Beiträge von Nusma

    Ich muss sagen, mir widerstrebt diese Denkweise. Aus zweierlei Gesichtspunkten.

    Ich will damit nicht sagen, dass Filme oder Fiktion allgemein die Realität nicht verzerren. Alles mögliche wird "falsch" und unrealistisch dargestellt, das beginnt bei Actionszenen, geht über natürliches menschliches Verhalten und macht zweifellos auch bei Romantik nicht halt.
    Aber das ist ok, wir lieben diese Lügen. Wir geben gutes Geld aus, um uns darin zu verlieren, um unser Verlangen nach irgendeiner Fantasterei zu erfüllen. Die Welt vor Ganon retten, Abenteuer zu erleben, oder in irgendeiner sexuellen Fantasie zu schwelgen, was auch immer uns gerade umtreibt. Und wenn es vorbei ist, dann geht das reale Leben weiter und wir sind um Erfahrungen und Erinnerungen reicher.

    Um diese Trennung zwischen Realitat und Fiktion zu gewährleisten, gibt es Altersbeschränkungen. So werden junge Menschen vor Einflüssen bewahrt, die sie noch nicht richtig einordnen können.
    Doch sobald man erwachsen ist, muss das eigenverantwortlich geschehen. Es wird zurecht erwartet, dass man Fifty Shades of Gray nicht als Musterbeispiel für eine gute Beziehung aufnimmt, genauso wenig, wie man Stunts aus einem Avengers Film nachahmt.
    Natürlich gibt es immer erwachsene Menschen, die können das nicht, aus welchem Grund auch immer. Menschen, die mit fiktionale Geschehnissen nicht klar kommen. Menschen, die nach einem Horrorfilm nächtelang wachliegen, oder sich durch ein verzerrtes Bild von Romantik das Liebesleben ruinieren.
    Es klingt vielleicht zynisch, aber diese Menschen haben meines Erachtens einfach Pech gehabt. So ist das in allen möglichen Bereichen des Lebens. Alkohol, Zigarretten und Glücksspiel werden nicht verboten, auch wenn manche Menschen sehr empfindlich auf Suchtpotentiale reagieren und daran sprichwörtlich zugrundegehen. Selbiges gilt auch für Sensibilität gegenüber fiktionalen Ereignissen. Herr der Ringe braucht nicht auf krasse Riesenspinnen verzichten, nur weil manche Menschen Arachnophobie haben. Fiktionsschreiber sollten ihre Fantasien nicht zügeln, nur weil zart besaitete Menschen negativ darauf reagieren. Ich halte von kitschigen Möchtegernromanzen ja auch nicht viel, aber wem sie gefallen, der soll sie aus vollen Zügen genießen dürfen.
    So viel zum erstem Gesichtspunkt.


    Der zweite Gesichtspunkt, der mir heutzutage sehr oft auffällt und arg widerstrebt ist der, dass fiktionalen Werken eine Art repräsentative Verantwortung angelastet wird.

    "Fifty Shades of Gray stellt BDSM im falschen Licht dar."
    "Serie X hat zu wenig ethnische oder sexuelle Vielfalt."
    "Film Y stellt diese oder jene Minderheit zu stereotypisch dar."
    Oder, wie in den aufgeführten Beispielen (rein von den Titelbildern abgeleitet, mir fehlt die Zeit und die Muße, sie anzusehen):
    "Big Bang Theory propagiert schlechten Umgang mit Frauen."
    "Harrison Ford propagiert in seinen Rollen schlechten sexuellen Umgang"
    "Twilight vermittelt ein verzerrtes Bild von Romantik."

    Was mich an solchen Behauptungen so stört ist, dass Fiktionale Werke eben in der Regel nicht als Musterbeispiel für Vorbildliches Verhalten vorgesehen sind. Genauso wenig sind sie dafür da, irgendwelche realen Gegebenheiten statistisch repräsentativ abzubilden.

    Twilight ist eine Geschichte über eine spezielle Beziehung zwischen zwei Individuen, nicht das Musterbeispiel für alle Beziehungen überhaupt.
    Harrison Fords Charaktere sind Einzelpersonen, die spezielle Dinge tun, die nicht zur Verallgemeinerung gedacht sind.
    Big Bang Theory zeigt eine bestimmte Freundesgruppe mit besonderen Dynamiken, nicht einen Querschnitt der allgemeinen Bevölkerung.
    Ein stereotypisch ethnischer Charakter in Film Y ist eine Einzelperson mit besonderen Eigenheiten und nicht der Stellvertreter für seine Gruppe.
    Die Besetzung von Serie X ist nicht als Durchschnitt der allgemeinen Bevölkerung ausgelegt.
    Fifty Shades of Gray zeigt, wie Twilight auch, die besondere Beziehung zwischen zwei Charakteren. Wie andere das handhaben, spielt keine Rolle.

