Beiträge von Cel

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    Original von fowo
    Erst mal: Ich lass mir von niemandem was vorschreiben, was mit meinem Körper zu tun hat. Soviel zum Feminismus.


    Schwierig. Du hast ja selbst geschrieben, dass auch der Mann zumindest ein gewisses Mitspracherecht haben sollte. Finde ich auch. Zu dem größeren Teil sollte die Frau aber entscheiden.


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    Original von fowo
    Und was dieses blöde "Behinderungen können immer passieren"-Argument angeht: Klar kann das immer passieren. Auch dir, auch deinem Partner, auch deinem Kind.


    Rede das bitte nicht klein. Dieses Argument wiegt sehr schwer. Die wenigsten Menschen machen sich das klar, bevor sie sich für irgendwas entscheiden. Genau wie du sagst, sollte man sich dessen vor der Entscheidung zu einem Kind oder einem Partner bewusst sein. Das hab ich schon am eigenen Leib erlebt. Mitnichten ist das ein blödes Argument.

    Ich stimme Eternus zu. Ich denke, man weiß, worauf man sich einlässt, wenn man ein Kind zeugt. Was passiert, wenn es später eine Behinderung bekommt? fowo, wirst du dann eine schlechte Mutter? Wenn du vorher eine gute warst? Falls nein, dann kannst du auch ohne Probleme ein behindertes Kind zur Welt bringen und auch dann schon eine gute Mutter sein. Falls ja, dann müsstest du dir arg überlegen, ob du überhaupt Mutter sein willst. Denn man kann ja nicht automatisch davon ausgehen, dass schon immer alles gut sein wird.


    Eternus: Wie kommst du darauf dass geistige Behinderungen das schlimmste ist? Ich denke das nicht. Die schlimmen Behinderungen sind die körperlichen, die eine echte Pflege nötig machen. Denn das geht irgendwann an die eigene körperliche Substanz. Geistig behinderte Menschen leben unter Umständen in ihrer eigenen, heilen Welt und sind allermeist damit zufrieden. Was sollte Eltern da fertig machen?

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    Original von Corny
    Du bist aber vermutlich religiös aufgewachsen, oder?


    Meinst du mich? Nein, nicht besonders. Meine Mutter ist gläubig und hat eine ähnliche Sichtweise wie ich, mein Vater ist Atheist. Seit einigen Jahren gehe ich zu Weihnachten alleine mit meiner Mutter in die Kirche, äußerst selten auch mal im Jahr.


    Mereko: Nein, mit Verbortheit meinte ich nicht dich, sondern die Hardcore-Christen.

    Erst einmal vielen Dank für deine Erläuterungen.


    Nun, ich verstehe deine Aussagen jetzt ein wenig besser, aber warum Menschen mit starkem Charakter und Freunden und Familien und all dem, was du erwähnst, nicht an Gott glauben sollten oder müssten, verstehe ich nicht. Das wird wohl auch immer so bleiben, die einen erzählen dir: Mach dich nicht abhängig, leb selbst dein Leben, während die anderen dir einreden, dass du unbedingt jemanden brauchst, wenn andere dich im Stich lassen. Wie ich meinen Glauben lebe, habe ich ja schon einmal gesagt, nämlich de facto gar nicht. Viele sind überrascht, wenn ich erwähne, an Gott zu glauben. Und so sollte es doch auch sein, oder nicht? Ich glaube, weil es mir gut tut. Und wegen sonst nichts. Was das mit Schwäche zu tun hat, verstehe ich immer noch nicht.


    Für mich hat das etwas mit Verbortheit zu tun: Wer gegen Homosexuelle aus religiöser Überzeugung spricht, über Sex vor der Ehe, über Kondome, bla bla bla ... Da bin ich auch gegen Religion. Denn hier schlägt die Wisschenschaft ganz klar die Theologie.


    Wie gesagt, ich bin bei eigentlich allen Aussagen bei dir, wehre mich nur gegen den Begriff der Schwachheit. Du hast das ja auch in Anführungszeichen gesetzt, weil dir selbst offenbar auch kein besserer Begriff einfällt.

    Streitpotential? Du kannst nicht einfach irgendwas in den Raum werfen und das dann mit Off-Topic wegwischen.


    Dafür habe ich ja wie gesagt einen Thread eröffnent.


    Wie gesagt sollte das nicht polemisch sein, ich verstehe wirklich nicht, was du dir unter "nicht im Griff haben" vorstellst. Ich wäre dir dankbar, wenn du drüben das erläutern würdest. Und von Streitpotential wollen wir gar nicht sprechen, immerhin sind wir ja alle mehr oder minder erwachsen und wollen diskutieren, nicht streiten. Zumindest gilt das für mich und für dich bestimmt auch. ;-)

    Evelyn, Danke für deine Worte.


