Der drei Tages Zyklus in MM

  • Ich liebe Majoras Mask, ich persönlich finde es eines der besten (wenn nicht das beste) Zelda Games. Ich liebe die Charaktere und die Backstories, dies soll jetzt aber nicht das Thema sein, sondern das Gimmick dieses Fantastischen Games, der Drei Tages Zyklus. Ich finde diese Mechanik sehr interessant, dadurch ist man immer auf den Zehnspitzen durch den Druck der Zeit welche immer weiter vorschreitet zum Weltuntergang. Wenn aber die Zeit da ist das die Welt von Termina zerschlagen wird, spielt ja Link immer die Hymne der Zeit, damit die Welt erneut Zeit hat von Link gerettet zu werden.

    Aber ich habe mich immer gefragt, ob durch das spielen der Ocarina die Zeit zurück gedreht wird und alles ungeschehene lassen wird, oder ob sich eine ganz neue Zeitlinie herbei gezaubert wird. Den durch das Manga( welches als nicht Cannon gilt(oder?) erfährt man ziemlich direkt das die Göttin der Zeit ihre Finger im Spiel hat. Dies kann man sicherlich aber auch im Spiel sich herleiten. Das wirft aber nun die Frage auf, ob sie Link zurück schickt oder eine neue Zeitlinie erschafft um ihn auf seiner Reise zu helfen.

    Wenn sie eine neue Zeitlinie erschafft heißt das aber das die vorherige Zeitlinie dem Untergang geweiht ist.

    ( Kleine mini Theorie, das vielleicht der Maskenhändler einige Fähigkeiten hat die Zeit zu manipulieren, zumindest etwas was ihn nicht zum normalen Hylianer macht. Den er wird nicht beeinflusst von der Zeit so wie andere, den nach dem ersten Zyklus geht man ja sofort wieder in den Uhrenturm, das heißt, wäre er ,,normal´´ wären für ihn nur einige Sekunden vergangen wo er uns zum letztem mal sah. Bisschen Creepy. Das finde ich nur Mysteriös)

    Das sind meine Gedanken zum Thema, ich hoffe jemand wird Freude haben es zu lesen oder vielleicht seine Gedanken dazu zu teilen oder Ideen oder Meinungen.

    :majora:

  • Also in meinen Augen existiert der 3-Tage-Zyklus ausschließlich fürs Gameplay. Sich Theorien zu Zeitreisen zu überlegen endet meiner Erfahrung nach nie mit so einem richtig zufriedenstellenden Ergebnis.

    Aber ich denke, dass es diese Mechanik ist, durch die sich Majora's Mask einzigartig real und lebendiger anfühlt, als jedes andere Spiel, das ich bisher gesehen habe. Dadurch, dass alles geskriptet ist und nur diese 3 Tage existieren, können viel interessantere und komplexere Abläufe gestaltet werden als z. B. in Skyrim. Dort haben NPCs zwar auch einen "Tagesablauf", dieser ist durch die Unendlichkeit der Zeit aber immer gleich, simpel sowie bedeutungs- und zusammenhangslos.

    Ich hab es schonmal irgendwo geschrieben, aber in meinen Augen ist die Idee, dieselben Tage immer wieder zu wiederholen revolutionär und es wundert mich, dass nicht auch andere Spiele diese Gameplay-Mechanik benutzen. Oder kennt jemand andere?

  • Ich hab es schonmal irgendwo geschrieben, aber in meinen Augen ist die Idee, dieselben Tage immer wieder zu erhöhen revolutionär und es wundert mich, dass nicht auch andere Spiele diese Gameplay-Mechanik benutzen. Oder kennt jemand andere?

    Spiel Outer Wilds! Mehr will ich zum Schutz deiner Spielerfahrung an dieser Stelle nicht verraten. (Und verwechsele es bitte nicht wie ich mit Outer Worlds :grinning_face_with_sweat:)

  • Ich glaube das Thema mit der Hymne der Zeit kann man sehr weit ausdehnen. Aus Ocarina of Time weiß man, dass die Hymne der Zeit mit der Okarina der Zeit ein sehr wertvolles Lied ist, auch um das Zeitportal zu öffnen. Durch verschiedene Modifikationen konnte man auch herausfinden, dass wenn man bspw. einen Zeitblock mit der Hymne verschwinden lässt, dieser in Wahrheit durch die Zeit reist. Am Ende von Ocarina of Time hat Zelda Link mit der Okarina und Hymne der Zeit zurück in die Vergangenheit geschickt, das heißt also, dass man mit diesem Lied eine Zeitreise erlebt. Gleichzeitig bleibt die Gegenwart bestehen.

    In Majora's Mask kann man mit dem Lied den drei-Tages-Zyklus immer wieder von Neuem starten. Das heißt aber auch gleichzeitig aus dem Wissen von Okarina of Time, dass dadurch immer wieder eine neue Vergangenheit gestartet wird, immer zu dem Zeitpunkt, wenn man das erste Mal Unruh-Stadt betritt. Die Gegenwart, aus der Link entflieht müsste also theoretisch immer unter gehen und würde dann keine Rolle merh spielen. Da Termina und der Mond sogesehen keinen Einfluss auf Hyrule oder andere Königreiche hat, führt der Absturz des Mondes auch nicht zu größeren Auswirkungen. Link wandelt also immer wieder durch die Zeit und nimmt dabei alles mit, was er bei sich hat. Es vergeht also theoretisch keine Zeit, wenn Link in der Zeit reist, deshalb ist es auch irgendwie seltsam, dass man aus der Sicht des Maskenhändlers, nach dem man mit ihm gesprochen hat, ihn wenige Sekunden danach wieder anspricht und die Okarina der Zeit hat.

    Also würde ich sagen, dass immer beim Spielen der Hymne der Zeit, Link zum Anfang seiner Reise in Unruh-Stadt gebracht wird, aber alles was davor geschah, wie z.b. die Begegnung mit dem Maskenhändler oder die Geschehnisse in den Lost Woods bereits geschehen sind. Am Ende von OoT als junger Link sieht man ja auch, wie Link direkt zu Zelda geht, um ihr von den Ereignissen zu berichten. Die offizielle Timeline würde dann also erst weiter gehen, wenn Link Termina gerettet hat und alle anderen Zeiten, wo Link entflieht und der Mond herab stürzt keine weitere Relevanz mehr haben

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