Beiträge von JaffarAnjuhal

    Ich finde es sehr schade, dass in der Umfrage so viele Zeldas unter "Sonstige" zusammengefasst werden. Wenn ich Link's Awakening von der Story her genial finde, muss ich Spirit Tracks diesbezüglich ja nicht mögen.


    So habe ich jetzt für Wind Waker gestimmt (was ich vielleicht auch so getan hätte), das nach wie vor meine liebste Reinkarnation von Link hat. Und eine Geschichte wird nun mal durch ihre Figuren getragen. Dass wir es nicht von Beginn an mit der Rettung der Welt oder Zelda, sondern mit der Schwester von Link zu tun haben, ist ein ganz anderes Motiv als sonst, macht Link aber sehr menschlich und definiert ihn gleichzeitig von Beginn an als eine fürsorgliche Figur. Wir lernen auch, dass er sehr an seinem zu Hause und seiner Familie hängt, als er Präludien verlässt. Und dass er mutig ist, wird dadurch deutlich, dass er -als erster Link überhaupt- nicht auf diese Reise gehen müsste. Jedes Mal erzählt irgendeine Figur dem jeweiligen Link, er solle jetzt bitte dies und das machen. Hier sagt Tetra ihm selbst nach der Abreise, dass er vielleicht doch lieber zurück sollte. Aber er bleibt und stellt sich seinen Herausforderungen, obwohl er es nicht müsste. Und das nicht nur in dem Moment, sondern nie. Bis kurz vor Schluss verfügt er über keinen göttlichen Schutz, er ist nicht auserwählt, wie ganz klar gesagt wird. Er verdient sich seinen Helden-Status durch seine Taten. Einfach eine tolle Figur, und für mich Grund genug, TWW als das von der Story her beste Zelda zu bezeichnen.


    Link's Awakening möchte ich auch noch sehr lobend erwähnen. Das Spiel zeichnet eine wirklich sympathische Welt und bekommt als erstes Zelda später einen wirklich düsteren Unterton. Je nach Blickwinkel könnte man argumentieren, dass es den Spieler vor weit düstere Aussichten stellt, als z.B. Majora's Mask.

    Erst mal nenne ich da ganz klar Fullmetal Alchemist: Brotherhood. Ist jetzt nicht neu oder originell, aber einfach enorm gut.


    Dann mag ich Log Horizon. Das ist wie Sword Art Online, nur wesentlich besser geschrieben und mit einer generell weit interessanteren Welt. Dafür wesentlich ruhiger und auch langsamer.


    Passend zum Stichwort Magie beende ich jetzt gleich Mahou Shojo Madoka Magica, das ich gestern angefangen habe. Das ist wie Sailor Moon, nur in böse und nach 12 Folgen abgeschlossen. Mich begeistert es grad enorm.


    One Piece bedarf wohl keiner Erwähnung, aber wenn du Fairy Tail magst, sollte OP eigentlich auch deinen Geschmack treffen.^^


    Blue Exorcist könnte auch was für dich sein, da empfehle ich aber definitiv den Manga, weil der wesentlich weiter geht als der kurzlebige Anime.

    Zitat

    Original von LadyThumperGirl
    Ich freu mich schon total wenn ich dann gleich darauf Jak 2 Renegade zocken werde. :D


    Zu Jak 1 teile ich deine Meinung: Ein wundervolles Spiel. Wenn du Jak 2 dann durch hast, würde mich deine Meinung dazu auch sehr interessieren. Hier, per PN, oder wie auch immer.^^

    Ich hab zum einen für Ganondorf gestimmt (der wohl keiner Erklärung bedarf), und dann noch für Onox.


    Ich mag ja die großen, schweren, mächtigen Charaktere. Und Onox ist genau das: Ein absolutes Power House, ein Turm, den man nicht zum Einsturz bringen kann. Charakterlich habe ich ihn auch so in Erinnerung: Durchgehend von sich und seiner Kraft überzeugt. Es gibt bestimmt komplexere Bösewichte, aber Onox ist einfach genau das, was ich mir unter einem dunklen General vorstelle.


