Beiträge von Rina

    Der Sommer, in dem Hikaru starb (Manga & Anime)

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    Art by Mokumokuren

    Autor: Mokumokuren
    Erscheint seit: 2021 (fortlaufend)
    Deutsche Übersetzung: Ja, bei Altraverse
    Anime-Adaption: Seit 2025 auf Neflix
    Genre: Slice of Life, Mistery, Horror

    Kurzusammenfassung:
    Yoshiki und Hikaru sind seit jüngster Kindheit miteinander befreundet und gehen zusammen zur Schule in dem Dorf, in dem sie leben. Eines Tages verschwindet Hikaru jedoch plötzlich im nahegelegenen Wald und taucht erst nach einer Woche wieder auf, scheinbar unversehrt. Doch etwas stimmt nicht mit ihm, wie Yoshiki feststellt. Hikaru wirkt anders. Schnell stellt sich heraus: Hikaru ist tot. Der Hikaru, der Yoshiki jetzt gegenübersteht, ist nicht der Echte. Und nachdem Hikaru wieder aufgetaucht ist, sterben im Dorf plötzlich Menschen. (Quelle: Wikipedia)

    Vor ein paar Monaten bin ich durch Zufall über Netflix auf die Anime-Adaption eines keinen Juwels aufmerksam geworden. Ich schaue heute nur noch selten Anime und bin sehr picky, aber der Teaser und die Prämisse haben genügt, um mich sofort neugierig zu machen. Zum Glück. Die Anime-Adaption auf Netflix umfasst bisher die erste Staffel mit 12 Episoden, und was soll ich sagen? Ich habe sie direkt durchgebinged, mir danach sofort auch den Manga geschnappt und bis zum aktuellen Kapitel geleseny und fand mich gefesselt und berührt, wie ich es seit langem von einem Manga nicht mehr war. Auch Mokumokurens Zeichenstil spricht mich an: Er ist ausdrucksvoll, bedient zwar gängige Anime-Stil-Elemente, ist dabei aber auch unverkennbar düster, detailliert, emotional und an den passenden Stellen auch rau und leichtherzig und passt damit sehr gut zur Geschichte, die ebenso vielschichtig und nuanciert ist.
    Der Sommer, in dem Hikaru starb erzählt eine Geschichte im Gewand einer anderen Geschichte, genau wie etwas Anderes die Hülle des titelgebenden Charakters Hikaru angenommen hat.

    Wir erleben das Geschehn vorrangig aus Yoshikis Perspektive, einem introviertieren, unsicheren jungen Mann, der noch zur High School geht, und bisher nicht nur mit diversen Unsicherheiten, sondern auch seinen Gefühlen für seinen besten Freund Hikaru zu kämpfen hatte. In dem ländlichen, traditionsbehaften Dorf, in dem er und andere Jugendliche seiner Generation aufwachsen, ist anders zu sein nämlich etwas weit Heikleres, als man es sich für unser modernes westliches Verständnis hierzulande noch ausdenken will.
    Statt seine Gefühlswelt mit vertrauten Elementen und Konflikten auf die Probe zu stellen, wirft uns die Geschichte gleich zu Beginn eine bittere Realität vor die Füße: Hikaru, Yoshikis bester Freund und auch sein heimlicher Schwarm, ist tot. Es beginnt mit diesem Verlust und der Erinnerung an das, was nicht mehr wiederbringbar ist. Jede Chance auf Gewissheit, einen Abschied oder mehr ist damit von Anfang an ausgeschlossen. Doch woher weiß Yoshiki das so sicher? Bereits im ersten Kapitel erfahren wir, dass er seinen Freund Tag und Nacht gesucht hat, nachdem dieser verschwunden ist - und schließlich auch seine Leiche gefunden hat. Von seinem Fund traumatisiert und in sich zurückgezogen, ist Yoshiki natürlich noch aufgewühlter, als Hikaru plötzlich wieder vor ihm steht: Putzmunter und lebendig, als wäre nie etwas geschehen.
    Und hier beginnt die eigentliche Geschichte: Yoshiki konfrontiert "Hikaru" mit seiner Vermutung - der, ertappt und davon verunsichert, sogleich außer Rand und Band gerät und seine wahre Natur offenbart - nur um ihn herzzereißend darum zu bitten, niemandem die Wahrheit zu sagen und ihn nicht fortzustoßen, weil er ihn sonst umbringen müsse.
    ...Das ist natürlich erstmal ein heftiges Ultimatum. Doch weniger als die Bedrohung durch diese mächtige übersinnliche Entität sieht Yoshiki in dieser sonderbaren Begegnung eine Chance darin, seinen so schmerzlichen Verlust zu verarbeiten und lässt sich darauf ein: Selbst wenn "Hikaru" nur ein Ersatz für seinen verlorenen besten Freund ist.
    Was genau "Hikaru" aber eigentlich ist, wieso er Hikarus Gestalt annahm und Yoshikis Gesellschaft und ein Leben als Mensch sucht, wieso der ursprüngliche Hikaru überhaupt auf den Berg ging und starb und was sie mysteriöse Geschichte des Dorfs und seiner Familien damit zu tun hat - sind nur einige von vielen Fragen und Themen, der die Geschichte dabei auf den Grund zu gehen zu versucht.