    Ich hoffe, es wird klar, was ich meine. Mir scheint, als würde das Verständnis von Individualismus heutzutage vielerorts fehlen. Charaktere werden nicht mehr als einzeln wahrgenommen, sondern gleich als Symbol für alles mögliche. Leute können es oftmals nicht ertragen, wenn eine Figur, die ihrer Hautfarbe, ihrem Geschlecht oder ihrer Sexualität entspricht, eine schlechte Figur macht. Sie übertragen das direkt auf sich, fühlen sich angegriffen, anstatt den Verstand zu besitzen, dass es sich um ein einzelnes Szenario in einer fiktionalen Welt handelt, das nicht mit ihnen in Verbindung steht. Mich stört das sehr, ich sehe in diesem Gruppendenken eine rückschrittliche Tendenz im Bewusstsein der Menschheit.

    Was ich mir aber gewünscht habe so ganz heimlich, war eine Rettung der Recken irgendwie. Das wäre irgendwie seltsam geworden, denn sie starben und ihre Körper sind schon lange vergangen, aber ich wollte sie trotzdem irgendwie zurück holen. Das war leider nicht der Fall.

    Ohje, bitte nicht. :grinning_face_with_sweat:
    Erstaunlich, wie sich Geschmäcker unterscheiden können. Ich für meinen Teil habe mir während des Hauptspiels erhofft, dass nichtmal Zelda überlebt, weil sie eine Lebensspanne lang mit Ganon zu tun hatte, derweil normal gealtert ist und am Ende des Spiels als alte Oma in Links Armen stirbt. Herrlich dramatisch, ein bittersüßes Ende, noch tragischer als der Abschied von Midna am Ende von TP, hach ja.
    Doch es sollte nicht sein.
    Die Recken am Ende auch noch wiederzubeleben hätte dem Spiel noch sein letztes bisschen Dramatik geraubt, daher bin ich ganz froh, dass uns das wenigstens erspart geblieben ist.

    Ich habe jetzt eine Zeit lang darüber nachgedacht, was ich zu diesem Thema schreiben könnte und stelle fest, dass mir keiner der Schreine wirklich im Gedächtnis geblieben ist. Weder im Positiven, noch im Negativen. Und das ist auch kein Wunder, schließlich sind es 120 Stück, alle im selben Design und mit gleichem Anfang und Ende. Mag sein, dass die individuellen Rätsel mal ganz unterhaltsam waren, aber letztendlich kann ich rückblickend nur sagen, dass die Schreine sich in meinem Gedächtnis zu einem uninteressanten, formlosen Wust aus antik-futuristischen Stilelementen vermengt haben. Einer wie der andere, ohne Wow- oder Hassfaktor. Schade eigentlich.

    Dieses Video hier beschreibt meine Gefühle zu dem Spiel eigentlich ganz gut, auf sehr unterhaltsame Art und Weise:

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    Es gibt einfach Spiele, da weiß man, dass sie nicht für einen selbst sind. ^^'

    Rina: So dramatisch sehe ich das ja auch nicht. Ich meine, ich kann mir zwar ehrlich gesagt immer noch nicht besonders gut vorstellen, wie deine Maßnahmen konkret aussehen würden, aber allzu viel kaputtmachen werden sie schon nicht. Nur allzu zu viel bringen werden sie meiner Ansicht nach auch nicht. Wie schon gesagt, diese Discord Thematik lenkt in meinen Augen eher vom Hauptproblem ab. Die Schlacht um ZC wird nicht auf Discord entschieden. (Ok, das klingt jetzt doch etwas dramatisch.)

    Adi: Naja, ich hab mich einfach mal umgesehen. Der Discord Server ist bei weitem nicht mehr neu und trotzdem ist die überwältigende Mehrheit unserer Stammnutzerschaft durch das Forum gekommen. Du, ich, Ôra... die einzigen "reinen Discorder", die mir gerade einfallen, wären Tremus, Jani und Koala, wobei ich mir bei den ersteren beiden nicht sicher bin, wie da der Anfang war. Nur bei Koala bin ich mir sehr sicher, dass sie mit der Webseite nie viel zu tun hatte.
    Aber egal, was ich sagen will ist, dass die Gruppe der reinen Discorder nicht wirklich groß ist, wie ich meine. Und das liegt nicht daran, dass wir als Community so unerträglich abschreckend waren, sondern daran, dass Discord einfach nicht so gut Neulinge bindet wie ein Schreibprojekt, in das man Zeit und Mühe investiert.

    Edit: Habs gerade nochmal geprüft: Sowohl Tremus, als auch Jani haben RPG Charaktere. Es hat für mich wirklich den Anschein, dass auch wenn Discord weit mehr Neulinge bekommt, diese weitaus kürzer halten als die wenigen Neulinge aus dem Forum.

    Stimmt schon, ganz nuanciert war mein Beitrag nicht, dafür war er einfach zu spontan. Du hast mit den meisten deiner Anmerkungen natürlich Recht. Aber...

