Beiträge von Adi

    *gräbt einen vollkommen uralten Thread aus gegebenen Anlass aus*

    Dass hierauf nicht noch mehr Leute eingegangen sind... [mark]Berserk[/mark] ist sowas von sehenswert.

    Sowohl den Anime von 1997, als auch die Neuauflage in Form der Filme sind richtig gut, besitzen eine tiefgründige und mitreißende Story in einer Fantasy-Welt, die so realistisch brutal ist, dass ich gar nicht anders kann, als es abzufeiern. Das Ende ist richtig schöner Abfuck, schön blutig, so mag ich meinen Splatter. *g* Allein der Protagonist Guts ist spitze. Charakterlich recht einfach gestrickt, aber dennoch zeigt er deutliche Entwicklungen und abgesehen davon - er schwingt ein zwei Meter Breitschwert aus Eisen durch die Gegend, als wäre es aus Styropor, also wenn das allein nicht übertrieben episch ist, dann weiß ich aber auch nicht. :ugly:

    Warum grabe ich eigentlich den uralten Thread aus "gegebenem Anlass" aus? Naja, nach ca. 19 Jahren wurde der Anime nun in Form von 12 neuen Folgen fortgeführt: Berserk (2016). Ich würde maßlos übertreiben, wenn ich sagen würde, der neue Anime wird seinem Vorgänger gerecht. Der Hauptgrund liegt für mich dabei im Animationsstil - das größte Makel an diesem Anime. Ich kann viel tolerieren in der Hinsicht, ich bin mit N64 Grafik und 240pp großgeworden, aber das ist... traurig. Ich weiß nicht, wer auf die Idee kam, Berserk (2016) mit CGI zu animieren und mit Zeichnungen zu mischen, aber das war keine gute Idee. Die Figuren und ihre Bewegungen wirken steif, deplatziert und allgemein schafft es der Anime keine wirklich düstere Stimmung zu erzeugen, wie es der/die Vorgänger so brilliant geschafft haben.
    Abgesehen davon störe ich mich einfach daran, dass die Charaktere keine Nippel haben. Wirklich! Das ist unästhetisch! Und so! xD
    Immerhin muss man dem Anime zu Gute halten, dass er sich in dieser Hinsicht qualitativ steigert. Die Animationen werden im Verlauf der Staffel besser. Hier und da werden statt Nahaufnahmen von 3D-Modells dann doch lieber 2D-Bilder eingefügt, die die Atmosphäre besser treffen. Der Zeichenstil gefällt mir davon abgesehen sogar recht gut, aber man sieht leider doch recht wenig davon. Und wenn doch, werden Nebencharaktere 2D dargestellt, während Hauptcharaktere 3D nebenher dackeln, das sieht dann doch sehr merkwürdig aus. Fazit ist für mich: 2D wäre besser gewesen. CGI wird normalerweise eher benutzt, um Statisten im Hintergrund zu animieren und sich so Aufwand zu sparen. Wirkt meist weniger Fehl am Platz, aber die Macher von Berserk (2016) dachten sich wohl: "Wir drehen den Spieß um." Nette Idee, klappt aber echt nicht und hat dem Anime nur geschadet.
    Mehr positive Aspekte finde ich sind hier aber Story und Charaktere. Soundtrack ist auch gut und prägnant, das Opening läuft in meinem Kopf eh schon auf Dauerschleife (will 'ne Vollversion davon narf Q_Q). Zwar hab ich mich zu Beginn des Animes erstmal in eine andere Welt hinein geschmissen gefühlt, da die Vorgänger doch reicher an Krieg und Intrigen waren, ergab für mich im Anbetracht der Story aber nur Sinn. Außerdem nehme ich mal an, dass man sich hier an den Manga gehalten hat, kann ich aber nicht beurteilen, da ich den (noch) nicht gelesen habe.

    Jetzt erstmal aber genug über den neuen Berserk rumgemosert! Sonst noch wer, der miteinsteigen möchte? :D

    4swords

    Pokémon Go ist von der Firma Niantic, die bereits ein anderes, ähnliches Spiel produziert haben, nur ohne Pokémon, das sich Ingress nennt. Pokémon Go benutzt dieselbe Map wie Ingress, in dem die sogenannten Portale durch PokéStops und Arenen ersetzt worden sind. Diese Portale wurden damals aber nicht etwa willkürlich verteilt, als Ingress produziert worden ist: Die User des Spiels konnte Punkte für die Portale vorschlagen (örtliche Sehenswürdigkeiten, Wegpunkte etc.) und die hat Niantic dann genommen. Deswegen gibt es in beiden Spielen Ballungsgebiete (sämtliche Großstädte z.B). Dadurch vermeiden sie auch unnötige Portal-Punkte: Wer das Spiel spielen möchte, schlägt natürlich einen Punkt in seiner Umgebung vor. Und dadurch ist auch quasi garantiert, dass eine größtmögliche Anzahl an Menschen von den Portalen profitieren. In Pokémon Go ist das natürlich nichts Anderes, auch wenn der Hype mehrfach größer war.
    Für Niantic ist das natürlich praktisch, da sie war vorhandenes einfach übertragen können und sich so Produktionsaufwand sparen, für Leute wie dich natürlich eher unpraktisch, weil sie das Spiel unspielbar machen. Aber du musst auch bedenken: Sowohl Ingress als auch Pokémon Go sind Spiele, die global gespielt werden können. Da ist es verständlich, dass nicht jeder Feldweg mit einem PokéStop ausgestattet werden kann, das wäre auch viel zu aufwendig. Und ein einzelner PokéStop für ~ 3 Leute, die da am Tag vorbeikommen ist halt dann doch recht unnötig. Wahrscheinlich nur ein schwacher Trost für dich, aber das dürfte wenigstens die Ursache erklären. ^^

    Aber die Serverprobleme sind da schon etwas gravierender. Abends ist Pokémon Go quasi unspielbar, weil man ständig aus dem Server fliegt, den man sich nebenbei um die Uhrzeit noch mit Amerikanern teilen muss... ein globaler Server für alle Spieler ist schon etwas herb.

    Zitat

    Original von LadyThumperGirl
    Das ist wohl eher für einen Diskussionsthread da, aber ich versteh die Aggression der ganzen Leute nicht. Natürlich ist noch alles in der Beta.


    Nope, not really. Die Beta müsste eigentlich schon längst vorbei sein. Das Spiel ist jetzt offiziell released, das ist auch die Version, die man im PlayStore bekommt. ^^

    Zitat

    Original von Kazam

    Ja, klappt aber nicht, wenn z.B. das Tier in deinem Kühlschrank verendet, wollte meine Antwort möglichst allgemein halten- Ich würd es auch nicht unbedingt selbst essen, aber wohl dafür sorgen, dass etwas damit passiert(Beerdigen, jmd anderes spenden, an wilde Berglöwen verfüttern o.ä.)
    Abgesehen davon, "gefällt mir!"