    Der Sommer, in dem Hikaru starb besticht durch ein beachtliches Facettenreichtum - es ist eine Coming-of-Age-Geschichte, teils eine allgorische Fabel, teils purer Eldritch-Horror, teils märchenhaft und mystisch, eine Erzählung über den Verlust, durchaus auch eine queere Geschichte, trotz aller übersinnlichen Elemente aber vor allem eines: Eine Erzählung, die unsere menschlichsten und verletztlichsten Seiten betrachtet, ans Licht zerrt, und uns zeigt, wie wir uns selbst und andere akzeptieren und lieben lernen können, aller Unterschiede und Unsicherheiten zum Trotze.

    Ich muss echt sagen, dass ich immer wieder baff bin. Ich mag ja die japanische Mythologie und überhaupt auch japanische Mistery- und Krimierzählungen. Diese Elemente findet man auch hier. Ich mag aber auch Geschichten, die reale Konflikte auf ihre eigene Art erzählen und dabei Zwischenmenschliches mit scharfem Auge und feinfühliger Empathie widergeben können, ohne sich dabei Klischees oder alberner Überspitzungen bedienen zu müssen. Kitschig ist diese Geschichte nicht, und auch nichts für schwache Herzen. Aber es ist trotz all der düsteren Elemete durchaus auch eine hoffnugnsvolle Geschichte, die in meinen Augen eine starke Kernbotschaft enthält. Auch das Thema der Sexuliatät und Identität wird auf eine Weise aufgegriffen, wie ich sie insbesondere in BL Mangas, die oft nur an Klischees (und ehrlich gesagt auch sexistische und fetischisierende Darstellungen) catern, wie ich bei vielen anderen Mangas sehr vermisse: Realitätstnah, nahbar und feinsinnig.

    Ich freue mich aktuell auf jedes neue Kapitel, sehne bereits gebannt die nächste Staffel herbei (die Anime-Adaption ist sehr zu empfehlen und hat auch einen sehr schönen Soundtrack) und dachte mir, ich teile diese tolle Werk einfach mal mit euch, vielleicht steckt es ja noch jemanden an oder kann begeistern x) Ich kann es auf jeden Fall nur empfehlen. :goro::tp-heart:

    Ich finde es bemerkenswert, dass das Spiel noch dieses Jahr erscheinen soll. Das Weihnachtsgeschäft startet in weniger als 6 Monaten und trotzdem hat Nintendo es bei diesem Teaser belassen. Wenn ich an Botw zurückdenke, wo das Teaservideo auf der E3 2014 kam und das fertige Spiel drei Jahre später, dann ist das schon ein deutlicher Wandel in Nintendos Hype-Management. Abgestimmt auf die schwindende Aufmerksamkeitsspanne der heutigen Gesellschaft.

    Es kann aber natürlich auch heißen, dass Nintendo das Spiel vom Stellenwert her eher mit Star Fox gleichsetzt, was auch sehr kurzfristig angekündigt wurde. Es also nicht als den nächsten super krassen Blockbuster Titel sieht, sondern eher als kleineren Snack. Ein altes Spiel mit neuem Saft, aber nichts wofür man übermäßig Hype schüren müsste.