    Das sehe ich vollkommen anders. Denn der Ton, wie er aktuell in der Community und insbesondere auf dem Discord Server vorherrscht, war nicht immer so, sondern ist ein derzeit existentes Phänomen, das sich entwickelt hat. Entwicklungen sind ein dynamischer Prozess, der in verschiedene Richtungen laufen kann, kurzum: Veränderbar. Natürlich ist intrinsische Motivation dafür immer die beste, da will ich mir auich nichts vormachen. Aber manchmal braucht es dafür auch einen Stupser, oder jemanden, der einen überhaupt erst auf Routinen und Tendenzen aufmerksam macht, damit man damit brechen kann. Stichwort: Sensibilisierung. Der Mensch ist nun mal ein Gewohnheitstier. Mir ist auch vollkommen klar, dass das einer Art von Anstrengung bedarf, und wie sehr sich jeder einzelne von uns hier dahinter klemmen möchte, ist natürlich ihm selbst überlassen. Ich für meinen Teil würde mich freuen, auf Discord mal weniger Gejammer über Bahnverbindungen, Einzehandel und Co zu sehen und bin froh, dass ein Großteil davon im Vent-Channel landet, der unsichtbar ist, solange man sich nicht bewusst eine Rolle dafür holt. Ich find Katzen und Hunde ja auch süß, aber Corny hat es schon ganz treffend, wenn mit etwas Salz zusammen gefasst. Deshalb muss man nicht gleich künstlich "geistreichere" Themen forcieren, das Problem fängt ja auch nicht da an und hört da auf. Nur nimmt es halt leider Überhand, wenn es nur noch die privaten Themen gibt. Und sich da mal wieder die Grenzen bewusst zu machen, kann schon helfen. Oftmals macht es auch schon einen Unterschied, wie gewichtet die Sachen sind. Wenn man mal öfter über was anderes, und meinetwegen allgemeineres sprechen würde, wo sich andere auch einklinken könnten, würden die ganzen anderen Dinge, die einen davon abhalten, gar nicht so schlimm auffällen. Muss sich halt die Waage halten.

    Ich halte diese Denkweise für verfehlt. Ich sehe auf Discord Menschen, die über das sprechen, was sie gerade bewegt. Das können verschiedene "langweilige" Sachen des Alltags sein, wie ihre Haustiere, ihre Arbeit, oder Probleme mit öffentlicher Infrastruktur. Aber auch Themen wie Zelda, RPG, oder Spiele. Was die Leute halt gerade bewegt.
    Ich sehe keinen Grund, dass eine künstliche Verringerung der "langweiligen" Themen mehr Aktivität in den sonstigen Bereichen brächte. Yassi wird sich weiterhin mit ihrer Katze beschäftigen, Wolven weiter mit seinem Hund und die Bahn wird uns allen auch weiterhin Frust bereiten. Diese Themen würden durch diese "Sensibilisierung" verhaltener angesprochen werden, doch ich sehe nicht, dass sich dieses Maß an Aktivität dadurch woanders hin verlagern würde. Wolven ist in Gedanken gerade bei seinem Hund, er wird sich nicht extra was "geistreicheres, unprivates" ausdenken, um es stattdessen anzusprechen, sondern wird in dem Moment einfach gar nichts sagen. (Nur beispielhaft gesprochen, ich will Wolven hier nichts unterstellen).

    Übrigens hat es seinen Grund, weshalb ich das Wort langweilig stets in Anführungszeichen gesetzt habe: Es ist hochgradig subjektiv. Es mag sein, dass für einen Fremden diese Gesprächsthemen langweilig erscheinen, da er die Personen dahinter nicht kennt und sich nicht für sie und ihr Privatleben interessiert. Doch für die, die einander kennen, ist das offensichtlich anders. Ich sehe gerne die Haustiere der anderen und plaudere auch gerne mit ihnen über irgendwelche Alltags-Einzelhandels-Zugverspätungs-Banalitäten. Und ich bin da nicht allein, die ganze Aktivität in diesem Themenbereich kommt nicht durch Zufall, die Nachfrage ist deutlich vorhanden. Das sind nunmal die Dinge, die die Leute umtreiben und die anderen interessiert, was sie umtreibt, sofern sie sich gegenseitig näher kennen.

    Aber dazu muss man sich auch erstmal näher kennen. Deshalb bin ich nicht der Meinung, dass Discord der Ort ist, um neue User anzuziehen. Ich finde es deshalb auch schade, dass hier jetzt so viel über Discord diskutiert wird, wo doch das Forum und das RPG der Brennpunkt sind.

    Der Ablauf der Nutzergewinnung geschieht nach meinem Verständnis auf etwa zwei Arten:

    • Nutzer meldet sich im Forum an, spielt im RPG, knüpft so Bekanntschaften und wird so Teil der Community. So war es bei mir und auch beim Großteil der Stammnutzerschaft, würde ich intuitiv behaupten.
    • Nutzer stürzt sich blind in die Community und findet einfach so Anschluss, ohne jemals groß im Forum aktiv gewesen zu sein. Seltener.

