Beiträge von Adi

    Da kann ich keine verlässliche Antwort drauf geben, weil ich nicht so viel PvP gespielt hab, deswegen hab ich meine Infos von hier:

    https://darksouls.fandom.com/wiki/Indictment

    Osvald (ein NPC, den du auf dem Dach findest, wo du gegen die Gargoyls gekämpft hast) verkauft Anklagen für 200 Seelen. Du brauchst nur eine, weil sie nicht verbraucht wird. Wenn du sie bei dir trägst und von einem Finstergeist getötet wirst, solltest du gefragt werden, ob du den Finstergeist anklagen möchtest.

    Das Buch selber dient nur zum Überprüfen der Rangliste.

    Übrigens, wenn du nicht von anderen Spielern angegriffen werden willst, kannst du auch offline spielen oder einfach als Untoter spielen (also die Option "Aushöhlung umkehren" am Lagerfeuer nicht benutzen). Nur wenn du menschlich bist, kannst du von Finstergeistern angegriffen werden.

    Ich hab dafür immer den Faustschild genommen. Soweit ich weiß, kriegt man den aber nur als Seltenen Drop von den Balder-Rittern im Bezirk der Untoten. Ich kenne mich mit den kleinen Schilden sonst nicht so aus.

    Hab bisher mein Gerades Drachenschwert +5 benutzt. Damit wird es ja auch gehen,oder

    Musst du ausprobieren, leider skaliert der Schaden vom Drachenschwert nicht auf deinen Statuswerten (was heißen soll, es verursacht keine zusätzlichen Schadenswerte, egal wie du deine Statuswerte beim Levelup verteilt hast) und das macht sich irgendwann bemerkbar. +5 ist ja das Maximum für das Drachenschwert, während man andere Waffen auf höhere Level bringen kann, wenn man die Große bzw. Sehr große Glut zu Andre bringt. (Womit ich jetzt nicht sagen will, dass deine Wahl schlecht ist, ich find das Schwert selber grade am Anfang sehr gut, du wirst nur relativ bald bemerken, dass du an manchen Gegnern nicht mehr so viel Schaden machst.)

    Das Silberritter-Schwert hingegen braucht Funkeltitanit, das kannst du vom Riesen-Schmied in Anor-Londo kaufen. Musst also nur die Seelen farmen, das geht vor Ort aber auch sehr gut an Wächtern. Kommt aber auch auf deinen Build an. Mit meinem Charakter mit dem Silberritter-Schwert hab ich damals sehr viel Dexterity (auf Deutsch Beweglichkeit oder so?) gelevelt und da skaliert es sehr gut. Wenn du deinen Charakter eher auf Strength/Stärke aufgebaut hast, dann macht eine andere Waffe vielleicht mehr Sinn.

    Auf der anderen Seite sind die Gegner in Ariamis auch alle nicht besonders bulky bzw. halten nicht viel Schaden aus, die Schwierigkeit liegt da eher in den engen Räumen/Gängen und der Menge an Gegnern. Solange du alles one-hitten kannst, kommst du gut klar. Aber langfristig macht eine Investition in eine Waffe, die besser skaliert, meiner Erfahrung nach schon Sinn.

    Ein Argument für das Drachenschwert wäre tatsächlich der Spezialangriff, der dabei hilft Gegner aus der Entfernung zu besiegen. Einige der Gegner dort setzten beim Sterben nämlich eine Toxin-Wolke frei, der man sonst nur schwer entgehen kann. Allerdings solltest du dann Reparatur-Pulver mitnehmen, weil die Haltbarkeit des Drachenschwerts unter dem Einsatz des Spezialangriffs leidet. (Wenn du aber eh Zauber/Pyromantien oder Fernwaffen benutzt, dann ist der Punkt auch hinfällig.)

    Hab es selbst durchgespielt (weiß aber nicht, ob ich mich jetzt als Profi bezeichnen würde), hab bei meinem ersten Run aber auch das Silberritter-Schwert viel benutzt. Sehr gute Waffe, auch wenn ich es damals auf normal +15 geupgraded hab, aber bin damals auch ohne Feuerschaden gut durch die Gemalte Welt Ariames gekommen und auch den ganzen Rest des Spiels.

