Triforce Fragmente

  • Welches Triforce-Fragment würdet ihr am liebsten besitzen? 0

    1. Ich brauche kein Triforce (0) 0%
    2. Weisheit (0) 0%
    3. Mut (0) 0%
    4. Kraft (0) 0%

    Hallihallo liebe Triforce-Anbeter,


    Ich habe mal ein wenig mit meinen Freunden gequatscht und habe einfach einmal in den Raum geworfen, welches Fragment des Triforce sie wohl am liebsten in ihrem Besitz hätten.
    Da jedes Fragment vertreten war und wir nur drei Leute waren, war ich mit den Ergebnissen relativ unzufrieden...
    Doch warum bin ich im Forum wenn nicht um so etwas zu fragen?


    Deshalb meine Frage: Welches Fragment hättet ihr am liebsten auf eurem Handrücken, und warum?


    Und bitte keine Sympathie-Antworten wie z.B. "Ich finde Link cool, also Mut!" =)


    Ich persönlich würde Kraft nehmen weil ich grundsätzlich immer der Böse bin, und was brauch ein Bösewicht mehr als Kraft? :evil:


    Und zur Sicherheit (Auch wenn es jeder Wissen sollte :lol: ):



    Ich freue ich auf eure Antworten!


    Auf bald,
    Vatuu-Drakonis Komalia

    Pogaan nahlii korah tol, waan nust eim nust meyar vorohah, nust fen kos fustir wah Ausul. Nuz, dreh hi mindok kolos faal Ausul nok? Vahzah ausul nok ko hin meyar vorohah! Ful, druv fend hi krif wah hin jormaar Ausul, fod nii vis wahl hi muliik?!
    ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Viele Wesen denken das, wenn sie sich dem Wahnsinn hingeben, sich in der Hölle wiederfinden. Doch wisst ihr wo die Hölle liegt?! In eurem eigenen Wahnsinn! Also, warum solltet ihr etwas verleugnen, das euch sehr viel stärker machen kann?!


    -Vatuu-Drakonis Komalia(Aus dem Drakonischen übersetzt)

    Einmal editiert, zuletzt von Vatuu ()

  • Hm, tatsächlich hab ich mich das schon ein paar mal gefragt. Und ich schwanke jedes Mal irgendwie zwischen Mut und Weisheit. Aber ich würde wohl Weisheit bevorzugen. :3
    Das würde vor allem am meisten zu meiner Persönlichkeit passen, weil ich mehr ein Theoretiker als ein Praktiker bin. Ich bin weder sonderlich mutig (auch wenn andere das vielleicht anders sehen) noch stark und auch nicht unbedingt auf einen Kampf aus. Da passt eine Kraft, die darauf abzielt einen Kampf möglichst zu vermeiden, doch am besten. :D

    »Ein Gelehrter in einem Laboratorium ist nicht nur ein Techniker,
    er steht auch vor den Naturvorgängen wie ein Kind vor einer Märchenwelt.«


    ~ Marie Curie

  • Ich tendiere zwar eher zur Kraft jedoch handle ich in so gut wie jeder Situation eher überlegt als einfach reinzustürmen und loszukloppen alá Ganondorf. Jedoch ist es ohne besondere Kraft so gut wie unmöglich , ein guter und mächtiger Bösewicht zu sein. Wäre ich kein Böser, würde ich ebenfalls Weisheit wählen.

    Pogaan nahlii korah tol, waan nust eim nust meyar vorohah, nust fen kos fustir wah Ausul. Nuz, dreh hi mindok kolos faal Ausul nok? Vahzah ausul nok ko hin meyar vorohah! Ful, druv fend hi krif wah hin jormaar Ausul, fod nii vis wahl hi muliik?!
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    Viele Wesen denken das, wenn sie sich dem Wahnsinn hingeben, sich in der Hölle wiederfinden. Doch wisst ihr wo die Hölle liegt?! In eurem eigenen Wahnsinn! Also, warum solltet ihr etwas verleugnen, das euch sehr viel stärker machen kann?!


    -Vatuu-Drakonis Komalia(Aus dem Drakonischen übersetzt)

  • Oh. Zu der Frage gab es bisher noch keinen Thread? O.o
    Mysteriös.



    @Topic:


    Vatuu, wie kommst Du auf den Gedanken, ein Bösewicht könnte kein machtvoller Bösewicht sein, wer er keine Kraft besäße?
    Also, aus reinem Interesse.
    Ich finde ja das Wort "Kraft" oder im Englischen "Power" schon...ungenau genug, um damit sagen zu können, was für eine Art von Kraft damit gemeint ist?
    Köperkraft? Magische Kraft? Die Kraft, sich durchzusetzen? Durchhaltevermögen?
    Man könnte es nun auch simpel mit "Macht" umschreiben, aber auch Macht kann so unterschiedlich sein, wie man sich nur vorstellen kann....


    Ich denke mir nur, dass jemand der böse Absichten hat (ich finde ja auch, der Begriff Bösewicht ist eine Frage der Perspektive), nicht unbedingt Körperkraft braucht, um diese geltend zu machen.
    Ein echter Bösewicht muss auch klug, oder weise genug sein, damit er seine Ziele umzusetzen, und zu halten, weiß. Und vor allem muss er genug Mumm besitzen, um überhaupt erstmal loszulegen.
    Auch Hochmut ist schließlich eine Art von Mut.



    Ich finde es schwierig, diese Frage allgemein zu beantworten.
    Wie Jade mal auf dem letzten FT meinte, können auch Mut und Weisheit eine Art von Kraft und Stärke sein.


    Die Frage ist jedoch, geht es bei dieser Wahl darum, welche dieser Eigenschaften man gerne besäße, oder darum, mit welchen man sich am ehesten als Person identifiziert?



    Müsste ich mich entscheiden, so würde ich mich fragen:


    Wollte ich mutig sein?
    Natürlich. Ich möchte für die Dinge, die mir wichtig sind, einstehen. Den Mut haben, Gefahren ins Gesicht zu sehen. Den Mut besitzen, vor Herausforderungen nicht davon zu laufen.
    Aber möchte ich diesen "Mut" geschenkt bekommen? Nein.
    Mut ist für mich, unter anderem, eine Charakterstärke, so etwas wie Edelmut und Unverzagtheit. So sehr ich solche Eigenschaften für tugendhaft und wertvoll halte, wäre es keine, die ich einfach so gerne "hätte", sondern etwas, dass ich mir selbst beweisen wollte.