    Ich bin aber auch grade von Niabs Beispiel mit dem Tier ausgegangen, dass zu doof war, in der Nähe von steil abfallenden Klippen einen Sicherheitsabstand einzuhalten und daraufhin im Wald gelandet ist - buchstäblich. :D Bevors im Kühlschrank schlecht wird, würd' ich's auch selber essen oder an irgendwen weiterreichen, der sich drüber freut. Andererseits würde ich Fleisch gar nicht erst kaufen, wenn ich weiß, dass ich es eh nicht essen werde. ^^

    Zitat

    Original von Kazam
    Abschließend würde ich wahrscheinlich feststellen, dass wenn nichts gegen den Verzehr spricht(Als Antwort auf die Frage 'Warum denn nicht?') ich es vermutlich in irgendeiner Form verwenden würde, weil ich Verschwendung ganz furchtbar finde...

    Im Wald wird das Tier sowieso nicht verschwendet. Gibt ja genug andere Aasfresser, Insekten und andere Lebewesen, die davon profitieren, wenn das Tier im Wald vor sich hinverwest. Am Ende bleibt von dem Vieh ohnehin nichts mehr zurück als Erde, aus der dann wieder Pflanzen wachsen. Nur weil der Mensch nicht davon profitieren kann, ist also noch lange keine Verschwendung. 5 Krähen, 12 Mistkäfern und 35 Fliegen gefällt das! ;)

    Zitat

    Original von Niab

    Nur um das nochmal klar zu stellen: Du wärst in dem Szenario in keiner Not oder sowas ^^ ich mein bloss, ob ihr als Vegetarier ein Tier essen würdet das ohne Einfluss eines Menschen starb, das also weder gefangen gehalten wurde, noch durch die Hand eines Menschen ums Leben kam sondern auf natürliche Weise starb. Wenn ihr euch aber entscheidet es nicht zu essen, verhungert ihr deswegen nicht.

    Naja, dann greifen oben genannte Gründe. Nur weils tot im Wald liegt, würde ich es nicht essen. xD Da bin ich dann doch faul, spar mir den Aufwand des Schlachtens, geh in Supermarkt und kauf mir 'ne Paprika.

    Niab
    Ich würd's nur essen, wenn ich der Woche noch kein Fleisch hatte. :D

    Das fasst nämlich so ziemlich den Lebensstil zusammen, den ich momentan pflege. Größtenteils ernähre ich mich momentan vegetarisch, jedoch handhabe ich das so, dass nur 1-2 Mahlzeiten, die ich in der Woche zu mir nehme, Fleisch enthalten (dazu zähle ich auch Fisch). Der Hintergrund hat weder was mit Tierliebe, noch mit Pflanzenhass zu tun, sondern ich persönlich glaube einfach, dass ein verringerter Fleischkonsum gesünder ist. Und ich muss ehrlich sagen, seitdem ich das so mache, fühle ich mich auch besser, allgemein fitter und habe auch das Gefühl, dass ich tagsüber produktiver geworden bin. Vielleicht ist es aber auch einfach nur Einbildung. :xugly:
    Ein anderer Grund, der aber auch einen gesundheitlichen Aspekt hat, ist einfach der, dass ich mich so selbst quasi zwinge, weitestgehend auf Fast Food zu verzichten und selbst zu kochen schmeckt nicht nur besser, sondern sättigt auch mehr. Abgesehen davon hab ich gemerkt, dass ich zugenommen habe, seitdem ich ausgezogen bin. Muss es jetzt ja nicht noch provozieren und dann aufgehen wie ein Hefekuchen. Evtl. kann ich mich irgendwann auch noch für Sport motivieren... *hust*

    Um aber auf Niabs Frage zurückzukommen und sie mal seriös zu beantworten: Wenn ich wirklich allein in der Wildnis wäre, kurz vorm Hungertod, dann würde ich wahrscheinlich auch das Tier grillen, egal ob's meine erste oder fünfte Fleischmahlzeit diese Woche wäre. Wobei es bei mir auch noch darauf ankäme, welche Tierart da tot rumliegt. Ich bin mir nicht so sicher, ob ich guten Gewissens genauso gut einen Hund verspeisen könnte, wie etwa ein Schwein oder eine Kuh. Davon abgesehen ist es sowieso wieder etwas Anderes, wenn man das Tier selbst schlachtet, als wenn man es fertig verpackt im Supermarkt kauft. Aber ich denke, letzteres dürfte im Angesicht eines Hungertods kaum mehr eine Rolle spielen. ^^

    Zitat

    Original von Kazam
    Sobald man's übrigens ausprobiert merkte ein jeder den ich in dem Bezug kenne, dass es bis auf wenige echt hart ankonditionierte Gerichte gar nicht so schwer war. (Da ist der Verzicht auf Käse oder Zigaretten viel schwerer und das sag ich, obwohl ich Steaks super lecker fand.)


    Zigaretten - gut, denke ich mir mal. Bin selber Nichtraucher, weshalb ich das nicht selbst einschätzen kann, halte ich aber für durchaus logisch. Käse ist aber auch der Hauptgrund, warum ich als Veganer wahrscheinlich nicht glücklich werden würde. Der Verzicht auf Milchprodukte würde mir persönlich sehr viel schwerer fallen, als komplett vegetarisch zu leben.

    Tja, Zelda meets Skyrim würd ich mal sagen, ne? :D

    Tatsächlich hat Aonuma nicht zu viel versprochen, als er gesagt hat, dass sie Zelda-Koventionen brechen wollen. Ich glaube sie haben so ziemlich alles über den Haufen geworfen, was so schon immer zu Zelda gehört hat.

    Damit will ich nicht sagen, dass es schlecht ist, im Gegenteil, ich finde es gut, dass Nintendo diesen Schritt geht. Zelda hat einfach schon immer nach 'nem OpenWorld-Spiel geschrien. Statt nur dem Schwert als Hauptwaffe, kann man sich jetzt sogar aussuchen, ob man Gegner mit 'nem Holzknüppel, 'nem Speer oder 'ner Axt vermöbelt. Und Gegner machen das ebenso. Mit der Bekleidung sieht es ja genau so aus. Die Welt sieht für Zeldaverhältnisse wirklich riesig aus, obwohl ich ehrlich gesagt glaube, dass man länger durch Himmelsrand marschiert als durch dieses Hyrule. Ich möchte bei der Größe nicht zu viel erwarten. XD

    Wobei ich mir persönlich Sorgen um Folgendes mache: Die Story. Zelda hatte immer recht gut inszenierte Geschichten und ich kenne das von Open World einfach nur zu gut, dass mit der größeren, spielerischen Freiheit, eine vernünftige Story flöten geht. Bzw. sie reißt einen nicht mehr so sehr mit. Kann ich wirklich von Anfang an bis zu diesem Todesberg am anderen Ende der Map marschieren? Wenn ja, dann glaub ich nicht, dass ich mit der Story vor 500 Spielstunden durch komme. Abgesehen davon, hab ich mal irgendwo gelesen, dass das Spiel um die 100 Dungeons bieten soll. Wie glaubwürdig das ist, ist fraglich für mich, aber wenn dem so sein sollte, wir denen definitiv die Tiefe fehlen. Am Ende bekommen wir 100 Skyrim Casual-Höhlen und jede fühlt sich gleich an... würde ich persönlich mir nicht wünschen. Das ist dann nicht mehr Zelda für mich.