    Mal gucken, was sich am Ende bewahrheitet. :thinking_face:

    Ich habe bereits Spekulationen darüber gesehen, dass sie es kurz nach GTA6 releasen könnten, was ja für den 19.11. angekündigt wurde. Das ursprüngliche Ocarina of Time wurde am 21.11. released, wäre natürlich eine weitere schöne "Zeitreise" x)

    Zu deinem Punkt: Ja, etwas erstaunlich ist es schon. Wobei ich mir auch vorstellen kann, dass sie schlichtweg gesagt haben: "Hallo, es ist OoT" das vermarktet sich von selbst :goro: Nur einen Teaser zu zeigen war jedenfalls keine ganz schlechte Idee, denn es hebt sich optisch schon sehr von seinen Vorgängern ab und bietet damit guten Stoff für Spekulationen.

    :triforce: Liebe Community, unter neuer Leitung gibt es ein erstes kleines Update für euch, was die Team-Aufstellung angeht. :triforce:

    Elizaverlässt aus Zeitgründen die RPG-Moderation und das Community-Treffen-Team und legt damit ihre Ämter als Charakter-Moderatorin und Leitung des CT-Teams nieder. Danke für deine ganze Hilfe!:<<33::

    Rigé & Xavewechselt dafür wieder ins RPG-Team und unterstützt uns künftig als Charakter-Moderator. Vielen Dank! :tp-heart:Die Rolle des Team-Koordinators und Supermoderator entfällt damit bis auf Weiteres.

    Weiterhin hilft uns fortan auf Discord auch Gizmoaus, der künftig hier ein Auge aufs Forum als Community-Moderator haben darf. Wir freuen uns bereits auf dich :ugly-wink:

    Die heutige Nintendo Direct schließt mit einem Teaser, über den aufgrund potenzieller Leaks und Gerüchte bereits viel spekuliert wurde.

    Noch 2026 drehen wir die Zeit mehr als sieben Jahre zurück: The Legend of Zelda: Ocarina of Time erscheint in neuem Gewand für die Switch 2!

    Diese Neuigkeit ist nicht nur für viele Fans des beliebten Spiels, das zuerst für den N64 und später als Remake für den 3DS veröffentlicht wurde, ein langersehnter Wunsch, der endlich in Erfüllung geht. Ocarina of Time hat Zelda Chronicles damals auch zu unserem Foren-Rollenspiel inspiriert und einen wichtigen Meilenstein für die Grundsteine dieser Fan-Community gelegt.

    Hier könnt ihr den Teaser sehen:

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    Abgesehen von einem liebevoll und märchenhaft aufbereiteten Intro, das mit seinen kurzen Musik-Sequenzen bei dem ein oder anderen bereits eine nostalgische Saite zum Klingen bringen dürfte, verrät der Teaser noch nicht allzu viel darüber, wie die Neuauflage dieses Spiels tatsächlich aussehen wird. Eines ist aber sicher: Es handelt sich nicht lediglich um ein weiteres grafisch-aufpoliertes Remake, sondern um einen mindestens visuell ganz neuen Ansatz. Bereits in dem ersten Fokus auf Protagonisten Link, den wir wie im Original als jungen Hylianer schlafend vorfinden, lassen sich bisher nicht dagewesene Details wie eine rüstungsartige Kluft über dem Kokiri-Gewand erahnen, sowie das Leuchten des Trifoce-Fragments, das sich bereits auf seiner Hand zeigt.

    The Legend of Zelda: Ocarina of Time erscheint 2026. Ein konkretes Release-Datum steht noch aus.

    Teil hier gerne eure ersten Eindrücke zum Teaser.

    Kürzlich wurde in der Nintendo Music App (siehe unseren Artikel) ein weiterer Soundtrack aus der The Legend of Zelda-Reihe veröffentlicht. Diesmal erhalten wir Gelegenheit, den Klängen aus The Legend of Zelda : A Link Between Worlds zu lauschen.


    Quelle: Nintendo of America

    Der Soundtrack beinhaltet ebenso wie vorangegangene Veröffentlichungen nicht nur handverlesene Hightlights, sondern die vollständige Bandbreite an Liedern und Jingles. Besonders die beliebten Milchbar-Lieder, die nicht nur spieleigene Melodien aufgreifen, sondern auch solche vergangener Ableger der Reihe, dürften dabei Fans der Soundtracks erfreuen.

    Es wurden einige Bugs behoben die durch ein layer-8 Problem beim letzten Update eingeführt wurden. Als Konsequenz sollte das Marionetten System jetzt wieder ordnungsgemäß funktionieren.