    Ersterer Punkt ist daher derjenige, wo gerade das Hauptfeuer brennt, so wie ich das sehe. Die Hauptattraktion ist nicht mehr beliebt genug. Das liegt vielleicht am zeitlichen Fortschritt, weil Foren generell out sind und ZC daher in seiner jetztigen Form womöglich ohnehin zum Scheitern verurteilt ist. Das, oder es wurden Dinge falsch gemacht, die mit einer Umgestaltung behebbar wären. Was es auch ist, darauf sollte das Hauptaugenmerk liegen, nicht auf Discord und irgendwelchem Geplänkel über Gesprächsthemen.

    Das Private privat sein lassen (va auf dem Discord)

    Genau das halte ich für ziemlich unmöglich. Bevor der Discord Server existierte, unterhielten sich die untereinander näher befreundeten User bereits in mehreren kleinen, privaten Chatgrüppchen. Die Folge davon war, dass viel Community Aktivität außerhalb stattfand und die Trennung zwischen In- und Outsidern, Stammnutzern und Neulingen stärker war denn je.

    Der Discord Server sollte genau dieser Segmentierung entgegenwirken, indem er diese ganzen persönlicheren Chats an einem Ort vereinte.
    Wenn jetzt diese privaten Gespräche vom Server verbannt würden, dann würden die User sich dafür wieder in eigene, geschlossene Räume zurückziehen und Neulinge hätten noch weniger Punkte, um hinzu zu stoßen.

    Ich sehe auch keinen Sinn darin, dort irgendwie vermeintlich einsteigerfreundlichere Gesprächsthemen zu forcieren. Wenn sowas nicht organisch entsteht, wird sich die Resonanz in Grenzen halten.

    Und ich wiederhole es gerne nochmal: der Discord Server ist in meinen Augen nicht die Attraktion des Projekts. Er wurde notgedrungen erstellt, weil ihn nicht zu haben noch schlimmer wäre. Er ist dafür da, die Kontakte aus dem Kerngeschäft (Forum und vor allem RPG) zu verbessern. Wir sind nicht die charismatischste Gruppe von Leuten, wir sind auch nur ein zufälliger Haufen Nerds und mit uns zu Chatten ist kein einmaliges Erlebnis, welches nicht zuhauf auch in anderen Winkeln des Internets auffindbar wäre. Daher sehe ich es als irreführend, den Discord Server als wesentlichen Anziehungspunkt zu betrachten, wo es da doch eigentlich um Retention geht.

    Wenn das Projekt stirbt, dann liegt es daran, dass etwas am Kern nicht stimmt, sodass dieser nicht mehr attraktiv ist.

    So sehe ich das.

    Ich habe soeben mal ein kleines Experiment gemacht: Auf meinem Laptop, der frisch formatiert worden ist, habe ich Microsoft Edge gestartet (benutze ich normalerweise nie). Dort bin ich dann so vorgegangen, wie ich es vor 12 Jahren gemacht habe: ich habe Google aufgerufen und nach "Zelda online", sowie "Zelda online rpg" gesucht. Hinterher habe ich dasselbe auch in Duckduckgo gemacht.

    Die Ergebnisse:

    • Die Suche nach "Zelda online" führte mich auf Google in keiner Weise zu ZC (habe nach Seite 7 aufgehört). Erst wenn ich die Suche auf Ergebnisse aus Deutschland begrenze, lande ich auf Seite 6 bei einem News Artikel von ZC zu Nintendo Online.
    • Auf Duckduckgo tauchte ZC bei der Suche nach "Zelda online" bereits auf der zweiten Seite mehrmals auf, einmal mit dem Thread Zelda Online? und einmal mit der Komplettlösung zu Zelda 2, welche sich noch als Zelda Europe verkauft.
    • Die Suche nach "Zelda online rpg" führte mich auf Google auf Seite 2 zu ZC, und zwar zu Über uns. Danach kommt nichts mehr zu ZC (habe wieder nach Seite 7 aufgehört), stattdessen taucht noch die Konkurrenz von Zelda-forum.com auf. Schlimmer wird es, wenn ich die Suche auf Ergebnisse aus Deutschland einschränke, denn dann taucht ZC gar nicht mehr auf, während Zelda-forum.com weiterhin auf Seite 4 aufgeführt wird.
    • Auf Duckduckgo tauchte ZC bei der Suche nach "Zelda online rpg" bereits auf der zweiten Seite mehrmals auf, einmal mit dem Artikel über Zaubergegenstände, dem Thread Zelda Online?, sowie ganz unten noch mit dem Brief an die Community.