    Ich bin skeptisch, man merkt es mir vielleicht an. ^^ Was ich sehe, sieht nicht schlecht aus, zumal mir viele TWW-Anspielungen auffallen (Explosion-Sounds, Krogs ftw). Aber ich habe persönlich Angst, dass Zelda zu Skyrim "verkommt". Nicht dass ich Skyrim schlecht finde, ganz im Gegenteil. Aber ich möchte eben Zelda spielen. Und wenn es sich aufgrund zu vieler gebrochener Konventionen nicht mehr so anfühlt, würde ich das mehr als traurig finden.

    Momentan schaue ich fast nur Airing, davon aber mehr als genug. Mittlerweile schaue ich sogar genug Animes gleichzeitig, um an jedem Tag in der Woche minimum eine neue Folge eines Animes schauen zu können. Hat man auf jeden Fall was, auf das man sich nach der Uni freuen kann. Ich will die hier aber auch nicht alle auflisten, lediglich die drei, die ich für am vielversprechendsten halte:

    1. Re:Zero (Re:Zero kara Hajimeru Isekai Seikatsu)
    Mag anfangs etwas klischeehaft wirken: Der Protagonist Subaru Natsuki findet sich von einem Moment auf den anderen in einer anderen Dimension wieder - im Jogginganzug und mit seinen Einkäufen von der Tankstelle. Während er sich noch versucht, mit den neuen Umständen zu arrangieren, trifft er auf ein Mädchen mit silbernen Haaren und ihren katzenähnlichen Begleiter, die auf der Suche nach ihrem gestohlenen Emblem ist. Subaru entschließt sich kurzerhand dazu, ihr bei der Suche zu helfen. Womit Subaru sein Schicksal besiegelt - denn in Folge dessen werden er und das Mädchen mit den silbernen Haaren getötet. Doch anstatt dass seine Seele ins Jenseits übergeht, dreht sich die Zeit für ihn zum Zeitpunkt seiner Ankunft in der Welt zurück.

    ... und infolgedessen erinnert sich auch keiner mehr an ihn. Ich liebe Zeitreise-Settings ohnehin schon über alles, doch die Art und Weise, mit der Re:Zero das Ganze umsetzt und darstellt, ist unglaublich gut. Ich bin nach 8 Folgen immer noch genauso geflasht wie am Anfang. Glaubhafte Charaktere, spannender Plot, inklusive psychischer Auswirkungen der Zeitreisen auf den Protagonisten und auch klein wenig Humor und Romance (approve ich persönlich aufgrund des Charakters der Protagonisten aber).
    Wer ein Fan von Animes wie Steins;Gate oder Sword Art Online ist, der sollte sich diesen Anime ansehen.

    2. Bungo Stray Dogs
    Nakajima Atsushi ist aus seinem Waisenheim rausgeworfen worden - weil man ihn dort nicht mehr wollte. Verzweifelt darüber, was er nun mit seinem Leben anfangen soll, sitzt er am Fluss, bis ein Mann kopfüber im Wasser an ihm vorbeitreibt. Sofort macht er sich daran, den Herrn zu retten in der Hoffnung, so Geld oder etwas Essbares erschnorren zu können. Bei ihm handelt es sich um den suizidgefährdeten Dazai Osamu, der Mitglied eine Detektivagentur ist und gerade zusammen mit seinem Kollegen einen Fall untersucht, bei dem es um einen rätselhaften, weißen Tiger geht. Durch Atsushi gelangt er dabei auf eine Spur.

    Ich nehme dem Anime gleich mal vorweg, dass diese sogenannten Detektive alle über Begabungen verfügen (erfährt man gleich in ersten Folge, von dem her kein massiver Spoiler). Neben Zeitreisen sind Superkräfte etwas, was ich eigentlich immer abfeiere, (siehe To Aru Majutsu no Index) und zudem hab ich auch immer gern was zu lachen. Bungo Stray Dogs verfügt über sehr slapsticklastige Comedy-Einlagen. Aber nicht nur vom Humor her, sondern auch von den Kämpfen und der Handlung, sowie den dazu gehörigen Wendungen ist der Anime sehenswert. Auch wenn man in den ersten Folgen zunächst noch sehr viel über die einzelnen Charaktere erfahren hat, was aber durchaus interessant dargestellt wurde. Ich persönlich finde es bis jetzt auf jeden Fall gut gemacht und empfehle den Anime jedem Slapstick-Liebhaber.

    3. Kabaneri of the Iron Fortress (Koutetsujou no Kabaneri)
    Man nehme Attack on Titan, streiche die Titanen und das Frührenaissance-Setting und ersetze sie durch menschenfressende Zombies und Steampunk - fertig ist Kabaneri of the Iron Fortress. Was sich wie ein Frankenstein-Monster anhört, ist aber in meinen Augen der bisher erste, wirklich gelungene Versuch, Attack on Titan nachzueifern. Die hierbei erwähnten Zombies, sogenannte Kabane, fallen über die Menscheit her, die sich in ihren Städten hinter Eisenmauern verstecken müssen und in ständiger Angst vor den Menschenfressern leben. Außerhalb der Städte ist man nur in den riesigen, gepanzerten Zügen aus Stahl einigermaßen sicher. Der Protagonist Ikoma ist fest entschlossen, die Kabane auszulöschen (Eren Jäger lässt grüßen) und erfindet deshalb eine Waffe, die deren Herz durchbohren kann. Als die Kabane es schaffen in seinen Heimatort einzufallen, kann er die Waffe einem erfolgreichen Feldtest unterziehen, wird allerdings gebissen und droht ebenfalls, ein Kabane zu werden. Doch er schafft es, den Virus in seinem Körper aufzuhalten, bevor er seinen Kopf erreicht. So bleibt er geistig ein Mensch, doch ist zur Hälfte ein Kabane geworden.