    Oh, und sein Design ist einfach cool.^^

    Ich habe es schon lange und muss sagen: Es ist wirklich klasse. Sehr gut konzipierte Level, toller Humor und eine klasse Physik. Ist genau mein Spiel, und ich kann es jedem Fan klassischer 2D-Platformer nur empfehlen.

    Laoise: Es hatten nur alle ihr Alter genannt, da wollte ich mit machen, um zu zeigen, dass ich auch noch so cool und hip bin wie ihr junges Gemüse! :D (Und wenn jetzt gleich jemand hier schreibt, der älter ist als ich, wird es wieder ganz besonders peinlich. XD)
    Aber nein, das halbe Jahr würde ich auch nicht zählen.^^


    Ich gebe dir damit Recht, dass irgendwann der Punkt kommen muss, an dem sich die innere Einstellung dem eigenen Leben gegenüber ändert. Ich glaube, dass viele Jugendliche heute kaum die Möglichkeit dazu bekommen, an diesen Punkt der inneren Einkehr zu gelangen. Wie gesagt, wenn ich immer versage, warum sollte ich dann nicht irgendwann resignieren und mir ALG II holen, anstatt mich immer wieder zu bemühen und immer wieder zu scheitern? Vor allem kann ich mich nur schwer für einen Beruf entscheiden, wenn ich kaum Möglichkeiten habe, mich auszuprobieren. Und damit kämen wir in Richtung Geld und zu den großen Problemen unserer sozialen Sicherungssysteme (Hartz IV ist so ein...argh! :D), aber du hast Recht: Das führt vielleicht etwas zu weit.^^


    Was ich selbst aber immer wieder erlebe (Obacht: meine unregelmäßigen Beobachtungen, die Deutschland insgesamt nicht widerspiegeln müssen^^), sind Eltern, die ihre Kinder materiell mit allem versorgen, ihnen alle Freiheiten lassen und jeden Fehltritt ihrer Lendenfrucht bis aufs Blut verteidigen würden. Ich habe das gefühl, dass der Laissez Fair Stil wieder um sich greift. Teils wohl aus Überforderung, teils wohl aus der falschen Interpretation von "Ein Kind hat seinen eigenen Willen, der in der Erziehung Beachtung finden muss" als "Mein Kind darf, was es will." (Nein, darf es nicht.)
    Ich habe da immer folgende Lines von Prinz Pi zu im Kopf:
    "Und deine Chucks rutschen aus, in dem Schlamm und dem Matsch
    In der Welt, die die Generation vor dir verschandelt hat."


    Die Jugend ist halt immer ein Spiegel der Gesellschaft. Wenn die Jugend heute schlimm ist, hat unsere Gesellschaft insgesamt versagt.

    Nachdem ich flott eure Profile gestalkt hab, merke ich: Ich bin grad der älteste Poster im Thread, mit meinen knackigen 23 Jahren. :D


    Zunächst mal ganz kurz: Die Lebensphase Jugend hat sich inzwischen recht stark ausgeweitet, sodass man bis um Mitte 20 als junger Erwachsener angesehen wird. Zwischen 25 und 30 erfolgt dann der allmähliche Übergang ins Erwachsenenalter.
    Ausnahmen bestätigen die Regel, jeder Mensch und seine Entwicklung sind individuell, yadiyadiyada.