    Mein Problem an den ganzen Verzauberungen ist, dass sie den physischen Schaden sehr stark nach unten drücken. Imo tut man dem Schwert wahrscheinlich keinen Gefallen, wenn man es zur Feuerwaffe macht und soweit ich weiß haben die Gegner in Ariames keine besondere Anfälligkeit gegen Feuer (der Endboss vielleicht, allerdings hat der auch nicht besonders viel HP und das Schwert carried dich da auch so).

    Wenn du aber wirklich eine gute Feuerwaffe haben möchtest, ein bisschen mehr Aufwand investieren wollen würdest und Quelaags Seele noch hast, kannst du beim Riesen-Schmied in Anor Londo sonst auch einen +10 Krummsäbel mit der Seele in Queelags Furienschwert umwandeln. Soll eine sehr gute Waffe sein, habe ich nur selber auch noch nicht benutzt. Und man muss halt Krummsäbel mögen - sie sind eher dazu gedacht mehrfach und schnell zuzuschlagen, wodurch der Schaden eines einzelnen Treffers geringer ausfällt. Aber die Waffe sieht schon sehr cool aus. :smiling_face_with_sunglasses:

    Heyho, ich bins wieder o/

    Diesmal komm ich wegen meinem Remust Post hier: RE: Stadt Calderan
    Der Beitrag hat 10 Kommis, leider kann ich sie nicht alle sehen. Drücke ich auf "Weitere Kommentare", werden die weiteren Kommentare leider nicht angezeigt, stattdessen sortiert er die bestehenden Kommentare einmal um. :upside-down_face: Bin hier grade mit PC auf Firefox unterwegs, passiert allerdings auch auf Mobil (mit Firefox).

    Râhume(Handy/Chrome + PC / Firefox) und Rina(Handy/Chrome + iPad/Safari) haben das Problem bei sich auch, scheint also nicht nur an mir oder am Browser zu liegen. :thinking_face:

    Ich glaube Echoes of Wisdom ist für mich die eindeutigste Richtung für zukünftige Zeldas - und damit meine ich nicht die spielbare Zelda, eher dass das Spiel eine Entwicklung der beiden Vorgänger und irgendwo ein "Back to the roots" war.

    Unabhängig davon, ob man den Teil als Mainline-Title betrachten will, lassen sich die Inspirationen da nicht von der Hand weisen: Alle grundlegenden Fähigkeiten waren bereits quasi von Anfang an verfügbar, die Welt war fast komplett geöffnet und die Rätsel ließen mehrere Lösungswege zu. Der größte Unterschied bestand darin, dass sich Zeldas Skillset trotzdem stetig erweitert hat und das Wachstum durch die stetig wachsenden Auswahl an Echoes spürbar war. (Technisch gesehen war das auch durch Links wachsendes Arsenal an Waffen und Ausrüstung in BotW/TotK gegeben, allerdings war jeder Fund da weitaus weniger monumental für mich, da fast alle Waffen im Endeffekt dasselbe gemacht haben. Die "Skills" waren von Anfang an alle unlocked.)

    Ich glaube auch, dass das fortan die Richtung sein wird, die Nintendo auch weiterhin einschlagen wird: Freiheit - allerdings nicht ohne seine Wurzeln völlig außer Acht zu lassen. Ich würde mir zwar persönlich wünschen, dass der nächste Teil kein Open World-Spiel im klassischen Sinne ist, weil mir der Markt dafür unheimlich übersättigt vorkommt, weiß aber nicht, ob das das ist, was auch Nintendo im Sinn hat. BotW und TotK waren halt sehr erfolgreich. Was ich für ausgeschlossen halte, ist dass wir jemals wieder einen "klassischen" Teil bekommen werden, alá OoT, TWW oder TP. Die alte Zelda-Formel ist nun mal outdated und Nintendos zukünftige Richtung ist da ziemlich klar für mich (auch wenn der nostalgische Teil nochmal gerne ein solches Spiel hätte, aber darauf will ich nicht hoffen).

    Ich muss aber gestehen, dass ich mir gar nichts wirklich wünschen will. Man kann ja Nintendo für vieles kritisieren, aber bisher war kein Zelda-Spiel eine komplette Enttäuschung für mich. Im Gegenteil, eigentlich haben mich alle Teile auf ihre Art mit ihrem Einfaltsreichtum begeistert und ich hatte Spaß beim Spielen. Selten war es dabei aber genau das, was ich mir gewünscht habe. Ich persönlich hab mehr Spaß daran zu schauen, was davor kam und darauf aufbauend zu überlegen, was Nintendo wirklich vorhat - unabhängig davon, was ich auf meinen Wunschzettel schreiben würde (ich glaube ein solches Spiel, gefertigt allein aus meinen Wünschen, wäre auch nicht besonders gut).