    Vielleicht irgendwo doch ein Frankenstein-Monster, aber wenn, dann ein Gutes. Und ich sag mal so viel: Der Soundtrack ist von Hiroyuki Sawano. Falls das jemandem nichts sagt: Der selbe Geselle hat schon beim OST für Attack on Titan, Guilty Crown und Kill la Kill mitgewirkt. Er hat einen sehr eigenen und sehr epischen Stil, den man einfach überall heraus hört. Aber auch die Animationen sind nicht zu verachten. Hierbei ist aber noch wichtig zu erwähnen, dass der Anime ab 17-18 Jahren freigegeben ist - dementsprechend blutig und düster ist er auch. Wem meine beiden anderen Empfehlungen also zu fröhlich sein sollten, findet hier vielleicht was er sucht. =)

    Ist Zelda nicht grade erst 25 geworden?! Ist nicht grade erst Skyward Sword rausgekommen?! Wo ist die Zeit hin?! Bei den Göttinnen, ich werd alt X_X

    Es ist irgendwie passend, dass sie zum 30. Geburtstag von Zelda einen solchen Titel vorstellen. Der wird ja mit Pauken und Trompeten angepriesen, mittlerweile ist sich Nintendo wahrscheinlich schon sicher, dass sie das größte Spiel des Jahrhunderts erschaffen haben. Fallout und GTA können sich warm anziehen.

    Ich hüte mich aber eigentlich immer davor, zu viel von einem Spiel zu erwarten. Wird bei diesem Titel auch nicht anders sein, auch wenn ich ihn mir höchstwahrscheinlich holen werde. Wenn ich mich da an vor fünf Jahre zurückerinnere... damals hab ich von SS die Limited Edition gekauft. Im Endeffekt nur wegen der Wii-Fernbedienung. Schniekes Teil. Davon abgesehen war damals aber auch eine 25th Anniversary Medley CD dabei. Könnte mir gut vorstellen, dass Nintendo die wieder neu auflegt bzw. einen Part II dazu rausbringt. Vielleicht überraschen sie uns aber auch völlig und bringen einen LoZ - Live Action Film in die Kinos (bitte nicht).

    Ich warte gespannt. :D

    Das schreit ja förmlich nach einer Top 10 List! Und weil ich so gerne Listen mache, mache ich sogar ein Top-15-Liste draus!

    15. Masterpiece – To Aru Majutsu no Index
    Einen Anime, den leider viel zu wenig Leute kennen, was ziemlich suckt, weil es so kaum einen gibt, mit dem ich darüber labern kann. TT___TT Naja, anyway: Bestes Opening. Toller Song. Garantierter Ohrwurm.

    14. No Pain No Game - Btooom!
    Kein anderer Anime hat mich derart sauer gemacht, dass es keine 2. Staffel gibt oder jemals geben soll... das Opening ist aber trotzdem super. Ganz abgesehen davon: Wer die Band "Nano" nicht kennt und dem dieses Lied gefällt, sollte ich vielleicht mehr davon anhören. :3

    13. Lilium - Elfen Lied
    Einzigartig in jeglicher Hinsicht. Sowohl im Hinblick auf Gesang und visuelle Gestaltung. Die einzelnen Szenen sind an Bilder eines Künstlers angelehnt, dessen Name ich leider nicht weiß. Ganz abgesehen davon, dass der Song einzigartig schön ist. Und der Anime auch. Q_Q

    12. Out of Control - Psycho Pass
    Diese Version des Openings gefällt mir persönlich besser, was aber vor allem daran liegt, dass ich den Zeichenstil der Szenen und wie sie dargestellt werden, sehr ansprechend finde. Aber unabhängig davon ist das Lied einfach nur awesome. Und die Band auch.

    11. Clattanoia - Overlord
    Würde ich momentan als meinen krassesten Dauerohrwurm bezeichnen. Liegt wahrscheinlich aber auch daran, dass der Song bei mir permanent raus und runter läuft. Selber Schuld =__="

    10. Kyouran Hey Kids!! - Noragami
    Darstellung des Openings ist Top. Fand es super, dass sie das vom Ersten übernommen haben. Mir persönlich gefällt dieser Track aber einfach besser. :3 *flips Chair*

    9. Rain - Fullmetal Alchemist Brotherhood
    Der Song ist wiederum so krass emotional, dass er ähnliche Gänsehaut bei mir erzeugt, wie es Lilium tut. Das ganze Opening wirkt sehr traurig und düster. Passt auch irgendwie zum Verlauf des Animes gegen Ende. Ich habe mit Absicht übrigens nicht das erste Opening genommen - das hat sich bei mir mittlerweile tot gehört.

    8. Complication - Durarara!!
    Die Openings von Durarara gefallen mir alle sehr. Trotzdem, von allen hab ich dieses wohl am häufigsten gehört. Einfach toll. ^^

    7. Kuusou Mesorigiwi - Mirai Nikki
    Das Opening musste einfach auf die Liste. Nicht zuletzt, weil Mirai Nikki mein Lieblingsanime ist und ich die Band einfach liebe.

    6. What's up People?! - Death Note
    Ich hab noch nie so einen krassen Kontrast zwischen zwei Openings desselbe Animes gesehen oder gehört. Und mein innerer Metaler liebt den Song einfach. xD Ich will gar nicht wissen, wie oft ich das Lied schon gehört hab...

    5. Let me Hear - Parasyte
    Fun Fact: Die Hälfte des Openings ist Englisch. Was man nicht merkt, weil es sich japanisch anhört. Trotzdem sehr Energiegeladen, interessanter Text und geht einfach ins Ohr. Abgesehen davon: Parasyte ist ein unglaublich sehenswerter Anime.

    4. One Reason – Deadman Wonderland
    Zusammen mit dem Overlord-Opening wohl grade mein Favorit. Auch wenn Deadman Wonderland in meinen Augen als Anime nicht grade überzeugt hat. Hab nach der ersten Folge wohl zu viel erwartet. :D Könnte aber auch an der fehlenden Fortsetzung liegen. That could be One Reason.

    3. Hacking to the Gate – Steins;Gate
    Einfach. Nur. Epic. Je öfter man es anschaut, desto mehr Details entdeckt man in dem Video. Und desto besser gefällt einem der Song. Könnte ich stundenlang auf Dauerschleife hören.

    2. Unravel – Tokyo Ghoul
    Ja, ähm, Standard, ne? :xugly: Da muss ich mich wohl dem Kanon anschließen, weil Unravel einfach ein unglaublicher gutes Opening ist. Eigentlich in jeglicher Hinsicht. Ich bin nicht mal ein Tokyo-Ghoul-Fanboy, im Gegenteil, die zweite Staffel hat den Anime kaputt gemacht. Davon abgesehen bin ich ein Verfechter des Mangas. Trotzdem. Unravel. Just... Unravel.

    1. The HERO – One-Punch Man

    POWEEER! GET THE POOOWEEEEEER!!! <3

    Nusma Ich denke, du fehlinterpretierst da etwas.