    Wenn es immer noch Unstimmigkeiten bei den Benachrichtigungen von Marionetten und Kommentaren geben sollte, bitte nochmal Bescheid geben.

    Die Forensoftware wurde zudem auf die neueste, uns verfügbare Version aktualisiert.

    Update: Eine Benachrichtung für die Inaktiv-Setzung der Marionetten (inkl. EA) bleibt immer noch aus O:

    Die Kommentarspalte sieht schonmal wieder traumhaft aus, den Rest probiere ich nachher in Ruhe durch. Herzlichen Dank für die Fixes! *Kuchen hinstell*:tp-heart:

    Also die kurze Antwort darauf, ob sich das lohnt ist: Eigentlich nein.

    Liegt aber auch daran, dass wir hier von einem Port von einem Spiel sprechen, das 2011 rauskam und entsprechend halt auch wie 2011 aussieht. Für 2011 sah Skyrim auch ganz nett aus und ich habe es früher auch auf der Switch 1 gespielt und das ist dann halt die absolute Standard Version. Das wird auf der Switch 2 nicht groß besser sein.

    Skyrim hat allerdings ne große Modding Community, die immer noch aktiv ist und das Spiel teilweise mit echt krassen Mods anbietet. Kurzgefasst : Hols dir lieber für den PC, wenn du ggf mehr da rausholen und solche Spielereien anwenden willst.

    Alternative ist PS4 oder PS5, da gibt es die Anniversary Edition, die ein paar nette geprüfte Features und Mods auch für Konsole anbietet.

    Du kannst es halt auch auf der Switch spielen, ist auf jedenfall spielbar und perfomant, aber es ist halt die sogenannte Vanilla-Version, wenn das für dich reicht, ist das super, Fakt ist aber halt auch, du kriegst das Spiel auf anderen Plattformen mit besseren Optionen nachgeworfen, während es für die Switch selbst reduziert eigentlich zu teuer ist für die heutige Zeit.

    Also die technischen Gegebenheiten muss For the Record klären, aber ich weiß nicht, wo du die Idee her hast, dass Figuren 3 Monate inaktiv sein müssen, damit sie systemseitig auf inaktiv gestellt werden. Das sind schon seit Ewigkeiten "nur" 4 Wochen. :goro: ist also normal, dass das nicht so lang dauert.

    Eine Meldung sollte man aber trotzdem kriegen. Die vermisse ich auch. Durch meinen Moderatorstatus kann ich das Problem mit dem Editieren der Marionetten leider nicht vernünftig nachstellen und habe es auch nicht. Sollte dir aber mal was auffallen, hau mich einfach an, dann passe ich das gerne fix für dich an und du musst kein Account-Hopping betreiben. Also bis FtR das gefixed hat. Macht er bestimmt, sobald es geht :folded_hands::green_heart:

    Für Brett / Kartenspiele würde ich meine Magic Decks mitbringen.

    Sehr nice :3 Ich werde ein paar YuGiOh Decks mitnehmen. An Spielen hab ich nicht so viel, aber explodierende Katzen sind nie verkehrt. :ugly:

    Auf Vorlesen hätte ich auch Lust und werde mal ein paar Bücher mitbringen. Ich werd auch meinen Zeichenkram mitnehmen, vielleicht ergibt sich ja auch irgendwo eine kleine Zeichenrunde... :eyes:

    Ich wollte ohnehin überlegen noch eine kleine Umfrage zu machen, ob jemand Lust an einer Zeichenrunde oder wahlweise nem Rina-Tut hat. Ist das Interesse groß genug, würde ich entsprechendes Material mitbringen, aber auch nur dann weil schwer und viel :cucco:

    Yay, ich würde auch sehr gerne einen Slot zum Vorlesen buchen, das macht mir sehr viel Spaß :3 Ich schließe mich nochmal mit Ero kurz, ich denke, eine gewisse Orga wäre hier sinnvoll, vielleicht könnte man auch überlegen, ob wir das mit einem Themenabend verbinden sollen? (Also zB. Lieblingskrimis, Horror, Fantasy, Märchen, RPG-Beiträge etc x) ) Ich glaube das fände ich cool. Ich kann jedenfalls anbieten, verschiedenes Material mitzubringen *winkt zu 5 überfüllten Bücherschränken mit Stoff aller Art* :xugly:

    Wenn es super einfach wäre das als Option einstellbar zu machen, würde ich das ja gerne machen, aber das ist es leider nicht.