    Menschen, die an Gott glauben, bekommen ihr Leben nicht selbst auf die Reihe ... Was heißt auf die Reihe bekommen? Ehrlich gemeinte Frage, ich verstehe diese Aussage nicht.


    Zum Papst: Der Mann ist zwar das Staatsoberhaupt, aber ob er heute wirklich als ein solches spricht, bezweifle ich. Warum gibt es anschließend keine Disukussionsrunde? Außerdem hat Obama nicht im BT gesprochen, auch der Dalai Lama durfte das nicht. Da ist sogar irgendeine ziemlich unbekannte Politikerin hingeschickt worden, um die braven Chinesen nicht zu verärgern. Ich bin gegen die Rede im BT, irgendeine öffentliche Rede hätte es auch getan.


    Übrigens, wenn hier zu sehr ins Spoiler-Geschwafel kommen, tut mir Leid. :D

    Keine Ahnung, was ich gegen die Aliens habe. Es sind eben Aliens. Die gab es schon immer. Vielleicht deswegen. Anders bei den

    Also, nein, Das Monstrum finde jetzt ich zu abgestumpft. Ich meine, Gard ist schon ziemlich cool, aber die Aliens, nee, die mag ich nicht. Deswegen weiß ich nicht, ob ic Duddits mag. Dass es ekelig sein soll, hab ich gehört. Aber du hast wohl Zueignung noch nicht gelesen (ich auch nicht), das ist der Gipfel der Ekeligkeit. Es geht um ... Sperma-Essen. :D


    Dolores ist ein wahres Meisterwerk. Wie auch der Film. Na gut, dann zähle ich auch mal auf.



    Sie hab ich gefunden in der Liste der grandiosen Bücher. Da ist der Film auch super, aber bei weitem nicht so bitter-böse wie das Buch. :D

    Ja, das sollten wir. :)


    Also, bei In einer kleinen Stadt fand ich das Ende zwar schon irgendwie ... na ja, stumpf, aber ich war nicht überrascht. Dass Gaunt irgendwie mystisch ist, weiß man ja schon im Verlauf des Buches.


    Was haltet ihr denn von den Bachman-Büchern? Ich habe Menschenjagd gelesen - Tausend mal besser als der Film (obwohl ich den nicht schlecht finde) und Amok. Das Buch gibt es gar nicht mehr, bzw. wird es nicht mehr verlegt. Ist aber auch nur so lala.


    Als nächstes stehen bei mir Zwischen Nacht und Dunkel und Colorado Kid an, stehen hier schon rum. Und dann folgen auf meiner Interessenliste Dead Zone, Desperation und Regulator.


    Wie viele Bücher habt ihr denn vom ihm? Ich hab gerade noch mal gezählt, bei mir sind es 27.

    Ja, vielleicht liegt es auch daran. Könnte durchaus sein.


    Aber wenn du den Turm magst, dann kann ich dir folgende Bücher empfehlen. Schreib ich jetzt einfach mal, vielleicht interessiert das auch andere. Ich habe lange nach jemandem gesucht, der die Bücher so mag wie ich! :)


    Brennen muss Salem. Hier kommt Callahan vor, weißt du ja schon. Ich hab das Buch auch noch nicht gelesen, ist ein frühes Buch von ihm.


    Atlantis, darin Niedere Männer in gelben Männern. Diese Geschichte musst du gelesen haben, wenn du dich als Turm-Fan bezeichnen möchtest, dort erfährt man einiges über


    Schlaflos. Mein absolutes Lieblingsbuch. Hier geht es um Ralph Roberts, einen Witwer. Der plötzlich nicht mehr schlafen kann. Egal, was er macht. Die Verbindung zum DT ist


    Der Talisman (bzw. Das schwarze Haus). Ich hab nur den Talisman gelesen, eine direkte Verbindung gibt es nicht. Allerdings werden hier Parallelwelten erwähnt, zwischen denen der Protagonist wechseln kann.


    Und dann taucht natürlich auf jeder zweiten Seite in einem Kingroman die 19 auf.


    Na ja, King ist und bleibt einfach der beste Schriftsteller, den ich kenne. Alkoholdelirium? Wahrscheinlich ist das sogar noch zu harmlos. :D Hat er ja selbst auch mal gesagt.

    Heulanfälle? Was liest du für Bücher?! :D Übrigens ist das Ende sehr eingängig, finde ich. Nur eben vollkommen nicht zu erwarten. Bei vielen Büchern, auch bei King, denke ich mir, wie es enden wird. Manchmal stimmt es und wenn es nicht stimmt, dann sag ich mir: "Ganz schön an den Haaren herbeigezogen." Bei Die Arena war das der Fall. Super Buch, aber das Ende ...