    Moin,

    mir sind vorhin zwei Sachen aufgefallen. Bin mir nicht sicher, ob das beabsichtigte Änderungen waren oder Bugs.

    1. Ich kann die Beiträge meiner Marionetten nicht mehr von meinem Hauptaccount aus editieren. Der Button dafür wird mir nicht angezeigt. Ich weiß, dass das mal ging, selbst wenn man kein Mod war. Habt ihr das rausgenommen?

    2. Ich krieg auch keine Benachrichtigungen mehr, wenn einer meiner (nicht Hauptaccount-)Charaktere inaktiv wird. Heute erst festgestellt, dass Alexis wieder klammheimlich inaktiv gegangen ist, ohne dass ich das in meinen Benachrichtigungen gesehen hab.

    Zusatzfrage: Sollte die Dauer bis zur Inaktivität nicht mal 3 Monate sein? Ich meine mich da an was zu erinnern. Momentan gehen meine Charaktere bereits nach einem Monat inaktiv.

    Kurze Aufklärung wäre gut, ob das Absicht ist/war oder Bugs. :) Danke im Voraus.

    Der Pudding sah sehr lecker aus. :drooling_face: Bei herzhaften Sachen hätte ich Lust auf einen Kürbis mit Fleisch. :goro:

    Ein Teil von mir würde auch gerne mal die dubiose Matsche probieren und nimmt den unvermeidbaren Krankenhausaufenthalt im Anschluss in Kauf...

    Stünde sie zur Auswahl, hätte ich die Gibdo-Königin/Motte genommen. Die fand ich am anstrengendsten. Der Rest war voll ok. "Hass"-Gegner find ich sowieso sehr stark gewählt, wirklich gehasst hab ich keinen der Boss-Gegner.

    Für Brett / Kartenspiele würde ich meine Magic Decks mitbringen.

    Sehr nice :3 Ich werde ein paar YuGiOh Decks mitnehmen. An Spielen hab ich nicht so viel, aber explodierende Katzen sind nie verkehrt. :ugly:

    Auf Vorlesen hätte ich auch Lust und werde mal ein paar Bücher mitbringen. Ich werd auch meinen Zeichenkram mitnehmen, vielleicht ergibt sich ja auch irgendwo eine kleine Zeichenrunde... :eyes:

    Also mein Fazit: es ist auf jeden Fall spielbar (und wenn du es auf der Switch durchspielst, bist du sogar noch krasser)

    Ich find es schön zu hören, dass ich krasser bin. :ugly:

    Ich glaube, es ist vor allem eine Gewohnheitsfrage, wenn es um die Steuerung geht. Hat man Dark Souls auf der PlayStation gespielt, dann ist es definitiv eine Umgewöhnung. Aber auch so ist die Steuerung anfangs etwas... awkward, wenn man von Nintendo-Spielen kommt. Die Joy-Cons sind auch gefühlt weniger genau als andere Controller, kann aber sein dass es mit Pro-Controller besser funktioniert.

    Wenn man damit aber zurecht kommt, dann ist es eigentlich halb so wild, finde ich.

    Abgesehen davon liebe ich Dark Souls aber einfach. Es hat bei mir überhaupt erst die Lust geweckt den anderen Teilen und dem Soulslike-Genre im Allgemeinen eine Chance zu geben. Derzeit bin ich noch an Dark Souls 2 dran (hier aber auf der PS4 und ja, der Unterschied in der Steuerung ist schon groß, auch wenn die Umstellung mir da nicht so schwer fällt). Bisher gefällt mir der Teil nicht so gut wie Teil 1, bin aber auch kein Fan von manchen Design-Entscheidungen. Ich folter mich aber gerne noch eine Weile weiter. :ugly:

    Muss zugeben, dass ich mich schon bei der Ankündigung von EoW sehr darüber gefreut hab, dass Zelda spielbar werden sollte. Es ist auch definitiv einer der größten Selling-Point des Spiels und dass dem vertrauten Schema mit den Echos eine neuer Twist gegeben wurde, bringt - wie oben bereits erwähnt - frischen Wind in die bewährte Formel.