    Doch, sollte es.

    Im ACP zu finden unter Benutzergruppen -> Registrierte Benutzer -> Forum -> "Kann Beiträge ohne Änderungshinweis bearbeiten". Wenn man das aktiviert, lässt sich in den Einstellungen beim Editieren eines Beitrags dann der Änderungshinweis über zwei verschiedene Häkchen anzeigen oder entfernen, wie der User es gerne hätte.

    Die Frage ist halt, ob man diese Option allen Usern frei zur Verfügung stellen möchte. Wann ein Beitrag zuletzt bearbeitet wurde, kann auch eine sinnvolle Information sein, z.B. wenn halt wer nachträglich seine Aussagen ändert. Aber hier in dieser Community würde ich es vielleicht als nicht allzu kritisch sehen.

    Ah, also doch wie in den alten Foren-Versionen? Die Option hatten wir früher nämlich auch. Und das „Problem“ war damit gelöst, dass die Moderation das zumindest trotzdem einsehen konnte, meine ich. Aber vielleicht trügt mich da auch die Erinnerung?:thinking_face:

    Danke für den Hinweis! Glücklicherweise ist mir das trotz vermehrter Social Media Aktivität bisher entgangen, aber im Zweifel kann man auch gewisse Hashtags und Schlagwörter provisorisch muten :goro:

    Für mich ist der genannte Punkt allerdings kein K.O Kriterium. Ich mache mir ohnehin am liebsten mein eigenes Bild, vermeide Rezensionen und so weiter weitgehend im Vorfeld, um meine persönliche Erfahrung möglichst unvoreingenommen zu halten (Grobe Empfehlungen weiß ich dagegen zu schätzen.). Außerdem finde ich, dass ein altes Rad mit gelungenem Anstrich bisweilen reizvoller sein kann, als der zwanghafte Versuch, es neu zu erfinden. Das letzte Spiel, das ich gespielt habe, war story- und erzähltechnisch auch nichts "Neues", aber trotzdem so packend und einfach gut gemacht , dass es mich auch jetzt ein halbes Jahr später noch begeistert und emotional nachhaltig fesselt (Wobei es hier lustigerweise auch eine Connection zu Mafia gibt). Von daher bin ich sehr gespannt.

    Also meistens (!) editiere ich max. 1-2 Tage da noch rum und in der Regel auch eher bei meinen Rpg Beiträgen, denn da fällt mir dann mit einem frischen Blick doch nochmal der ein oder andere Typo auf, oder eine dumme Formulierung.

    Passiert eher selten, dass ich nochmal zeitlich weit zurück gehe, und wenn, dann mache ich das auch nur aus meinem persönlichen Bedürfnis (Schaden) heraus und nicht, weil ich glaube, dass das noch irgendwen sonst juckt oder es überhaupt wer bemerkt :goro:

    Von daher muss sich da niemand nach mir richten, aber schön, dass ich nicht die Einzige bin. Hab meinen Spitznamen ja nicht umsonst 🙃

    Ich glaube, die einzige wirklich GUTE und DIREKTE Videospielverfilmung in Form einer Serie, die ich je gesehen habe, war The Last of Us. Da ist das OG Material aber auch schon quasi wie gemacht für, da sehr szeneastisch und vom Setting her gut nachbastelbar. Da haben sie meiner Meinung nach auch von vorn bis hinten einen soliden Job gemacht, mir gefällt die Serie sehr.

    Alles andere... puh. Tatsächlich gefiel mir damals der Warcraft Film ganz gut, so Popcorn-Kino er auch war. Aber das lag daran, dass ich a) Warcraft nicht kannte und b) wegen eine Kino-Abo aus Spaß reingegangen bin, ohne überhaupt ein Minimum an Erwartungen zu haben - und da wurde ich dann auch nicht enttäuscht, sondern eher an manchen Stellen positiv überrascht xD

    Meh, da ich bisher fast ALLE Zelda Amiibos geholt oder mühevoll trotz Ausverkauf irgendwo gedealt habe, zuckt mein innerer Sammler da schon ein bisschen mit den Fingern. Andererseits bin ich irgendwie innerhalb des letzten Jahres auch ziemlich da raus gewachsen.

