der alte Link ist, wie du sagst, dann macht das die Shop-geschichte nicht gerade besser – man kauft(!) sich vom zum Hasen verwandelten ehemaligen Helden legendäre Gegenstände um das Böse zu zerschlagen? Ich weiß ja nicht, aber das klingt für mich noch beinahe lächerlicher als das was TT annahm, also dass dieser Hase bloß eine Anspielung auf das komische Biest aus dem neuesten Super Mario Bros. ist. Für mich um einiges zu absurd, um es als ein vollwertiges TLoZ anerkennen zu können.

    Naja... Irgendwie verhunzt die Idee dieses Itemshops Zelda für mich dennoch total. Es hört sich eben nicht nach etwas an, was ich wirklich ernstnehmen könnte. Ein Hase aus einem Super-Mario-Spiel verkauft einem mächtige Gegenstände? Lustiges Spin-Off vielleicht, aber nicht das, was ich von einem Zelda-Spiel erwarte, denn damit verbinde ich eigentlich immer noch so etwas wie eine Story sowie eine gewisse Mystik, und die wird einfach nur auf den Boden geschmissen wenn man das Spielprinzip in diese Richtung lenkt. Klar, dass es Spaß macht, kann gut sein, aber irgendwie gefällt es zumindest mir persönlich nicht, dass man so etwas unter dem Namen "The Legend of Zelda" verkaufen will und denke, dass einem sicher auch _bessere_ und vor allem weniger lächerliche Arten und Weisen einfallen, das Spiel weniger linear zu gestalten. Aber wie bereits geschrieben, mal sehen wie der Item-Shop dann tatsächlich aussehen wird, aber ich stehe dem sehr skeptisch gegenüber.

    Also _wenn_ dieser Item-Shop so funktionieren wird wie TT spekuliert, dann stehe ich dem auch recht skeptisch gegenüber. Klar, es ist mal was anderes, aber ich weiß nicht, ob das das Konzept ist, welches ich sehen möchte. So hört sich das ganze etwas sehr Arcade-mäßig mit Leveln an... Man kauft sich neue Items und kann dann in neue Gegenden. Offen ist für mich eigentlich etwas anderes, zudem geht auf diese Weise einfach nur das mystische an den Items verloren. Vorher hatte man einen antiken Heroenbogen gefunden, nun kauft man sich einen von einem... Hasen. Aber naja, mal sehen wie es tatsächlich aussehen wird. Vielleicht ist es ja doch ganz anders, als wir uns zurzeit ausmalen.


    (und ja, offensichtlich habe ich in Kroatien doch Internetz.)

    So, mehr als ein ganzes Jahr später möchte ich die ganze Thematik noch einmal aufleben lassen. Gestern nämlich fand wieder in Frankfurt eine Demonstration von Blockupy-Aktivisten in Frankfurt statt – und das dieses mal rechtlich von der Stadt genehmigt.
    Geändert hat sich das Polizeiverhalten jedoch absolut nicht. Obwohl die Demonstranten allen Berichten nach vollkommen friedlich handelten kesselte man den sogenannten Schwarzen Block ein und hielt ihn von der eigentlich geplanten und genehmigten Route ab, weil die Leute nämlich bewaffnet und vermummt gewesen seien. Das heißt, von Beamtensprache ins Deutsche übertragen: Einige hatten Sonnenbrillen auf, andere Regenschirme dabei. Nachdem sich einige weigerten, der Polizei zu weichen, ging diese mit ziemlicher Härte vor – es kam Pfefferspray zum Einsatz und einige Leute wurden verletzt, die Zahl ist mir jedoch nicht bekannt.
    Ganz ehrlich: Das ist einfach nur unmöglich. Man legt harmlose Dinge als Rechtswidrigkeit aus und unterbindet einfach mal effektiv die Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit. Reporter, die bei der Polizei anfragten, wurden einfach ignoriert und zur Seite geschoben, zudem las ich von einem Vorfall, bei dem die Polizei eine Abgeordnete der Linken grundlos vom Gelände verwies, aber dazu kann ich jetzt nicht wirklich viel sagen.
    Wen die ganze Sache mehr interessiert, der möge sich in den sozialen Medien belesen, zum erweiterten Einstieg hier mal der Artikel von Telepolis(Heise Online): Klick.