    In vielerlei Hinsicht fühlt sich EoW deswegen auch als eine Entwicklung des Franchise an; einerseits weil die Echos in ihrer Design-Philosophie und den damit verbundenen Freiheiten an BotW und TotK erinnern, andererseits aber durch die Welt viele Verbindungen zu klassischen Teilen geschaffen wurden. Zelda als spielbarer Charakter unterstreicht das ganze nochmal: Es ist Bekanntes in einer neuen Interpretation.

    Tatsächlich ist das eigentlich genau das was ich meinte. Ich hab den Eindruck, dass das Linke teilweise so weit nach links geht, dass selbst ich teilweise Angst habe als rechts bezeichnet zu werden. Am meisten fällt mir das in der aktuellen Diskussion um Games und Movies auf. (Ist halt die bubble wo ich am meisten von mitbekomme)

    Ah, dann haben wir dieselbe Beobachtung gemacht und sie nur unterschiedlich interpretiert. :D Ich kann auch sehen, warum die Radikalisierung da zu zwei großen Lagern führen kann (wenn sich alles an den Rand bewegt, dann sammelt es sich da halt). Unter die Räder geraten dann halt die Leute, die sich nicht in Extremen positionieren wollen und verteilt und stumm im Zwischenraum bleiben. Das ist es auch, was ich mit Zersplitterung meine, aber ich kann sehen warum es auch legitim wäre da eher von einem "Zerreißen" (in zwei Stücke) zu sprechen.

    Bei Games finde ich es interessant, weil hier eine Diskrepanz zwischen den Entwicklern und den Konsumenten gibt. Games sind mittlerweile Mainstream und entsprechend spielen sie auch Leute aus allen Ecken. Die Entwickler hingegen findet man als Kreativschaffende eher auf einer linken, progressiven Schiene wieder (ist in der Realität natürlich auch noch durchwachsener, ist aber mein allgemeiner Eindruck, den ich da aus der Branche gewonnen habe, vor allem wenn man auf den deutlich "kreativeren" Indie-Bereich schaut). Heutzutage stellen ja sogar viele Triple-A-Titel Themen wie Diversität gerne in den Fokus - und Gamer haben bei solchen Themen eh sehr starke Meinungen, die bei so einem breiten User-Spektrum aufeinander treffen und entsprechend Konflikte befeuern.

    Ich würde aber sagen, dass die Diskussionskultur auch als repräsentativ für das allgemeine Klima in der Gesellschaft hinhalten kann. An und für sich halte ich es für gut über Themen wie Diversität zu sprechen, sie zu kritisieren und sich über Erfahrungen auszutauschen - leider ist das Internet zum Großteil zu gut dafür geeignet einander nur Beleidigungen und dumme Kommentare an den Kopf zu werfen, sodass kein konstruktiver Austausch entstehen kann. Und da wir hier über Games reden, findet ein Groß des Austauschs eh online statt. (Wobei das jetzt schon wieder in eine andere Richtung geht, dafür könnte man fast ein eigenes Thema aufmachen. xD)

    Ich habe den Eindruck, dass unsere Gesellschaft immer weiter zersplittert, Kompromisse nicht mehr zur Debatte stehen oder "Zuhören" keine Fähigkeit mehr ist, die sonderlich weit verbreitet ist. Dabei ist für unsere Gesellschaft Kooperation in Zeiten wie diesen unerlässlich. Ich würde eine Verteilung auf Kleinparteien dahingehend irgendwo "sinnbildlich" für diese Zersplitterung der Gesellschaft sehen, in dem immer mehr Leute auf ihre eigene Meinung beharren und Kompromissen keine Chance mehr geben.

    Ich persönlich hab tatsächlich den Eindruck, dass unsere Gesellschaft eher in zwei große Lager anstatt in zahlreiche kleine Gruppen teilt. Nicht nur politisch, sondern in allen Bereichen von denen ich etwas mitbekomme. Irgendwie scheint es nur noch "die eine" oder "die andere" Seite zu geben. Und beide scheinen so dermaßen unversöhnlich zu sein, dass es immer mehr Spannung zu geben scheint.

    Ich habe auch das Gefühl, dass es bei den "großen Themen" zwei Lager sind und das es eine enorme Tabuisierung gibt - grade bei der Asylpolitik werden Kolleginnen und Kollegen bei meinem Arbeitgeber direkt in die ganz Linke oder ganz Rechte Ecke gesteckt. Viele trauen sich anscheinend schon gar nicht mehr über Kompromisse zu sprechen und so manch einem - so auch mir - sind viele Themen einfach Leid. Also wählt man still und heimlich das, was man am ehesten für richtig hält.