    Ich möchte hier gar nicht lange mit Berichten über einzelne Punkte verbringen, sondern einfach nochmal zu bedenken geben, dass dieses Verhalten nicht einfach so entsteht. Die Menschen, die 10 Jahre später als ich geboren wurden, sind ja nicht allesamt dümmer. Warum ist einem jungen Menschen die Schule egal, obwohl er eigentlich in einer Lebensphase ist, in der er sich selbst auf verschiedenste Weise austesten und seine Interessen für sich entdecken sollte? Warum scheint ALG II / Hartz IV so eine tolle Alternative zum arbeiten zu sein?
    Akii, du hast geschrieben, dass allein schon der Lohn für eine Arbeit motiviert. Das ist sicherlich richtig, ich möchte aber einen Schritt weitergehen: Arbeit hat in sich einen Wert. Wäre dem nicht so, würden weit mehr Menschen, die knapp über dem maximalen ALG II-Satz liegen, nicht zur Arbeit gehen. Zu arbeiten, Leistung zu erbringen, eine Aufgabe zu haben: Das erfüllt. Solange die Arbeit auf Dauer nicht einfach nur schlaucht.


    Wenn Jugendliche (und ich gehe davon aus, dass wir hier über die sprechen, die vornehmlich an Hauptschulen anzutreffen sind) diesen Wert der Arbeit, diese Freude an der eigenen Leistung nicht verstehen, dann haben sie -so denke ich- niemals die Chance bekommen, sich damit vernünftig auseinanderzusetzen. Vielleicht hatten sie auch ständig Misserfolge. An die Hauptschule kommt man nicht, wenn man in fast jedem Fach Zweier und Einser hatte. Da kommt man hin, wenn man in den "Kopffächern" schlecht war. Nach der vierten Klasse wird man auf das soziale Abstellgleis rangiert. Wie das motivieren soll, erkläre mir bitte jemand.
    Von Anfang an geht es bei uns in der Schule darum, eine vorher festgelegte Leistung zu erbringen, und wer die nicht erbringen kann, bleibt zurück. Raum zur individuellen Entfaltung bleibt da nicht. Und wer im Abi später seine Leistungskurse entsprechend wählt, darf weder Geschichte noch Politik als Nebenfach wählen. Das aber nur als kleiner Exkurs aus meinem persönlichen Erfahrungsschatz.


    Dann müssen wir bedenken: Wie sieht es bei diesen Jugendlichen zu Hause aus? Vielleicht sind sie im familiären Umfeld ganz anders? Vielleicht verhalten sich manche Mitglieder einer Gruppe nur auf eine bestimmte Art, weil sie sonst keinen Anschluss zu finden meinen? Wie sind die Eltern? Müssen sie viel arbeiten? Oder leben sie das laxe Leben eines "Hartzers" vor?


    Dann, wie schon angesprochen, die Jugendlichen um den einzelnen Jugendlichen herum, die Peers. Gruppendynamik ist einfach eine allgegenwärtige Macht, und wer meint, niemals von ihr beeinflusst worden zu sein, der lügt entweder, oder hat es einfach nicht bemerkt.


    Was an der heutigen Jugendsprache so besonders schlimm sein soll, verstehe ich nicht. Töfte war auch mal ein ziemlich flippiges, ultra-hippes Wort, total cool und mondo awesome! Damals hat das zur Abgrenzung auch noch gereicht, und das ist der nächste Punkt: Abgrenzung. Jugendliche wollen sich nicht nur abgrenzen, sie müssen es sogar. Dafür ist die Lebensphase da. In einer Gesellschaft, die ihre frigide Sexualmoral abgelegt hat, "Fick dich!" ohne Scham im Abendprogramm sagt, "Blow my whistle" im Radio rauf und runter spielt, wie soll man da noch anstoßen? Das geht dann halt nur mit "Ey jo isch f**** deine Mutter hier im Gettho mit der Pumpgun"-Rap. Und den machen vor allem irgendwelche kleinen, gutbürgerlichen Möchtegern-Pimps, die aus den Jugendlichen das Taschengeld herauszupressen suchen. Die Zielgruppe ist ja da. Aner diese Texte sprechen die Jugendlichen an. Dass dem so ist, liegt aber wieder nicht daran, dass sie an sich dumm wären, sondern viel eher an ihren Lebensumständen und ihrem bisherigen Lebensweg.