    Zu Morrissey kann ich nur sehr verspätet sagen: Wer Systemkritik immer gleich als blauäugige Ideologie abtut, der macht sich die Welt um einiges zu einfach. Man sollte aufhören zu verallgemeinern und anfangen zu denken.

    Ohne mir jetzt alles hier durchgelesen zu haben stimme ich vom Grundtenor her Manto und Gizmo zu. Feminismus als Aktion zur Bekämpfung von Ungerechtigkeiten ist gut und richtig, aber Dinge wie die Beschneidung der Sprache (man sehe hier) sind in meinen Augen einfach nur idiotisch. Dort werden teilweise Probleme geschaffen, die es gar nicht gibt, während wirkliche Probleme wie der Tatsache, dass Frauen bei gleicher arbeit schlechter bezahlt werden ignoriert werden. Mal ehrlich, was bringt die ganze Debatte um die Sprache? Wozu durchsetzen wollen, dass an alles allgemeine ein "-Innen" angehängt wird? Abgesehen von meiner persönlichen Meinung dazu ist die ganze Sprachdebatte einfach nur nicht zielführend und represäntieren damit die allgemeine Richtung dieser Strömung. Dazu kommen dann natürlich auch noch Auswüchse wie Femen, bei denen ebenfalls hirnlos gewettert und sich selbst dargestellt wird, anstatt an irgendetwas konstruktiv zu arbeiten.


    Ein "Die Frau muss die Stärke des Mannes akzeptieren […]" wie von Mereko angeführt ist zwar in den meisten Fällen zutreffend, aber ich bin kein Freund von kategorischem Denken. In den meisten Fällen wird eine Frau wohl nicht in der Lage sein, den Beruf des Bauarbeiters zu ergreifen, aber wenn sie das doch kann und auch möchte, dann sollen ihr keine Klischees im Wege stehen. Ich bin nicht für eine generelle Abschaffung des Geschlechtes, aber grundlegend für die Differenzierung zwischen den einzelnen Menschen und die Akzeptanz von Menschen, die eben keinen Platz im normalen Geschlechtermodell finden und stattdessen lieber ihren eigenen Weg nehmen.

    Habe jetzt zur Leipziger Buchmesse zwei neue Mangas angefangen:


    Zuerst einmal Dead Man Wonderland, ein ziemlich abgedrehter und schräger Manga, in dem es um einen Jungen geht, dessen gesamte Schulklasse von irgendeinem komischen... Typen umgebracht worden ist und daraufhin für schuldig erklärt in in ein Gefängnis gesperrt wird, welches sich dadurch finanziert, dass es gleichzeitig ein Freizeitpark ist. Ich bin schlecht im erklären und möchte nicht zu viel verraten, also ist das alles, was ich drüber erzählen werde, aber ich hab sowieso erst den ersten Band gelesen. Bisher auf jeden Fall recht interessant.


    Dazu kommt noch ein Manga namens Shingeki no Kyojin. Dort verhält es sich so, dass die Menschheit in einer Welt voller Titanen lebt, welche die Menschen immer wieder angreifen und verschlingen. Aus diesem Grund sind die Menschen gezwungen, sich mit hohen Mauern zu umgeben um sich vor den Titanen zu schützen, was diese auch tatsächlich 100 Jahre abgehalten hat. Doch eines Tages brechen sie mithilfe eines besonders riesigen Exemplars, welches um ein vielfaches Größer ist als der rest seiner Artgenossen durch die äußerste Mauer und bringen alle um, die sich nicht weiter nach innen retten können. Darunter ist auch die Mutter des Helden Eren Jaeger. Dieser lässt sich daraufhin zum Elitekämpfer ausbilden und beschließt, aktiv gegen die Titanen zu kämpfen anstatt nur in der Scheinbaren Sciherheit der Mauern zu leben.
    Auf jeden Fall sehr interessantes Setting, ich bin gespannt, wie es weitergeht. Der Zeichenstil ist recht grob gehalten, doch irgendwie hat er etwas. Die Charaktergestaltung ist auch nicht so stereotypisch, find ich gut.