    Ich verstehe was ihr meint, mein Eindruck ist aber ein anderer.

    Es stimmt, dass man auf den ersten Blick davon ausgehen könnte, dass wir uns in eine linke und eine rechte Ecke aufteilen, jedoch bemerke ich auch bei Dialogen innerhalb der Gruppe, dass diese zwei Lager sich selbst untereinander nicht einig sind.

    Selbst unterhalb von Leuten mit einer grundsätzlich linken Orientierung gibt es unterschiedliche Vorstellung davon, wie Linke Politik auszusehen hat. Leider wird dabei auch kein Wert auf den Dialog gelegt, sondern es ist mehr eine Art von "Wenn du mir nicht zustimmst, dann bist du gegen mich" - und in der Konsequenz bekommt man dann Anfeindungen zu spüren, weil man "nicht links genug ist", gefolgt von einem Vorwurf der Menschenverachtung man sei ja selbst ein Nazi. Und das obwohl man eigentlich grundsätzlich in dieselbe Ecke gehört.

    Und ich muss zugeben, dass ich einen ähnlichen Effekt da auch bei mir verspüre: Wenn ich selbst unter "Gleichgesinnten" in Gefahr laufe abgelehnt und diffamiert zu werden, dann grenz ich mich eher von denen ab. Ich bin auch grundsätzlich links eingestellt, aber es gibt auch genug linke Ideen oder Ideologien, die ich kritisieren würde. Aber ein Dialog und damit auch das Finden eines Konsens bzw. gemeinsamen Nenners, ist nicht mehr möglich, weil er von anderen Seiten im Vornherein abgelehnt wird und Widerspruch mit "Rechtssein" gleichgesetzt wird. Das meine ich auch mit Zersplitterung: Wir reden nicht mehr miteinander, selbst wenn wir eigentlich im selben Lager sind. Damit wir von zwei großen Lagern sprechen könnten, würde ich wenigstens Einigkeit innerhalb des Lagers erwarten, aber das ist einfach nicht gegeben.

    Meine Vermutung ist auch, dass das im rechten Lager nicht viel anders aussieht. Linke wie auch Rechte Politik ist ein Spektrum und nicht jeder der Rechts ist, will z.B. automatisch alle Migranten ausweisen. Und derselbe Effekt ist dort auch möglich, wenn man mit seiner Kritik dann "zu links" ist. Hier ist nur der Unterschied, dass der "lauteste" und radikalste Teil leider auch der ist, der am meisten Schlagzeilen macht und am häufigsten das Gesprächsthema ist.

    Doch gerade weil bei Kleinpartei x/y so viele dasselbe denken, hat sie unglücklicherweise auch nie die Chance es je zu schaffen. Natürlich spielen auch Aspekte wie die öffentliche Berichterstattung eine Rolle. Auch Wahlumfragen haben da auch einen nicht zu unterschätzenden Einfluss. Leider sind nur damit ewig ein einer Spirale des taktischen wählens oder des wählens des kleineren übels bzw. des kleinsten gemeinsamen nenners

    Als jemand, der in den Jahren zuvor immer Kleinparteien gewählt hat, habe ich mich dieses Jahr auch aus "taktischen" Gründen bewusst dagegen entschieden und den Kompromiss gewählt. Ich habe den Eindruck, dass unsere Gesellschaft immer weiter zersplittert, Kompromisse nicht mehr zur Debatte stehen oder "Zuhören" keine Fähigkeit mehr ist, die sonderlich weit verbreitet ist. Dabei ist für unsere Gesellschaft Kooperation in Zeiten wie diesen unerlässlich. Ich würde eine Verteilung auf Kleinparteien dahingehend irgendwo "sinnbildlich" für diese Zersplitterung der Gesellschaft sehen, in dem immer mehr Leute auf ihre eigene Meinung beharren und Kompromissen keine Chance mehr geben. Abgesehen davon, dass ich hinsichtlich eines bervorstehenden Rechtsrucks es nicht vertretbar finde, mich nicht mit anderen Leuten auf kleinsten gemeinsamen Nenner zu stellen.