    Ich habe mal für ein paar Wochen in einem offenen Jugendtreff ein Praktikum gemacht, und dort mit Jugendlichen zu tun gehabt, die ich auf offener Straße niemals angesprochen hätte. Und das waren einfach junge Menschen, die -aus unterschiedlichsten Gründen- nichts anderes mit ihrer Zeit anzufangen wussten, als in diesen Jugendtreff zu gehen. Aber da hatten sie einen Raum, in dem sie angenommen wurden, in dem sie sich untereinander austauschen konnten und auch mit Erwachsenen (in Form von yours truly und den hauptamtlich Angestellten) einfach so sprechen konnten. Natürlich auch über ihre Probleme.
    Einer sagte mal zu mir "Du verstehst uns Jugendliche". Ich hatte eigentlich nichts gemacht, einfach nur immer mal wieder bei den Gesprächen zugehört. In dem Moment war es mir nicht klar, aber auf dem Heimweg wurde mir klar: Das war keine Unterscheidung zwischen mir und den beiden Pädagoginnen, zumindest nicht nur. Das war eine Unterscheidung zwischen mir und der restlichen Erwachsenenwelt, in die die Jugendlichen sich allmählich einzugliedern versuchen, die sie aber vorher gerne passgenau haben möchte und sich nicht für sie als Individuen interessiert.
    Ein anderer Jugendlicher hat seinen Tag immer damit verbracht, zum Jugendtreff zu fahren und dort überwiegend rumzugammeln. Aber sobald es irgendetwas handwerkliches oder so zu tun gab (z.B. auch, die Räume zu dekorieren), ist er aufgesprungen und hat seine Hilfe angeboten. Auf offener Straße hätte er sich vermutlich nicht so gezeigt, aber im Treff habe ich ihn als sehr hilfsbereit und für jede Beschäftigung dankbar erlebt.
    Im Lauf des Praktikums ist mir klar geworden, dass es eigentlich Wahnsinn ist, von "den Jugendlichen" zu sprechen, und warum "die" so reden oder dies und das machen. Jeder Jugendliche hat seine eigene Geschichte und seine eigenen Beweggründe.


    Ach ja, zu den Lehrern als Respektsperson wollte ich noch was schreiben: Ich habe bei einer Lehrerin ein Jahr lang konsequent keine Hausaufgaben gemacht. Das war im letzten Schuljahr und hat meine Note fürs Abizeugnis gedrückt. War mir aber nicht so wichtig. Die Frau hatte eine natürliche Autorität von 0,0.
    Mein Englischlehrer in der Klasse 11 hat Leute teilweise auf den Tisch klettern lassen, wenn sie Mist gebaut haben. Das hätte die Lehrerin von danach sich nicht leisten können. Bei ihm hat man es gemacht. Er hätte einen körperlich sicherlich nicht zwingen können. Aber er wusste einfach, wie man mit Schülern umgehen muss und wie er sich vernünftig durchsetzen kann. Die Lautstärke in der Klasse war stets genau so, wie er sie haben wollte, und die Arbeitsmoral war auch nicht verkehrt.
    Wenn man Jugendlichen eine starke Persönlichkeit gibt, die sie ernst nimmt, an denen sie sich auch mal reiben können, und die ihnen gegenüber fair ist und ehrliches Interesse an ihnen hat, läuft der Unterricht auch. Wenn man diese Nasen auf Schüler los lässt, die am Ende des zweiten Semesters merken, dass sie als zukünftige Grundschullehrer Kinder hassen, muss man sich nicht wundern, wenn nichts gelernt wird.


    Aber ja, das mal als "kleiner" Appell von meiner Seite, einfach immer im Hinterkopf zu haben, dass man immer nur Facetten eines Menschen sieht. Hinter jedem Verhalten steckt vermutlich eine ganze Biographie. Man muss nicht alles gut finden, aber man sollte die Jugendlichen auch nicht abschreiben. Wenn wir das tun, sind wir selbst die Verursacher des Problems.
    Okay, Moralapostel-Mode: Ende. :p

    Link hat dunkle Augen, worst trailer ever, 0/10, stop ruining Zelda!