    Wie repräsentativ diese Ergebnisse im Allgemeinen sind, kann ich nicht einschätzen, aber ich halte sie dennoch für ein Indiz, dass die Sichtbarkeit von ZC über Suchmaschinen nicht mehr das ist, was sie einmal war. Nicht nur von der Häufigkeit her, mit der ZC aufgeführt wird, sondern auch was die Ergebnisse angeht. Die Über uns Seite ist kein würdiges Aushängeschild für ZC, sie ist das Impressum und nicht dafür da, Besucher anzulocken. Auf Duckduckgo scheint die Situation ein kleines Bisschen besser, denn der Wiki-Artikel über Zaubergegenstände zeugt immerhin ein bisschen vom Inhalt. Dass dieser altbackene, tote Thread Zelda Online? aber immer wieder auftaucht, ist dann vielleicht doch wieder schlecht, denn auch er ist kein Aushängeschild, ist nicht allzu geistreich und ist auch einfach nicht mehr zeitgemäß, da fast alle User in dem Thread nicht mehr aktiv sind. Überhaupt erscheint es besorgniserregend, dass dieser eine, trefflich benannte Thread so viel auffälliger ist als der Rest der Seite.

    Immerhin: sucht man auf Google oder Duckduckgo einfach nur nach "Zelda rpg", so befindet sich ZC stets unter den ersten beiden Treffern. Das ist schonmal etwas wert.

    Doch das hätte mein 16-jähriges Ich, das bei seiner Suche eher ein MMO im Kopf hatte und mit RPG und Pen&Paper noch nicht viel anfangen konnte, wohl nicht so einfach erreicht. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie mich ZE damals eingefangen hat. Ich bin auf die Hauptseite gekommen und damals gab es noch diese tolle Animation im Header mit den vorbeischwebenden Glühwürmchen vor einem mysteriösen Wald. Dazu Toon-Link, der von links ins Bild schwingt.
    Man kann die Seite von damals auch noch über die Wayback Machine ansehen, nur leider wird das Flash-Widget mit den Animierten Glühwürmchen nicht mehr unterstützt und (zumindest in Edge) opak dargestellt, sodass man es über die Entwicklertools (F12) entfernen muss, um den Rest wenigstens noch zu sehen. Dazu einfach durchklicken: <div id="v_bg"> -> wrap -> content -> header7 und darin dann <div id="flash"> löschen oder ausblenden.
    Die Seite ist nach heutigen Standards natürlich keineswegs mehr zeitgemäß, aber damals hat sie mich irgendwie gefesselt. Sie wirkte "legit". Und wenn ich darin auf Zelda RPG geklickt habe, wurde ich zu einer kurzen, bündigen Übersichtsseite geleitet und von da aus weiter zum FAQ etc.
    Verglichen damit hat die aktuelle Aktuelle Hauptseite weitaus weniger flair. Sie ist (bewusst) neumodisch simpel gehalten, ist dadurch aber auch leider weniger beeindruckend. Man muss sich erst weiterklicken, um zu sehen, welche Qualität eigentlich hinter dem Projekt steckt. Außerdem sind schlicht, neumodisch und simpel eigentlich nichts, was zum Image von ZC passt. ZC hält nicht, was es mit dieser Hauptseite verspricht und ich hoffe, dass es da bald ein Update gibt.

    Ich will das hier jetzt nicht überanalysieren, auch weil ich ein Nostalgiker bin und meine Wahrnehmung daher getrübt ist. Das Alte war sicherlich auch nicht perfekt. Worauf ich eigentlich hinaus will ist, dass einem früher noch etwas geboten wurde, gefühlt. Es gab einen Wow-Faktor, den ich heute nicht mehr sehe. Das ist wieder stark subjektiv, aber ich behaupte, dass ein paar weiße Logos in ockerfarbenen Kreisen weniger hermachen als goldene Serifschrift und animierte Glühwürmchen.

    Diese Frage "Was bietet ZC" ist in meinen Augen im Mittelpunkt dieser Angelegenheit. Auch, was den Discord-Server angeht. Umgangston hin oder her, es gibt Entgleisungen, aber so schlimm ist er im Großen und Ganzen nicht. Viel bedeutender ist, was er bietet, und das hat @Larahn bereits auf den Punkt gebracht: ein paar generischere Kanäle, die es auch in jeder anderen videospielnahen Community geben könnte. In den Aktivsten Kanälen geht es oft um "Arbeiten im Einzelhandel ist nicht so geil, aber Hunde sind okay".
    Kurzum, was der Discord Server zur Zeit bietet, ist vor allem ein Raum für gegenseitigen Austausch und soziales Miteinander mit Spielen und dergleichen. Und ich bezweifle, dass er jemals wirklich mehr sein wird oder sein sollte. Der Discord Server sollte dazu dienen, die im Forum und der Hauptseite gepflegten Aktivitäten und Kontakte zu intensivieren und das tut er eigentlich ganz gut. Gezwungenermaßen, wohlbemerkt, denn gäbe es den Server nicht, dann würden User sich privat in eigenen Gruppen zusammenfinden (wie früher), was Neulingen den Einstieg nur noch weiter erschwert.
    Aber das heißt auch, dass der Server so keine wirkliche Anziehungskraft hat. Stellen, um Online mit Fremden zu chatten, gibt es zuhauf und wir sind nicht so ultra charismatisch, dass rein durch unsere himmlische Interaktion die Nutzer angeschwirrt kämen. Aber das muss er auch nicht. Es sind die Hauptseite und das RPG, die das tun sollten, der Server sollte nur ein Werkzeug sein, welches an diesen Kern anknüpft.