    Dieses Jahr ist für mich aber eine Ausnahme. Selbst wenn es die Kleinpartei nicht in den Bundestag schafft, sind die Stimmen für die Parteien sehr wertvoll. Man darf nicht vergessen, dass die Parlamente nur ein Ort sind, an dem die Parteien arbeiten können - viele Parteien bespielen mediale Kanäle, informieren darüber oder leiern Debatten an. Aber das, zusammen mit dem Wahlkampf, kostet Geld, wovon die kleinen Parteien wegen geringer Mitgliederzahlen auch nicht viel haben. Was man hierbei deshalb nicht vergessen darf, ist das sich Kleinparteien bei einer Bundestagswahl ab einem Stimmenanteil von 0,5% für die staatliche Parteienfinanzierung qualifizieren! Das bedeutet, selbst wenn die gewählte Partei es nicht ins Parlament schafft, trägt die eigene Stimme unmittelbar zum Fortbestehen der Partei bei. Deswegen, wenn man eine Kleinpartei gut findet, ist es super wichtig sie auch zu wählen, um ihr die Möglichkeit zu geben zu wachsen.

    Auf lange Sicht ist es für mich auch keine Option nur große Parteien zu wählen. Wozu das führen kann, kann man in den USA sehen, wo die Parteienlandschaft mehr einem Ödland gleicht, das von einem Esel und einem Elefanten dominiert wird. Eine bunte Parteienlandschaft ist wichtig und dementsprechend ist es auch gut und wichtig, kleine Parteien zu wählen - selbst wenn sie nicht im Parlament landen.

    Ich hab auch schon vor ein paar Tagen meinen Briefwahl-Brief eingeworfen (zeitgleich mit dem für die Bürgerschaftswahl in Hamburg, die nur zwei Wochen nach der Bundestagswahl stattfindet). Sonst bin ich immer ins Wahllokal gegangen, was an sich auch kein Aufwand ist, aber bei so viel Wahlterminen kommt mein Bummskopp durcheinander. :see-no-evil_monkey:

    So ein bisschen hab ich bei dem Gerät Flashbacks vom New 3DS bekommen. Schickes Design, wirkt alles etwas abgerundeter und ergonomischer. Die Unterschiede sind aber nicht sonderlich gravierend. Was mich eher stutzig gemacht hat, war die eingeschränkte Backward-Kompatibilität. Grundsätzlich scheinen Switch 1 Spiele unterstützt zu werden... aber auch nicht alle? Weiß nicht wie eingeschränkt das in der Praxis sein wird, ist aber sonst eher ein Argument gegen den Kauf für mich.

    Am Ende kommt es auch darauf an, wie viele Exklusives die Konsole wirklich haben wird. Beim New 3Ds fällt mir da nur ein Titel ein und das Ding war sich gefühlt eh ein Riesenflopp. Wär schade, wenn sich das hier jetzt wiederholt.

    Ich warte mal die Direct im April ab, bisher ganz nett, ich brauche mehr Details, um mich richtig darauf freuen zu können.

    Trumps Sieg ist keine Überraschung. Ohne die Berichterstattung auch nur im Entferntesten verfolgt zu haben war das auch nur mein Bauchgefühl, was mir das gesagt hat. Nicht dass ich das Ergebnis begrüße, aber wie man die Wahlen 2016 und 2020 (wo es verdammt knapp war) miterlebt haben kann und noch darüber überrascht sein kann, dass welche den Typ wählen, versteh ich ehrlich gesagt nicht. Vielleicht hab ich meinen Glauben an die Menschheit auch schon längst verloren.

    Auf der anderen Seite find ich es noch zu früh um darüber die Nerven zu verlieren und um mich darüber zu empören, hat es (noch) zu wenig Auswirkungen auf mein Leben. Und selbst wenn sich meine Lebensqualität dadurch massiv verschlechtern sollte... was dran ändern kann ich nicht. Kann keiner. Und vielleicht malen wir jetzt auch grade alle den Teufel an die Wand und am Ende verstreichen die vier Jahre, ohne dass die Welt sich wirklich verändert hat.

    Worum ich mich wirklich deutlich mehr sorge, ist was bei der nächsten Bundestagswahl passiert. Und ganz gleich was in der Zwischenzeit in den USA passiert, das wird uns direkt mehr betreffen als alles andere.

    Mir tuts nur für die Leute in den USA leid, die jetzt darunter zu leiden haben werden.