    Für mutig halte ich mich übrigens sowieso. Für hochmütig manchmal auch, doch wenn ich so darüber nachdenke, könnte ich mich nicht als einen Feigling wahrnehmen, dem es an Mumm und Courage mangelt. Fühle ich mich also, als würde es mir an Mut mangeln? Eher weniger.



    Dann Weisheit.
    Uff. Wie ich mitbekommen habe, streben viele nach Weisheit. Der Mensch an sich in seinem Wissensdurst empfindet Weisheit als erstrebenswert.
    Für weise halte mich gewiss nicht, aber ich empfände es als seltsam, einfach über göttlichen Wegen "Weisheit" als Eigenschaft oder Fähigkeit verliehen zu bekommen.
    Das käme mir falsch vor, kalt, sozusagen. Denn Weisheit findet, meiner Ansicht nach, auf so vielen Ebenen statt: In den Entscheidungen, die wir fällen; in unserem Umgang mit anderen Menschen, zum Bespiel.
    Weisheit ist für mich etwas, das man erstreben, das man erlernen und erfahren muss. Wer weise sein will, muss dies durch viele Fehltritte und Lektionen lernen. Jeder andere Weg scheint mir nicht nobel, nicht ehrlich genug.
    Daher würde ich Weisheit wohl nicht wählen wollen, obwohl sie mir als erstrebenswert erscheint, und als etwas, wonach man sein Tun und sein Vernunft richten kann und sollte.


    Und Kraft?
    Nun, Kraft wünschte ich mir wohl am allermeisten.
    Zumindest in Form von Ausdauer und Stärke. Als eine Art von Willenskraft und Beständigkeit, die mich darin unterstützt, das zu erreichen, was ich mir vornehme. Die es mir ermöglicht, Dinge zu ertragen, die mir schwer fallen.
    Ich halte mich nicht unbedingt für schwächlich, aber gerade in schwierigen Situation, ob im Leben selbst, oder im Umgang mit anderen, wünschte ich mir oft mehr...ja, mehr Energie und mehr Geduld.
    Macht und Einfluss fallen natürlich auch unter den Begriff der Kraft. Ebenso wie körperliche Stärke. Wer möchte sich nicht körperlich stark und gesund fühlen? Wer möchte nicht die Geschicke beeinflussen können, die um einen herum walten?
    Mit Sicherheit kann man diese ebenso durch Mut und Weisheit beeinflussen. Aber es kann einem auch schlicht an persönlicher Stärke und Standhaftigkeit mangeln, oder eben einfach an Reserven.
    Daher würde ich mir, wohl persönlich, am meisten manchmal mehr Kraft wünschen. Wohl eher pragmatisch gesehen, wie eine Art Fundus, aus dem ich meine Energie schöpfen kann. Aber so ist es eben.


    Das fängt schon damit an, wenn morgens der Wecker klingelt.
    Mutig genug aufzustehen bin ich schon, und weiser wäre es sicherlich auch, mal früher aus den Federn zu steigen.
    Aber meistens mangelt es mir dann doch an Kraft und Überzeugung, nicht auf den Snooze-Schalter zu drücken :ugly:


    Aber das sind nur meine Gedanken dazu.

  • Da ich nicht wirklich der Meinung bin, dass das Triforce den Träger aktiv stärker macht, halte ich diese Frage für einigermaßen sinnlos. Ferner gehe ich davon aus, dass sich das Triforce bzw. die Macht hinter dem Triforce, nämlich die der drei Göttinnen, sich die Träger selbst aussucht, gemäß der jeweiligen Charakteristik. Der Stärkste im ganzen Land bekommt das Triforce der Kraft, der Weiseste das der Weisheit und der Mutigste das des Mutes. All diese Träger verfügen demnach schon im Voraus über die ihnen zugesprochenen Qualitäten, nicht das Triforce hat sie ihnen verliehen.


    In Wind Waker wurde Link nicht mutiger, als er sich das Triforce zusammensuchte, Zelda bzw. Tetra ist nicht plötzlich verblödet, als Ganondorf ihr das Fragment der Weisheit wegnahm, wie sie während dem Bosskampf unter Beweis stellt. Auch Ganondorf wirkte dort nicht so, als hätte er plötzlich keine Kraft mehr, wobei sich das nicht mit Gewissheit sagen lässt.
    Erwähnenswert ist nur Ganondorfs magische Barriere, die Link in Wind Waker nur nach Erhalt des Fragments zu durchbrechen vermochte. Mit Mut hat das aber vermutlich nichts zu tun, vielmehr dürfte es sich wohl um irgendeine heilige Aura handeln, welche das Triforce mit sich bringt, die es ermöglicht, das Böse effektiv zu bannen, bzw. die bannende Wirkung des Masterschwerts verstärkt. (Schlussendlich ist die Barriere aber ohnehin nur ein billiges Plotdevice)


    Auf jeden Fall, kurz gesagt, kein Triforcefragment würde eure körperlichen oder geistigen Kapazitäten verbessern, meine ich, selbst wenn ihr in einem imaginären Szenario plötzlich ein Träger wärt. ^^
    Natürlich würde ich mich geehrt fühlen und es würde mein Selbstvertrauen bestimmt steigern, durch das Fragment der Weisheit als der weiseste oder mutigste Mensch auf dem gesamten Planeten bestätigt zu werden, aber schlussendlich wäre es im praktischen Sinne nicht mehr als eine eingebaute Taschenlampe um im Dunkeln zu lesen.