    Wie man ZC inhaltlich verbessert, dazu gab es hier schon einen Haufen guter Vorschläge. Ich für meinen Teil verweise an dieser Stelle nur an das, was ich oben bereits erläutert habe: ZC muss einfacher zu finden sein und es muss einen besseren ersten Eindruck hinterlassen. Das wäre so das Wesentlichste, was ich mit Blick auf meinen eigenen Weg zu ZE (heute ZC) sagen kann.

    @Jeanne

    Du hast sicherlich recht, die Fremen sind bestimmt nicht bescheuert, Indizien dafür gibt es ja auch, wie du bemerkt hast. Trotzdem bleibe ich der Meinung, dass die besagte Stelle das so nicht rüberbringt, ganz im Gegenteil. Ob das jetzt wirklich die Schuld der Fremen oder des Drehbuchs ist, sei mal dahingestellt.

    Zu deinen Erläuterungen:

    Zitat

    Dieser strenge und gnadenlose Kodex, den sie haben, erscheint uns natürlich absolut befremdlich; doch neben dem harten Pragmatismus (zum Beispiel Menschen als bloße Wasserquellen zu betrachten), haben sie dem Anschein nach schlichtweg sehr strikte Vorstellungen von dem, was richtig und falsch ist, und Ehre, damit sie an einem so lebensfeindlichen Ort wie Dune überhaupt in einer Gemeinschaft bestehen können, ohne komplett zu verrohen.

    Bestimmt ist es in Wahrheit auch so, wie du es beschreibst, aber im Film nunmal nicht. Dieses Duell wurde mitnichten als Ergebnis eines strengen und gnadenlosen Kodexes, nach dem sich alle richten, dargestellt, sondern als die Extrawurst eines Einzelnen. Die Gruppe hatte sich bereits zum Gehen gewandt und den Beschluss akzeptiert, erst dann hat der lebensmüde Spinner seine Aggressionen rausposaunt und einen Kampf um sein Leben angefangen. Wenn die Fremen also wirklich so einen Kodex haben, der ein Duell mit Fremden in dieser Situation vorgibt, dann hat die überwältigende Mehrheit der Gruppe in dieser Situation darauf geschissen. Deshalb sehe ich das als Indiz, dass der Kodex der Fremen nicht so starr ist, wie du denkst. Sicherlich war er starr ab dem Punkt, als der Eine das Duell angesagt hat, aber davor war niemand gezwungen, sein Leben aufs Spiel zu setzen. Diese Vernunft kann man der Mehrheit der Fremengruppe auch zu Gute halten, es ändert aber nichts an meiner Ansicht, dass der Eine ein lachhafter Narr war.

    Zitat

    Mit dem Duell hat Paul seinen Wert und den seiner Mutter bewiesen, und dass sie bereit sind, die Regeln der Fremen ohne Hinterfragen zu respektieren und sie zu befolgen (und sie nicht unterwandern werden)

    Nein, er hat überhaupt nichts gezeigt. Allen war klar, dass Paul und seine Mutter in der Wüste gestrandet waren. Paul hatte keine Wahl, er musste das Duell eingehen, sonst hätte man ihn zurückgelassen und er wäre in der Wüste verendet. Sein Handeln war erzwungen und damit nicht aussagekräftig über ihn, so wie du es beschreibst. Ich denke also nicht, dass die Fremen wirklich diesen Hintergedanken hatten. (Und wenn doch, dann sind sie dumm.)

    Ich bleibe also dabei, dass das Duell (in der dargestellten Form) affig war und kein gutes Licht auf die Fremen wirft. Es zeugt nämlich nicht von Ehre, dehydrierte, erschöpfte Flüchtlinge mitten in der Wüste zu einem Duell um Leben und Tod herauszufordern. Es gab auch nichts zu gewinnen dabei, nur Mehraufwand und verschüttetes Blut, das im Wüstensand versickert. Wenn das Gesetz der Fremen vorschreibt, Fremde im Duell abzumurksen, dann sollten sich mehr als nur einer danach richten. So wie alles dargestellt wurde, wirkte es schlichtweg konfus und undurchdacht. Natürlich kann wirres, unverständliches Gehabe in der Realität vorkommen, aber ein Film ist ja immer darauf bedacht, in seiner begrenzten Laufzeit ein möglichst repräsentatives Bild der Materie zu vermitteln. Das ist ihm an dieser Stelle (hoffentlich) nicht gelungen.

    Edit: Das sind natürlich alles Vermutungen von mir. Wenn die Fortsetzung erscheint und sich etwa herausstellt, dass die Fremen in Wahrheit gerade ein stark zerstrittenes Volk sind, mit Kulturkrieg, viel Durcheinander und hin und her, dann nehme ich meine Kritik natürlich zurück. In dem Fall war diese Szene sehr repräsentativ und kohärent. Aktuell bezweifle ich, dass es so sein wird, aber man weiß ja nie.