    Nein, mir hat es auch gut gefallen.^^ Der Leucht-Effekt von Navi war vielleicht etwas zu krass, aber ich fand es gut, dass sie eine menschliche Form hatte und nicht tatsächlich bloß ein Ball war. Das Kostüm von Link war natürlich auch toll, und die Einstellung mit Ganons Schloss war sehr episch. I want more! :D

    TMC ist, für mich, so ziemlich in der Mitte der Handheld-Zeldas, wobei ich ALttP, OoT und MM 3D nicht zähle, und es vor PH und ST, aber doch ein gutes Stück hinter LA und den Oracle-Spielen einordne.


    Es ist eines der kürzeren Zeldas, was in meinen Augen aber gar nicht schlimm ist. Tatsächlich hat es verhältnismäßig viele Sidequests, die einen mit praktischen Gegenständen belohnen (was in Zelda tatsächlich eher selten geworden ist), der Faktor Welterkundung wird also groß geschrieben.
    Störend ist einzig, dass die Fragmente überwiegend random generiert werden (wobei Schlüsselfragmente ja, soweit ich weiß, an festen Stellen zu finden sind...Oh Gott, da bin ich mir grad echt unsicher XD), und dass man einige Sidequests sogar verpassen kann. Das ist immer etwas, das mich enorm stört, und an Zelda mag ich es ja eigentlich, dass man auch direkt vor Ganon einfach umkehren und noch alles machen kann, wenn man möchte.


    Das Konzept mit 2 Welten ist nicht neu, wurde hier aber sehr niedlich und liebevoll umgesetzt, ferner gibt es ein paar interessante neue Items -wie z.B. den Magischen Krug-.


    MC ist für mich bei weitem nicht das beste Zelda, aber immer, wenn ich es spiele, habe ich enormen Spaß damit.

    Ich hab mich jetzt mal an Illusion of Time (/Gaia) begeben. Die deutsche Übersetzung ist, wie erwartet, schlimm, und ich werde es wohl irgendwann auf Englisch nachholen müssen. Ebenso, wie das bei Terranigma immer noch aussteht, von dem ich aktuell nicht verstehen kann, wieso Leute die Geschichte gut finden.

    Ein Wort zum wissenschaftlichen Arbeiten: Bei uns an der FH hatten wir dazu ein Semester lang eine Veranstaltung, in der Zitation, die Anlegung eines Literaturverzeichnisses, der Aufbau eines Inhaltsverzeichnis uns weitere Dinge erklärt wurden, die man für eine formell korrekte Hausarbeit benötigt.
    Wer sich ein Semester lang ein wenig konzentriert und ein paar Dinge mitgeschrieben hat, der dürfte damit nun keinerlei Probleme haben, denn letztlich ist das ein simples Einhalten von Regeln. Aber ich habe Kommilitonen, die auch in ihrer Bachelor-Thesis noch wild verschiedene Zitationsweisen durcheinander werfen, das Literaturverzeichnis nicht alphabetisch anlegen, oder zwischen Verweisen in Klammern und als Fußnote ohne Sinn hin und her wechseln. Genauso gibt es bei uns Menschen, die bei der Rückmeldung für das vierte Semester noch nicht Wissen, wo sie sich genau zurückmelden sollen.
    Ich glaube also tatsächlich auch, dass wir die Probleme vieler Studierender diesbezüglich nicht allein auf die Schulen schieben können. Bei mir an der FH erlebe ich eine Studierendenschaft, die sich gerne über den schlechten Informationsfluss beschwert (der tatsächlich suboptimal ist), aber nicht bereit ist, 2 Minuten lang nach einer benötigten Mailadresse zu suchen. Da wird lieber Facebook bemüht und eine Stunde auf eine Antwort gewartet. Und wenn ein Dozent ein unliebsames Thema wie die fachlich korrekte Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung eines Projektes darstellt, dann wird lieber gut hörbar über alles mögliche geredet, anstatt für anderthalb Stunden die Klappe zu halten und sich einfach mal auf etwas zu konzentrieren, das im späteren Job nun mal von einem erwartet wird.