  • Rina: So wie du es ausdrückst, hört sich das an, als wären Triforce-Fragmente Cheating. >.<


    Im Nachhinein muss ich irgendwie Nusma zustimmen, wenn er sagt, dass Triforce-Fragmente einen nicht aktiv stärker machen. Aber macht es deshalb die Diskussion unnötig? Man kann ja alternativ die Fragmente auch als "Auszeichnungen" sehen. Dann hieße die Frage eben anders formuliert: "Welche Auszeichnung hättet ihr gerne am meisten?"
    Und das ist definitv eine Charakterfrage und somit für den ein oder anderen einen Kommentar wert. Wenn man überlegt an die Sache rangeht, stellt man sich ja als erstes die Frage, welche dieser Auszeichnungen am besten zu seinen Charakterstärken und seinen Ambitionen passt.
    Vatuu (hoffe, das stört nicht, wenn ich dich als Beispiel nehme) möchte halt das Triforce der Kraft haben, also quasi die Auszeichnung des Stärksten, weil er ein starker Bösewicht sein will. (Wenn jemand kommt und sagt, er hätte gerne Weisheit, weil er ein überlegter Denker und Stratege als Bösewicht sein will, wie Light aus Death Note oder Lelouch aus Code Geass - die sind ja auch nicht sonderlich "stark" - so sei es.)
    Ich hätte gerne Weisheit, weil ich der Meinung bin, dass ich die anderen Auszeichnungen nicht "verdient" hätte und einfach eher Typ Denker bin und jemand anderes hätte gerne Mut, weil er z.B. sehr selbstbewusst und aktiv ist. Ganz einfach. :3

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    er steht auch vor den Naturvorgängen wie ein Kind vor einer Märchenwelt.«


    ~ Marie Curie

  • Nun es ist klar das das Triforce "natürlich" zu den Personen geht welche die Eigenschaften des jeweiligen Fragments am besten verkörpern.


    Doch es ist bewiesen das zumindest das Fragment der Kraft die magischen Fähigkeiten des Trägers verstärkt. Schließlich war Ganondorf vor dem Betreten des heiligen Reiches nicht in der Lage Hyrule zu erobern. Nach dem Erhalt des Fragments der Kraft hat er es jedoch in "nur" 7 Jahren geschafft. Die grüne Nervensäge und Zelda hatten zwar keine besonderen Vorteile durch ihrer Fragmente, jedoch haben sie es im Gegensatz zu Ganondorf nie wirklich "aktiviert". Zwar hatte Ganondorf bereits vor dem Erhalt des Fragmentes seine "Lila Magie des Bösen", jedoch hat er Link nur zurückgestoßen, während er nach dem Zeitsprung Hyrule Castle mit einem gigantischen Krater ersetzt hat :evil: . Auch bin ich mir sicher das Ganondorf sich nicht in Ganon verwandeln konnte, bevor er das Fragment der Kraft erlangt hat.


    Man kann also davon ausgehen das die Fragmente die Fähigkeiten der Träger zumindest geringfügig verstärkt.


    Da das Triforce ja ein magisches Artefakt ist, verstärkt es die magischen Fähigkeiten des Trägers, wie die Titan-Handschuhe die physische Kraft.


    Da ich hauptsächlich auf Magie ausgelegt bin, ist es die logischste Entscheidung das Fragment der Kraft zu wählen. Vor allem da ich als Bösewicht hauptsächlich darauf aus bin meine magische Kraft zu erhöhen. Als "guter Bösewicht" muss man schließlich einige Voraussetzungen erfüllen, wie Intelligenz um seine Feinde zu täuschen oder Mut um die Pläne überhaupt voranzutreiben.


    Selbstverständlich ist es möglich (wie Light/Kira) einen hervorragenden Bösewicht ohne besondere Kräfte abzugeben, welcher nur seine Mut und seine Weisheit nutzt. Doch ohne Kraft hat man keinerlei Chance um sich seinen Nemesis zu stellen, sodass ein Versagen vorprogrammiert ist (wie man am Ende von Death Note sieht :uhh: ). Mit anderen Worten: Auch wenn man mit seinem Geist kämpft benötigt man immer noch Geistige/Körperliche Kraft.


    Klar, es gibt immer ein "Happy End" :linknaughty:,
    jedoch ist die ein Rollenspiel welches (soweit man sagen kann :D) realistisch sein soll. Und wir wissen alle wer der Sieger seien würde, wenn es kein Spiel währe:


    Pogaan nahlii korah tol, waan nust eim nust meyar vorohah, nust fen kos fustir wah Ausul. Nuz, dreh hi mindok kolos faal Ausul nok? Vahzah ausul nok ko hin meyar vorohah! Ful, druv fend hi krif wah hin jormaar Ausul, fod nii vis wahl hi muliik?!
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    -Vatuu-Drakonis Komalia(Aus dem Drakonischen übersetzt)

    2 Mal editiert, zuletzt von Vatuu ()

  • Zitat

    Original von Kria Eisblume
    Rina: So wie du es ausdrückst, hört sich das an, als wären Triforce-Fragmente Cheating. >.<



    Hahaha, nein, nicht unbedingt.


    Ich meinte ja bereits zu Beginn meines vorherigen Beitrags, dass die Antwort ganz darauf ankommt, wie man die Frage verstehen möchte.


    Geht es darum, welches Fragment, bzw. welche Eigenschaft man gerne hätte?


    -> So eine Frage setzt ja voraus, dass man sich ansieht, welche Eigenschaften man selbst hat, oder von welchen man glaubst, dass sie einem fehlen.
    Ginge man nun, rein theoretisch, davon aus, dass das Triforce einem in dieser Hinsicht bestärken würde, also einfach so, dann wäre es wohl wie eine Art Cheat.


    Wie bei den Sims. Hast keine Kohle, kannst aber Rosebud eingeben, das wäre dann quasi das abrufbare Triforce des Geldes :ugly:



    Dann kann man sich natürlich fragen, welches Fragment man einfach für das Beste oder Stärkste hält.



    Oder, man macht es wie Nusma und sagt, die Fragmente repräsentieren die Tugend/Eigenschaft des Trägers, und sind keine Art Artefakt, dass einem Dinge gibt.
    (Obwohl das Triforce als solches einem natürlich Wünsche gewähren soll...)


    Man könnte natürlich auch noch in die Frage in den Raum werfen, ausgehend von letzterem, was für eine Art Triforce-Fragment man sich selber zuschreiben würde, wenn man eben ein Hvon Göttern erwählter Held wäre.
    (Wobei es dann zu einem X-Force würde, das mehr als drei Fragmente besitzen würde :ugly: Ihr seht schon, ich gehe zu weit.)


    In anderen Worten: Zum Beispiel das Triforce der Güte, der Vernunft, der Zuverlässigkeit, der Liebe (Digimon, hust, hust) oder derartiges :3


    Aber ich glaube das geht dann zu schnell in Richtung Psycho-Test in der Bravo <.<"

  • Zitat

    Original von Vatuu
    Doch es ist bewiesen das zumindest das Fragment der Kraft die magischen Fähigkeiten des Trägers verstärkt. Schließlich war Ganondorf vor dem Betreten des heiligen Reiches nicht in der Lage Hyrule zu erobern. Nach dem Erhalt des Fragments der Kraft hat er es jedoch in "nur" 7 Jahren geschafft.