    Ich habe nie gesagt, dass ich eine friedliche Lösung möchte. Ich weiß selber, dass sich der IS nicht durch eine friedliche Diskussion umstimmen lässt und seine Weltanschauung ändern wird. Beim IS handelt es sich um radikale Islamisten, die tatsächlich eine Bedrohung für die westliche Welt und auch für uns sind. Ja, der IS führt seinen Krieg nicht am Computer. Wie ich aber bereits gesagt habe, ist das, was Anonymus tut, nur ein Schritt von vielen, die noch gegangen werden müssen. Was ich mit meinem Beitrag lediglich andeuten wollte ist, dass jede Bombe den IS im Endeffekt stärker macht. Die sogenannten "Kolletaralschäden", die Menschen, die dabei umkommen, sind das, was dem IS treibende Kräfte einbringt, was deren Ideologie bestätigt und was letztendlich dazu führt, dass sich mehr Menschen ihnen anschließen, während die übrigen, die nicht kämpfen wollen, nach Mitteleuropa fliehen. Der IS wird in meinen Augen von der Politik maßlos unterschätzt. Deshalb unternimmt die westliche Politik nichts gegen die Wurzel des Übels, sondern rupft nur ein paar Blätter vom Strauch ab. Wenn überhaupt.

    Zitat

    Krieg ist eine hässliche Sache, da sind wir uns alle einig. Viele gute, unschuldige Menschen sterben im Krieg, das hat auch unser Land vor etwa 70 Jahren erfahren müssen. Aber war es falsch, wie Nazi-Deutschland damals besiegt wurde? Sind wir oder unsere Eltern nun Terroristen geworden, weil unsere Vorfahren bombardiert wurden? Und wäre das Problem durch eine Sperrung von Hitlers Twitteraccount gelöst worden? Nein, meine ich.


    Das sind Relationen, die du nicht vergleichen kannst, weil Hitlers Propaganda ganz anders funktionierte und viel unmittelbarer war, als über das Internet. Vielleicht sind wir Deutschen keine Terroristen geworden, aber die Folgen waren dafür andere. Die Alliierten haben damals in Deutschland schon genug Mist gebaut. Vielleicht sagt dir der Kalte Krieg ja etwas? Der ist die unmittelbare Folge eines besetzten Deutschland, über das sich die Westmächte und die Sovietunion nicht einig werden konnten. Natürlich gab es dafür auch andere, tiefliegendere Faktoren, aber die Besetzung Deutschlands und die Folgen für das Land in der Nachkriegszeit waren ausschlaggebend dafür, dass überhaupt dazu kam. Aber ich schweife ab. Fest steht für mich, dass die Folgen ähnlich sein werden. Nur die Relationen und Dimensionen sind andere.

    Zitat

    Soweit mir bekannt ist, nimmt Deutschland im Kampf gegen den IS übrigens eher eine unterstützende Rolle ein. Wir machen Aufklärungsflüge, deren Ergebnisse wir dann den Gegnern des IS übermitteln, wodurch diese gezielter vorgehen können. Wenn beispielsweise die kurdische Artillerie Stellungen des IS präzise ausschalten kann, ohne die umliegenden Gebäude mit eventuellen Zivilisten darin ebenfalls einäschern zu müssen, dann ist das eine gute Sache, wie ich finde. So werden genau die zivilen Opfer verringert, die hier auf so starke Kritik stoßen. Also überlegt euch bitte nochmal, wo ihr mit eurem Namen unterschreibt.


    Hab ich mir ausreichend genug überlegt und ich würde nochmal drunter unterschreiben. Wie realistisch ist es bitte, dass die kurdische Artillerie es mit ihren Geschützen schaft, gerade die IS-Militaristen zu treffen und alle anderen unschuldigen Männer, Frauen und Kinder am Leben zu lassen? Die Tendenz geht für mich gegen Null. Abgesehen davon werden die Soldaten ihre Befehle haben und Zivilisten die bei sowas draufgehen, werden formell wohl eher als Kolletaralschäden gehandhabt. Tatsache ist für mich aber, dass man den IS auch anders angreifen kann. Beispielsweise Wirtschaftlich. Eine weitere Stärke des IS ist ja auch sein enormer Geldnachschub. Dem IS den Geldhahn zuzudrehen würde denen wohl mehr schaden, als die militante Methode. Es gibt außerdem wohl auch genug Länder, die den IS finanziell unterstützen. Gegen solche Geldquellen ließe sich auch, vor allem von Seiten der UN, vorgehen, mit Sanktionen etc.. An der Stelle sollte ich wohl auch noch einwerfen, dass ich zwar nur schlecht einschätzen kann, wie effektiv solche Maßnahmen wären, aber es wäre eine Möglichkeit. Die Einnahmen, die der IS durch die Ölexporte machen soll, sollen wohl gar nicht so groß sein. Dennoch sehe ich auch darin eine Möglichkeit wirtschaftlich anzugreifen und dem IS zu schaden.

    Aber was ich für noch viel wichtiger halte, ist dem IS den "Nachschub" zu entziehen. Wenn der Bundestags seine Truppen doch unbedingt nach Syrien schicken will, dann doch bitte wenigstens, damit die Soldaten dort Aufbauarbeit leisten und die Menschen dort unterstützen, sowie mit notwendigen Dingen zum Leben versorgen. Welchen Grund hätten die Menschen noch, sich auf Seiten des IS zu schlagen, wenn der Westen sie unter seine Fittiche nehmen würde? Militante Aktionen seitens der Terror-Organisation gegen Soldaten aus Europa würden sich da nicht gerade dienlich für sie erweisen. Damit würden sie wieder mehr sich selbst schaden, als uns. Und in diesem Falle würde ich es auch voll und ganz befürworten, wenn man Truppen in den Nahen Osten schickt, weil es dann für einen besseren Zweck wäre. Da das aber nicht der Fall ist, sondern einzig und allein die Zerstörung des IS im Mittelpunkt steht ohne Rücksicht auf die Zivilbevölkerung, lehne ich den Einsatz ab.

    Zitat

    So oder so, ob die Bomben nun von den Franzosen kommen oder von uns, ist im Grunde ja auch irrelevant, die Auswirkungen bleiben die gleichen.


    Und wenn ich sehe, wie jemand zusammengeschlagen wird, macht es auch nichts mehr, wenn ich auch mal zutrete? Und wenn ich sehe, wie Skinheads eine Flüchtlingsunterkunft anfackeln, ist es auch vollkommen egal, wenn ich meinen Spiritus auch noch ins Feuer kippe?
    In meinen Augen ist JEDE Bombe, die über Syrien abgeworfen wird, eine Bombe zu viel. Und das gilt für alle Länder, die ihre Flugzeuge mit Sprengladungen beladen dorthin schicken. Ich bin nicht der Meinung, dass man in dieser Situation eine "Och, wenn das alle machen, kann ich das ja auch machen"-Ansicht vertreten sollte. Man sollte Flagge zeigen und sich dagegen stellen. Das hat in meinen Beispielen mehr etwas mit Zivilcourage zu tun, aber das Prinzip ist dasselbe. Aber Deutschland war schon immer ein Mitläufer und deswegen hat mich die Entscheidung des Bundestags auch nicht weiter überrascht.