    So, Verzeihung, da musste ich mir grad doch echt mal was von der Seele schreiben. ^^'' Basierend auf den nicht repräsentativen Erfahrungen aus meinem Alltag stimme ich Zefiro jedenfalls zu: Probleme mit dem wissenschaftlichen Arbeiten sind für mich oft auf die Arbeitshaltung Studierender zurückzuführen.


    Zum System Schule: Es hatte sein Gutes, und es hatte seine schlechten Seiten. Insgesamt bin ich doch gerne zur Schule gegangen, gegen Ende hin hatte sich bei mir aber so viel Stress aufgebaut, dass ich tatsächlich über einen Monat lang krank wurde und das Bett kaum verlassen konnte.
    Dass ich aufgrund von 2 Fächern, in denen ich einfach nicht gut war (wobei ich das rückblickend auch auf meine Arbeitshaltung zurückführen würde), beinahe das Abitur nicht geschafft hätte, ist eigentlich völliger Wahnsinn.
    Ein großes Problem sehe ich inzwischen auch in der frühen Sortierung der Schüler auf die verschiedenen Zweige der weiterführenden Schulen. Generell bin ich dieser Untergliederung gegenüber eher kritisch eingestellt.

    Ich hab auch für die Bergruine gestimmt.^^ Erst mal finde ich den Dungeon vom Konzept her einfach cool und halte ihn für eine willkommene Abwechslung vom typischen alten Tempel.
    Vor allem hat dieser Dungeon aber eins: Den Yeti. Und der Yeti ist nicht nur die beste Figur aus Twilight Princess, sondern eine der besten Nebenfiguren der ganzen Reihe! Ohne Frage! NIEMAND kann auch nur EINEN Grund nennen, der GEGEN den YETI sprechen würde! Seine Augen sind einfach nur putzig, und er kocht Kürbissuppe für seine Frau (die wir mit einem Morgenstern in kleine Stücke hauen)! Der Yeti ist ein Abbild wahrer Aufopferungsbereitschaft und inniger Liebe, und er ist pelzig!


    ...Aber im Ernst: Ich finde es einfach interessant, durch ein altes Herrenhaus zu wandern, und bin tatsächlich ein riesiger Fan des Yetis.

    Zitat

    Original von Akyro
    Zwar könnte man sich über die mehr als nur mäßige Schwierigkeit des Bossgegners beschweren aber nur weil der Boss nicht schwer ist, heißt es nicht, dass der Kampf deswegen nicht gut ist bzw. keinen Spaß macht. :zwinkern:


    Zumal es der erste Boss des Spiels ist. :D
    Aber wenn man nach dem Schwierigkeitsgrad der Bosse ginge, müsste man so ziemlich jeden Dungeon in jedem Zelda doof finden. :p

    Ich hab auch mal für das Drako Sanktuarium gestimmt.^^


    Zunächst einmal wirkt der Tempel auf mich sehr...organisch? Lebendig wäre vielleicht auch ein guter Ausdruck. Der Tempel macht für mich vom Aufbau her im Kontext der Welt einfach Sinn. Schon der Weg zum Tempel hin zeugt von der Verehrung des Ortes durch die Orni, und vor allem durch den Wechsel von Außen- und Innenanlagen wirkt er auf mich tatsächlich wie eine natürliche Höhle innerhalb des Berges, die in Teilen durch das Volk modifiziert wurde, um einen Weg hinauf zum Berg zu schaffen, dabei aber so viel wie möglich unangetastet zu lassen.