    (Wer das Buch lesen möchte, nicht gucken, da steht das Ende drin ... ;) ). Na ja, aber bitte, Herr King! Aber beim Turm? Konsequent in der Grundhaltung von Rolands Welt.


    Na ja, ich hab ja gesagt, dass man nicht dem Glauben verfallen darf, dass Glas unwichtig wäre. Aber es ist mir einfach irgendwie zu oft zu lang gezogen. Das ist aber eine Sache, die mir bei King öfters auffällt. Da muss man dann durch, denn es hat immer Hand und Fuß. Bei es hatte ich diese Phasen und auch bei Das Monstrum. The Stand ist auch ein mega-dickes Buch, aber da habe ich nie gemerkt, dass der Lesefluss nicht kommen wollte. Keine Ahnung, woher das kommt. Aber DASS es bei manchen Büchern so ist, das lese ich immer wieder auch im Internet.


    Edit: Übrigens, liest du viel King? Mir gefallen die Verbindungen zu anderen Büchern sehr gut. Vor allem Niedere Männer in gelben Mänteln (schon der Titel deutet ja auf den dunklen Turm hin) und Schlaflos. Dass die Figuren doppelt und dreifach belegt werden - herrlich! Wenn ich irgendwelche Zahlen oder sonst etwas sehe, rechne ich immer Quersummen und sonst was aus - vielleicht kommt ja 19 raus. :lol:

    Wohoo! Gerade wollte ich den Thread wiederbeleben, aber das hast du ja schon gemacht, Hylia! :)


    Vorneweg: Nächstes Jahr kommt Teil 8 heraus, er wird die Story ergänzen und zwischen Teil 4 und 5 angesiedelt sein.


    Einige deiner Aussagen wollen von mir kommentiert werden, natürlich spoilerfrei. ;)


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    Original von Hylia
    Gelesen habe ich bisher leider auch nur Schwarz, den ersten Band der Reihe, und doch gefiel bereits dieser mir unheimlich gut, weshalb ich mir mit Sicherheit auch die anderen Teile holen werde.


    Ja, mach das! Die Bücher werden immer besser! Aber eine Ausnahme gibt es, nämlich Teil 5. Der ist ster-bens-lang-wei-lig! Gähn, aber echt! Leider ist das ein sehr dickes Buch, und einigermaßen wichtig sind die Ereignisse auch, es geht um Rolands Jugend bzw. seine Zeit als junger Erwachsener. Am besten ist wirklich das Ende. Egal, was du dir schon jetzt vorstellst (was Roland möchte, weißt du ja bereits), das Ende wirst du dir niemals vorstellen können. Ich war am Ende richtig fertig. :D


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    Original von Hylia
    Er hatte ja diesen Jungen dabei... wie sich dessen Schicksal entwickelt hat, hat mich sehr fasziniert und dabei die Frage aufgeworfen, wie ich Roland nach dem Ereignis wirklich gegenüberstehe. Ich muss gestehen, ich weiß es nicht, das werden wohl erst die anderen Teile zeigen.


    Oh ja, das werden sie!

    Steht eigentlich gleich keiner auf? Um 5 Uhr läuft ja die 3DS Pressekonferenz. Ich werd mal schauen, was es so gibt. Vielleicht ist das live ein anderes Feeling. :D

    Dann sind wir doch einer Meinung. Es ist wirklich nicht leicht, pauschal etwas zu sagen. Ich denke, dass es teilweise vielleicht besser ist, wenn die Eltern nicht aus höchstem Hause stammen. Wenn sie "normal" sind. Was heißt normal, fragt man dann. Ein Beispiel: Familienleben ist immens wichtig. Das fängt bei so Kleinigkeiten wie dem gemeinsamen Essen und der Frage "Wie war die Schule?" an. Natürlich verraten Kinder nicht immer, was los ist, aber "gute" (was ist gut?) Eltern merken, wie man antwortet. Ich denke mir, dass das in den reichen Familien anders ist, keine Ahnung. Tims Eltern sind doch wohlhabend, oder? Wenn da immer nur das Kindermädchen rumrennt, ich weiß nicht, wie sich das auswirkt. Ich weiß natürlich auch nicht, ob das bei denen so war und spinne gerade einfach nur ein paar Gedanken.
    Problem, was auch du sagst: Was ist, wenn Eltern eben selbst schlechte Erfahrungen gemacht haben und dort gibt es leider auch keine vernünftige Antwort drauf. Manche verpacken sich Gewalt vielleicht besser, ich weiß es nicht. Jedenfalls gibt es ein Weiterreichen der Problemfelder, man gucke sich mal RTL an (ich denke da an den Streetworker), die Probleme entstehen gerne zu Hause, und die Schule bringt letzlich nur den bekannten letzten Tropfen.