    Witzig, hab heute erst eine Online-Petition gegen die Entscheidung des Bundestags, Soldaten der Bundeswehr nach Syrien zu schicken, unterschrieben. Fraglich ob das was hilft. Dieser Beschluss hat mich aber auch nicht weiter überrascht - Frankreich, Russland, dann England - dass Deutschland mitzieht war ja wohl klar. Ich finde es aber dennoch sehr viel trauriger, wie wieder mal Bomben auf das Land Syrien abgeworfen werden - mit einem Erfolg, der höchstwahrscheinlich gegen Null tendiert.

    Ich glaube, dass das Attentat von Paris grade mal 12 Stunden her war, da hat Frankreich schon Bomben über der IS-Hochburg, deren Name mir grade nicht präsent ist, abgeworfen. Gebracht hat das gar nichts. Sämtliche IS-Terroristen waren nämlich schon ausgeflogen. Wie viele Zivilisten man stattdessen zu Tode gebombt hat - naja, darüber werden keine Angaben gemacht. Wen wundert das?

    Man hätte jetzt ja meinen können, dass irgendein kluger Politiker kommt und sagt: "Hey, ich weiß ja nicht, wie's euch geht, aber findet ihr das Zubombadieren irgendwo nicht ein wenig sinnlos?" Sowas Ähnliches hat glaube ich sogar schon ein SPD-Politiker gesagt (Sigmar Gabriel, wenn mich nicht alles täusch... *shrugs* kann auch falsch sein). Interessiert hat's bloß keinen.

    Warum ich das für so unsinnig halte? Naja, ich seh das ganze so: Wir befinden uns einem Teufelskreis. Envys Bild vom Anfang ist schon ein netter Ansatz, allerdings trifft es den Nagel noch nicht auf den Kopf. Tatsache ist, dass mit jeder abgeworfenen Bombe, die Dutzende Zivilisten und wenns hoch kommt vielleicht zwei IS-Aktivisten in den Tod reißt, fünf Überlebende dem IS beitreten. Wie rekrutiert der IS seine Mitglieder denn überhaupt? Durch Propaganda. Und wo fruchtet Propaganda besser als bei denen, die verzweifelt sind, weil man ihnen grade die Hütte überm Kopf weggebombt hat? Abgesehen davon glaube ich nicht, dass man den IS für so unglaubwürdig hält mit seinen Ansichten, wenn alles, was man vom Westen bekommt, Sprengstoffladungen sind.

    Mit anderen Worten: Krieg gegen den Terror - gut und schön. "Man darf keine Angst vor Terrorismus haben" - von mir aus. Aber das ist nicht zielführend. Nicht auf diese Art und Weise. Um den IS wirklich nachhaltig bekämpfen zu können, braucht man mehr als ein paar Jets und Bomben. Man müsste dem IS das Fundament nehmen und deren Propaganda lahmlegen. Anonymus macht das sogar schon vor. Das Hackerkollektiv geht mittlerweile nämlich sogar schon selbst gegen die Terrororganisation vor und zwar greifen sie dort an, wo es wirklich sinnvoll ist, nämlich bei der Propaganda. Twitter-Konten und Websites werden lahm gelegt, insofern sie dem IS dienlich sind. Sowas finde ich viel sinnvoller, auch wenn es allein natürlich noch lange nicht zum Ziel führt.

    Fest steht für mich: Der Terror lässt sich durch Krieg nicht beenden. Der Krieg wird den Terror nur nähren. Deshalb halte ich persönlich es auch für sinnvoll, solche Petitionen zu unterschreiben, auch wenn es natürlich nicht absehbar ist, welche Folgen das letztendlich für die deutsche Politik hat, kann ich nicht sagen. Theoretisch ist es per Gesetz festgelegt, dass Petitionen als Volksmeinung vom Bundestag bearbeitet werden müssen. Ob das wirklich passieren wird, hoffe ich natürlich, aber es steht in den Sternen.

    Aber in meinen Augen hätten solche Petitionen auf jeden Fall das Potential, erfolgreich zu sein. Allein wenn man den ganzen Rechtspopulisten, Pegida-Anhängern und Neonazis klar machen könnte, dass durch den Kriegseinsatz Deutschlands in Syrien nur noch mehr Flüchtlinge nach Deutschland kommen, dürfte eine Petition dagegen durchaus die nötige Anzahl an Unterschriften bekommen. ^^

    Um mal ein Update zu bringen.

    An Mangas habe ich vor kurzem Big Order angefangen und lesen nebenbei auch den Manga von Shingeki no Kyojin.

    Vor kurzem hab ich Blood-C abgeschlossen, der mehr so... naja, war. Kämpfe waren ganz gut gemacht und wer auf Splatter steht, der wird schon irgendwie Freude daran finden. Aber vom Hocker gehauen hat es mich nicht.

    Danach habe ich jetzt Zetsuen no Tempest angefangen. Nebenbei schaue ich auch noch Noragami Aragoto und One Punch Man.

    DaveMania01

    Da ich Steins;Gate sowieso ziemlich gut finde, hab ich mir bereits auch überlegt, die Visual Novel zu Gemüte zu führen. Wäre da nur gut, wenn es eine Deutsche oder zumindest Englische Version davon gibt (Ich nix Japanisch xD). Ne Idee, ob und wo es die gibt?
    Und den Art-Style kenn ich, ich mag den auch. ^^ Er ist ziemlich special und eigentlich unverwechselbar, wie ich finde. Jedoch fand ich auch den Zeichenstil vom Anime nicht wirklich schlecht, aber ich bin da eigentlich nie wirklich wählerisch.
    El. Psy. Kongroo. o/

    Da werde ich wahrscheinlich weit ausholen müssen und mir viel Zeit für genaue und unnötig gehypte Begründungen finden, warum folgende Animes, die absolut Mainstream sind und so, mir persönlich sehr gut gefallen. Und los. Da ich nicht so viele Mangas lese, werde ich hier auch nur von den Animes ausgehen und die Mangas eher weniger in meine Bewertung miteinbeziehen. ^^
    Da die Begründung größtenteils ziemlich lang geworden sind, hab ich Plot-Zusammenfassung in Spoiler gepackt, hab mich aber trotzdem bemüht, nicht zu viel über den Plot zu verraten. ^^

    Platz 5: Psycho Pass

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    Vorneweg: Ich liebe dystopische Animes. Mit Happy Ends kann ich meistens nicht so viel anfangen, genauso wenig mit einer klischeehaften "Gut-Böse"-Polarisierung. Psycho Pass hat weder das eine, noch das andere. Der Anime selbst spielt in einer scheinbar utopischen Welt, in der das sogenannte Sybell-System (richtig geschrieben? ach wayne ~) unter der Bevölkerung für Frieden sorgt und jedem Zivilisten eine Arbeit zuschreibt, die am besten zu ihm passt. Anhand des personalisierten Psycho Pass jedes Zivilisten kann gemessen werden, wie stark das jeweilige Ziel zu kriminellen Aktivitäten neigt. Dabei ist ab einem Psycho Pass >100 von einem potentiellen Verbrecher auszugehen. Die Polizei nutzt dabei den sogenannten Dominator, eine Art Laserpistole, um den Psycho Pass von Individuen zu messen und je nach dessen Höhe das Ziel entweder mit einem Paralysierer auszuschalten oder mit einem kraftvollen Energiestoß in 1000 Teile zu zerfetzen. Durch das Sybell-System ist die Kriminalitätsrate um mehr als 80% gesunken. Jedoch wird die Utopie gestört, als sich Fälle von kriminellen Übergriffen häufen und eine rätselhafte Person in Erscheinung tritt, deren Psycho Pass so gut wie immer 0 beträgt - trotz der Morde, die die sie begeht.