    Denke daran, Zusammenhang und Ursache sind nicht dasselbe. ^^
    Ich gebe zu, mein Gedächtnis bezüglich der genauen Ereignisse von OoT ist nicht mehr das Beste, doch sehe ich keinen Grund, die Eroberung Hyrules genau an der Macht des Triforce festzumachen. Das Stehlen des Fragments war womöglich auch nur ein Teil seines Feldzuges zur Eroberung Hyrules, immerhin war er ohne sein Fragment bereits in der Lage, Prinzessin Zelda und Impa zu vertreiben. Nein, an Macht hat es ihn nie gefehlt, denke ich. Korrigiert mich, wenn ich etwas wichtiges übersehe.



    @Kria: Ja, stimmt, unnötig ist die Diskussion von dem Blickwinkel her nicht. Sie ist nur anders, für manche vielleicht weniger "reizvoll". Für andere dafür aber vielleicht ja umso mehr. ^^


    Interessant finde ich ja die Frage, ob der Weiseste überhaupt sein Fragment wollen würde? So einen leuchtenden Indikator auf dem Handrücken zu tragen, der im Grunde ja nichts bringt, kann auch unvorteilhaft sein. Jeder sieht somit, wer du bist, was dich auszeichnet, mancher versucht vielleicht, dich für seine Zwecke einzusetzen.
    Braucht ein Weiser Mensch diese Bestätigung?


    Gleiches gilt übrigens auch für alle anderen Fragmentträger. Der Träger des Fragments des Mutes hat es wahrscheinlich besonders schwer, weil ihm Forchtlosigkeit nachgesagt wird, obwohl er nicht die Kraft oder die Weisheit hat, daraus wirklich etwas zu machen. Furcht ist uns von Natur aus gegeben um in einer Gefahrensituation unser Leben zu bewahren. Ein primitiver Instinkt, der in der heutigen Zeit auch kontraproduktiv sein kann, aber dennoch. Der Träger des Mutes wird vermutlich andauernd von kampflustigen Leuten herausgefordert, ihm von der Stärke her weit überlegen sind.
    Gleiches gilt wohl auch für den Träger des Kraft-Fragments, wobei er damit wohl weniger Probleme haben dürfte, da er, kraft seines Amtes, ja der Stärkste von allen ist. Trotzdem stelle ich mir das nervig vor...

  • Das wäre ja dann ein Apairoforce :uh:. Bei den Göttern, Hyrule wäre wirklich... chaotisch wenn es unendliche Fragmente gibt :*-*:.


    Aber eigentlich ist das gar nicht sooo unlogisch, da die Göttinnen sicherlich aus mehr Eigenschaften als Kraft, Weisheit und Mut bestanden. Da das, ich sage jetzt einfach mal Force, die Kraft bzw. die Energie der Göttinnen beinhaltet, müsste es neben der drei Haupteigenschaft auch die Nebeneigenschaften beinhalten, wie du sagtes Ôra.


    [SIZE=5]Ich bleibe aber bei meiner Meinung >:-{[/SIZE]

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    -Vatuu-Drakonis Komalia(Aus dem Drakonischen übersetzt)

  • Man darf nicht vergessen, wir reden hier von dem Triforce der Macht. Nicht vom Triforce des Universums, des Lebens etc., sondern von gebieterischer Macht. Und in sich macht das auch Sinn, genau daraus setzt sich diese Trinität ja zusammen.


    Was nützt einem Kraft, wenn man nicht die Weisheit und den Mut besitzt, sie richtig einzusetzen?
    Was nützt einem Weisheit, wenn man nicht die Macht und den Mut besitzt, etwas aus ihr zu machen?
    Was nützt einem Mut, wenn man nicht die Weisheit oder die Kraft hat, ihn zu untermauern?


    Nur wer alle drei Aspekte in sich vereint, der hat die Macht.

  • ....Hab ich gesagt, dass es neben den drei Eigenschaften des Triforces noch andere geben muss? :baff:


    (Vielleicht hab ich was falsches geschrieben, ich guck nochmal nach)


    Jedenfalls meinte ich eher, dass man sich selbst überlegen könnte, was für eine Eigenschaft , neben denen des Triforces, einem am ehesten zusagen würde.
    Nicht aber, dass es die in irgendeiner Form geben sollte.



    Man kann jetzt natürlich auch wieder weiter spinnen, und behaupten, ein Mensch sollte sich nicht nur durch eine einzige Eigenschaft auszeichnen, weil er ein komplexes, vielschichtiges Wesen ist, aber ich glaube, dann driftet das endgültig vom Thema ab :XD:



    Übrigens hätte ich meinen Namen gerne wenn schon in Petrol, wenn Du ihn einfärben möchtest *ugly* Aber das lassen wir mal lieber, da hat TT Recht

  • Nun, es ist sicherlich störend dieses leuchtende, gelbe Dreieck auf dem Handrücken zu haben. Doch es ist tatsächlich Bestätigung für die jeweilige Fähigkeit. Wenn wir uns den Krieg Hyrules aus A Link to the Past ansehen, wir nur deutlich wie viele Menschen(Und Monster) diese Macht und Bestätigung suchten. Und jemand der z.B. das Fragment des Mutes besitzt wird sicherlich die "Aufgaben" mit Freuden erfüllen, da er der mutigste ist und es im Endeffekt seine Aufgabe als Held ist (ich gehe mal davon aus das ein Held das Fragment der Kraft bekommt.) anderen zu helfen. Die Tatsache das sich der Träger der Weisheit zum Bleistift manipulieren lassen würde, ist sehr unwahrscheinlich da er dafür eigentlich zu weise sein sollte :D.


    Die Instinkte wie Furcht oder scheu sollten aber immer noch vorhanden sein, da das Triforce dich ja nicht in einen Todesmutiges Monster verwandelt, und du solltest dann auch mutig genug sein um auch mal "NEIN!" zu einer Bitte zu sagen, wenn sie zu gefährlich ist.