    Ich habe nicht alles gelesen, sondern zusammenhangslos mal hier und mal da. Deswegen mal ein grundsätzlicher Post von mir dazu.


    Früher war ich in der Schule nicht immer sehr beliebt, ich weiß also, wovon einige sprechen. Ich denke aber nicht, dass man Gründe für eine durchbrennende Sicherung hauptsächlich in der Schule suchen darf.


    Halt und Geborgenheit findet man zu Hause. So sollte es zumindest sein. Und wenn es nicht so ist, dann muss man sich einen Ort suchen, wo man zu Hause sein kann. Mir fällt spontan dort zum Beispiel der Jugendkreis einer Gemeinde ein. Dort kann jeder hin, wie freakig er oder sie auch sein mag. Dort kann man auch gut über Gefühle sprechen, denke ich. Ich war nie da, aber kenne jemanden, der in unserer Gemeinde aktiv war. Ich war zwar auch aktiv, aber an anderen Ecken. Das war jetzt nur ein Beispiel, es gibt auch andere Organisationen. Oder man sucht sich in der Schule Gleichgesinnte. Heute habe ich auch nur drei oder vier gute Freunde, der Rest sind Bekanntschaften. Ich glaube auch, eine Hand voll Leute reicht vollkommen.


    Es ist sicherlich richtig, dass Schule ein Problemfeld ist. Aber wenn die Eltern sich um ein gutes Verhältnis bemühen und mit ihren Kindern sprechen (in jeder Lebenslage), dann kann so etwas sicherlich verhindert werden wie in der Alberville-Schule.


    Über Oslo rede ich nicht, der Typ ist ganz offenbar psychisch krank. und Krankheiten kann man nicht ohne Weiteres verhindern. Sicherlich, Tim aus Winnenden war auch krank. Aber eben anders, finde ich. Ich hoffe, ihr versteht, wie ich das meine.

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    Original von Nyanko
    Damals glaubte ich halt natürlich noch an Gott [...]


    Ich hoffe, es wird nicht zu sehr Off-Topic, aber wieso "damals" und "natürlich"? Ich beobachte an mir, heute mehr an Gott zu glauben als früher.


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    Original von bereth
    Wer geringe Bildung hat, hat wenig Möglichkeiten, sich selbst zu verwirklichen, hat vielleicht nur eine Handvoll Sachen, an denen er sich festhalten kann. Ein Partner, mal eben nicht verhütet, Kind im Anmarsch. Zack, geht das Trauerspiel weiter, denn die Eltern sind überfordert, das Kind genießt keine sonderlich gute Erziehung, hat das Gefühl, sich außerhalb des Elternhauses beweisen zu müssen, geht mal eben Schlaffis klopfen.
    So oder so ähnlich sieht's doch aus, wenn wir ehrlich sind, oder?


    Oho! Was ist für dich geringe Bildung? Das würde mich mal interessieren, denn ich glaube, du machst es dir zu einfach. Aber bevor ich erklären kann, warum, muss ich wissen, was geringe Bildung ist. Je nachdem, was du antwortest, sind wir doch einer Meinung. ;-)

    Hey Leute, mal gucken, ob hier einige Fans sind. :D In meinen anderen Foren war bei dem Thema immer Schweigen im Walde.


    Was haltet ihr von den Jungs? Demnächst (leider wohl erst 2012) soll ihr neues Album herauskommen, momentan heißt es wohl "Battle Born".


    Ich muss sagen, ich bin ein sehr großer Fan, sowohl von The Killers selbst als auch von Brandon Flowers selbst. Sein Solo-Album Flamingo hat mir sehr gut gefallen. Auch Ronnie Vanuccis Projekt Big Talk unterhält, aber irgendwie nicht so gut, wie Flowers. Seine Stimme ist unverkennbar.


    Was mich immer ein wenig stört, ist die Tatsache, dass ihnen Kommerz vorgeworfen wird. Ich meine, Bands entwickeln sich, nicht nur die Killers. Dennoch gibt es noch die alten Killers, auch auf ihrem aktuellen (aktuell ist gut, von 2008 ist das) Album Day & Age. Dort gibt es ein Pre-Order-Lied namens Forget about what I said, könnte auch gut von Hot Fuss stammen. Sie können's also noch! Aber auch der neue Stil gefällt mir. Mein All-Time-Favourite (zumindest sagt mir das iTunes): This is your life!


    So, mal gucken, ob auch andere eine Meinugn zu dieser grandiosen Band haben. ;)