    Mal so knapp das Wesentliche des Animes zusammengefasst. Was mir an dem Anime so gut gefällt, ist in erster Linie die Handlung, das ganze Sybell-System, die Hintergründe, die man darüber erfährt und nicht zuletzt der "Antagonist" (die Anführungszeichen sind Absicht), den ich in seiner Form als einen der besten Bösewichte bezeichnen würde, der mir in seiner Form jemals in einem Anime über den Weg gelaufen ist. Der Zeichenstil ist in gewisser Hinsicht gewöhnungsbedürftig finde ich, aber man stört sich nicht lange dran.
    Dazu sei noch gesagt, dass ich nur die 1. Staffel gesehen habe, da man mir zunächst von der 2. abgeraten hat. Ich denke, dass ich sie mir in absehbarer Zeit trotzdem noch zu Gemüte führen werde. Meine Meinung gilt deshalb auch nur für die 1. Staffel, die in meinen Augen aber durchaus wert ist, geschaut zu werden.

    Platz 4: Shingeki no Kyojin/Attack on Titan
    Hup, hup, Hype-Train voraus!
    Ja, vielleicht wird das Anime etwas sehr gehypt, allerdings würde ich sagen: Zurecht. Das Grundkonzept von ausgebildeten Spidermans an Drahtseilen, die gegen nackte Riesen kämpfen mag sich abgedroschen anhören - ist es aber nicht. Ich persönlich würde sogar soweit gehen und sagen: Der Hype ist gerechfertigt. Und dabei bin ich selbst keiner, der auf jeden Hype mitaufspringt, ich gehöre sogar eher noch zu denen, die das anfangen zu haten, was alle hypen (SAO, Tokyo Ghoul...).

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    Um die Handlung nochmal kurz zusammenzufassen: Die Menschheit wurde vor 100 Jahren fast vollständig von den Titanen ausgerottet und verkroch sich daraufhin hinter drei Mauerringen, die sie vor den Riesen schützen sollte. Als schließlich der Kolosstitan erscheint und die Mauer durchschlägt, nimmt das Schicksal seinen Lauf, was die Menscheit erneut an den Rand der Auslöschung durch die menschenfressenden Titanen bringt.


    Der Anime schildert die Geschehnisse dabei zum Großteil aus der Sicht des Hauptcharakters Eren Jäger, der zugegebenermaßen zwar ziemlich klischeehaft gestaltet ist, jedoch in meinen Augen definitiv nicht der Hauptgrund ist, den Anime anzuschauen. Mit dem Hauptcharakter, der dem Armeekorps beitritt in den Titanen den Kampf ansagt, weicht der Fokus mehr und mehr auf die Soldaten und ihren Kampf gegen die Titanen. Zugegebenermaßen schaut das alles dabei ziemlich awesome aus, aber ich persönlich liebe auch die düstere Stimmung des Animes, der sich nicht davor scheut, Charaktere, die man grade eben erst lieb gewonnen hat, im nächsten Moment an Titanen zu verfüttern. Trotz allem ist aber nicht alles komplett hoffnungslos und Eren ist auch ganz sicher nicht der Einzige, der seinen Kampfwillen hinausbrüllt. Die Charaktere sind aber zum Großteil (bis auf Eren und Mikasa vielleicht), wirklich originell, schön konzipiert und weisen zum Teil auch wirklich gutes Charakter-Development auf. Der Soundtrack ist auch sehr episch und von einzigartigen und eindrucksvollen Tracks geprägt, die man garantiert überall wiedererkennen würde. Selbst wenn man dem ganzen Hype kritisch gegenüber steht, sollte man sich den Anime trotzdem definitiv wenigstens mal angeschaut haben. Es mag viele Meinungen geben, allerdings kann man etwas erst dann richtig haten, wenn man weiß, warum es gehypt wird. ;)

    Platz 3: Steins;Gate
    Muss ich dazu noch was sagen? Ja? Was meinst du damit, du kennst den Anime nicht? Gna, Schande über dich. Also auch hier mal das Wesentliche zusammenfassen:

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    Okabe Rintarou aka Hououin Kyouma aka Okarin aka MAD SCIENTIST hat eine Mikrowelle. Dass das aber nicht irgendeine Mikrowelle ist, stellt sich heraus, als die Wissenschaftlerin Kurisu Makise aka Christina aka The Zombie entdeckt, dass die Mikrowelle so ähnlich wie eine Zeitmaschine funktioniert. Lange Diskussionen, Theorien und eine Menge Physik und Wissenschaft später gelingt es dem Team bestehend aus Okabe, Kurisu und einigen anderen, mithilfe der Mikrowelle Nachrichten in die Vergangenheit zu schicken und sie somit ändern zu können. Die dabei entstehenden Zeitsprünge bemerkt aber nur Okabe selbst, während alle anderen jedoch nichts davon merken, dass die Zeitlinie gewechselt wurde. Mit seinen Zeitreise-Versuchen verstrickt sich Okabe aber nicht nur in einen Konflikt mit der Wissenschaftsorganisation namens SERN (Anspielung auf CERN, get it?), sondern auch in ein Wirrwarr aus Zeitlinien.


    Ich will an der Stelle auch gar nicht mehr über den Anime erzählen, aber wer ihn gesehen hat, kann denke ich verstehen, weshalb ich Steins;Gate für seinen Hauptcharakter Okabe Rintarou liebe und für sein Charakter-Development. Der ganze Plot ist wirklich sehr interessant und wird durch die Zeitreisegeschichten sehr komplex, sodass man etwas mitdenken muss, um nicht den Faden zu verlieren. Auch den Humor mag ich an dem Anime sehr, der präzise eingestreut ist und seine Wirkung so gut wie nie verfehlt. Abgesehen davon betrachtet der Anime das Thema Zeitreisen mal aus einem neuen Blickwinkel und mit anderen Voraussetzungen und Gegebenheiten. Das gefällt mir persönlich auch sehr gut und davon abgesehen - Zeitreisen! Ein Anime kann durch Zeitreisen nur besser werden!