    Pogaan nahlii korah tol, waan nust eim nust meyar vorohah, nust fen kos fustir wah Ausul. Nuz, dreh hi mindok kolos faal Ausul nok? Vahzah ausul nok ko hin meyar vorohah! Ful, druv fend hi krif wah hin jormaar Ausul, fod nii vis wahl hi muliik?!
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    -Vatuu-Drakonis Komalia(Aus dem Drakonischen übersetzt)

  • Nusma


    Stimmt, je nach Persönlichkeit bräuchte derjenige solch eine Bestätigung nicht, egal ob weise, stark oder mutig. (Dem weisen würde schon was einfallen, wie er das goldene Etwas auf dem Handrücken verbergen kann. x3)
    Letztendlich diskutiert und wünscht man aber schließlich, weil man so etwas ja nicht hat oder verdient. Hier ist sicherlich niemand, den man ohne weiteres einfach als den stärksten, weisesten oder mutigsten kühren kann. Selbst dieser Vergleich ist schon schwammig, aber das steht auf einem anderen Blatt.
    Als jemand, der die Vorraussetzungen nicht erfüllt, hätte man immer gerne so etwas. Wenn man die Vorraussetzungen erfüllt, braucht man so etwas gar nicht. So spielt das Leben. ^^


    Zitat

    Nur wer alle drei Aspekte in sich vereint, der hat die Macht.


    ...Was letztlich auch der Grund ist, warum das Triforce sich so ziert. :D Wenn jemand mit bösen Absichten und in dem die drei Aspekte unausgewogen sind, es berührt, zerspringt es ja, wie wir wissen.
    Die Menschen sind ja von Grund auf verschieden. Und so sind verschiedene Aspekte unterschiedlich stark ausgeprägt in jedem. Im Prinzip würde das auch wieder zu der Ausgangsfrage zurück führen, wozu man so eine Auszeichnung braucht. Eine Inselbegabung ist schön, Gleichgewicht ist aber schöner. ^^


    Rina


    Es würde nicht nur in einem Bravo-Psycho-Test ausarten, so eine Diskussion wäre sowohl überflüssig, als auch unendlich. Eigentlich hätte dann jeder Mensch fünfzig verschiedene Trifoces verdient, weil, wie du ja sagtest, der Mensch extrem vielschichtig ist. Und außerdem wäre dann die Diskussion mit den Triforces unnötig. Es geht hier ja nur um die drei Kerneigenschaften Weisheit, Mut und Kraft und die Diskussion ist halt so interessant, weil es sich auf diese drei beschränkt. Könnte man sagen, "wenn es ein Triforce xy gäbe, dann würde ich es gerne besitzen, weil...", bräuchte man diesen Thread nicht mehr und einen Charakter-Vorstellungs-Thread machen oder so. =)


    @Furcht und Mut


    Mut ist ja nicht gleichbedeutend mit Dummheit und Leichtsinn. Jemand Mutiges dürfte nach wie vor Furcht kennen, aber Mut heißt nun einmal diese Furcht dann notfalls überwinden zu können. :3

    »Ein Gelehrter in einem Laboratorium ist nicht nur ein Techniker,
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    ~ Marie Curie

    Einmal editiert, zuletzt von Kria Eisblume ()

  • Meiner Meinung nach fassen hier einige die Fragmente und deren Eigenschaften als ein wenig zu trivial auf: das Fragment des Mutes beispielsweise verleiht hier nicht mehr Mut oder ähnliches, es gebührt dem, der den Mut hat, sich dem Bösen oder generll einer "großen Aufgabe" zun stellen.
    Nusma hatte es meiner Meinung nach ganz gut zu erklären versucht, jedoch muss ich da einen kleinen Einwand reinwerfen: zwar sehe ich es ebenso wie du, dass jene Fragmente sich ihren Träger aussuchen, doch statten sie den Träger mit gewissen Fähigkeiten aus.


    Zuvor allerdings eine kleine Notiz am Rande: Ganondorf riss zwar das Fragment der Kraft an sich, doch ist der genaue Prozess diesbezüglich unbekannt. Ebenso könnte man so nämlich sagen, dass sich das Fragment der Kraft Ganondorf als Träger ausgesucht hat, als er als ein Wesen mit niederer Gesinnung, jenes Triforce berührte. Es teilte sich auf und die jeweiligen Teile wurden den rechtmäßigen Trägern zugewiesen.


    (Diesbezüglich gibt es auch interessante Theorien, ob Din nicht eine "böse Göttin" oder ähnliches sei. Darüber kann man weder mutmaßen, noch direkte und konkrete Antworten aussprechen, allerdings ist es dennoch eine Laune der Götter, dass gerade Ganondorf das Fragment der Kraft erhielt. Hier sei allerdings gesagt, dass er meiner Meinung nach einen "Anspruch" darauf hat, da er das Triforce berührte und somit Din keine "böse" Göttin sein kann, denn es teilt sich ja bei einem böse Wesen auf, bleibt allerdings bei einem guten Wesen intakt. Es teilte sich allerdings auf und Ganondorf musste es nun wieder zusammenfügen. Man kann hier dadurch festhalten, dass das Triforce grundsätzlich gegen das Böse ist. Es muss daher zwangsläufig etwas Gutes symbolisiere bzw. auf dessen Seite stehen. Neutralität ist hier nicht gegeben, denn sonst würde ein Aufteilen nicht stattfinden.
    Vielleicht ist es eine Art Sicherheitsmechanismus des Triforce, diesen Prozess so abzuwickeln, wenn ein Wesen mit jener niederen Gesinnung es für sich beanspruchen will. Doch ist er im Recht eines der Fragmente zu erhalten. Das klingt alles sehr technisch und mechanisch, jedoch sollte man das Triforce nicht zu viel mit diesen Elementen in Verbindung bringen - obschon es jene in Zelda gibt - es ist schließtlich ein göttlches Relikt und wird nicht in einer Fabrik nachgebaut. Grundsätzlich wirkt es aber so, denn wir haben auch mit Phai einen Charakter, welcher äußerst mechanisch agiert, jedoch göttlichen Ursprungs ist. Unmöglich scheint dies hier zunächst einmal nicht, ich distanziere mich aber von diesem Gedanken.)


    In Wind Waker sahen wir allerdings den empirischen Beweis, welchen auch der Rote Leuenkönig anmerkte: das Fragment des Mutes hatte Link als würdig anerkannt.
    Das ist Fakt. Und wie man danach sah, war Link danach für den Blick des Spielers unverändert. Ebenso das Brechen der Barriere ist mehr auf die ursprüngliche Macht der Weisen zurückzuführen und damit auf die Kraft des Masterschwertes. Schließlich ist das der Sinn der Reise: Link vervollständigte die Macht des Masterschwertes und schritt voran. Es kommt einem Zufall gleich, sofern er doch das Fragment des Mutes für den Zusammenbruch der Barriere benötigte und es sich ihm genau in diesem Moment "anschloss". Das werden wir aber nun nicht herausfinden können, die Tendenz liegt aber darin eindeutig in der Macht des Masterschwertes, nicht im Fragment des Mutes.
    Jedoch hilft es ihm gegen böse Zauber weiter, wie z. B. gegen die Transformation zu einem der Geisterwesen aus TP: Link wurde zu einem "gesegneten Tier", dem Wolf. Ebenso schützte das Fragment des Mutes Link zuvor vor einem der Schattenbiester in TP, wo auch ein praktischer Nutzen empirisch verfolgt werden konnte.
    Es gibt ebenso Theorien, dass jenes Fragment den Träger die Gabe zuteil werden lässt, jegliche Waffe auf Anhieb zu beherrschen. Klingt mehr nach Weisheit? Nun, Weisheit ist nicht ausschließlich mit praktischen Kompetenzen oder mit Klugheit gleichzusetzen, auch wenn dies oft getan wird und es sicherlich auch Überschneidungen finden lassen. Und ohne nun weiter darauf einzugehen, was Weisheit wirklich ausmacht: sicherlich gibt es da den ein oder anderen Interpretationsspielraum, doch mehr kann an dieser Stelle auch nicht tun, als darüber zu mutmaßen, was genau mit den drei Bezeichnungen gemeint ist. Und gerade wenn man so vorgeht, so wird man stets Überschneidungen finden: lese ich z. B. hier von "Willenskraft" (weil etwa die Silbe "Kraft" vorhanden ist?), so ist das eventuell auch des Fragmentes des Mutes manifestierte Macht in Form meines Handelns. Es könnte ebenso mit der Weisheit zusammenhängen.


    Ich teile daher Nusmas grundsätzliche Auffassung, dass sich die Fragmente ihre Träger selbst aussuchen, als "ein Zeichen göttlicher Prophezeiung", wie es die Fakten aus OoT sicherstellen.
    Ich bin allerdings ebenso der Meinung, dass man das Triforce und dessen optischen Beweis nicht mit Prestige gleichsetzen sollte. Hast du genug Mut, kriegst du einen Orden --> das Triforce wirkt sich viel mehr wie eine göttliche Waage aus. Ein vollkommenes Wesen werden zu wollen, dass versuchen die Menschen schon seit Äonen. Das auf Zelda zu übertragen, sei an dieser Stelle nicht verkehrt: wer das Triforce "führen" kann, der ist ein solches Wesen. Doch sehen die jeweiligen Aufgaben dafür meist so aus, dass das Böse erst einmal fallen muss (der König von Hyrule z. B. nutzte es einst, um "Frieden in Hyrule wahren zu können" --> da war wohl wieder mal zuvor ein Krieg oder ähnliches im Spiel).


    Faktisch lassen sich über diese Fragmente einige Botschaften finden, jedoch ist da ebenso viel Interpretationsspielraum. Man kann allerdings starke Vermutungen aufstellen, wie z. B. durch Wind Waker suggeriert wurde, suchen sich die Fragmente ihre Träger aus und sie verbleiben bei ihnen, bis sie (gewaltsam?) entfernt wurden. Schließlich verließ das Fragment der Kraft Ganondorf in WW, als er es selbst entfernte, um das Triforce zusammenzusetzen, und auch in TP verblasste es nach dem Kampf. Vielleicht war er dem Fragment nach dem Kampf in TP nicht mehr würdig genug --> dies würde auch eine gute Erklärung dazu sein, warum Link sein Fragment des Mutes im ersten Zelda erst erhielt, als er seine dunkle Seele bezwang. Er hatte den Mut sich seiner selbst zu stellen, seiner bösen Gesinnung.
    Da allerdings die ersten Zelda-Teile ein wenig schwammig sind, wenn man sie in die offizielle Timeline stecken möchte, kann man diesen Fakt auch gerne außen vor lassen. Besnders auch deshalb, da es zuvor kein Fragment des Mutes gab: der Name "Triforce" rührt wohl nur daher, da es schon immer dreieckförmige Gegenstände waren - oder Nintendo hat hier von Anfang an geplant, später ein Fragment des Mutes dazu zu bringen, allerdings bezweifle ich letzteren Fall.


    Nun könnte man auch damit argumentieren, was geschehen mag, erhalte jemand das komplette Triforce, was auch schon einige Male geschah: der König von Hyrule nutzte es - wie in Adventure of Link erzählt wird - um dem Königreich Frieden zu schenken. Ganondorf hatte das Triforce in Alttp ebenfalls, wurde jedoch von den Weisen im Heiligen Reich - welches danach zum Schattenwelt korrumpiert wurde - eingesperrt. Allerdings konnte er die komplette Macht es Triforce nie komplett nutzen.
    Die Frage ist hier deutlich: warum konnte er das nicht? Die Antwort liegt zwar in keinem faktischen Argument verborgen, spricht aber hier Bände: er war und ist dessen nicht würdig und er ist zu dumm, zu gierig und jähzornig, dies nicht zu verstehen. Er glaubt alles mit reiner Kraft schaffen zu können, ebenso damit die goldene Macht zu erobern: der geborene Tyrann sozusagen. (Lassen wir hier mal die starke Suggestion unter dem Tisch fallen, dass Ganondorf ein Produkt des manifestierten Hasses des Todbringers darstellen möge.)
    Es gibt noch einige andere Beispiele, in welchen das Triforce wieder zusammengefügt und genutzt wurde: Link z. B. in Alttp und Skyward Sword. In beiden Spielen hatte er sich als würdig genug erwiesen, recht kurz vor Ende der Spiele (in Alttp in der Endsequenz) das Triforce zu nutzen. Es teilte sich nicht auf und erfüllte ihm seine Wünsche. Ganondorf - ein Wesen niederer Gesinnung - brachte es zum zerbersten.


    Welches also wählen, wenn man könnte würde zugleich bedeuten, sich zu wünschen, etwas zu sein, in was man hineinwachsen muss. Das ist ein langsamer und stetiger Prozess: dafür ist meist Lebenserfahrung notwendig (wo ich eben schon von "Weisheit" sprach ...). Würde man hier aber davon ausgehen, dass man Kraft beispelsweise mit jeglicher Kraft gleichsetzen wolle, so steht man hier im Dunkeln: wo fangen sie an und hören sie auf, die Überschneidungen und Interpretationen? Man mag darüber streiten können, doch bei einem Triforce, welches so determiniert und mechanisch genug agiert, sich bei eine Träger aufzuteilen, der dem göttlichen Relikt nicht würdig ist, könne man gewiss sein, dass es einer bestimmten Determination folgt: wer erhält nun das ganze Triforce, wer ist dem würdig? Wer erhält beispielsweise das Fragment der Kraft? Die Kernfrage lautet also, wie das Triforce - und dahinter wohl die drei Göttinnen per se - diese drei Kräfte definieren und demnach die Wahl der Auserwählten ausrichten. Irgendeinen roten Faden muss es da geben: es stellt sich nur die Frage, wie man das Muster filtern könnte, denn bisher kennen wir nur Link für das Fragment des Mutes (und auch als Nutzer des kompletten Triforce, aber nicht zwangsläufig als Träger! Sofern das überhaupt möglich ist ...), Zelda als Trägerin der Weisheit und Ganondorf als Träger der Kraft.
    Die Fähigkeiten der anderen beiden Fragmente sind ebenso schwierig zu definieren: Zelda nahm eine andere Identität an und man sah deutlich, wie sie für die Magie, sich von Shiek in Zelda zu verwandeln, ihr Fragment nutzte --> und da stecken sicherlich noch mehr Fähigkeiten (da gibt es so viele Beispiele ... die werde ich nun aber nicht aufzählen). Es sei allerdings angemerkt, dass diese Fähigkeiten auch auf reiner Magie beruhen können, wenn man nicht evidential ihr Fragment damit in Verbindung bringen kann, schließlich beherrschen auch andere Charaktere Magie, tragen aber keins der Fragmente (lassen wir hier mal Rassenunterschiede außen vor).
    Ganondorfs Wirken ist in OoT deutlich zu sehen: das Fragment der Kraft ließ ihm unvorstellbare Kräfte zukommen und vor allem sei hier Ganon zu nennen. Als Ganondorf einen emotionalen Ausbruch hatte, verwandelte er sich in einen Super Saiya ... in Ganon! In Ganon verwandelte er sich!
    Eine solche Metamorphose haben wir allerdings bei keinem der anderen Charakter gesehen: können wir allerdings Link in Wolfsgestalt dazu rechnen und Zeldas Form namens "Shiek", so wäre die Verwandlung Ganons nur auf Ganondorfs individuellen Kräften zurückzuführen. Ich bin allerdings der Meinung, dass das Fragment der Mut Link schützte, kein solch ein Geist zu werden, Zelda die Magie ihres Fragmentes nutzte und Ganondorf den unumstößlichen Willen hatte, Link und Zelda zu richten: sein Fragment reagierte auf die Wünsche seines dunken Herzens und reagierte --> Ganon ward geboren.


    Und bevor man nun wieder mit dem Force von Minish Cap argumentiert ... wie ich zuvor in einem anderen Thread mal anmerkte, gibt es keinen empirischen Beweis dafür, dass jenes mit dem Trifoce in Verbindung hängt. Man kann davon ausgehen, jedoch sind auch in Minish Cap "Triforce-Abbilder" zu finden, welche dann ein Force als Triforce-Essenz für sinniger erklären oder gar aussagen, dass ein Force NICHT mit dem Triforce in Verbindung hängt. Da haben Nintendo und Capcom meiner Meinung nach mehr Verwirrung gestiftet, als klare Antworten geliefert.
    In vielen der Spiele lassen sich allerdings stets Fakten finden, die aber immer wieder neue Fragen aufsetzen, statt Antworten zu liefern: ein paar Antworten wurden aber gegeben, welche ich oben mehr oder weniger nun niederschrieb.

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  • Zitat

    Original von Herr der Zeiten
    Ebenso das Brechen der Barriere ist mehr auf die ursprüngliche Macht der Weisen zurückzuführen und damit auf die Kraft des Masterschwertes. Schließlich ist das der Sinn der Reise: Link vervollständigte die Macht des Masterschwertes und schritt voran. Es kommt einem Zufall gleich, sofern er doch das Fragment des Mutes für den Zusammenbruch der Barriere benötigte und es sich ihm genau in diesem Moment "anschloss". Das werden wir aber nun nicht herausfinden können, die Tendenz liegt aber darin eindeutig in der Macht des Masterschwertes, nicht im Fragment des Mutes.


    Da mein Gedächtnis diesbezüglich nicht mehr ganz frisch ist: Ist das Portal nach Hyrule in Wind Waker noch offen, nachdem man den Terra-, sowie Zerphirtempel absolviert hat? Ist dies nicht der Fall, so gebe ich dir recht, man kann nicht sagen, ob das Triforce zum Durchbrechen der Barriere beiträgt. In der Tat wäre dies dann wohl am besten vorrangig auf die Kraft des Masterschwerts zurückzuführen.


    Die Theorie, dass das Triforce dem Träger die Gabe zuteil werden lässt, jegliche Waffe auf Anhieb zu führen, halte ich für einen unsinnigen Versuch, Links Umgang mit Waffen zu begründen. Zum einen kann man an Wind Waker sehen, dass das Triforce in dieser Hinsicht keinen Unterschied macht, zum anderen ist das Ganze noch immer ein Videospiel mit unrealistischen Mechaniken. *Kopfschüttel* Welche Theorien es wohl noch gibt? Dass das Triforce dem Träger unendlich Ausdauer beim Schlagen von Purzelbäumen gestattet? Dass man schneller rückwärts als vorwärts laufen kann? Dass man keiner Sprache mehr mächtig ist? xD


    Was die Umwandlung in Geisterwesen angeht, bieten mir die Spiele zu wenig Infos um darüber großartig zu urteilen. Link aus TP ist jedoch nicht der einzige gute Geist, auch der König aus Wind Waker ist ein solcher und die Königin der Zoras aus TP ist auch etwas in dieser Richtung. Vermutlich gibt es noch mehr Beispiele, jedenfalls sieht es für mich danach aus, als spielte das Triforce keine Rolle in diesem Prozess.
    Auch könnte es gut sein, dass das Schattenwesen, welches von Natur aus im Dunkeln lebt, lediglich vor dem Licht des Triforce floh, als vor seiner eigentlichen "Macht". Eine elektrische Taschenlampe hätte in diesem Fall wohl dieselbe Wirkung erzielt. xD


    Aber gut, ich räumte ja schon ein, dass ich dem Triforce zumindest eine gewisse heilige Ausstrahlung oder Aura zuschreibe, welche in gewissen Spezialfällen zum Tragen kommt. Abgesehen davon sehe ich jedoch keinen alltäglichen Nutzen. Ich bin nach wie vor nicht der Meinung, dass das Triforce den Trägern spezielle Kräfte verleiht.

    Wir wissen nicht, wann das Triforce leuchtet, wir können nur beobachten, dass man es scheinbar willentlich dazu bringen kann, sowie, dass es in der Gegenwart anderer Fragmente womöglich damit anfängt, so wie in Wind Waker, bei der Begegnung mit Ganon in seinem Zimmer der Verwunschenen Bastion. Könnte aber auch sein, dass dies durch Ganondorfs individuelles Wirken zurückzuführen ist.
    Wie auch immer. Ich sehe das Leuchten des Triforce nicht als Indikator für Macht, vielmehr für Entschlossenheit. Ganondorf in OoT, nachdem man ihn in menschlicher Form besiegt hat, bringt es demonstrativ zum Leuchten. Man könnte vermuten, dass er daraus Kraft schöpft, jedoch meine ich eher, dass das ganze eher symbolisch zu verstehen ist. Ganondorf hält sich für den Stärksten und stellt sein Fragment drohend zur Schau um damit sein Selbstbewusstsein zu fördern, während er seine eigenen Kräfte bündelt.
    Bei Zelda ist das anders. Dort gehe ich sogar davon aus, dass sie ihr Triforce aus eigener Kraft heraus "versiegelt" um ihre Identität zu verschleiern. Es ist wie der eine Ring Saurons, Ganondorf kann das Fragment bzw. seine Aura riechen und tut dies auch, sobald Zelda es zum Vorschein kommen lässt. Ihre Verwandlung zu Shiek sehe ich eher als das Ergebnis ihrer Zeit im Exil mit Impa, die ja eine Shiekah ist. Es wäre schon ein großer Zufall, würde das Triforce der Weisheit den Träger ausgerechnet in einen Shiekah verwandeln.
    Nun ja...



    Mir fällt übrigens gerade auf, dass jedes Zeldaspiel im Grunde der Weg zur Vollkommenheit des Triforce ist. Mut hat Link von Anfang an, doch erlangt er im Laufe des Abenteuers, durch das Bezwingen immer stärkerer Gegner und das Lösen immer komplexerer Rätsel, sowohl Kraft, als auch Weisheit. Die meisten Bossgegner müssen durch eine Kombination aus Mut, Kraft und Weisheit besiegt werden, auch Ganondorf fällt häufig in dieses Schema.
    Aus diesem Blickwinkel bin ich es noch nie angegangen... ach ja, Miyamoto und Aonuma sind halt doch Genies. =)

  • Das Portal ist dann nicht offen, jedoch weiß ich worauf du anspielst. Genau aus diesem Grund habe ich versucht, jenen begründeten Umstand, dass man das Masterschwert erst wiedererstarken lassen muss, als prinzipiellen Grund angegeben, um die Barriere zu zerstören. Bei jedem Einsatz der Fragmente zeigten diese sich deutlich in ihrer Aktivität, jedoch hierbei nicht. Einzig Link, der mit dem Masterschwert drei Schläge absolviert, trat in Aktion.
    Und auch wenn du das Leuchten stets für eine reine Symbolik hälst, so ist jenes doch auffällig häufig in solchen besonderen Situationen wahrzunehmen und man kann dementsprechend ein Muster erkennen.


    Was die Kraft des Fragmentes - oder eher seiner Aktivität - anbelangt, so bin ich mit dir einer Meinung, dass die "Waffentheorie" absolut unsinnig ist, jedoch nicht was die Geisterwesen betrifft. Ich sprach bezüglich jener "Geisterwesen" nicht von herkömmlichen Geistern, sondern von den Wesen, die in die Schattenzonen gezogen worden. Soldaten, normale Bürger --> alle wurden wie "Geister", nicht in der Lage, mit anderen Wesen in Kontakt zu treten. Link kann in der Gestalt eines Wolfes mit seinen geschärften Sinnen jene wahrnehmen und wäre selbst beinahe zu einem dieser Geister geworden, wenn das Fragment sich nicht aktiviert hätte. Das ist aber was anderes als die Geister des Königs von Hyrule oder von Rutela, der Königin der Zoras.


    Bei der Verwandlung von Zelda zu Shiek spreche ich mich nicht dafür aus, dass dies speziell so determiniert ablaufen muss. Es ist nur eine Form eines Zaubers, den Zelda durch das Fragment der Weisheit erlangen konnte - wie auch immer dieser spezifisch zu benennen ist.
    Was deinen letzten Absatz betrifft: so habe ich das schon immer gesehen, zumindest zum großen Teil. Wie gesagt, "dem Triforce würdig werden" könnte stets die Hauptaufgabe sein, selbstverständlich mit den einen oder anderen Fluktuationen - auch wenn dies nie zu pauschalisieren ist (Ausnahmen gibt es auch hier in einigen Spielen, größtenteils in Nebenaufgaben). Man muss hier aber unterscheiden, dass es eben nicht immer die Hauptaufgabe ist, das Triforce zu komplettieren. Der Unterschied muss klar sein.

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  • Wenn ich mich zwischen den Fragmenten entscheiden müsste, dann würde ich auf jeden Fall Weisheit wählen.


    Bevor man Hals über Kopf ins Gefecht stürzt, sollte man sich erst einmal einen Plan machen, sonst wird man nicht lange überleben. Außerdem kann man mithilfe von Weisheit auch die schwierigsten Rätsel lösen und so voran kommen.
    Wenn man sich geduldig und vorsichtig voran wagt, dann kommt man mit diesem Triforce echt am Besten.
    Es hat nur leider auch einen Nachteil: Wenn ich, aufgrund der Situation, gezwungen bin schnell zu handeln, dann hab ich nicht die Zeit mir erst mal einen Plan zu machen oder mir in aller Ruhe was einfallen zu lassen.

  • Ich würde mir Mut wünschen wenn ich die Wahl bekäme. Natürlich sind die anderen auch nicht übel. Aber gerade Mut brauch ich. Das fehlt mir. c:
    Ich muss mehr Mut für viele Dinge in meinem Leben haben und das wäre genau das richtige.
    Wobei auch Kraft und Weisheit sehr nützlich wären. Besonders um es fürs gute zu verwenden.

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