    Ok, der hier scheint tatsächlich neu zu sein, nicht so wie der von Zelda. Zumindest gibt es ihn auf Nintendos englischsprachigem Kanal noch nicht.

    Ich vermute aber, wir sehen bald vermutlich auch noch Bado und Ghirahim:

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    Ich frag mich nur, warum das jetzt kommt und nicht zum Release... xD
    Ob die Verkaufszahlen nicht so doll sind?

    Diesen Clip gab es tatsächlich schon vor 4 Monaten (wenn auch mit anderer Musik).

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    Bei mir war es wie in Lauras Fall, von Dune wusste ich bis vor ein paar Wochen nichts, bis auf "Da gibt's fette Sandwürmer" und das, was in den Trailern gezeigt wurde.

    Zum Film selbst: Gute Unterhaltung, fein gemacht! Besonders der Sound. Ein Freund von mir hat sich den Film in so einem 4D-Kino angeguckt, wo noch zusätzlich mit Vibration und Wind gearbeitet wurde, und er hat davon geschwärmt. Ich selbst hatte nur die normale Erfahrung, aber ich kann nachvollziehen, was er meinte, denn der Film arbeitet sehr viel mit Summen, Surren, Schwingungen und Erschütterungen. Das reicht von den ultraschallmäßigen Schutzschilden, über die libellenartigen Fluggeräte, zur "Stimme", bis hin zum Näherkommen eines Sandwurms und die Art, wie er den Boden zum beben bringt. Das Ganze wurde wirklich eindrucksvoll dargestellt. Für den Rest der Technik gilt das natürlich auch, der Film wirkt optisch einwandfrei, aber der Sound ist einfach next level.
    Die Story ist... abgespaced. Während dem Gucken wundert man sich als neu zugestiegener Zuschauer an einigen Stellen, aber im Großen und Ganzen blendet der Film viele Feinheiten der original Story aus und vereinfacht so die Geschehnisse. Sein Ansatz, viele Dinge mysteriös zu halten, tut dem Film gut, wie ich finde. Letzten Endes hat man eine typische Intrigen-Story vor sich, die durch ihr Setting aufgefrischt wird, und das sehe ich, nachdem ich mich ein wenig mit dem Setting befasst habe, als Erfolg. Der Film macht definitiv Lust auf mehr. Sollte er auch, ist schließlich als Mehrteiler ausgelegt.

    Kritikpunkte:

    Spoiler anzeigen

    - Der Überfall der Harkonens

    Diese Stelle hat mich während dem Angucken stark irritiert. Die Artreides schrecken aus dem Schlaf, denn plötzlich schwebt ein Harkonen Schlachtschiff über ihrer Stadt. Mir war klar, dass Dune keine (technischen) Computer besitzt, aber trotzdem ist schwer nachzuvollziehen, warum Orbitale Bomardierungen und Orbithoheit nicht im Zentrum dieser Kriegsführung steht. Wie kann es sein, dass man sowas nicht kommen sehen konnte? Besonders wenn Lord Artreides eh eine Verschwörung wittert und deshalb alle Verteidiger in Alarmbereitschaft sein müssten.
    Klar, der verräterische Doktor sagt zwar, er habe den Funk gestört, aber das ist so eine unrealistische Plotdevice-Aussage.


    - Der Kampf am Ende zwischen Paul und dem Fremen

    Die Stelle fand ich einfach nur affig. Nicht der Kampf selbst, aber das Verhalten von dem Fremen. Man muss sich das mal vor Augen führen: Alle von dem Trupp sind sich einig, dass sie die zwei Fremden erstmal mit ins Versteck bringen, aber dem einen Kerl stört das. Okay, soweit noch verständlich. Aber ihn stört das nicht nur, er ist bereit, ohne jegliche Notwendigkeit sein Leben zu riskieren, damit die beiden Fremden nicht mitkommen. Da dachte ich mir so... wtf? Was läuft falsch bei dem?
    Jedenfalls... dann läuft das auf ein Duell heraus. Und man bedenke: Dieses Volk, die Fremen, bei ihnen gilt Wasser als höchstes Gut. Menschenleben haben keinen Wert, sie sind nur Wassersäcke, das sagt der eine Freme den Hauptfiguren auch ganz offen. Ja gut, bisschen krass, aber ok. Aber, dass dann alle dem Duell zustimmen und damit die Bereitschaft signalisieren, eine Leiche zurück zum Versteck zu schleppen, finde ich schon seltsam. Keiner sagt dem zornigen Stänkerer, dass er habe keine Lust habe, seinen toten Arsch zurück zu schleppen, und dass er sich mit dem Duell gefälligst gedulden solle, bis man wieder daheim ist.

    Also... joa, die Fremen überzeugen mich bisher nicht so wirklich. Wirken wie die letzten Wilden.


    Zum Universum von Dune:
    Anders als Laura hab ich mir nicht das Buch gekauft. Ich hatte Lust auf mehr, aber eher von der Welt, nicht von den Charakteren. Ich hab mir also einige Erklärvideos auf Youtube angeschaut. Und... naaaja. Es hat originelle Ideen, das muss man ihm lassen. Aber irgendwie habe ich nicht das Gefühl, dass sich das Ganze zu einem kohärenten Gesamtbild zusammenfügt.