    Das Qualität != Quantität ist, muss man wohl auch allgemein nicht groß diskutieren. Gerade bei Skyrim finde ich auch mittlerweile, dass durch die Größe einfach viel anderes vernachlässigt worden ist und ich gehe fast soweit, dass ich es nicht wirklich als Role Playing Game bezeichnen würde... Irgendwie vermittelt mir die Welt nicht das Gefühl, eine wirklich eigene Rolle zu spielen, die meisten Reaktionen sind vorprogrammiert und gehen nicht auf das Gesamtverhalten deines Charakters ein, was sehr schade ist. Zudem tötet das Spiel irgendwann die Erkundungslust dadurch, dass es kaum irgendwo wirklich etwas zu _entdecken_ gibt. Das meistert Fallout New Vegas beispielsweise wesentlich besser wie ich meine, auch wenn die Welt da nicht ansatzweise so groß ist. Da merkt man (Meiner Meinung nach) irgendwie recht stark den Unterschied zwischen den Werken von Bethesda und Obsidian Entertainment.
    Allgemein muss man natürlich zwischen den Arten der Rollenspiele unterscheiden, denn zum Beispiel JRPGs sind im Grunde auch keine RPGs. Skills und Level machen noch lange kein Rollenspiel(man nehme den Begriff einfach mal wörtlich) aus.

    Tja, ich frag mich zwar gerade, wozu dieser Thread hier sein muss, denn viel Diskussionsstoff gibt es zu dem Thema SVV im Grunde nicht, wie ich meine, aber wie auch immer.
    Meine "Meinung": Wie so oft kann man nicht verallgemeinern. Obgleich SVV auch teilweise schon eine Modeerscheinung ist/war würde ich es nicht gleich als Aufmerksamkeitshurerei beurteilen. Die Gründe können auch ganz andere sein, von Autoaggression bis zum tatsächlichen Hilfeschrei. Wie man Leuten hilft, die sich selbst verletzen, weiß ich aber nicht zu sagen, doch ich würde keinesfalls den Fokus auf die Verletzung legen. Es bringt niemandem etwas, wenn man ihn von der sichtbaren Tat abhält, viel eher geht es um die Gründe. Doch wenn es dann in Richtung Suizid geht, wird die Sache natürlich kritisch und das Umfeld sollte versuchen, direkt einzugreifen... Denn in den seltensten Fällen ist das Individuum sich wirklich der Entscheidung bewusst und sicher.
    Zu dieser Freundin direkt: Versuch einfach für sie da zu sein, hör ihr zu. Die Ergebnisse von SVV können unschön sein, doch es bringt wie gesagt nichts, die Probleme darauf zu reduzieren. Aber ist auch nur meine Ansicht ^^'

    Wirklich cool, dass du's jetzt eingebaut hast! Habe mich zuerst schon gewundert, weil ich in einem Tab noch die hellere Version der Leisten gesehen hatte, dann aber beim Nachschauen bei meinem Lenox nur noch die dunkle zu finden war. Hatte gedacht, das hätte auch irgendwas auszusagen |D

    Ich lieeeeebe Adventure Time *-* Bin auch erst vor einer Weile draufgekommen und jetzt erst mit der vierten Staffel durch. Soooo mathematical!
    Was ich eben besonders an der Serie mag ist, dass sie, wie du, fowo, schon sagst, einfach so unheimlich viel gleichzeitig ist und dabei in keinem der Aspekte etwas einbüßt. Den komischen Charakteren wird zum Beispiel mit der Zeit eine Tiefe verliehen, wie sie in so manchen ersnten Storys fehlt. Zudem mag ich die Musik auch ausgesprochen gerne. Man schließt einfach alles an der Serie unheimlich schnell ins Herz... Ich glaub ich könnte stundenlang schwärmen, aber irgendwie ist's schwer, das in Worte zu fassen, von daher belasse ich es bei diesem kurzen Kommentar... :3

    Der Zwerg Zoltan aus "The Witcher" hat in einem Gespräch zwei unheimlich tolle Zitate von sich gegeben, die ich hier einfach mal niederschreiben muss:


    Zitat

    Wie schon der alte König Desmond sagte, als er, nach Benutzung, in seinen Nachttopf blickte: "Das rationale Bewusstsein kann das niemals wirklich erfassen."


    Völlig aus dem Kontext gerissen immer ein guter Spruch, um irgendeine philosophische Diskussion zum Platzen zu bringen. Anwendung muss ich noch ausprobieren.


    Zitat

    Fortschritt ist wie eine Herde Schweine. Sie bringt viele Vorteile mit sich, aber niemand darf sich wundern, dass alles voller Scheiße ist.


    Da steckt eine Menge Wahrheit mit drin, auch wenn ich nicht weiß, wie zahlreich die Vorteile von Schweineherden sind.