    Platz 2: Code Geass - Lelouch of the Rebellion
    Und wo wir gerade bei genialen Protagonisten sind... Code Geass! Oder auch bekannt unter dem Titel: The Most Fabulous Revolution ever.

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    In einem alternativen Universum, in der die Vereinigten Staaten den Unabhängigkeitskrieg verloren haben oder so (meine Interpretation, ab hier beginnt der offziellen Plot) wurde Japan von der Weltmacht Brittania erobert und gilt nun gemeinhin als Area 11. Die Japaner wurden ihrer Rechte beraubt und in Slums zusammengepfercht, während sich ansässige Brittanier ein schönes Leben machen. Natürlich begehren hier und Japaner gegen das Regime auf, aber nur mit mäßigem Erfolg, da die Brittanier über die sogenannten Nightmare Frames verfügen, große Kampfroboter, die von Piloten gesteuert in jedem Gelände eingesetzt werden können.
    Als der Junge Lelouch Lamperouge eines Tages in einen Zwischenfall zwischen Revolutionären und der brittanischen Armee verwickelt wird, trifft er auf die junge Frau C.C., die ihm eine rätselhafte Kraft verleiht: Das Geass, mit dem er anderen seinen Willen aufzwängen kann. Mit dieser Kraft ausgestattet beginnt das Taktikgenie seinen eigenen Feldzug gegen die brittanische Regierung und wird in seiner geheimnisvollen Gestalt als Zero zu einem Symbol für die Japaner im Kampf für ihre Freiheit. Jedoch verfolgt Lelouch ganz eigene Absichten - Absichten die seinen Vater, den König des Königreichs Brittania betreffen.


    So, darf wieder nicht zu viel verraten... gut, was mag ich an dem Anime? Also, wer Death Note mochte, dürfte diesen Anime wohl in 90% aller Fälle auch mögen (außer er mag keine Mechs oder heißt Yassi *hust*). Die Kämpfe in diesem Anime stellen größtenteils Schlachten dar, die sehr taktisch geführt und enorm gut dargestellt werden. Hab ich schon erwähnt, dass ich Charakter-Development mag? Gibt's hier auch, vor allem beim Hauptcharakter. Tiefgründig ist der Anime auch und hat ebenso einen sehr genialen Soundtrack mit sehr guten Titeln. Und sowieso: Der Plot ist enorm geil, auch wenn es in der 2. Staffel stellenweise etwas verworren wurde. Und sowieso das allerbeste an dem Anime: Das Ende. Das ungelogen beste Ende, was ich je in einem Anime gesehen habe. [SIZE=7]Und ich darf nichts darüber verraten. >_<[/SIZE]
    Also, wer den Anime nicht gesehen hat: Anschauen!

    Platz 1: Mirai Nikki
    BEEEVOR ich hier zu weiteren Ausführungen komme, muss ich an der Stelle zugeben, dass ich psychisch und wohl auch emotional sehr an den Anime gebunden bin. Es war der erste Anime, den ich gesehen habe, der mich so mitgerissen hat und auch wenn es objektiv betrachtet bessere Animes gibt, mag ich den Anime dennoch unglaublich gerne.
    Now for some plot...

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    Yukiteru Amano ist ein Außenseiter, der den Großteil seines Tages damit verbringt, seinen Tagesablauf und alles, was er sieht und bemerkt, auf seinem Handy zu notieren. Außerdem ist sein einziger Freund ein Gott, den er glaubt, sich selbst einzubilden. Dies stellt sich jedoch als Falsch heraus, als dieser seinem Handy die Fähigkeit verpasst, die Zukunft voraussagen zu können. Zunächst fühlt er sich dank dieser Fähigkeiten wie ein Gewinner, stellt jedoch erst im Nachhinein fest, dass er dadurch in einen Überlebenskampf verwickelt wurde, denn er ist nicht der Einzige mit einem Zukunftstagebuch in Form eines Handys. 12 Tagebuchbesitzer sollen sich gegenseitig in einem Kampf auf Leben und Tod ausschalten, denn es kann nur einen geben, der es wert ist, ein Gott zu werden.
    Yukiteru wäre als Weichei, wie er nun mal eins ist, in diesem Spiel natürlich komplett aufgeschmissen, wäre da nicht seine Stalkerin Yuno Gasai, die ebenfalls ein Tagebuch besitzt und alles tun würde, um ihren "Yuki" zu beschützen.


    Wahrscheinlich ist der Anime mehr für Yuno als für den Protagonisten bekannt (wobei ich sogar soweit gehen würde und sagen würde, dass Yuno die eigentliche Protagonistin ist...), was wohl vor allem daran liegt, dass der Junge ziemlich viel Hate abgekommen hat. Aber genau mit seiner ganzen Art, mit dem er mal so gar nicht ist, wie der Großteil aller Shonen-Protagonisten (Hallo, Eren) wird so ein Erlebnis wie Mirai Nikki überhaupt erst möglich. Hätte der Charakter auch nur einen Tick mehr Eier gehabt, wäre Yuno wahrscheinlich in ihrer Rolle untergegangen und der ganze Charakter wäre nicht so wundervoll rübergekommen, wie er es in Wahrheit tat. Ich bin kein Fan von Pairings und bin so romantisch wie ein nasses Stück Toast, aber die zwei gehören einfach so wie sie sind zusammen und ist in meinen Augen auch einfach das perfekteste Pärchen, dass ein Anime für mich jemals zu bieten hatte.
    Aber abgesehen von den Protagonisten hat der Anime auch so sehr interessante Charaktere, mit größtenteils bewegten und krassen Vergangenheiten. Auch hier haben wir wieder einen wundervollen Soundtrack und einen Zeichenstil, den ich persönlich sehr gerne mag. Die Handlung ist auch echt gut, auch wenn ich persönlich ein paar Dinge anders gemacht hätte. Das Ende des Animes ist auch gut, wenn auch traurig, aber passend. An dieser Stelle möchte ich noch sagen, dass ich den OVA totschweige, weil der mir den Anime beinahe ruiniert hat. ^^ Aber wenn man den getrost ignoriert, gibt der Anime ein klasse Gesamtbild ab und erschafft eine gute und spannende Atmosphäre, die mich so mitgerissen hat, wie damals kein Anime zuvor. Wahrscheinlich ist es irgendwo auch Mirai Nikki zu verdanken, dass ich heute so viele Animes gesehen habe.

    An jene, die alles, außer den Spoilern gelesen haben: Hoffentlich konnte ich euch einen kleinen Einblick vermitteln, wie ich über meine Lieblingsanimes denke. ^^
    An jene, die alles, also WIRKLICH ALLES inklusive der Spoiler gelesen haben: Habt ihr sonst nichts zu tun?