    Ich würde sagen, wenn ein Mario RPG funktioniert, dann funktioniert auch ein Zelda RPG. Solange es gut umgesetzt ist, funktioniert sicherlich jedes Franchise als RPG. Es gibt mittlerweile sogar ein Golf-RPG, das hervorragende Rezensionen erhalten hat.

    Wie bei einem Mario RPG stellt sich allerdings die Frage: Sollte man? Und im Zweifel lautet die Antwort darauf immer ja.

    Was soll ich sagen, ist irgendwie alles sehr undurchsichtig gerade für mich. Merkels Fortgang wird ein richtiges Loch hinterlassen, nicht nur in der Politik, sondern auch im gesamten Vibe unserer Gesellschaft. Was ich an ihr sehr geschätzt habe, war ihre gelassene, abgebrühte Art, ohne dabei wie Mark Zuckerberg wie ein totaler Echsenmensch rüberzukommen. Klar war sie nicht perfekt, ihr Ansehen hat zwischendurch natürlich auch gebröckelt, aber insgesamt war "Mutti Merkel" schon eine Hausnummer für sich. Nicht korrupt, nicht skandalös, kein Rambo, kein Arschloch, aber auch nicht harmlos oder weich. So jemand 16 Jahre lang an der Spitze wirkt sich schon aus auf das Gefühl einer Bevölkerung, auf deren Blick aufs eigene Land, glaube ich. Ich, zumindest, war schon ein bisschen Stolz darauf, zu Zeiten von Trumps, Bolsonaros, Erdogans oder Orbans einen Vertreter zu haben mit einer weitaus seriöseren Ausstrahlung.
    Was sich also Gesellschaftlich tut (falls überhaupt), wenn bald ein anderer Wind weht, und wie das die Wahrnehmung im Land von dessen Problemen und Stärken beeinflusst, kann ich nicht sagen. Entsprechend schwierig fällt es mir, darüber zu entscheiden, was das Land demnächst brauchen wird. So viel vorweg.

    Wie die meisten hier finde ich Laschet ziemlich lasch, bin aber auch bezüglich Baerbock und Scholz nicht sehr enthusiastisch.
    Baerbock ist in meinen Augen jemand, der weiß, wohin sie will, jedoch keinen Plan hat, wie sie dahin kommt. Eine verträumte Idealistin, die den Erwartungen ihrer Wähler nicht gerechtwerden wird - hoffentlich, wie manche sagen, mit Blick auf das Wahlprogramm der Grünen.
    Laschet und Scholz sind beide schon ungefähr da, wo sie hin wollen, aber haben auch keine gute Vorstellung, wie es weitergehen soll. Beide wären in der Lage, den Laden am Laufen zu halten, aber mutige Erneuerungen traue ich ihnen nicht zu.

    Gewählt habe ich die FDP. Per Brief, da ich zum Zeitpunkt der Wahl nicht zuhause sein werde. Die stehen weiterhin für das, was ich am vielversprechendsten finde: Soziale Marktwirtschaft, Bildung, Abbau von Bürokratie, etc.
    Klimaschutz ist mir ein Anliegen, doch ist ein umweltschonender Lebensstil in der Regel weniger eine Frage des Wollens, mehr eine des Wohlstandes. Solarplatten auf dem Dach erfordern ein Eigenheim, Elektroautos sind zu teuer für die meisten, genauso wie fancy Bioprodukte. Ohnehin ist Deutschlands Ausstoß von Treibhausgasen bzw. dessen Reduzierung nichts als ein Tropfen auf den heißen Stein, global gesehen. Wenn überhaupt, haben wir eine Vorbildfunktion für andere Länder und die werden wir nicht behalten, wenn wir uns ruinieren mit Klimaschutz.
    Steigende Mietpreise gehen auch mir auf den Keks, aber ich glaube nicht, dass den Wohnungsanbietern das Geschäft zu vermiesen hier eine nachhaltige Lösung ist.

    Das wär's erstmal von mir.

    Buhuhu kein Metroid Prime 4. :broken_heart:
    Bin zwar ganz angetan von Metroid Dread, aber trotzdem, tiefer Kummer erfüllt mein Herz...

    BotW2 macht dafür einen ganz anständigen Eindruck. Die volumetrischen Wolken sehen passabel aus, meine Befürchtung ist nur, dass eine ohnehin leer anmutende Welt durch die Fragmentierung(?) oder sonstiges apokalyptisches Gedöns noch ausgestorbener geworden sein könnte. Von Kultur und Leben sah man nämlich ziemlich wenig, fand ich. Eher Ruinen und Wildnis. Na ja, mal gucken, vielleicht war das einfach nicht der Fokus dieses Trailers. Interessant ist auch die angedeutete Zeitkomponente, wie durch den rückfwärtsfallenden Wassertropfen und die invertierte Musik verbildlicht.