    Davon ab liebe ich die Atmosphäre. Von allen Feuertempeln fühlt man hier, finde ich, die Hitze am meisten. Die ganzen Aschepartikel in der Luft, die Farbgebun der Lava und des Gesteins, und dazu die Lichteffekte...Und sobald man heraustritt (dieser Wechsel ist tatsächlich einer der stärksten Punkte des Dungeons) hat man das Meer und den Himmel vor sich. Das Blau erfrischt, wie ich finde, im Kontrast enorm und kühlt einen mental tatsächlich ab. Ferner ist die Luft hier natürlich sauber, wodurch sich beim betreten dieser Abschnitte tatsächlich ein sehr befreiendes Gefühl einstellt.


    Oh, und dass man in Form von Valoo sein Ziel immer vor Augen hat ist cool. Und Gohma ist, nach Ganondorf, der beste Bosskampf in dem Spiel, wie ich finde. Die Kameraeinstellung, wenn man mit dem Greifhaken über sie hinweg schwingt... So episch war Zelda selten. :D


    Auf Platz 2 ist bei mir wohl die Verwunschene Bastion, was viel mit ihrer Bedeutung in der Geschichte und den 2 Besuchen im Spielverlauf zu tun hat.^^

    Ich bin im Moment ja genervt, weil meine Figuren immer noch alle zu unterlevelt sind, um es mit ihnen zu probieren. Wenn ein Kampf gegen Gohma 10 Minuten dauert, ist das doch irgendwie zu langwierig, zumal dann manchmal auch die Mooks schon während des Kampfes alle versehentlich besiegt sind. :/


    An dieser Stelle aber nochmal Glückwunsch an alle, die es schon geschafft haben. Wenn vllt. auch nur ein Mal: Das ist öfter als bei mir! :D Und von mir auch nochmal Danke an Herr der Zeiten, denn ich habe sehr interessiert mitgelesen, obwohl die Ausführung für mich halt noch nicht wirklich sinnig ist.
    Meine Versuche werde ich wohl auch aufnehmen, einfach um den interessierten Menschen mehr Forschungsmaterial zu bieten. :D

    @Kria: Sonic Underground ist aber ein Cartoon, so wie alle Sonic-Serien abseits von Sonic X.^^
    Ich muss aber ganz klar widersprechen, dass Animes generell mehr Substanz hätten als Cartoons, wobei ich nachvollziehen kann, woher diese Annahme kommt. Ein Großteil westlicher Zeichentrickserien wird immerhin für Kinder produziert, und manchmal leider eben nur für Kinder. Aber Avatar, Gargoyles, Duck Tales, Hey Arnold... Das sind alles lohnenswerte Serien, und würde ich jetzt nochmal überlegen, käme ich mit Sicherheit auf weit mehr.^^


    Aber zum Thema: Letztlich bin ich auch über den RTLII-Nachmittagsblock so richtig zu Animes gekommen, aber um die Frage abseits der Nostalgie zu beantworten: Ich gucke Animes aus dem gleichen Grund, aus dem ich auch jede andere Form von Bewegtbild, Literatur, Musik oder was auch immer konsumiere: Es gefällt mir. Moment, das muss ich umformulieren: Die Kriterien, nach denen ich einen Anime bewerte und mich für oder gegen das gucken entscheide, sind die gleichen wie bei anderen Medien. Wenn mich die Geschichte überzeugen kann und ein gewisses Handwerkliches Niveau erreicht ist, mich darüber hinaus noch der Stil anspricht, dann gucke ich. Was genau ich vor mir habe, ist mir dabei komplett egal, solange es in sich funktioniert.^^

    Ich hab da "The Legend of Zelda - Majoras Mask Trailer Gewinnspiel" reingeschrieben. So haben die das Ding genannt, und ich gehe bei sowas immer auf Nummer sicher. War auch in der Mail wahrscheinlich wieder viel zu Formell, aber man weiß ja nie, wer da am anderen Ende sitzt. :D


    "Majora's Mask Gewinnspiel" o.ä. dürfte aber auch reichen. Vielleicht auch schon "Majora's Mask" oder so, die Adresse ist ja speziell für Gewinnspiele eingerichtet, und in diesem Zeitraum dürfte zu dem Spiel nichts anderes kommen.^^