    Riju und Tulin werde ich mir evt. bei Gelegenheit holen, einfach weil ich die Charaktere sehr mag. Yunobo und Sidon... meh. Steinigt mich nicht, aber ich bin und war nie ein Sidon-Fan lmao. Ich weiß nicht, ich mochte die alten Recken einfach lieber, und wenn mich so Charaktere einfach gar nicht interessieren, ist selbst der Sammler-Trieb nicht unbedingt ausreichend, um da zuzuschlagen. Freu mich aber für alle, die sie sich freuen x)

    Ich mag Youtube tatsächlich am allermeisten als Quelle für Musik- und Ambience-Videos und genieße es ansonsten heutzutage mit sehr viel Vorsicht und für wenig andere Zwecke. Früher habe ich dort gerne die Sachen von Urgesteinen wie Gronkh und Coldmirror geschaut (letzteres tu ich heute noch gerne, wenn es mal wieder so etwas wie den Harry Podcast o.ä. gibt), entweder zur Unterhaltung oder mal zum Nebenherplätschern. Ich fand Gronkhs Let's Plays immer sehr entspannend, aber das lag auch an seiner Person und seiner Stimme. Ich bin jemand, der anderen Leuten schlecht langfristig zuhören kann, wenn diese die ganze Zeit aufgeregt, schrill, dramtatisch oder polemisch sind - und das sind leider viele Formate solcher Art. Seitdem Twitch großgeworden ist, verfolge ich das immer weniger. Dabei habe ich vollstes Verständnis dafür, dass ehem. "reine" Let's Player mittlerweile Twitch Streamer sind, bzw. das mitgenommen haben, weil es nunmal heute der Standard ist und wahrscheinlich auch "notwendig", besonders, wenn man seinen Unterhalt damit bestreiten will. Gefiel mir trotzdem früher besser. Die ständige Interaktion mit dem Chat bringt meinem Geschmack nach Unruhe und Beeinflussung des Spielers in so ein Let's Play - jedenfalls, wenn man es sich nachher als Aufnahme auf YT anschaut, das kann ich einfach nicht mehr.

    Wenn ich selbst einem Let's Play zuschaue, also aktiv auf Twitch und willentlich, so wie hin und wieder bei unserem Karl der Heinz, der das echt schön und entspannt macht, dann ist das was anderes, aber das war für mich auch nie das, was YT ursprünglich ausgemacht hat, auch wenn es natürlich ebenso ein Live-Format hat. Muss man einfach mögen oder nicht.

    Heute nutze ich es, wie gesagt, vorwiegend für Ambience Mixes von Gamesoundtracks und Co, die dort prima findbar sind und für mich super zum Arbeiten oder Schreiben taugen.

    Ansonsten gibt es vereinzelte Doku- und Interviewformate, in die ich bei Laune mal reinlurke. Früher, als es das noch gab, mochte ich Leeroys Kanal sehr gerne, aber auch HYPERBOLE, weil diese Einblicke in gesellschaftliche Randgruppen, Lebensweisen und die Schicksale einzelner gegeben haben, und dabei primär informativ waren. Interessant finde ich aktuell auch noch Diary of a CEO, wo viele Interviews mit Experten zu verschiedenen Themen gemacht werden, die bereichernde Einsichten liefern können. Allerdings sind das immer sehr umfangreiche Videos, die ich selten an einem Stück schauen kann. Manchmal gehen sie bis zu drei Stunden. Finde sie aber sehr spannend.

    Bei allem anderen, was Richtung News oder auch Meinungsbloggern etc. geht, meide ich YT (aber auch andere SM Kanäle) weitgehend, weil ich keine Lust habe, da in irgendeine Bubble zu rutschen und mir meine Infos bzw. deren Quellen lieber selbst und kritisch suche - aber auch, weil es mir sonst sehr schnell den Algorithmus zerkloppt, was ich unfassbar nervig finde. Man muss teilweise nur ein kritisches Video zu Thema X oder Y schauen und wird sofort mit extremen (und teilweise extremistischen) Vorschlägen zugebombt - und das finde ich abschreckend und beunruhigend.

    Also ja, sehr ausgewählte Nutzung, sehr unregelmäßig, aber es hat seinen Mehrwehrt für mich :goro: