• Religion ist ein sehr interessantes Thema.




    Ich glaube, es kommt nicht darauf an, zu welchem Gott man betet, es kommt darauf an, dass man betet. Ich persönlich habe überhaupt keinen ,,Glauben", oder jedenfalls keinen, der einen speziellen Namen oder eine Bezeichnung hat und doch bin auch ich der festen Überzeugung, dass es eine ,,höhere Macht" gibt, oder wie man es nennt.




    Von irgendwo muss ja das Leben kommen, es ist ja nicht einfach vom Himmel gefallen - hmm, in dem Sinne schon^^ - und die Erklärung dass alles mit Bakterien angefangen hat, die einfach in irgendeiner Pfütze einstanden sind, ist vielleicht wissenschaftlich belegt, aber was davor geschah, wie das Leben entstand, wie tote Gegenstände zum Leben erweckt werden, das ist es wohl, was wir als göttlich verstehen.




    Auch finde ich es ziemlich schade, dass es viele Kinder und Jugendliche gibt, die ja nicht einmal genau wissen, warum wir eigentlich Weihnachten feiern und auch viele Erwachsene sind mit dieser Frage total überfordert...

  • Glauben ist ein sehr Interessantes Thema, im Moment bin ich wie viele andere n Atheist. Würde es aber so nen "Gott" wie es sich ihn jeder vorstellt geben, dann würde die Welt sicherlich besser aussehen.




    Wenn es einen Gott gäbe dann sässe er wohl die ganze Zeit vor seiner abgeschauten High-Tech Glotze und sähe zu wie sich Idioten die Köpfe abhacken. Vielleicht würde er sich auch sportlich betätigen und jedes Mal wenn ein armes Kind verhungert seine Finger schnippen. x.x




    Wenn ich an was glaube dann sind es kleine Sachen wie "Ich werde bei der nächsten Matheprüfung nicht durchfallen" xD, habe aber im Prinzip nix gegen andere Meinungen.




    Zitat

    Original von Xerxes


    Auch finde ich es ziemlich schade, dass es viele Kinder und Jugendliche gibt, die ja nicht einmal genau wissen, warum wir eigentlich Weihnachten feiern und auch viele Erwachsene sind mit dieser Frage total überfordert...


    Was, es gibt Leute die das nicht wissen? :rah:


    Natürlich wegen den vielen Geschenken, was denn sonst? :XD:

  • Zitat

    Original von Cel_Shading_Link


    Auch wenn Leute immer sagen: "Ich glaube nicht und Gott gibt es nicht, etc." , dann haben sie aber trotzdem doch auch Angst vor dem Tod und verdrängen das.




    Ich denke nicht, dass das mit dem Glauben an Gott zu tun hat. Sicherlich hab ich ein wenig Angst vor dem Tod, aber ich weiß das er kommt und ich finde mich damit ab. Ich sehe das nicht als "verdrängen".




    Allerdings kann ich nicht an ein Leben nach dem Tod glauben. Ich denke nach dem Tod ist man einfach nur nicht mehr existent. Klar stell ich mir auch Fragen, ob es eine Seele gibt, und was die nach dem Tod meines Körpers macht, aber ich denke nicht, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Das hat aber nicht damit zu tun, dass ich das irgendwie verdrängen will




  • Du glaubst nicht wie oft ich diese Ausrede gehört habe... also damit es klar ist, möchte ich keine Diskussion in Brand setzten weil solche Diskussionen anstrengend sind...für beide Seiten.


    Ich will hier nicht missionieren aber Leute wie du haben ein falsches Bild von Gott.


    "High-Tech Glotze" nehme ich mal als Metapher an^^


    Ich möchte mal einen Ausdruck als Christ hier darbringen: Es steht in der Bibel geschrieben, wer keine Buße tut, wird umkommen. Damit will man sagen, dass wer Gott nicht anerkennt, auch nicht das Recht hat ihn zu hinterfragen warum er viele Dinge zulässt...wer nicht mit ihm ist, braucht keine Hilfe von dem zu erwarten. Er ist gnädig wenn ihr ihm die Gnade lasst...wer ihn ablehnt, wird auch keine Gnade und Liebe erhalten.


    Gott ist ein Gentleman und wenn man sagt, er solle gehen dann tut er es auch...




    Das war so mal meine christliche Seite... ich wollte halt eben dies hier sagen denn bei solchen Sachen fällt es mir schwer zu schweigen. Ihr könnt natürlich Kritik üben aber es soll nicht in einer Diskussion enden denn darauf habe ich wirklich keinen Bock und daraus würde sowieso nur Streit entstehen.




    mfg G³

  • Ich denke Gott zu hinterfragen und zu fragen, warum er das und das zulässt sind zwei Paar Schuhe.




    Zitat

    Wenn es einen Gott gäbe dann sässe er wohl die ganze Zeit vor seiner abgeschauten High-Tech Glotze und sähe zu wie sich Idioten die Köpfe abhacken. Vielleicht würde er sich auch sportlich betätigen und jedes Mal wenn ein armes Kind verhungert seine Finger schnippen.




    Wenn ich an was glaube dann sind es kleine Sachen wie "Ich werde bei der nächsten Matheprüfung nicht durchfallen" xD, habe aber im Prinzip nix gegen andere Meinungen.




    Diese Einstellung find ich ehrlich gesagt, und entschuldige mich, dass ich dir das so ins Gesicht sage, einfach nur unvorstellbar dumm. Es gibt da ein interesanntes Gedicht von einem 18-Jährigen namens Thomas Lange. Das zeigt ganz deutlich die Antwort auf diese dumme Ansicht...









    Auch wenn ich Gott sowieso verneine, finde ich das die passende Antwort...




  • Dieses Zitat von dir find ich auch sehr gut. Aber trotzdem sollten wir dennoch nicht auf der Meinung von Q herumtrampeln...er sieht das so und es ist seine Meinung.


    Jedenfalls ist das Leid dieser Welt hauptsächlich von menschen verursacht worden und das bleibt nicht ungestraft...

  • Es heißt ja auch: Gott hilft denen, die sich selbst helfen!




    Wenn wir etwas in dieser Welt ändern und besser machen wollen, müssen wir den ersten Schritt tun, immerhin sind wir mehr oder weniger der Auslöser für die ganzen Probleme.

  • Dieses Gedicht kannte ich schon und es ist ein sehr gutes Gedicht! Denn genau diese Fragen stellt sich ein jeder, ob gläubig oder nicht. Und dieses Thema ist ja immer aktuell, täglich passiert irgendetwas, wo man die Existenz Gottes hinterfragen kann und auch tut, auch Gläubige wie ich.


    Ich wollte zum Thema auch mal ein schönes Zitat aus einer der vielen Versionen von "Der Graf von Monte Christo", die, glaube ich, "Christo" heißt, in die Runde werfen. Als Dantès im Chateau d'If gequält und vergewaltigt wird und dann fliehen will, wünscht der sterbende Greis ihm "Gottes Segen", worauf Dantès erwidert: "Ich glaube aber nicht mehr an Gott." Darauf der Alte: "Das macht nichts. Gott glaubt an dich!" Find ich ein sehr passendes und treffendes Zitat!

  • Wenn du dein Sterben einfach so akzeptierst und dahinscheiden willst - gern. Ich kann mcih mit dem Gedanken nicht abfinden, so einfach zu erlöschen. Ich kann mich auch nicht damit abfinden, dass ich Jahr für Jahr immer mehr feststellen muss, dass die Menschen, die ich liebe, um mich herum älter werden und ich weiß, eines Tages werden auch sie fort sein. Dann habe ich zwar andere Menschen um mich herum aber sie sind nicht dasselbe wie beispielsweise meine Familie. Es ist einfach nicht dasselbe. Mich schmerzt der Gedanke, dass ich irgendwann Abschied nehmen muss und ich es gar nicht will. Wenn es nach mir ginge, könnte dieser Zustand in dem ich jetzt lebe, einfach immer so weitergehen, mich auf neue Dinge freuen aber eben das, was ich liebe, um mich behalten.




    Aber das Leben ist nicht so gebaut.


    Sie werden sterben und cih eines Tages ebenso.


    Und das schlimmste daran ist, ich weiß nicht ob es was danach gibt.




    Ich habe mich mit dem Thema Tod lange Zeit auseinandergesetzt und Thema meiner schulischen Facharbeit gemacht, mich mit theologischen Büchern herumgequält und viel gelesen. Und letztendlich muss ich sagen, dass mir keine Schrift oder überhaupt ein von menschen verfasster Text mir weiterhilft. Ich stehe vor der Option:




    Entweder weiß ich, dass ich nichts weiß. Ich werde sterben und erlöschen, ich werde meine Familie nie wieder sehen und sollte es ein nächstes Leben geben, habe ich sie einfach vergessen und erkenne sie nicht mehr wieder. Wie grausam ist das denn? Ist dann unser Leben nicht einfach nur unglaublich sinnlos? Als ich 16 oder 17 war, ja damals war ich zu diesem Ergebnis gekommen. Das ganze wird natürlich bei unseren Wissenschaftsmethoden und Forschung verstärkt, denn bisher scheint die Welt logisch und funktionell gebaut zu sein. Und wenn wir daran dann festhalten, kann ich gleich auch von uns Menschen sagen: Wir sind höher evolutionierte Tiere. Mehr nicht. Wir haben nur gelernt unser Nervensystem besser auszubilden als unsere Unterevolutionen in der Sparte Säugetiere, die immerhin noch mit ihrem komplexen Aufbau über den Rest der Evolution dominiert. Dann können wir gern nach Darwin gehen und sagen: Der Mensch ist aus einem Vorfahren der Affen entstanden, die sich entschieden haben aufgrund der Entstehung der Savanne (Sahara) in Afrika und des Nahrungsdefizits aufrecht zu gehen. Zufälligerweise waren wir einfach unseren übrigen Kameraden überlegen und haben uns weiterentwickelt. Und als in Europa unsere andere Bruderart, die Neanderthaler ausstarben, kamen wir Homo Sapiens Sapiens nach Europa und haben uns dann überall ausgebreitet. Uns dann noch als was Besseres als die Tiere dazustellen ist dann absolut Nonsense, wenn wir einfach hiernach gehen.




    Heute allerdings hilft es mir, wenn ich es in unserem typischen analysierenden Menschendenken von heute, der nach Erklärung dürstet, es aufgebe, die absoluten Erklärungen zu suchen, für die es keine gibt. Niemand ist von den Toten als irdischer Lebendiger so in der Form, wie wir ihn vorher kannten, zurückgekommen. Selbst in unserer Religion ist Jesu auferstanden, aber in einer ganz anderen Form. Er kam nicht als fleischlicher Mensch zurück - das muss erst jemanden klar werden, der von typischen Mainstreambildern überhäuft wird und zu schnell ein vorzeitiges Urteil bildet. Ich weiß, dass ich keine Gewissheit habe und niemand mir antworten kann - aber wofür entscheide ich mich: Das Leben als sinnlos zu bezeichnen und es einfach nur durchleben bis ich an meinem Körper versage - oder es leben und daran mit positiver Einstellung daran hoffen, dass ich nicht grenzenlos alleingelassen werde sondern ich die Hoffnung habe, eines Tages sicher meine Familie wieder zu sehen. Sei es in einem proklamierten Himmel (bitte nicht an den räumlichen Himmel denken, der ist inder Bibel gar nicht gemeint) im Reich Gottes oder in irgendeiner Ebene, wo ich einfach zufrieden mit meinen Liebsten sein darf. Wo ich mich entscheiden kann, mein Glück dort zu leben oder mich vielleicht für ein neues Leben auf der Erde zu entscheiden. Was auch immer - wer weiß was mich erwartet. Ob ich einfach als biologisches Tier meine Funktion einstelle oder es doch eine Ewigkeit meiner Seele gibt.




    Es ist einfach letztendlich eine eigene Entscheidung, wie ich leben möchte und mit welcher Einstellung ich da an bestimmte Dinge rangehe. Und ja ich merke mit jedem Tag mehr, dass es mich befreit aus meinen Ängsten, die mich herumquälen, eines Tages alles zu verlieren. Ich habe immer noch große Furcht vorm Tod und wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich mir wünschen, dass es diese Zukunftsperspektive von einer Aufgehobenen ewigen Welt gibt.




    Ich will niemandne vorschreiben was er jetzt glauben soll oder überhaupt glaubt.


    Aber ich glaube daran und ich stehe dazu. Und daran ist nichts falsches.




    Wer hier einfach outet, er glaubt nicht an die Christliche Religion oder an eine Andere, sollte sich nicht als Christ bezeichnen sondern als Atheist. Es gibt viele Atheisten. Die Meisten bekennen sich nur nicht dazu. Denn wenn man Christ ist, dann sollte man dazu stehen. Es steht sogar eigens in der Religionsschrift drin. Entweder man ist, oder man ist nicht. Was dazwischen gibt es nicht.




    ----------------------------------------------




    Nochwas: Ich glaube nicht an die biblische Schöpfungsgeschichte. Wir wissen, dass sie von Menschen augeschrieben ist und nicht aus Jesu Wort entstammt. Ich akzeptiere die Schöpfungsgeschichte als Teil, ich möcht allerdings auch heute nicht mehr genau erfahren was wirklich war. Das sie so nicht wie in der Bibel geschehen ist, wissen wir heute. Das ändert aber nichts an meinem Glauben. Ich glaube an das, was man damals vom Reich Gottes einfach verkündet hat. Das Eveangelium und Jesus Geschichte ist das Wesentliche, was die Bibel ausmacht - den Rest drumherum betrachte ich als eine Sammlung und als nicht sichere Quellen, die von Menschen aufgeschrieben worden sind und das damalige Zeitbild beinhalten.




    Wer meint, dass ich jetzt hier absolut den gläubigen Christ markiere: Ich besuche die Kirche einmal im Jahr und nein, ich lese nicht jeden Tag die Bibel, geschweige denn lese ich sie. Ich habs versucht und nicht durchgeblickt - ich denke für einen jungen Menschen wie ich als Laie kann mit den alten Schriften nicht viel anfangen. Aber das manche Dinge wie Weltbilder oder damalige Erklärungsversuche nicht mehr in unsere Moderne nicht passen, interessiet mich gar nicht, weil ich mich gar nicht beschäftige. Ich finde den Gottesdienst in meiner Gemeinde oftmals sehr abstrakt und wirklich von mir Gottesfern, denn ich steh darin und murmel worte nach, die die Masse spricht. Ich finde in Gottesdiensten hier in Deutschland keinen Bezug. Aber ich kann persönlich Glauben und das ist immernoch...




    eine postive Einstellung gegenüber meiner Religion - meine. : )

  • Ich weiß nicht was ich von deiner Einstellung halten soll. Ich meine, wie gesagt es ist jedem selbst überlassen, was er glaubt und ich finde es löblich, dass es auch noch Menschen gibt, die nicht einfach alles glauben, was man ihnen sagt, sondern sich selbst darum kümmern, sich belesen und sowas. Und auch wenn es dir scheinbar nicht weitergeholfen hat, muss ich sagen, finde ich das gut und ich bewundere es auch, dass du auf diesem Weg zum Glauben gefunden hast.




    Auch wenn du sagst, man soll dazu stehen was man ist, dann gebe ich dir völlig Recht, das ist nicht mal ein outen, weil outen immer einen negativen Touch hat. Das ist einfach nur ehrlich. Egal ob man Christ ist oder Buddhist oder Kühen bei lebendigem Leibe das Blut aussagt man sollte dazu stehen. Ich bin Atheist, dazu steh ich, das hab ich schon in meinem ersten Post in diesem Thread gesagt, ich definier mich sogar als theoretischer Atheist, weil ich weiß, warum ich nicht glaube.




    Und da liegt glaube ich der Knackpunkt, wo mir viele Einstellungen, auch deine hier missfallen.




    Zitat

    Wenn du dein Sterben einfach so akzeptierst und dahinscheiden willst - gern




    Weißt du ich finde, das ist so als würde ich zu dir sagen, wenn du an einen Gott glauben willst, der nicht existiert und dann in gutem Glauben zu sterben um dann doch nur zu verotten. Sowas würde ich nie sagen, weil ich weiß, dass hinter dem Glauben mehr steckt. Aber nur weil man nicht an die himmlische Wiedergeburt glaubt, heißt das doch nicht, dass man sich mit dem Sterben abfindet. Im Gegenteil, Christen machen es sich da einfacher, indem sie daran glauben, dass danach noch etwas kommt und man keine Angst haben muss. Ich verurteile das nicht, ich finde das gut, wenn man daran glauben kann, dann soll man das tun. Nur ich kann es nicht. Sicherlich mach ich mir da einiges schwerer als würde ich es können, aber ich werde trotzdem ein erfülltes Leben haben und zufrieden ins Grab steigen...


    Außerdem denk ich mir, man kann nicht verlieren. Ob man nun in der Erwartung stirbt, dass man in den Himmel kommt oder einfach nur so stirbt, man kann nicht mehr enttäuscht werden. Wenn der Christ nicht wiedergeboren wird, dann kann er sich darüber nicht mehr ärgern. Aber was denkst du, wie ich mich freuen werde, wenn ich in dem Glauben sterbe, dass danach nichts mehr ist und plötzlich steh ich vor der tatsächlich existierenden Himmelspforte...Es ist eben immer eine Auslegungssache.




    Und zu der Sache mit den Tieren. Schau dir an was in der Welt passiert, für mich sind die Menschen schon lange nur noch Tiere. Aber schau dir mal den Papst an. Johannes Paul II. hat mal gesagt, dass jemand der verhütet kein wahrer Christ ist, von denen, die vor der Ehe Sex haben ganz zu schweigen. Das hat für mich nichts mehr mit vernunftbegabtem Wesen zu tun, tut mir Leid...Vielleicht bin ich deshalb nicht gläubig. Weil ich früher alles viel pauschaler gesehen habe, was ich heute manchmal bereue, so auch das Christentum...bis man sich mal damit beschäftigt.

  • Ich habe nie gesagt dass ich irgendwas gegen andere Einstellungen habe. Ich kann mich selbst nur nicht mit dem Tod so leichtfertig abfinden wie es vielleicht andere können. Ich akzeptiere deine Ansicht, dass du dein Leben lebst wie es nun mal ist und dann in Frieden dahin scheidest. Das ist für dich deine Erfüllung. Nur für mich kann es nicht Alles sein. Da unterscheiden wir uns Hank. Ich will nicht wegsterben - ich will weiterleben. Ich hasse den Tod und ich möchte ihm entrinnen. Ich weiß, dass es aber bisher keine irdische Möglichkeit gibt. Ich fürchte mich vor dem Hinscheiden, weil ich es nicht möchte. Darum hilft mir mein persönlicher Glaube an eine Auferstehung, dass ich keine Angst vor dem irdischen Tod haben muss - dass ich nicht aufhöre zu existieren und weiterdenken kann. Vielleicht ist es sogar wie träumen. Ganz anders halt.




    Zitat

    Außerdem denk ich mir, man kann nicht verlieren. Ob man nun in der Erwartung stirbt, dass man in den Himmel kommt oder einfach nur so stirbt, man kann nicht mehr enttäuscht werden. Wenn der Christ nicht wiedergeboren wird, dann kann er sich darüber nicht mehr ärgern. Aber was denkst du, wie ich mich freuen werde, wenn ich in dem Glauben sterbe, dass danach nichts mehr ist und plötzlich steh ich vor der tatsächlich existierenden Himmelspforte...Es ist eben immer eine Auslegungssache.




    Gerade mit einem Entweder oder - mal sehen was kommt - damit komme ich nicht klar. Ich will Gewissheit. Eine Klare Antwort. Wenn unsere Religionen alles Humbug und Proejktionen der Menschen sind, haben wir letztendlich alle Pech gehabt. Aber wenn nicht - und ich will einfach daran glauben - dass es für mich weiter geht.




    Zitat

    Und zu der Sache mit den Tieren. Schau dir an was in der Welt passiert, für mich sind die Menschen schon lange nur noch Tiere. Aber schau dir mal den Papst an. Johannes Paul II. hat mal gesagt, dass jemand der verhütet kein wahrer Christ ist, von denen, die vor der Ehe Sex haben ganz zu schweigen. Das hat für mich nichts mehr mit vernunftbegabtem Wesen zu tun, tut mir Leid...Vielleicht bin ich deshalb nicht gläubig. Weil ich früher alles viel pauschaler gesehen habe, was ich heute manchmal bereue, so auch das Christentum...bis man sich mal damit beschäftigt.




    Meinst du ich finde das gut? Ich finde, die Kirche ist manchmal nur zum schämen, konserativ und versucht dem Zeitbild hinterher zu kommen, doch schafft es nicht. Ich persönlich halte mich gar nicht daran, ich finde generell Kirche ist nur eine Institution, die mich oftmals selbst abschreckt. Was die Kirche oftmals hält, muss ich nicht als Christ gut finden, aber ob ich jetzt für die Kirche stehe oder nicht ändert nichts in meiner Beziehung mit meinem Glauben. Das ist allein eine Beziehung zwischen mir uns Gott. Fertig.




  • Na ja, überzeugend ist das ja nicht gerade, DaRkYoShI! Natürlich ist das, was du hier ansprichst, nicht das, was man gut finden sollte und jeder Christ auf der Welt wird dir sagen, dass er das nicht gut findet! Die Bibel ist nicht wörtlich zu nehmen, so viel ist klar. Wegen solch veralteten Zitaten allerdings gleich die gesamte Bibel zu hinterfragen, halte ich für ein wenig konstruiert!

  • Ich glaube schon an Gott. Nur bin ich sehr an wissenschaft interessiert, und glaube an eine göttlich, wissenschaftliche metode. Z.B der Urknall, wie kann Materie einfach so da sein? Ich denke dass Gott die Materie gemacht hat und den rest die wissenschaft. Bei der entstehung des menschen weiß ich nicht was ich glauben soll.




    Aber das Leben wäre langweilig wenn man alles wissen würde. Und ich denke auch dass der glauben einen helfen kann über schwere krankheiten hinauszuhelfen (hatte eine freundin die mit 9 Jahren Blutkrebs hatte, und jetzt völlig genesen ist). Es ist nicht so dass man an etwas glauben soll, aber ich wüsste nicht wie man es sonst erklären kann.




    PS: Ewiger Kampf zwischen Theologen und Wissenschaftlen, wird wohl nie enden.

  • Ich denke es ist eben das, was ihr an meiner Einstellung falsch versteht. Ich sehe mich nicht in der Sparte der Wissenschaftler. Wenn schon, dann wirklich eher bei den Theologen, nur eben atheistisch, was sich in keinster Weise widerspricht.




    Das betrifft allerdings nur meine Glaubenseinstellung, ich will mich nie im Leben als Theologen bezeichnen...

  • LinkMaster Ich weiß es ist viel, lies es aber bitte trotzdem






    Das Universum entstand durch den Urknall, das steht denke ich außer Frage, nur was vorher da war, das ist es was alle beschäftigt. Sicherlich musste die Materie irgendwo herkommen. Allerdings breitet sich das Universum ja auch immer weiter aus, was heißt, dass immer neue Materie entsteht. Da stellt sich doch die gleiche Frage, wo diese Materie herkommt, wie beim Urknall. Wie die Materie entstanden ist, aus der unser Universum besteht, das kann ich auch nicht beantworten. Aber was war vorher dort. Vielleicht Gott?




    Ich weiß nicht, ich denke das vorher einfach nur etwas großes Weißes da war. So wie die Räume bei Matrix. Das unendliche Weiße. Das kommt aber daher, dass ich der Meinung bin, dass das sogenannte "Nichts" weiß ist. Viele denken sich ja da das absolute Schwarze, naja und ich denke halt, das Nichts ist eine unendliche weiße Weite so wie bei Matrix.




    Aber wie daraus das Universum entstehen konnte...ich weiß es nicht. Auf alle Fälle weiß ich, dass das Universum das einzig bekannte Perpetuum Mobile ist. Es hatte einen Anstoß bekommen und seitdem läuft es von allein, unendlich lang. Um zu wissen, was vor dem Universum war, müsste man wohl dorthin fliegen, wo es sich gerade im Moment ausbreitet und ein Stück weiter. Dann wär man dort, im absoluten Nichts...




    Entschuldige, wenn ich abschweife, wenn ich über so etwas nachdenke, tue ich das oft.


    Wie das Leben enstand ist klar, zumindest auf der Erde. In dem Wasser, das auf der noch jungen Erde war, enstanden Pflanzen und Bakterien und diese entwickelten sich weiter. Sicherlich irgendwo müssen die auch herkommen. Was ich denke ist, dass es vielleicht eine Art Urstoff gibt. Einen Urschleim sozusagen, aus dem alles entstanden ist, das Universum, die Erde, das Leben.




    Vielleicht ist es das, was uns unterscheidet. Dass ich an Urschleim denke und du an Gott. Das heißt nicht, dass du dir weniger Gedanken machst, sondern dass du einfach eine andere Sicht auf die Dinge hast. Eine andere Erklärung. Ich denke darin definiert sich Glaube.




    Vielleicht hab ich mich falsch ausgedrückt, dir kommt es jetzt sicher so vor, als sei das sehr wissenschaftlich. Damit dass ich mich eher unter die Theologen sortieren würde, meinte ich, dass ich mich damit beschäftige, warum die Menschen an Gott glauben. Und der Grund warum ich mich auf keinen Fall zu den Wissenschaftlern ordne, ist dass die Wissenschaftler Gott verneinen, weil es keinen Beweis für ihn gibt.




    Ich dagegen brauche keinen Beweis für Gott, ich glaube einfach nicht daran, das ist eines der wenigen Dinge die ich nicht erklären kann. Ich meine ich verstehe ganz genau, warum Menschen an Gott glauben, das wäre doch eigentlich eine Bedingung dafür, auch an Gott zu glauben. Aber das kann ich nicht. Seltsam.




    Aber ich danke dir für die Frage, denn durch die Erklärung, oder zumindest den Versuch dazu ist mir wieder klargeworden, wo genau ich hier eigentlich stehe, frag nicht warum, es ist so. Deswegen philosphier ich oft über solche Dinge...




    Aber ich glaube an Außerirdische, nicht dass es sie auf der Erde gibt, aber dass sie im All irgendwo existieren. Das bringt mich auch oft dazu über das Universum, über uns und über Gott nachzudenken.

  • Ja ich denke diese antwort genügt =)




    Vielleicht gab es schon so etwas ähnliches wie Menschen. Vielleicht wird sich das universum wieder zusammenziehen und die sonne wird alles zu einer Materie schmelzen die dann wieder explodiert und ein neues universum entstehen lässt.

  • Ich streifte durch viele Foren und durch verschiedenes im Internet und manches schmerzt es mich wirklich zu lesen.


    Euch muss ich hier aber dafür loben weil ihr der Sache hier konstruktiv nachgeht...


    Ein vernünftiges Gespräch über Glauben und euren Meinungen.


    In den meisten Foren fühlte ich mich als Christ einfach nur beleidigt was ich da lesen musste.


    ...es sind alles kindische Diskussionen mit arrglichen Beleidigungen und die Meinungen anderer werden brutal in den Dreck gezogen.




    Naja ok...ich habe hier mal alles durchgelesen und manches hat mich doch angesprochen und möchte doch meinen Senf zu etlichen Punkten hinzugeben.


    Bibel: Die Bibel widerspricht sich? Da sind brutale Ferse geschrieben? Ich weiß jetzt nicht genau wer, aber jemand hat hier den folgenden Link geschrieben: http://www.bibelzitate.de/gbz.html


    Also diese Seite ist zu einem großen Teil einfach nur unüberlegte Reinklatsche und heuchlerisch...tut mir leid aber ich habe mir alles dort angeschaut und mehrere(nicht alle) Widersprüche der Widersprüche gefunden. Man klatscht da Ferse rein und stempelt sie als brutal bzw als Widerspruch hin. Wenn man sich ein wenig mehr Gedanken macht was in der Bibel steht und mehr Zusammenhänge erkennt, kann man das alles schon verstehen...verlangt von mir bitte keine Antwort denn ich bin kein so doller Bibelleser wie ich es mir eigentlich wünschte und bin nicht allwissend.




    Ok das wollt ich mal kurz gesagt haben zu der Web-Seite. Was ich allerdings denke, ist diese, dass die Bibel nie im Leben 100% richtig ist. Das müsste jeder Christ wissen. Die Bibel wurde in mancherlei Stellen anders bzw falsch gedeutet...was eigentlich auch kein Wunder ist. Durch etliche Übersetzungsversuche und dem falschen Verstehen des Ur-Textes kann vieles falsch sein. Doch das ist nicht das Thema unter den Christen. Wir(ich) nehmen die Bibel so wie sie ist und geben uns damit zufrieden...allein die "Zeugen Jehovas" erzählen schon was ganz anderes von dem Glauben als die Christen...warum? Ich bin mir nicht sicher aber ich habe mal gehört, dass in deren haargenau gleichen Bibel die Kommas versetzt wurden und die Texte anderen Sinn ergeben...da sieht mans^^"


    Und eines noch...die Ausrede, dass die Bibel von Menschen geschrieben wurde und somit erklären können, dass man die Bibel überhaupt verneinen kann, ist unter dem Christentum mit einer einfachen Sache erklärt. Die Schreiber der Bibel waren alles mögliche Leute(Bauern, Hirten, Könige, Apostel, Propheten usw)...sie alle sind die "von Gott inspirierten" Schreiber der Bibel. Jedem selbst überlassen ob er es glaubt.




    Ganz oder garnicht: Atheisten sind garnicht gläubig wie sie es behaupten. Christen sind ganz gläubig wie sie es behaupten. Ich möchte hier keinem etwas unterstellen sondern nur meine Meinung mitteilen...nicht nur Meinung sondern das ist wohl so(wie es das Christentum lehrt).


    Etwas was Gott noch weniger gefällt als ein ungläubiger Mensch, ist ein Mensch der sich als Christ bezeichnet und doch nicht so ist wie es ein "wahrer" Christ sein müsste. Glaube allein reicht nicht sondern die Taten und die Herzenseinstellung sowie das Wachstum des Glaubens...es gibt einen Spruch: entweder Heiß oder Kalt...doch lauwarmer spuckt Gott aus(leider bin ich da verdammt nah dran^^").




    Wissenschaft VS Religin.: das komplizierteste Thema weltweit.


    Wissenschaft gegen Religion...jeder gibt seinen Senf dazu, erstellt Theorien, übt Kritik aus(betrifft meistens die Bibelkritik). Eine Aussage von mir, die hier bitte keiner persönlich nehmen soll...es ist mehr ein Gedanke den ich hier vermitteln will(steht auch in der Bibel^^).


    Und weil Sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden.


    Das ist eine Sache bezogen auf die Wissenschaftler...klingt hard ich weiß aber ich glaube daran und ich werde meinen Glauben gegen die Evolutionstheorie nie aufgeben. Es gibt genug Wissenschaftler auf beiden Fronten und keiner von denen ist ein untergebildeter Redner...


    Was ich hier zum Schluss einfach nur sagen will, ist, dass man einfach alle Meinungen akzeptieren muss und sie auch frei äußern kann.




    Habe doch mehr geschrieben als ich wollte. Hoffe hier keinen beleidigt zu haben oder so...


    PS: war lange nicht mehr hier gewese^^

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